Schweizerinnen und Schweizer machen sich grössere Sorgen um die Umwelt als um ihren Arbeitsplatz, wegen der Gesundheitskosten oder der Jugendgewalt, zeigt eine Umfrage.
Veröffentlicht am 1. Juni 2007 | In der Rubrik Umwelt
Ach, wie gut, dass die Leuthard jetzt im Bundesrat sitzt. So könen die Bürgerlichen unser Land noch viel straffer als bisher an ihren mittelalterlichen Idealen ausrichten. Neustes Opfer: die Verbandsbeschwerde.
Veröffentlicht am 3. Mai 2007 | In der Rubrik Politik
2 Millionen Menschen werden jährlich weltweit Opfer der Luftverschmutzung, wie die Weltgesundheitsorganisation mitteilt. Aus diesem und anderen Gründen hat sie nun die Richtwerte für Feinstaubbelastung massiv angehoben. Die bisherigen Richtwerte sind offenbar viel zu tief.
Veröffentlicht am 10. Oktober 2006 | In der Rubrik Allgemein
Gestern gab es auf der Ozontabelle einen Traurigen Höhepunkt. Nur gerade an einer der sechzehn Messtationen ist der Ozonwert unter dem gesetzlichen Minimum geblieben. Für Alte Menschen und Kinder bedeutet das Hausarrest.
Veröffentlicht am 18. Juli 2006 | In der Rubrik Allgemein
Angesichts der aktuellen Feinstaub-Diskussion und ihrer beschränkten Wirkung auf das Verhalten des fröhlich blochenden Mobs könnte man schon meinen, manche Autofahrer hätten einen Vogel.
Geht es nach dem Willen der Künstlerin Beatriz da Costa, liegt man mit dieser Ansicht bald näher an der Realität, als man denkt.
Veröffentlicht am 7. Februar 2006 | In der Rubrik Umwelt
Silvesteratmosphäre mitten im Sommer. Gestern Sonntag hatten in der
Innenstadt von Zürich die Läden der Einkaufsmeilen geöffnet. Als Grund
dafür wurde der Teddy-Sommer
vorgeschoben. Wie der Tagesanzeiger heute herausgefunden hat, war diese
meist unfreiwillige Sonntagsarbeit, ziemlich für die Katz, da die
Umsätze unter den Erwartungen blieben. Anstatt in den Geschäften
einzukaufen, haben sich viele Teddy-Touristen dort bloss von der
hochsommerlichen Hitze “abgekühlt”. In die Stadt gekommen sind die
Teddytouristen jedoch nicht mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln,
sondern wurden von Cityvereinigung-Präsident Robert Ober, mit kostenlosen Parkplätzen
angelockt (Die ÖV wurden natürlich nicht verbilligt…). Dies macht
angesichts der hochsommerlichen Ozonwerte, welche seit einer Woche weit über
den gesetzlich Zulässigen Werten liegen, überhaupt keinen Sinn.
Normalerweise bleibt die Zürcher Innenstadt wenigstens am Sonntag von
der Verkehrslawine verschont, gestern waren die Parkhäuser jedoch
gerammelt voll mit automobilisierten Teddytouristen. Um gegen die
unfaire und unsoziale Sonntagsarbeit zu protestieren, haben Aktivisten
der Gewerkschaft UNIA wenigstens einige Teddys auf einen “Sonntagsausflug statt Sonntagsarbeit”
mitgenommen. In zahlreichen Umfragen haben sich die Beschäftigten
VerkäuferInnen nämlich gegen die asoziale Sonntagsarbeit ausgesprochen.
Veröffentlicht am 30. Mai 2005 | In der Rubrik Verkehr
die Ozontabelle
bedrohliche Werte an. Lugano hats am schlimmsten erwischt. Mit fast 200
µg/m3 am Samstag wurde der Grenzwert von 120µg/m3 um Längen übertreten.
Zürich ist mit nicht ganz 150µg/m3 nicht so hoch aber dennoch deutlich
über der erlaubten Marke. Was nun? Die Schweizer Medien
scheints nicht zu interessieren. Auch der gemeine Bürger nimmt davon
nur wenig wahr. Dennoch verursachen die hohen Ozonwerte jährlich viele
Millionen an Gesundheitskosten. Greenpeace schreibt
dazu, man solle bei Werten über 120 Mikrogramm keine körperlichen
Daueranstrengungen mehr draussen vornehmen und Kindern nur Spiele
erlauben, die nicht mit körperlichen Anstrengungen verbunden sind. Was
sollen da Velokuriere, Bauern, Soldaten und andere
Dauer-Draussen-Anstrenger tun? Naja, hauptsache Hinz und PapaKunz
können im Porsche/Golf/Offroader/Whatever klimatisiert in den
klimatisierten Letzipark…
Veröffentlicht am 28. Mai 2005 | In der Rubrik Allgemein