Wie sich die Autoindustrie grünwäscht
Grün ist hip, dies weiss auch die Autoindustrie. Mit immer neuen PR-Tricks versucht sie denn auch, sich grün zu waschen. Zum Beispiel wird der CO2-Ausstoss der Produktpalette gerne als Feigenblatt verwendet, zum Beispiel der Wolkswagen Konzern nutzt diese Taktik. Der CO2-Ausstoss der effektiv verkauften Fahrzeuge hält man jedoch unter Verschluss. Ein Schelm, wer böses denkt.
Auch Audi sonnt sich gern im modischen Grünzeug. Grün ist dabei höchstens das Feigenblatt, welches sich die Autofirma selbst vorhält. Dass der durchschnittliche CO2-Ausstoss der verkauften Autos steigt, wird auch hier gern unterschlagen.
Ein Artikel im Autolos-Blog zeigt weiter auf, dass das geplante Energie-Label des Bundes im Prinzip ein riesiger Etiketten-Schwindel ist:
Und dann wird auf der Startseite der aktuellen Ausgabe vom Extrablatt der Kauf von neuen Autos beworben – offenbar haben 895 (!) Modelle die Energieetikette A
Liebe Autoindustrie. Besser als über eure Feigenblätter zu “lavere” wäre, den Wandel hin zum Umweltverträglichen MIV zu liefern!

“Grün ist hip, dies weiss auch die Autoindustrie”
Unter “hip” versteht die Autoindustrie aber grundlegend etwas anderes als die Grünen wohl meinen. Grün ist nämlich out. Es fahren nicht besonders viele Autos in der Farbe “grün” umher. Und was zum Auspuff raus kommt? Ein Schelm wäre, wer nun wohl denkt, ein Erdgas Auto oder ein Prius-Hybrid sei “grün”. Auch Grüne sind somit Schelme, denn ansonsten würden sie, wenn sie nämlich konsequent wären, nur zu Fuss gehen. Das macht nicht einmal Basti Girod, der übrigens auch ein Cabriolet von Mobility fährt.
Hip ist aber sicher, wenn das Marketing etwas “grün” einfärbt (so eben beispielsweise auch Bastis Cabriolet). Balsam für das schlechte Gewissen. Dies funktioniert mit dem Klimarappen und mit sonstigen Ablasshandel-Systemen genau gleich.
Wenn Du schon den Volkswagenkonzern als Beispiel nimmst, dann schreib es bitte auch richtig. Stell Dir mal vor , der Flottenverbrauch von VW liegt unter dem des Priusherstellers Toyota, liegt auch hier nicht nur ein Etikettenschwindel vor ? Allerdings bin auch ich der Meinung, das gerade die deutschen Hersteller, zuwenig Modelle mit Alternativantrieb produzieren. Die Autos wären da, warum also dieser Grabenkrieg ?
Also ich finde es ist sehr unfair zu sagen die Autoindustrie wäscht sich grün und tut nichts oder zu wenig um treibstoffverbrauchsarme Autos (E-Fahrzeuge inklusive) auf den Markt zu bringen.
VW hat zum beispiel den 3Liter Lupo auf den Markt gebracht, kaum einer kauft ihn weil einfach teuer und man für den gleichen Preis für die Familie geeignetere Autos kauft. Der Papi in der Pampa will ja auch mit einer ordentlichen PS Zahl und ohne Gehörschaden an die Arbeit kommen.
in den 70er Jahren wog ein Auto auch nur um die 800-1000Kg. Heutige Autos beinhalten alle möglichen Sicherheitselemente sind doppelt so schwer und haben viel weniger Benzinverbrauch und zum vergleich einen kaum nennenswerten Schadstoffausstoss, mal von den Disel abgesehen.
Auch Elektrofahrzeuge sind nicht verantwortbar da diese noch mehr Schadstoffe ausstossen weil sie von Kohlekraftwerken betrieben sind.