Christliche Fundis drohen mit Gewalt
Drohungen gegen Verkehrsbetriebe Luzern wegen geplanter Atheisten-Kampagne.
Drohungen gegen Verkehrsbetriebe Luzern wegen geplanter Atheisten-Kampagne.
Echte Christen dürfen zwar die SVP nicht wählen. Mit ihr zusammen gegen Rechte für Randgruppen hetzen ist jedoch für die Christen im Komitee gegen das Partnerschaftsgesetz kein Problem. Beispielsweise Ruedi Äschbacher (EVP) zeigt hier, dass er nach den Kiffern bereits die nächste Randgruppe gefunden hat, die es zu bekämpfen gilt. Mit uralten und längst widerlegten Behauptungen (Das Partnerschaftsgesetz verleitet ja angeblich Jugendliche zur “schädlichen” Homosexualität…) blasen die Christen und ihre rechtsaussen-Verbündeten ins selbe Horn. Auch vor offensichtlichen Widersprüchen, ja fast schon Lügen, schreckt das Komitee nicht zurück. So wird behauptet, der Homosexuelle Lebensstil beinhalte hohe Gesundheitsrisiken. Dass dies zwar statistisch gesehen nicht ganz unwahr, gilt jedoch kaum für Homosexuelle welche in einer Festen Beziehung leben und sich registrieren/verheiraten wollen. Diese offensichtlichen Tatsachen werden absichtlich ausgeblendet. Und weil es extrem wenig Argumente für ein Nein zu dieser Vorlage gibt, wird in guter alter SVP-Manier noch etwas “Angst” verbreitet. Obwohl das Gesetz Vorlage den Paaren ausdrücklich keine Kinder erlaubt, streut man dem Wähler mit unsinnigen Behauptungen Sand in die Augen. In die Stil(los)-Schulung sind die pseudo-Christen wohl bei der SVP gegangen. Wie hiess es nochmals in der Bibel? Liebe deinen nächsten wie dich selbst. Wer das Wort der Bibel ernst nimmt, stimmt ja zum Partnerschaftsgesetz! (Alle anderen vernünftigen Menschen natürlich auch…)
Die Kirche spricht von “einem Krebsgeschwür, das immer neue Metastasen bildet”. Dieser Äusserung macht der Bischof von Basel an der Medienkonferenz der Schweizerischen Bischofskonferenz (SBK). Der Präsident des SBK: “Jeder Christ ist verpflichtet, Menschen in Not zu helfen, auch wenn er in Konflikt mit den Behörden gerät“. Diese Aussagen sind auf die Verschärfungen der Asylpolitik, [...]