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Zahl der Asylgesuche um 44% zurückgegangen

Die Asylgesuche haben weiter abgenommen. Im ersten Halbjahr 2005 wurden insgesamt 4672 Gesuche eingereicht. Das sind 44% weniger als in der Vorjahresperiode. Ende Juni 2005 lebten 50’143 Asylsuchende, vorläufig aufgenommene und weggewiesene Personen in der Schweiz. Im Juni letzten Jahres waren es indes noch 61’419 Personen.

Die politische Rechte der Schweiz (SVP, SD) versucht ja stets mit den “Asylbewerbern”, kombiniert mit ihrem lieblings-Partner – der Angst, die Schweizer Bevölkerung darauf zu trimmen, eine Mauer um unser Ländle zu bauen.

Die Zahlen sprechen offensichtlich eine andere Sprache, was die Schweizer Bevölkerung glücklicherweise begriffen hat!

Dieser Artikel wurde von pipo am Mittwoch, 13. Juli 2005 in der Rubrik Schweiz und zu den Stichwörtern , , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar verfassen. Pingen ist für diesen Artikel gesperrt.

11 Kommentare zum Artikel “Zahl der Asylgesuche um 44% zurückgegangen”

  1. Hual am 13. Juli 2005 um 15:34

    @ Sandro

    Ob Du da nicht “vergisst”, das die politisch Rechte der Schweiz diesen Rückgang auf Ihr Konto schreiben werden.
    Sie werden behaupten das der Rückgang im kausalen Zusammenhang mit der Verschärfung des Asylgesetz stünde…..

    PS.”vergisst”:
    Eigentlich liegt es ja auf der Hand das die SVP diesen Rückgang nur sich selbst zu verdanken hat (ich denke so gut kennen wir dei SVP alle)…. was mich etwas stuzig macht… wieso erwähnst Du das nicht?

  2. allesia am 13. Juli 2005 um 15:45

    Blocher und Mörgeli und Co. ist fest daran SCHULD!
    Gruss Allesia

  3. AlphaPapaGolf am 13. Juli 2005 um 16:31

    50143, ggg = ganz genau gezählt ! Da mus ja jeder lachen.
    Wer mit offenen Augen durch die Städte wandert, sieht leicht, dass die Zahl die uns da die harmoniesüchtigen Behörden unterjubeln wollen, nicht stimmen kann.
    Die haben die Kontrolle über die Untergetauchten und Illegalen hier längstens verloren.
    Ich gehe davon aus, dass die Zahl 50143 mit 3 oder 4 multipliziert werden muss. So kommt man der Wahrheit näher. Und merkt dann auch, dass Massnahmen nötig sind !

  4. Chaba am 13. Juli 2005 um 17:23

    @ 3. APG, du hattest auch schon bessere Kommentare auf Lager. Der Ausländer-Status kann sich innerhalb des Aufenthaltes im Gastland ändern, so können Aufenthaltsbewilligungen angepasst werden. Deshalb die für dich “kleine” Zahl an Asylsuchenden. Es stimmt, dass einem in Städten die Multikultur ins Auge fällt, es kommt aber immer auf den Standpunkt des Betrachters an, ob er dies als “Katastrophe” oder als Bereicherung anschauen will. Die von dir angesprochenen Untergetauchten und Illegalen werden auch durch ein Ablehnen der Personenfreizügigkeit kaum verhindert werden können, falls das eine deiner Massnahmen wäre…

  5. AlphaPapaGolf am 13. Juli 2005 um 18:24

    Da verwechseslt du aber tüchtig ein paar Sachen. Illegale und Untergetauchte müssen ausfindig gemacht und zügig ausgeschafft werden.
    Die Personenfreizügigkeit (auch die geplante erweiterte) bezieht sich auf Länder, deren Bewohner hier kaum eine Asylantrag stellen können.
    Allerdings kann ich mir lebhaft vorstellen, dass gewisse Kreise genau das tun werden, um so leichter an die Gelder der Sozialämter zu gelangen.

  6. quadour am 13. Juli 2005 um 22:19

    Schön, dass diese Asylgeschichte langsam aber sicher kein Thema mehr ist. Multikulti ok., aber wir müssen irgendwann von den Einwandern auch etwas zurückerhalten, sozusagen als dankeschön. Stossend an der Entwicklung seit 1993 ist doch, dass die CH insbesondere Leute ausserhalb der EU einwandern liess. übrigens: Seit 1992 sind ungefähr 500’000 (Einwohnerzahl der Stadt Zürich) aus Ex Jougoslawien eingewandert. Das war ein grosser Fehler und hat damit zu tun, dass wir damals nicht den EWR angenommen haben.

  7. Hans Blöchlinger am 13. Juli 2005 um 22:53

    AlphaPapaGolf schrieb:
    50143, ggg = ganz genau gezählt ! Da mus ja jeder lachen.
    Wer mit offenen Augen durch die Städte wandert, sieht leicht, dass die Zahl die uns da die harmoniesüchtigen Behörden unterjubeln wollen, nicht stimmen kann.

    Ich stelle mir das so vor: APG, käsebleich und aknegeschädigt, macht die Augen auf und fürchtet sich vor jedem, der eine dünklere Hautfarbe hat. Und weil er vermutet, dass er sich vor mehr als 50143 Menschen fürchtet, beschimpft er die Behörden. Da mus man schon schmunzeln.

  8. Chaba am 14. Juli 2005 um 10:40

    @ 6:
    Ich seh das breite Angebot an internationaler Küche (statt nur Rösti & Bratwurst), Feste wie das Caliente (statt nur Schwingerfeste und 1.August-Feiern), die Öffnung des Geistes Neuem gegenüber etc. als Bereicherung und somit als etwas, das uns die Einwanderer gegeben haben.
    Sicher bin ich nicht total naiv verblendet, um die Problematik, die mit dem Anstieg an Einwanderern entstehen kann, nicht zu sehen.
    Die 500’000 aus Ex-Jugoslawien mussten irgendwo unterkommen, und es war eine Pflicht der Schweiz, als neutrales und “sicheres” Land diesen Personen zu helfen.
    Es braucht immer einige Zeit, bis sich Einwanderer und Einheimische kulturell aneinander gewöhnt und angepasst haben. Früher waren die Italiener die Buh-Männer und Ausländer, gefolgt von den Türken. Über diese Nationalitäten regt sich heute wohl keiner mehr richtig auf. Das wird auch mit den Ex-Jugoslawen so werden, sobald ein bis zwei Generationen, die in der Schweiz geboren und aufgewachsen sind, folgen.

  9. pipo am 14. Juli 2005 um 11:46

    @Chaba

    …. schön geschrieben! Teile deine Meinung vollumfänglich!

  10. nummer3 am 14. Juli 2005 um 12:00

    quadour schrieb:
    Multikulti ok., aber wir müssen irgendwann von den Einwandern auch etwas zurückerhalten, sozusagen als dankeschön.

    «Wer war der erste Mensch auf Erden?», fragt der Lehrer in einer schweizerischen Primarschule. Ohne lange nachzudenken, streckt Hansli auf, und der Lehrer erteilt ihm das Wort. «Wilhelm Tell», meint der Knabe selbstsicher, worauf ihm der Lehrer stutzig entgegnet: «Sag einmal, Hansli, hast du noch nie etwas von Adam und Eva gehört?» Darauf antwortet der Bub sichtlich enttäuscht: «Ja, wenn Sie die Ausländer auch zählen!»

    Dieser aus der Mitte des letzten Jahrhunderts stammende Witz ist so alt, dass er schon fast wieder aktuell wirkt. Denn noch immer existiert in unserem Land eine psychologische Trennlinie zwischen SchweizerInnen und AusländerInnen. Eine Abgrenzung, welche sich in den letzten Jahren sogar weiter vertieft hat. Viel zu wenig Menschen ist bewusst, welchen hohen Beitrag die Immigration zur wirtschaftlichen, kulturellen und nicht zuletzt auch sportlichen Entwicklung des Landes geleistet hat.

    «Die Swatch verdanken wir einem gebürtigen Beiruter. Immigranten schenkten den Schweizern ihre Nationalgewürze Maggi und Aromat. Asylsuchende gründeten die Firmen, in denen die ureidgenössischen Getränke Nescafé und Ovomaltine hergestellt werden und “Fremde Fötzel” haben die Grundsteine der Firmen Bally, Ciba und ABB gelegt.

  11. bhota70 am 14. Juli 2005 um 16:29

    10: In diesem Land? Bei einigen seiner Bewohner vielleicht (seien diese Schweizer oder Ausländer).

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