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Wir haben die Nase voll: Grossdemo am 17. Juni (Flüchtlingstag)

Wir haben die Nase voll.

Die BrandstifterInnen konnten jahrelang ungestraft eine Hetzkampagne nach der anderen gegen MigrantInnen, sozial Schwache und Andersdenkende entfachen, unterstützt von zu vielen Biedermännern und -frauen. Sozialer Abbau und neoliberaler Umbau werden nur umsetzbar, wenn wir uns gegeneinander aufhetzen lassen: SchweizerInnen gegen AusländerInnen, Männer gegen Frauen, Niedergelassene gegen Sans-papiers, Junge gegen Alte, ArbeiterInnen gegen Arbeitslose, Gesunde gegen Invalide

Wir gewöhnen uns nicht an die populistische Stimmungsmache.

Ein Apartheidsfreund als Migrationsminister, ein Justizminister, der Gerichte und Verfassung verhöhnt, ein Polizeiminister, der gegen Flüchtlinge und sozial Schwache hetzt, ParlamentarierInnen, die sich mit unmenschlichen Vorschlägen zum Asyl- und Ausländergesetz gegenseitig überbieten und Kantone, die wetteifern, wer am brutalsten Flüchtlinge und Sans-papiers abschreckt: Daran wollen wir uns nicht gewöhnen.

Schluss mit der Fremdenfeindlichkeit.

Was haben MigrantInnen, Flüchtlinge und ihre FreundInnen bis anhin schon an Demütigungen durchstehen müssen. Die einschlägigen Kampagnen, Abstimmungen und Gesetzesverschärfungen, die wir seit Jahrzehnten ertragen müssen, sind ein Skandal.

2 x Nein zu Asyl- und Ausländergesetz.

Auch die härtesten Asyl- und Ausländergesetze werden die Migration nicht verhindern, wohl aber zu mehr Leid, Rechtlosigkeit, Menschenhandel und moderner Sklaverei führen.

Wir sind die Schweiz.

Wir alle, die in die Schweiz leben, sind die Schweiz, unabhängig von unserer Herkunft, unserem Pass und unserem Aufenthaltsstatus. Wir stellen uns den Brandstiftern in den Weg, und kämpfen weiterhin für die Grundrechte aller. Zusammen gestalten wir diese Gesellschaft.

Kein mensch ist illegal

Gesamtschweizerische Grossdemo
Samstag, 17. Juni 2006 (am Flüchtlingstag)
14 Uhr, Waisenhausplatz Bern.

Auch wir haben die Nase voll und werden deshalb an der Demo im Juni vor Ort sein. (via Polis)

Dieser Artikel wurde von Sandro am Montag, 20. März 2006 in der Rubrik Schweiz und zu den Stichwörtern , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

15 Kommentare zum Artikel “Wir haben die Nase voll: Grossdemo am 17. Juni (Flüchtlingstag)”

  1. Forum Politik » Wir haben die Nase voll: Grossdemo am 17. Juni (Flüchtlingstag) am 20. März 2006 um 17:38

    [...] Ein Apartheidsfreund als Migrationsminister, ein Justizminister, der Gerichte und Verfassung verhöhnt, ein Polizeiminister, der gegen Flüchtlinge und sozial Schwache hetzt, ParlamentarierInnen, die sich mit unmenschlichen Vorschlägen zum Asyl- und Ausländergesetz gegenseitig überbieten und Kantone, die wetteifern, wer am brutalsten Flüchtlinge und Sans-papiers abschreckt: Daran wollen wir uns nicht gewöhnen. [...]

  2. sense2 am 20. März 2006 um 17:40

    >Kein mensch ist illegal

    ahja

  3. Beat am 20. März 2006 um 18:14

    Ich finds richtig süss.

    Ich freue mich auf die Abstimmung.
    Ich bin sicher Amir B. und co werden ihren Beitrag leisten.

  4. AlphaPapaGolf am 21. März 2006 um 10:00

    Ich schlage vor, die Demonstration in der sudanesischen Provinz Darfur durchtzführen.
    Es ist scheinheilig und zynisch, mit der komfortablen Eisenbahn oder im Auto in die Bundestadt zu reisen, ein bisschen zu lärmen, das eigene Land in die Pfanne zu hauen, Scheinflüchtlinge und Illegale gegen unsere Institutionen aufzuhetzen.
    Nur blablabla und grosse Worte. Wer die Flüchtlinge unterstützen will, kämpft in Darfur gegen muslimischen Mordmilizen.
    Asylanten, Scheinasylanten und Illegale die an dieser Demo teilnehmen, sollten für alle Zeiten aus der Schweiz weggewiesen werden.

  5. fehldruck am 21. März 2006 um 10:23

    na klar, und lieber vorm pc sitzen und motzen, anstatt an eine demo zu gehen, und zu zeigen, dass man mit dem status quo nicht einverstanden ist! mr. scheinheilig…

  6. Pirelli am 21. März 2006 um 12:58

    “Asylanten, Scheinasylanten und Illegale die an dieser Demo teilnehmen, sollten für alle Zeiten aus der Schweiz weggewiesen werden.”

    APG, verfassungsmässige und Menschenrechte gelten also für Asylbewerber nicht? Bist du sicher, dass die Schweiz das richtige Land für dich ist? Vielleicht wärs dir in Weissrussland ja wohler …

  7. AlphaPapaGolf am 21. März 2006 um 13:55

    Ich bin kein Freund von Papa Lukaschenko. Aber auch nicht von Illegalen die sich mit Gewalt und der Hilfe von schlitzohrigen Juristen und willfährigen Gutmenschen an unsere Sozialtöpfe drängen.
    “Bescheidenheit ist eine Zier” – Ein Wahlspruch den die Asylanten nicht kennen. (und auch nicht kennen wollen).

  8. Georg Meier am 21. März 2006 um 14:00

    “Ich bin kein Freund von Papa Lukaschenko. Aber auch nicht von Illegalen” – Aha, dann ist Lukaschenko legal? Tja, zum Glück wirst Du nicht Diktator, Du Hirnriss, Du.

  9. AlphaPapaGolf am 21. März 2006 um 14:23

    Schorsch, manchmals schreibts dir bevor es denkt….wenn überhaupt

  10. Forum Politik » Morgen Samstag: Grossdemo “wir sind die Schweiz” am 16. Juni 2006 um 15:25

    [...] Erinnerung: Morgen Samstag findet die Grossdemo “Wir sind die Schweiz” statt. Helft mit und setzt ein Zeichen gegen die Brandstifter! Abgelegt unter: Propaganda Tags: none — Sandro @ 15:24 [...]

  11. Beat am 16. Juni 2006 um 18:16

    Find ich niedlich.

    Als ob die Gutmenschen die Schweiz vertreten würden.

  12. sudsy am 16. Juni 2006 um 19:11

    freue mich,
    habt ihr ignoranz.ch batches oder caps, seid ihr
    angeschrieben, na ich find euch schon ! !

    btw rosengarten ist in der ersten Vollblüte, der BoGa dasselbe,
    und im Restaurant Altenberg, hat wirklich einen
    spitzen Koch diesen sommer, ansonsten Marzili, Eichholz,
    die Aare ist schon zum Baden !

    bis morn

  13. Reiner Alemann am 16. Juni 2006 um 22:04

    Es mag sein, dass auch die härtesten Asyl- und Ausländergesetze die Migration nicht verhindern, wohl aber zumindest eindämmen können.

    Wer wegen falschverstandenem, realitäts- und weltfremdem Humanismus unsere Heimat weiter übervölkern und überfremden will, und wer das Wohlergehen von fremden Einwanderern höher stellt als dasjenige des eigenen Volkes, stimmt konsequenterweise nein zum neuen Asyl- und Ausländergesetz.

    Wer der Meinung ist, dass jeder Mensch nach Möglichkeit in seiner eigenen Heimat leben und nach seiner eigenen Fasson glücklich werden soll, und jedes Volk das Recht auf eigene kulturelle Identität hat, sagt ja zum neuen Asyl- und Ausländergesetz.

  14. MarcoPolo am 30. August 2006 um 23:03

    So lange es Menschen gibt die in bitterer Armut und politischer Unterdrückung leben, ohne Aussicht einmal ein anständiges Leben führen zu können, und so lange wir in der Schweiz in Wohlstand und Freiheit leben wird es Menschen geben, die versuchen aus dem Teufelskreis von Armut und Elend, in den sie hinein geboren wurden, zu entfliehen und in Europa ihr Glück suchen! Auch wenn man Eurpa in eine Festung verwandelt, auch wenn man Europas Grenzen mit Stacheldraht und Beton verschliesst und mit Soldaten bewacht, es wird trotzdem Menschen geben die nach Europa wollen und auch Wege finden! Man sah dies bei der Berliner Mauer! Das einzige was man tun kann um die Migration wirklich zu verhindern, ist dafür zu sorgen, dass alle Menschen in Frieden, Freiheit und Wohlstand ihr leben gestalten können!

  15. Moni am 31. August 2006 um 07:58

    @Reiner Allemann

    Ich werde zweimal NEIN stimmen, bin aber dafür, dass es für die meisten Migranten besser wäre, in ihrer Heimat zu bleiben. Das Problem bei der ganzen Sache: Die Lage in ihren Heimatländern lässt ein anständiges Leben ohne Verfolgung und Angst nicht zu. Wir Schweizer haben nicht annähernd eine Ahnung wie es ist, verfolgt zu werden, ein nichts zu sein, inexistent und Freiwild! Wir müssen helfen dafür zu sorgen, dass ihre Heimat wieder zu dem wird, was wir für uns und unsere Nachkommen automatisch in Anspruch nehmen.

    Wer stellt das Wohlergehen der Einwanderer höher als das eigene Volk? NIEMAND.

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