Wie sich die Autoindustrie grünwäscht
Anstatt wirklich umweltverträgliche Autos zu liefern, halten sich die grossen Automobilproduzenten Feigenblätter vor ihre Schmutzfinken.
Anstatt wirklich umweltverträgliche Autos zu liefern, halten sich die grossen Automobilproduzenten Feigenblätter vor ihre Schmutzfinken.
Demnächst fahren auf unserem Planeten eine Milliarde Autos rum. Die Umweltverschmutzung durch diese vielen Motorfahrzeuge wird trotz höheren “Umweltstandards” massiv zunehmen.
Gemäss einem heute publizierten Bericht der europäischen Verkehrsorganisation „Transport and Environment“ (T&E) liegt die Schweiz an der Spitze was den Treibstoffverbrauch von Neuwagen betrifft. Wir sollten uns schämen!
Das Auto hat einen miserablen Wirkungsgrad. Schlechter als jedes Gaskombikraftwerk. Trotzdem wird die Heilige Kuh weiter gehütet.
Die FDP will das Benzin verteuern, um den CO2-Ausstoss zu senken. Im Gegenzug sollen Motorfahrzeugsteuern abgeschafft werden. Die Idee könnte im Parlament eine Mehrheit finden. Auch andere bürgerliche Parteien setzen im Wahljahr auf ökologische Forderungen.
Schweizerinnen und Schweizer machen sich grössere Sorgen um die Umwelt als um ihren Arbeitsplatz, wegen der Gesundheitskosten oder der Jugendgewalt, zeigt eine Umfrage.
Einmal mehr zeigt die Autolobby ihre hässliche Fratze: Trotz klarer Abmachungen verfehlt sie die Reduktionsziele beim Verbrauch von Neuwagen deutlich.
Biotreibstoffe sind nicht zwingend umweltfreundlicher als fossile Treibstoffe. Dies zeigt eine aktuelle Studie, die im Auftrag der Bundesämter für Energie, Umwelt und Landwirtschaft die ökologischen Bilanzen der verschiedenen Biotreibstoffe untersucht hat. Bei den meisten zeigt sich ein Zielkonflikt zwischen der Minimierung der Treibhausgasemissionen und einer positiven ökologischen Gesamtbilanz.
Die EU-Kommission plant, den CO2-Ausstoss von Autos für alle Neuwagen ab 2012 auf 120 g/km zu begrenzen. Die deutschen Autobosse laufen Amok – aber weshalb eigentlich?
Ein altes Thema – und mit so wenig Aufwand verbunden. Aber die meisten Automobilisten sind nicht einmal zu diesem minimalen Entgegenkommen bereit, obwohl sie dabei noch Geld sparen würden.
Nicht mal die Hälfte der Binnenfahrten innerhalb der Stadt Zürich, nämlich nur 48%, haben einen objektiven Sachzwang. Alle anderen gefahrenen Strecken (52%!) könnten genau so gut mit ÖV, Velo oder zu Fuss zurückgelegt werden. Die Faulheit vieler AutofahrerInnen wirkt sich direkt auf die Zürcher Wirtschaft aus, denn die steht wegen den faulen Säcken im Stau!