Unsinn: Peruanische Vorsaison-Spargeln
Wieso wird uns immer viel zu früh Importware aufgetischt?
Wieso wird uns immer viel zu früh Importware aufgetischt?
Der Erdölkonzern Exxon hat offenbar mehrere Duzend Ideologische Gruppen “geschmiert” und damit die Diskussion um die menschliche Mitschuld an der Klimaerwärmung torpediert.
Im Tagi von gestern wurde die Mobilität der Zukunft vorgestellt. Die ETH Zürich arbeitet an einem Auto, welches nur einen Liter Treibstoff pro hundert Kilometer verbraucht. Doch ohne Umdenken gehts nicht.
In Edelrestaurants und Hotels sowie im Gourmetland des Globus steht offenbar immer öfter das englische “Nobelmineralwasser” Hildon auf dem Tisch resp. im Regal. Doch was die gutbetuchten Konsumenten in der Schweiz nicht wissen, ist die Tatsache, dass zur Produktion und Lieferung dieses Wässerchens in die Schweiz fast drei Deziliter Erdöl nötig sind.
Die Erwärmung ist so stark wie seit 400, wahrscheinlich seit 1000 Jahren nicht mehr. Hauptursache sind “menschliche Aktivitäten”. Das berichten hochkarätige Forscher nun auch dem US-Kongress in einer Studie, die ein Parteifreund von George W. Bush bestellt hatte.
Mit schönen Bildern von gesunden Kindern wirbt die Schweizer Erdölvereinigung um Kunden für ihr schwarzes Gold. Wenn dann ein Konsumentenmagazin diese wunderschönen, Imagefördernden Bilder mit der unschönen Realität kreuzt und dies zu allem noch veröffentlicht, verstehen die Erdölprofiteure keinen Spass mehr.
Der Bundesrat will, um einem internationalen Übereinkommen zu genügen, die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) aus dem Bundesamt für Energie ausgliedern und rechtlich verselbstständigen. Im gleichen Schritt soll die die Kommission für die Sicherheit der Kernanlagen abgeschafft werden. Die Kernkraftkritiker wehren sich – die HSK besteht aus ehemaligen AKW-Geschäftsleitungsmitgliedern, die Atomindustrie soll sich also selbst kontrollieren.
FairOil, ein Non-Profit-Verein nach Schweizer Recht, hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Transparenz und Ethik in das globale Erdölgeschäft zu bringen. Anstatt ständig über die Menge der Ölreserven und damit den Öpreis, will man die Konsumenten über die Herkunft und die Förderumstände von Erdölprodukten informieren. Mit einem Pilotprojekt für ein “Ethik-Ranking” der Schweizer Tankstellen startet der Verein seine Aktivitäten.