Bürgerliche wohnen lieber ruhig auf dem Land
Vertritt das Parlament die Schweiz angemessen? Der Tagi hat untersucht, wo und wie die Räte wohnen. Resultat: Die bürgerliche Mehrheit lebt weitab der grossen Städte.
Vertritt das Parlament die Schweiz angemessen? Der Tagi hat untersucht, wo und wie die Räte wohnen. Resultat: Die bürgerliche Mehrheit lebt weitab der grossen Städte.
Unter dem Druck der CO2-Abgabe und des hohen Ölpreises wächst die Bereitschaft, an EnergieSchweiz teilzuhaben. Das Aktionsprogramm hat seine Wirksamkeit 2006 weiter gesteigert – um 23 Prozent.
Der viel geschmähte “Krieg gegen den Terror”, den die USA und ihre Vasallen und Hunde ausgerufen haben, hat auch sein Gutes: Die Waffenindustrie floriert! Juhui!
Formel 1 in der Schweiz? Lustiges vom enthaarten Camionneur.
Degressive Steuertarife verstossen laut Bundesgericht gegen die Bundesverfassung. Es hat die Beschwerde gegen die Obwaldner Regelung gutgeheissen. Verletzt sei das Gebot der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.
Schweizerinnen und Schweizer machen sich grössere Sorgen um die Umwelt als um ihren Arbeitsplatz, wegen der Gesundheitskosten oder der Jugendgewalt, zeigt eine Umfrage.
Ach, wie gut, dass die Leuthard jetzt im Bundesrat sitzt. So könen die Bürgerlichen unser Land noch viel straffer als bisher an ihren mittelalterlichen Idealen ausrichten. Neustes Opfer: die Verbandsbeschwerde.
Endlich tut sich was – der Bund will sprasame Autos über die Importsteuer verbilligen und Benzin fressende Monster verteuern. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.
Drei Wochen vor der Abstimmung über das verschärfte Asylgesetz erwächst Justizminister Christoph Blocher überraschender Widerstand aus dem Kreis der Asylbeamten. Urs Hadorn, der ehemalige Chef von Blochers Flüchtlingsamt, wirft dem SVP-Bundesrat vor, mit der Realität fahrlässig umzugehen. «Blocher und die Befürworter des Gesetzes zeichnen ein völlig falsches Bild», sagt Hadorn im Interview mit der SonntagsZeitung.
Schwerer Schlag für die Befürworter des unfairen degressiven Steuermodells: Peter Locher, von der FDP portierter Bundesrichter, hält degressive Steuermodelle für unzulässig.
In diesem Forum wird häufig über “Sozialschmarotzer” gewettert – dabei wirft man fröhlich Kulturschaffende und Asylsuchende in den gleichen Topf. Aus aktuellem Anlass ist es daher wohl an der Zeit, einmal über die wirklich grossen Subventionsempfänger zu diskutieren: die Bauern.
Der eidgenössische Datenschutzbeauftragte sieht sich ausserstande, die ihm übertragenen Aufgaben allesamt zu erfüllen. Weil ihm das nötige Personal fehlt, will er dieses Jahr eine Prioritätenliste erstellen und daraus ableiten, auf welche Tätigkeiten verzichtet werden soll.
Bundesrat bläst zum Lauschangriff – Zur Terrorbekämpfung soll künftig die präventive Überwachung der Privatsphäre möglich sein. Der Bundesrat hat die Revision des Bundesgesetzes zur Inneren Sicherheit in die Vernehmlassung geschickt.
Die «Arbeitsgruppe Sans Papiers» kritisiert die Praxis des Bundes und der Kantone bei der Anerkennung der Härtefallgesuche von Sans Papiers. Ihrer Ansicht nach könnten aufgrund der geltenden Kriterien mehr Papierlose legalisiert werden.
Die Liberalisierungsturbos im Bundesrat haben gestern vom Parlament eine zünftige Ohrfeige erhalten. Zurecht wurde ihre Privatisierungsvorlage abgeschmettert.