Feinstaub: Vor allem Verkehr und Holzverbrennung
Im Interview mit der NZZ zieht der Chef der Abteilung Lufthygiene im Awel Bilanz der hohen Feinstaubwerte in diesem Frühjahr.
Im Interview mit der NZZ zieht der Chef der Abteilung Lufthygiene im Awel Bilanz der hohen Feinstaubwerte in diesem Frühjahr.
Für den Tagesanzeiger wurde erstmals die Prozentzahl der gefährlichen SUV/Geländewagen erhoben. Besonders in den reichen Goldküstengemeinden scheint man grosse Freude an den gefährlichen und verschwenderischen Luxuspanzern zu haben.
Stockholm hat einen siebenmonatigen Versuch mit Strassengebühren beendet. Erste Resultate sind beeindruckend positiv.
Das Politik Forum und Roadcross verlosen 20 Tickets für die Premiere des neuen Actionstreifens “The Fast and the Furious: Tokyo Drift”. Wie es geht steht im Artikel.
Seit dem 20. Juni sind auf den Schweizer Strassen sieben FussgängerInnen getötet worden. Teilweise durch eigene Fahrlässigkeit, teilweise wegen Rücksichtslosigkeit der “starken” Verkehrsteilnehmer.
Eine gross angelegte Studie aus Enlgand beweist, was dem gemeinen Stadtbewohner schon seit langem klar ist: Fahrer von Sports Utility Vehicles (SUV) gefährden sich und andere Menschen im Strassenverkehr überdurchschnittlich.
Das High-Society Starlet Paris Hilton hat ihren Geländewagen nicht im Griff. Nach einem Parkunfall flüchtet das Sternchen.
Sechs Tote auf Schweizer Strassen seit dem neunten Juni. Dieses traurige “Massakker” meldet verkehrstot.ch die Dokumentation der Todesgefahr “Strasse”.
Es tut sich was in Zürich in Richtung “mehr Lebensqualität”. Nach einem Bericht des Tagesanzeigers wird derzeit die Sperrung der Langstrasse für den privaten Strassenverkehr geprüft.
Die Automobilwerbung trägt eine Mitschuld an den vielen Morden von Rasern in der Schweiz. Doch auch die Medien tragen durch undifferenzierte Berichterstattung eine Mitschuld.
Die Kriegsspielzeuge von Sämi Schmid sind offenbar viel zu wenig gut ausgelastet. Mangels Feindbildern und akuten Bedrohungen werden die superteuren und steuergeldfinanzierten Spielsachen nun immer öfter für zivile Zwecke eingesetzt. Aktuellstes Beispiel sind die Überwachungsdrohnen, welche an diesem Wochenende den Stau am Gotthard “überwachen” sollen.
Ein Amerikanischer Geländewagenfabrikant (Chevy) hatte eine besonders lustige Idee. Auf einer Webseite konnte jedermann den Werbespot für das neuste Super Unsinnige Vehikel mit einem eigenen Text versehen und der ganzen Welt zur Verfügung stellen. Mit den SUV Gegnern haben sie allerdings nicht gerechnet…
In Zürich gab es mal einen sogenannten “historischen Kompromiss” betreffend Parkplätzen in der Innenstadt. Doch wer heute durch den Rennweg schlendert merkt, dass dieser Kompromiss ein fauler war.
Gewonnen hat, wer hätte das gedacht, der Jeep Cherokee-Fahrer. Fast ungebremst fährt der Geländewagen die kleine Sabina um. Das Mädchen leidet bis heute am erlittenen Hirn-Schädel Trauma. Kein Wunder, die hohe Front des ungesunden Offroaders hat das Mädchen voll am Kopf erwischt.
Die Hersteller von Automobilen untertreiben den Verbrauch von Neuwagen massiv. Sofern Sie ihn überhaupt deklarieren. Das Konsumentenmagazin Saldo hat die Angaben der Hersteller betreffend Treibstoffverbrauch unter die Lupe genommen und massive Differenzen zur Realität festgestellt. Die Zahlen in den Hochglanzbroschüren sind massiv untertrieben respektive unter völlig Realitätsfernen Umständen erhoben.
Die alte Tante hat letzten Donnerstag eine Gegendarstellung zu den Vorwürfen gegen Bastien Girod publiziert.
Neben der ganzen PS-Protzerei und der Realitätsblindheit, die einem die Hersteller am diesjährigen Autosalon erneut vermittelten, gibt es doch auch vorsichtig optimistischer stimmende News: In der Schweiz steigt die Nachfrage nach weniger umweltschädlichen Autos rasch an.
Fast doppelt so viele Menschen wie bei der Halifax-Katastrophe umgekommen sind, mussten laut der aktuellen Statistik der BFU letztes Jahr ihr Leben auf den Schweizer Strassen lassen. Insbesondere die 70 getöteten Fussgänger machen diese Statistik so tragisch. Dahinter stecken unglaubliche Dramen, welche ganze Familien in grosse Trauer und lange Krisen stürzen.
Ob SUV oder Offroader ist egal, das Statistische Amt des Kantons Zürich hat heute die Statistik des Strassenverkehrs (PDF) veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass seit 1999 die Zahl der “starken” Fahrzeuge auf den Strassen des Kantons um unglaubliche 73,1% zugenommen hat. Diese offenbar so trendigen Fahrzeuge sind in vielerlei Hinsicht unsozial. Erstens sind sie wegen [...]
Jetzt kann man ja im Autoindex des Kantons Zürich die Halter von Motorfahrzeugen ausfindig machen. Dies fördert die Transparenz enorm. Musste man bisher bei Autos im Parkverbot oder Innenstadtrasern die Faust im Sack machen, kann man heute Namen und Adresse des Halters ermitteln und den Sünder oder die Sünderin zum Beispiel anrufen oder eine Postkarte [...]
Beim Tagi überschlagen sich die Leserbriefschreiber über den angeblichen “Bussenterror” der Behörden in der Stadt Zürich. Dabei ist die Sachlage klar. Wer ein Gesetz übertritt und dabei erwischt wird, bezahlt eine Busse (Sofern er nicht Anwalt ist und zu Gesetzesschlupflöchern greifen kann um das Bezahlen der Busse zu umgehen.) Der gemeine Autofahrer wittert hier sofort [...]
Ungefragt blasen die überdimensionierten Geländewagen allen Stadtbewohnern Lärm und Dreck um die Ohren. In Paris regt sich nun Widerstand dagegen.
121000 Autos fahren täglich durch den Bareggtunnel. Zwanzig Prozent mehr als vor der dritten Röhre.

Silvesteratmosphäre mitten im Sommer. Gestern Sonntag hatten in der
Innenstadt von Zürich die Läden der Einkaufsmeilen geöffnet. Als Grund
dafür wurde der Teddy-Sommer
vorgeschoben. Wie der Tagesanzeiger heute herausgefunden hat, war diese
meist unfreiwillige Sonntagsarbeit, ziemlich für die Katz, da die
Umsätze unter den Erwartungen blieben. Anstatt in den Geschäften
einzukaufen, haben sich viele Teddy-Touristen dort bloss von der
hochsommerlichen Hitze “abgekühlt”. In die Stadt gekommen sind die
Teddytouristen jedoch nicht mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln,
sondern wurden von Cityvereinigung-Präsident Robert Ober, mit kostenlosen Parkplätzen
angelockt (Die ÖV wurden natürlich nicht verbilligt…). Dies macht
angesichts der hochsommerlichen Ozonwerte, welche seit einer Woche weit über
den gesetzlich Zulässigen Werten liegen, überhaupt keinen Sinn.
Normalerweise bleibt die Zürcher Innenstadt wenigstens am Sonntag von
der Verkehrslawine verschont, gestern waren die Parkhäuser jedoch
gerammelt voll mit automobilisierten Teddytouristen. Um gegen die
unfaire und unsoziale Sonntagsarbeit zu protestieren, haben Aktivisten
der Gewerkschaft UNIA wenigstens einige Teddys auf einen “Sonntagsausflug statt Sonntagsarbeit”
mitgenommen. In zahlreichen Umfragen haben sich die Beschäftigten
VerkäuferInnen nämlich gegen die asoziale Sonntagsarbeit ausgesprochen.