Hans oder Bruno, die Regierungsratswahl ohne Auswahl
Wer derzeit im Kanton Zürich seiner Bürgerpflicht nachgeht und den Stimmzettel für die Regierungsratswahl vom 10.April ausfüllt, hat “die Wahl” zwischen einem dreiviertel-bürgerlichen Hans und einem fünfviertel-bürgerlichen HeinoBruno. Wen soll man da wählen wenn man keinen von beiden mag? Vernünftigerweise wohl den dreviertel-bürgerlichen, da damit schlimmeres verhindert werden kann. Aber, fragt sich da der Stimmbürger, ist eine Wahl dazu da, etwas zu verhindern, oder etwas zu wählen? Wie kann es kommen, das für die Linke Hälfte der Bevölkerung im Kanton Zürich bloss ein bürgerlicher Kifferjäger und ein unbekannter Parteiprogramm-Vorbeter zur Verfügung steht?
