Working Poor, Opfer der Bürgerlichen Kapputsparpolitik
Bravo, Bürgerliche! Wegen des hohen Kostendrucks des Kantons Zürich müssen Working Poor in der Klinik für Alters- und Behindertenzahnmedizin ab sofort auf die gewohnten Rabatte verzichen. Die “Volkszahnklinik” (KAB) behandelt jährlich rund 2500 Patienten, alte, betagte Working Poor und Fürsorgebezüger. Bis auf die Letztgenannten, hatten alle Patienten bisher bis zu 35% Rabatt, je nach finanzieller Situation (also überhauptnichts von Giesskannenprinzip!). Grund für die Streichung der Vergünstigungen seien Sparvorgaben des Kantons. Resultat: Zulauf beim Fürsorgeamt. Wem nützts? Wenn durch solche Massnahmen die Ausgaben beim Fürsorgeamt steigen, haben die bekannten Kapputsparer aus SVP und FDP wieder Munition für die nächste gnadenlose Sparrunde mit anschliessender Steuersenkung…

Die Kaputtsparfrau im Kanton Zürich heisst Verena Diener und ist ein Mitglied der grün-roten Hardlinerfraktion.
Sie ist verantwortlich für den Kahlschlag im Gesundheitswesen. Sie hat das Universitätsspital auf Schlingerkurs gebracht.
Reklamationen bitte an diese knochenarte Rappenspalterin richten.
APG, du erklärst die schwierigsten Themen stets so einfach, würdest Du uns daher bitte noch kurz erklären, wer das Budget festlegt, mit dem Frau Diener dann unsere Gesundheitsinfrastruktur bewirtschaften muss…? Und welche Ratsseite dort die Merheit hat. Danke. (ups, hab ichs jetzt schon verraten?)
@HotelBravo
Am Gieskannenprinzip würde mich stören, dass auch Leute profitierten, welche es nicht nötig haben. Aber ich habe geschrieben, dass in diesem Fall eben nicht das Giesskannenprinzip zum Zug kam und es deshalb überhaupt keinen Spareffekt gibt, bloss eine Umverteilung in Richtung Fürsorgeamt.
Einen dümmeren Ausdruck als “kapputsparen” habe ich noch nie gehört. Wer privat Schulden macht, weiss, dass er es zurück zahlen muss. Nur die Linken behaupten, “Geld ist genug da” und lassen den Staat fröhlich weiter Schulden machen. Das ist billiger Selbstbetrug. Mindestens die nächste Generation wird die sorglosen Gutmenschen von heute für ihre verantwortungslose Schuldenpolitik verdammen. Aber es könnte auch gut sein, dass schon die jetzige Generation bald einmal schmerzlich ernten muss, was gesät worden ist.
@RonaldCH
Wieso hör ich dieses “Nachhaltigkeitsargument” bloss immer nur bei den Finanzen und nie im Umweltbereich von der Rechten Seite? Überlassen wir denn die Umwelt nicht auch unseren Kindern?
Kapputsparen tut, wer für den Reichen stets Steuern senkt, und armen und ärmsten stets noch mehr Steine in den Weg legt. Der Zerstört nämlich den Sozialen Frieden.
Hier noch ein Artikel zum Nachdenken (Es gibt auch einen Sozialismus ohne Diktatur…)
Ich will es einmal so formulieren….einem z.B. aus Nigeria hergelaufenen Asylanten werden die Beisser auf Staatskosten saniert, da er ja ein Armer ist und sooooooooo Schmerzen leidet….
Der zitierte Alte aber, Steuerzahler seit vielleicht siebzig Jahren geht jetzt leer aus. Warum wohl? Ich sage es euch einfach und deutlich. Die verantwortlichen Behörden haben ganz klar Angst vor der Randale der aufgeheizten Asylanten, der tendenziösen Berichterstatung der Medien und der Masse von Gutmenschen (Juristen, Sozialarbeiter, Asylhelfer, etcetc,) die sich um das Heer der Asylanten “kümmern”.
Da ist dann sehr einfach, denen den Geldhahn zuzudrehen, die sich eben nicht mehr wehren können.
In diesem Bereich haben Faustrecht und Willkür bereits einzug gehalten.
@Sandro
Was “Die Zeit” hier schreibt ist natürlich mit Linksdrall versehen, wie könnte es anders sein. Die Wende hat nicht um 1994 angefangen, sondern um 1990 mit Bildt. Ich habe gestern Iggypop folgendes Link gezeigt, wo dies beschrieben ist. Lesen sie bitte die letzten 8 Paragraphen durch. http://www.techcentralstation.com/112702A.html
Es ist etwas eigentümlich, dass sie nun plötzlich vom Kaputtsparen zum Umweltschutz kommen. Darüber könnten wir schon einmal ein paar Gedanken austauschen. Das Kyoto-Protokoll, welches am letzen G8 Gipfel praktisch gestorben ist, ist in Wirklichkeit kein
Umweltschutz-Vehikel, sondern das Steckenpferd von NGO’s jeglicher Couleur und besonders der Linken und darum auch wunderbar geeignet, Bush zünftig zu knüppeln.
Verlumpen mit sozialem Frieden wäre auch eine Alternative, oder?
R.
Die Privatisierung des Gesunheitswesens wäre die beste Lösung. Wer dann günstige Gesundheitsdienstleistungen beanspruchen möchte, kann sich zu Genossenschaften zusammenschliessen. Man müsste sich halt organisieren, statt abzuwarten bis der Staat Verbilligungen ausspricht. Oder man reist ins Ausland, dort ist ja auch alles günstiger.
Angesichts steigender Ausgaben im Sozialwesen der meisten gemeinden, der meisten Kantone udn des Bundes scheint es mir nicht sachgerecht, von “Sparwut” zu sprechen. oder? Siehe auch: http://www.ordnungspolitik.ch
Die Ausdrücke „Kapputsparen“ und „Sparwut“ finde ich absolut pervers und zynisch. Jeder Privathaushalt, der mehr ausgibt, als er einnimmt, geht Konkurs. Das ist Betriebswirtschaftslehre für den Privathaushalt und den Kleinbetrieb, Lektion eins. Zu hohe Kosten, zu wenige Einnahmen, das gibt rote Zahlen. Punkt. Nur beim Staat scheinbar nicht. Wenn dann unser heillos überforderter Verkehrsminister mit seiner permanent-depressiven Sauertopf-Beerdigungs-Mimik auch noch die Porta Alpina als „Lichtblick in dunklen Zeiten des dumpfen Sparens“ bezeichnet, ist es für eine Untersuchung seines geistigen Gesundheitszustandes wirklich allerhöchste Zeit. Wer wie dieser, sich seit Jahrzehnten vor der Kostenwahrheit drückende Herr, einen solchen Schwachsinn verzapft, handelt absolut verantwortungslos und populistisch-grobfahrlässig. Das soll ein Vorbild für die jüngere Generation sein? Er wirft einfach noch ein paar hundert Millionen gutes Geld mehr ins bereits gähnende NEAT-Milliarden-Schuldenloch. Bezahlen tun das sowieso erst die nächsten Generationen. Dann ist der Moritzlil sowieso längst am Stäärnli putzen. Aber der Moritzli hat doch wieder ein paar Anhänger mehr in einer Randregion, weil ihm jene aus dem Mitteland (dort wo die von ihm systematisch vernachlässigte Infrastruktur noch mehr vor die Hunde geht) langsam, aber sicher davonlaufen. Weil sie langsam merken, dass sie permanent verarscht und für dumm verkauft werden. Mit Ausnahme einiger rot-grüner Spinner, welche noch immer meinen, das Rad der Zeit zurückdrehen zu können und Zeiten wie bei Gotthelf herbeibeten zu können. Diese Hirnlos-Naiven aber werden dem Leuenberger einst ganz gläubig anbetend-bewundernd an den Lippen hängen. Dann, wenn er seine Märchen im vielleicht sogar noch extistierenden, allerletzten, weil staatsgeförderten alternativen Multikulti-Buchlädeli an der Langstrasse zum Besten gibt. Hoffentlich macht er das möglichst bald als Ex-Bundesrat. Also, unser aller lieber Bundes-Sauertopf, lass Deine Jünger nicht mehr allzu lange warten…