EnergieSchweiz zeigt Wirkung
Unter dem Druck der CO2-Abgabe und des hohen Ölpreises wächst die Bereitschaft, an EnergieSchweiz teilzuhaben. Das Aktionsprogramm hat seine Wirksamkeit 2006 weiter gesteigert – um 23 Prozent.
Unter dem Druck der CO2-Abgabe und des hohen Ölpreises wächst die Bereitschaft, an EnergieSchweiz teilzuhaben. Das Aktionsprogramm hat seine Wirksamkeit 2006 weiter gesteigert – um 23 Prozent.
Die FDP will das Benzin verteuern, um den CO2-Ausstoss zu senken. Im Gegenzug sollen Motorfahrzeugsteuern abgeschafft werden. Die Idee könnte im Parlament eine Mehrheit finden. Auch andere bürgerliche Parteien setzen im Wahljahr auf ökologische Forderungen.
Das Volk im Kanton Bern hat die grössenwahnsinnigen Machtansprüche der Bürgerlichen grob bestraft. Anstatt sechs Bürgerliche, wie von den Strategen der SVP ausgedacht, sitzt nun eine rotgrüne Mehrheit in der Berner Kantonsregierung.
Umweltschutz · Neue Zahlen belegen: Der volkswirtschaftliche Nutzen des Umweltschutzes übersteigt die Kosten deutlich – obwohl diese hoch sind.
Der heute präsentierte Businessplan der Stiftung Klimarappen sieht vor, auch Klimaschutzprojekte im Ausland zu unterstützen, die den von Umweltorganisationen verabschiedeten Gold Standard nicht erfüllen. Der WWF befürchtet, dass so die Umweltgesetzgebung in Entwicklungs- und Schwellenländern gehemmt wird.
Die Bürgerliche Ratshälfte des Zürcher Kantonsrats hat gestern das Beerdigen der Standortvorteile des Kantons einer marginalen Steuererhöhung vorgezogen. Die von Regierung (Hollenstein, CVP) geforderte Steuererhöhung wäre für die allermeisten KantonsbewohnerInnen wegen den Steuerreformen sowieso kaum spürbar gewesen. Dafür werden jetzt im dritten Sparpaket die viel wichtigeren nicht-monetären Standortvorteile des Kantons Zürich gänzlich weggespart:
Sparen in [...]
Wegen des hohen Kostendrucks des Kantons Zürich müssen Working Poor in der Klinik für Alters- und Behindertenzahnmedizin auf die Gewohnten Rabatte verzichen. Resultat: Zulauf beim Fürsorgeamt.
Einmal mehr muss man fast sagen. Die im August 2003 abgelehnte Initiative der Bürgerlichen für eine Steuererleichterung für die Top-Verdiener kommt erneut vor den Kantonsrat. Profitieren sollen alle Personen mit Jahreseinkommen von über 224′000 Franken oder Ehepaare mit Einkommen von über 311′000 Franken.
Die Argumentation, Zürich könne sich ohne dieses Steuergeschenk nicht im Wettbewerb behaupten, [...]