Bald eine milliarde Autos!
Demnächst fahren auf unserem Planeten eine Milliarde Autos rum. Die Umweltverschmutzung durch diese vielen Motorfahrzeuge wird trotz höheren “Umweltstandards” massiv zunehmen.
Demnächst fahren auf unserem Planeten eine Milliarde Autos rum. Die Umweltverschmutzung durch diese vielen Motorfahrzeuge wird trotz höheren “Umweltstandards” massiv zunehmen.
Nicht mal die Hälfte der Binnenfahrten innerhalb der Stadt Zürich, nämlich nur 48%, haben einen objektiven Sachzwang. Alle anderen gefahrenen Strecken (52%!) könnten genau so gut mit ÖV, Velo oder zu Fuss zurückgelegt werden. Die Faulheit vieler AutofahrerInnen wirkt sich direkt auf die Zürcher Wirtschaft aus, denn die steht wegen den faulen Säcken im Stau!
Mit dem SBB Vergleichrsrechner und Daten vom TCS lässt es sich beweisen. Wer Auto fährt zahlt vier mal mehr für die selbe Strecke als wer die ÖV benutzt.
Grosse Verkehrsvorhaben werden in der Schweiz künftig mit Mitteln aus einem so genannten Infrastrukturfonds finanziert. Die Regierung hat dazu Ende letzten Jahres grünes Licht gegeben. In der laufenden Frühjahrssession kommt das Geschäft ins Schweizer Parlament.
Mehr als zwei Drittel des mit 20 Mrd. Franken dotierten Topfes sollen gemäss Bundesrat in den Strassenbau fliessen. Knapp ein Drittel ist für die Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs in den städtischen Ballungszentren reserviert.
Und trotzdem findet die SVP, die bösen Grünen würden daraus zu viele Vorteile ziehen.
Das Beratungsbüro econcept hat im Auftrag des Vereins umverkehR eine Studie erstellt, aus welcher hervorgeht, dass die Verlagerung eines Drittels der Treibstoffzölle hin zum Fuss-, Velo- und öffentlichem Verkehr bis ins Jahr 20025 zwischen 7’000 und 14’000 Stellen schaffen würde. UmverkehR Präsident Christian Harb dazu: Die Umlagerung eines Drittels der Treibstoffzölle hin zum ÖV ist [...]