Tally Weijl: Dumpinglöhne sind gar nicht Sexy
Wer bei Tally Weijl im Verkauf arbeitet, muss mit Löhnen unter 3000.- / Monat auskommen (ohne 13.). Dies ist, im Gegensatz zu den verkauften Kleidern, gar nicht sexy.
Wer bei Tally Weijl im Verkauf arbeitet, muss mit Löhnen unter 3000.- / Monat auskommen (ohne 13.). Dies ist, im Gegensatz zu den verkauften Kleidern, gar nicht sexy.
Eine räpresentative Umfrage hat ergeben, dass englische Werbesprüche oder Produktnamen nur schlecht verstanden werde. Im schlimmsten Fall werden sie sogar völlig falsch verstanden.
Laut einer Befragung der Universität Freiburg benachteiligen kleinere und mittlere Unternehmungen in der Schweiz ausländische Jugendliche. Die Schulnoten spielen dabei lediglich eine marginale Rolle – wichtig ist, dass der Jugendliche keinen ausländischen Namen trägt, den sich ja selbst ausgesucht hat.
Die Waffenexporte der Schweiz sind gemäss dem Bericht der Zollverwaltung 2006 um einen Drittel angestiegen. Geld stinkt nicht, oder?
Die Baugenossenschaft Limmattal (GBL) wechselt für all ihre 1463 Wohneinheiten den Kabelfernseh-Provider. Anstatt Cablecom wird das Fernsehsignal ab der Umstellung von der Firma Antesa AG eingespiesen.
Die Suva verrichtet ihre Arbeit tadellos, ohne duzende von Informatiksystemen, Marketingabteilungen und Risikopatientenverschiebungen zu finanzieren. Wieso soll das nicht auch bei der Krankenkasse funktionieren?
Die findigen Bergbahnen von Leukerbad haben sich was ganz Tolles einfallen lassen. So begannen sie vergangenes Wochenende an der Mittlestation bereits morgens um 9:00 Uhr mit dem Gratisausschank von Glühwein an die Wintersportler. Das Personal hat den warmen Alkohol lauthals feilgeboten.
Rund 500 Millionen lässt sich die Dolder Hotel AG um den Financier Urs Schwarzenbach den Neubau am Zürichberg kosten. Der Internationale Stararchitekt Sir Norman Foster wurde angeheuert um dem Supernobelhotel ein unverkennbares Äusseres zu verpassen. Umso unverständlicher, dass auf der Dolderbaustelle bei jeder Kontrolle der Unia Lohndumping im grossen Stil zu Tage kommt!
Das Rothrister Model Patricia Schmid hat im Interview im Tagi vom Samstag bestätigt, dass sie den Model-Job nicht wegen ihres IQ’s hat. Dümmer gehts nimmer.
Neulich in der deutschen “Tagesschau” gehört: Joe Ackermann ist mit 12 Mio. Euro der mit Abstand bestbezahlte Manager in Deutschland. Wie können unsere Abzocker da behaupten, 20 Mio. Franken und mehr seien notwendig, um konkurrenzfähig zu bleiben?
Der Superdiscount aus dem nördlichen Nachbarland hat sich vor gut einem Jahr in der Schweiz niedergelassen und versucht mit pseudobillig-Angeboten Marktanteile von Mirgos und Coop abzugraben. Günstiger möchte der Discounter sein. Toll für die Kunden, schlecht für die Angestellten.
Schweizer Waffenhändler sind offenbar in Waffenlieferungen in den Irak involviert, wie einem Bericht von Amnesty International zu entnehmen ist. Höchste Zeit für ein Verbot von Kriegsmaterialexporten.
Jedes Jahr karren wir eine halbe Million Tonnen Müll aus dem Ausland in die Schweiz, um unsere teuren KVA’s auszulasten. Sinnloser gehts kaum.
…will die kürzlich gestartete Initiative ‘für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten’. Die Schweizer Rüstungsunternehmen sollen sich nicht länger am Blut von Menschen bereichern.
Das Zürcher Obergericht hat ein Buch verboten, ohne dessen Inhalt zu kennen. Im Buch vom englischen Sportjournalisten Andrew Jennings werden schwere Vorwürfe gegen die Fifa und deren Präsident Sepp Blatter erhoben.
Trotz dem sensationellen Gewinn von 3′504′000′000.- für das erste Quartal 2006 lagert die Schweizer Grossbank UBS ihr Recherche- und Analysezentrum nach Hyderabad/Indien aus.
Eine unglaublich geschmacklose Anzeige ist auf der Webseite des italienischen Motorradherstellers Aprilia zu finden. Dort wird angepasst fahrenden Töffarern Selbstmord empfohlen.
Man sollte meinen, die Tatsache, dass die Manager-”Löhne” nun schon so lang in der Öffentlichkeit diskutiert werden, sollte Früchte tragen. Doch weit gefehlt. Die CS-Führung legte an der Generalversammlung bislang ungekannte Masslosigkeit an den Tag.
“Ich bin erzürnt und enttäuscht über die Gehaltsforderungen dieser Herren da oben auf dem Podium”, sagte einer der über 2500 Aktionäre [...]
Nestlé ernährt die Welt, das ist ja kein Geheimnis. Jüngst gab der grösste Nahrungsmittelhersteller der Welt seine Rekordergebnisse bekannt. Satte 91′075′000′000 Franken Umsatz gepaart mit stolzen 8′000′000′000 Reingewinn. Doch wie steht es mit den Produktionsbedingungen? Wie arbeiten die insgesamt 511 Hersteller-Betriebe auf der ganzen Welt?
Zwei Gymnasiasten nahmen sich dieser Problematik an und forden faire und [...]
32 Prozent aller Sportunfälle geschehen auf dem Schnee. Die Kosten steigen rapide an. Wie weit geht das Recht auf Selbstschädigung? Werden wir in Bälde analog zum Rauchen mit erheblichen Eingriffen rechnen müssen?
Mit einem dynamischen Snowboarder wirbt Pharmagigant Novartis seit neustem in Basel für sein “Schülerdoping” Glycoramin. Eigenen Angaben zu folge will Novartis das Mittel als “…Kult-Energiespender einer jungen und einer sportlichen Zielgruppe…” positionieren. Um diesem Ziel näher zu kommen, hängen in Basel nun viele Wildplakate in der Nähe von Schulhäusern.
Die Migros schneidet in einem internationalen Gemüse-Test von Greenpeace Einkaufsnetz extrem schlecht ab. Greenpeace hat in diesem Test über sechshundert Gemüseproben von verschiedenen Detailisten analysiert und auf Rückstände von Gift überprüft. Im abschliessenden Ranking steht der einzige getestete Schweizer Detaillist an drittletzter Stelle. Dahinter kommen nur noch die Billigdiscounter Lidl und Metro. 28% der Proben [...]
Pricewaterhouse Coopers hat eine Studie veröffentlicht, aus welcher hervorgeht, dass in 37% der Schweizer Unternehmen [1] Wirtschaftsdelikte verzeichnet wurden. In der Schweiz sind dabei im Gegensatz zum Ausland doppelt so viel Topmanager in derlei kriminelle Angelegenheitenverwickelt. Die Chefs bedienen sich aus der Firmenkasse und werden meistens weder angezeigt noch verfolgt oder gar bestraft. Wie auch? [...]
Die Schweizer Konsumenten wollen heute und in Zukunft keine gentechnisch veränderten Lebensmittel. Das ist zudem ein klares Zeichen, dass das Schweizer Volk den Gentechmultis nicht über den Weg traut. Dies müssen die Multis akzeptieren und sich in Zukunft an diesen klaren und demokratisch gefällten Entscheid halten. Mit umfangreichem und teurem Lobbying (siehe “Mais im Bundeshaus”, [...]