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Blutgeschäft im Nahen Osten: Bruno Zuppiger (SVP) hilft Panzerfäuste verkaufen

Die neutralste aller Parteien, die SVP, hat einen Nationalrat, der mithilft den Vereinigten Arabischen Emiraten Panzerfäuste im wert von 70 – 100 Millionen Franken zu verkaufen. In den Schweizer Medien war es fast kein Thema, doch die Bauer Associates Limited (BAL) aus Graubünden will sich die Geschäfte sichern, welche sogar der RUAG zu blutig waren. Dem SVP Nationalrat kommt die Neutralität offenbar erst nach dem Geschäft und auch nur wenn man damit gegen die EU wettert. Wenns um Rüstungsgeschäfte geht, rutscht der Faktor Neutralität offenbar sofort in den Hintergrund. Geschäfte mit den Vereinigten Arabischen Emiraten sind zwar Lukrativ, sorgen aber für heisse Köpfe. Letzes Jahr hatte der Bundesrat den Verkauf von Schützenpanzern an die VAE sistiert und damit verhindert.

Denken Sie daran, wenn Sie in der Tagesschau Kriegsbilder sehen, Bruno Zuppiger und die Firma Bauer Associates Limited verdienen damit “gutes” Geld.

Quelle: nachrichten.ch

Dieser Artikel wurde von Sandro am Dienstag, 7. Februar 2006 in der Rubrik Politik und zu den Stichwörtern , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

5 Kommentare zum Artikel “Blutgeschäft im Nahen Osten: Bruno Zuppiger (SVP) hilft Panzerfäuste verkaufen”

  1. vollmi am 7. Februar 2006 um 22:32

    Was ist denn daran nicht neutral?
    Wir beziehen ja durch solche Geschäfte keine Postition. Es kann jede Seite eines Konfliktes bei uns Verteidigungswaffen kaufen.

    mfG René

  2. AlphaPapaGolf am 8. Februar 2006 um 09:36

    Die ehemaligen Waffenbetriebe des bundes in Thun, Altdorf, Emmen, Brunnen und anderen hatten die Aufgabe, Waffen und Munition für die Schweizer Armee herzustellen.
    Das ist ja offensichtlich in ordnung, da die Schweizer Armee bis anhin nur im Inland und zu Verteidigungszwecken tätig war.
    Soweit kann und muss man die Waffenbetrieb unterstützen.
    Nun wurden diese Betrieb in der Ruag zusammengefasst, mit der Absicht, Kosten zu sparen und die Ruag langfristig an die Börse zu bringen.
    Wenn nun in der Folge aber dubiose Geschäfte, wie z.B der Verkauf von Panzern an die Emirate, Pakistan oder andere menschenrechtsverachtende Staaten ins Auge fasst, gehört dise Firma in die Kritik.
    Noch dubioser ist es, wenn Waffenschieber wie ein Heinz Bauer
    aus Osterreich, die Schweiz als Drehscheibe für seine schmutzigen geschäfte missbraucht, und Hightechwaffen aus unseren betrieben an blutrünstige potentaten im Mittleren Osten verscherbelt.
    Waffengeschäfte sollen offiziell sein, und als Partner lediglich ausgesuchte Staaten und Armeen betreffen. Und die sind bestimmt nicht in Afrika, Südamerika Asien und Osteuropa zu finden.
    Mein Unterstützung für die ehemalige Waffenfabrik Thun oder Munitionsfabrik Altdorf überträgt sich nicht auf eine bald privatisierte Ruag und eine Waffenschieber aus Oesterreich mit Briefkasten in der Schweiz.
    Zudem ist es gemäss geltendem gesetz VERBOTEN Waffen in Kriegs oder Krisengebiet zu verkaufen.

  3. quadour am 8. Februar 2006 um 22:49

    Lieber APG,
    - die Vereinigten Arabischen Emirate sind KEIN Krisengebiet.
    - die Vereinigten Arabischen Emirate werden nicht von blutrünstigen Potentaten beherrscht.

    Aber davon kannst du ja nichts verstehen, setzt du deinen Fuss aufgrund deines überdrehten und mehrmals auf dieser Site auch dargestellten “Heimatbewusstseins” nie ins Ausland.

    APG, bitte äussere dich nicht mehr über Aussenpolitische themen, von denen du ja sowieso keinen Deut verstehst. Warst du schon mal auf Mallorca??

  4. AlphaPapaGolf am 9. Februar 2006 um 13:20

    Wieder einmal quadur….war tatsächlich noch nie auf Mallorca,,,befürchte, dort Leute wie dich zu treffen…

  5. fehldruck am 12. Februar 2006 um 15:03

    Bester Quadour,
    Tatsache, dass die VAE kein Kriesengebiet sind. Doch dass sie Kriegsmaterial von uns in Kriesengebiete weiterverkaufen (Letztes Jahr in den Irak (versucht), vorher nach Marokko…) sollte einem doch dennoch ein wenig zu denken geben, nicht?

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