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Wie lange macht Toni Brunner noch?

Dunkle Wolken über SVP-Sonnyboy Toni Brunner titelt der Tagesanzeiger und bringt auch gleich einige Anhaltspunkte welche darauf hindeuten dass der Bauer an der Spitze der SVP wohl bald abdanken wird:

Die dreifache Niederlage bei der Abstimmung vom 1. Juni, darunter beim SVP-Kernthema Ausländerpolitik. Und der Ausschluss der Bündner SVP-Sektion, der bisher mehr Ärger als Rückenwind brachte. [..] Sein Fernsehauftritt in der «Arena» gegen Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf missriet so gründlich, dass ihn die eigene Partei einige Wochen später nicht mehr in die Fernsehsendung schicken wollte. [..] Und letzte Woche hat die Rechtskommission des Nationalrates beantragt, Brunners Immunität aufzuheben. Es soll geklärt werden, ob er einen vertraulichen Bericht der Geschäftsprüfungskommission an den damaligen Bundesrat Christoph Blocher weiterreichte.

(Quelle: Tagi)

Buurebueb Toneli sollte sich gut überlegen abzuspringen bevor er zur grossen Belastung für seine Partei wird. Dies sieht auch PR-Berater Fidel Stöhlker so:

Toni Brunner ist der Verlierer schlechthin. Eine billige Kopie von Trompete Blocher. Er redet gleich, er bewegt sich gleich, er gestikuliert gleich und denkt gleich. Warum also soll nicht gleich Blocher wieder ans Ruder? Toni Brunner hat es verpasst, an seiner persönlichen Wirkung zu arbeiten. Er hat kein eigenes Profil und ist deshalb ein Kandidat für die Versenkung.

Weitere negative Eigenschaften sieht auch Claude Longchamps:

Er kann kein Französisch, ist in 90 Prozent der Dossiers nicht sattelfest und hat nicht das Managerformat von Vorgänger Ueli Maurer.

Frage: Wie kommt so einer überhaupt an die SVP-Spitze? Abtreten!

Dieser Artikel wurde von Sandro am Dienstag, 24. Juni 2008 in der Rubrik Schweiz und zu den Stichwörtern , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

33 Kommentare zum Artikel “Wie lange macht Toni Brunner noch?”

  1. mk am 24. Juni 2008 um 12:55

    Ach… lasst ihn doch dort, so lange wie möglich!

  2. Behemoth am 24. Juni 2008 um 14:57

    Vielleicht sollte sich der Toni doch hauptberuflich seinem Bureradio und seinen Beizerplänen widmen.

  3. Felixx am 24. Juni 2008 um 15:20

    Wenn ihr so überzeugt davon seid, dass Brunner seiner Partei schadet, so lasst ihn doch.
    Oder setzt ihr euch neuerdingt für eine Stärkung der SVP ein?

  4. Behemoth am 24. Juni 2008 um 16:09

    “Wenn ihr so überzeugt davon seid, dass Brunner seiner Partei schadet, so lasst ihn doch.
    Oder setzt ihr euch neuerdingt für eine Stärkung der SVP ein? ”

    Nein,das nicht. Auch ich habe mir mit meinem Posting Schadenfreude erlaubt, das geb ich zu. Aber je eher wieder Normalität und Sachlichkeit bei der SVP und im Umgang mit dieser Partei (auch von linker Seite) eintritt, umso besser für die Schweizer Politik. Die SVP ist immer noch die stärkste Partei der Schweiz, ewig kann sie nicht nur mit Peilichkeiten und Poltern Schlagzeilen machen. Oder nur eine Lachnummer für uns Linke sein. Toni Brunner scheint nicht der Richtige zu sein, um die SVP wieder zurück zur Sachlichkeit zu führen.

  5. Bünzli am 24. Juni 2008 um 17:24

    “Wie lange macht Toni Brunner noch?”

    Bis er einsitzen geht.

  6. RonaldCH am 24. Juni 2008 um 17:41

    Ach Behemoth, was kümmerst du dich so um die Schweizer Politik. Hört dir denn niemand zu im Ländle, wenn du deine linken Träume zum Besten gibst? Lasst doch Brunner einmal machen. Über Maurer haben die Linken die genau gleichen dummen Sprüche geklopft, wie jetzt über Brunner und niemand kann heute ableugnen, dass in den letzten 10 Jahren keine Partei einen Präsidenten von Maurers Format hatte. Die Entwicklung der SVP bestätigt diese Behauptung.
    R.

  7. Behemoth am 25. Juni 2008 um 09:28

    Ach RonaldCH

    Deine netten Versuche, mich zu beleidigen, sind recht amüsant. Auch deine Vorstellungen vom FL sind recht nett.
    Aber zurück zur Sache. Brunner hat auch mit grösseren Schwierigkeiten zu kämpfen als Maurer.Da wäre vielleicht jemand Erfahrener oder Älterer einfach geeigneter. Es scheint mir momentan einfach nicht die Zeit zu sein, Brunner “einfach machen zu lassen”. Wenn die Partei in einem absoluten Höhenflug wäre, o.k., dann gäbe es sowas wie eine Schon- und Einarbeitungsfrist, aber jetzt? Naja.

  8. mk am 25. Juni 2008 um 12:19

    Ist eine sachliche SVP überhaupt wünschenswert? Die schöne Form macht den reaktionären, fremdenfeindlichen Inhalt auch nicht besser, höchstens kaschiert sie ihn.

    In diesem Sinne: Auf weitere 5 Jahre Polteri-SVP und Toni Brunner- und Blochi-Verwirrung!

  9. RonaldCH am 25. Juni 2008 um 13:01

    @Behemoth
    “Aber zurück zur Sache. Brunner hat auch mit grösseren Schwierigkeiten zu kämpfen als Maurer. Da wäre vielleicht jemand Erfahrener oder Älterer einfach geeigneter.”

    Wunderbar, Behemoth, es tönt so, wie wenn du nach einer guten Lösung für die SVP suchtest. In Wirklichkeit frohlockst du, wenn es dieser von dir so herzlich gehassten Partei schlecht geht. Also, bleib wenigstens aufrichtig!
    R.

  10. Behemoth am 25. Juni 2008 um 13:20

    @RonaldCH

    Ich bin damit aufrichtig. Wie ich schon sagte: die SVP ist momentan die stärkste Partei der Schweiz. Ob mir das passt, ist eine andere Sache, es ist nun mal so. Es ist daher besser für alle, wenn wieder Sachlichkeit vorherrscht. Denn ganz eigennützig gedacht, lassen sich ja auch die Linken gern von SVP-Problemen ablenken und zu Unsachlichkeit verleiten, anstatt eigene Programme zu entwicklen. Damit gewinnt man wohl kaum Wähler Ich frohlocke höchstens, dass der momentane Stil der SVP Kritik erntet. Aber das könnte sich ja mit einer Rückkehr zur Sachlichkeit ändern. Dass ich nie ein Fan der SVP werde, ist auch klar. Wohl auch kaum der BSP. Aber die Schweizer Parteilandschaft (oder auch die im FL oder sonstwo) ist ja nicht für meinen individuellen Gusto geschaffen.

  11. RonaldCH am 25. Juni 2008 um 16:27

    @Behemoth
    “Ich frohlocke höchstens, dass der momentane Stil der SVP Kritik erntet. Aber das könnte sich ja mit einer Rückkehr zur Sachlichkeit ändern.”

    Du bist doch viel zu intelligent, das Geschrei über den Stil mitzumachen. Vom Stil spricht man immer nur wenn es um die SVP geht, dabei ist Politik ein hartes Geschäft um Macht und Einfluss und da fehlt mir der Glaube, dass dies bei den Linken und Halblinken (SP, CVP) nicht genau um das Gleiche geht und von liebem Stil bei jenen auch überhaupt nichts sichtbar wird. Oder erkläre mir an einem Beispiel, wo bei ihnen “Stil” erkennbar wurde.
    R.

  12. trigor am 25. Juni 2008 um 17:21

    @Sandro: Wieso störst Du Dich daran wenn ein SVP-ler die SVP in die Versenkung führt? Besser kann es zur Zeit wirklich nicht laufen… ;-)

  13. Behemoth am 26. Juni 2008 um 09:42

    RonaldCH
    “Vom Stil spricht man immer nur wenn es um die SVP geht, dabei ist Politik ein hartes Geschäft um Macht und Einfluss und da fehlt mir der Glaube, dass dies bei den Linken und Halblinken (SP, CVP) nicht genau um das Gleiche geht und von liebem Stil bei jenen auch überhaupt nichts sichtbar wird. Oder erkläre mir an einem Beispiel, wo bei ihnen “Stil” erkennbar wurde.”

    - diverse Plakate wie das zur Einbürgerungsinitaitive, das Messerstecherplakte sollte ich eigentlich gar nicht erwähnen müssen.
    -Blochers Auftreten im Bundesrat: halbherzig bis kontraproduktiv.
    - das ständige hämische Grinsen, Nicht- Zuhören und Nicht-Ernstnehmen der politischen Gegner, bes. schön zu beobachten in der Arena.
    - Die selbstauferlegte Rolle der Retterin der Schweiz.
    - EWS war schon vor dem DOK-Film eine Verräterin, was für die mir ungesunde erscheinende Fixierung auf CB spricht. ebenfalls schmid als “halber BR”.
    - der Drill auf den ZH-Flügel.
    - das Bemühen der Begriffe Demokratie, Fairness oder Konkordanz, wenn’s einem gerade in den Kram passt und man sich sonst drum foutiert.
    - bei Niederlagen sind immer die Anderen Schuld.
    - Schuld an allem haben eh nur “die Linken”, was bei der SVP gleichgesetzt wird mit den restlichen Parteien.
    - die Verwechslung von Politik im Sinne des Volkes mit Populismus: D.h. jedem Stammstisch-Lappi darf nach dem Maul geredet werden mit der Begründung, man sage doch nur, was das Volk wolle und denke.
    - die selbstauferlegt Opposition, wobei Opposition mit Verhindern und Teubelen verwechselt wird.

    ect. ect

  14. RonaldCH am 26. Juni 2008 um 15:37

    @Behemoth
    Ich kann’s einfach nicht glauben, dass eine Liechtensteinerin alle diese Gemeinplätze der Schweizer Medien nachplappert. Ich habe die Liechtensteiner als konservativ und vernünftig erlebt.

    Wenn ich versuchen würde, deine Anschuldigungen aus meiner Sicht zu korrigieren, – du wirst es wohl kaum akzeptieren, nicht wahr? Ich probiere auf ein paar Punkte einzugehen:

    [i] diverse Plakate wie das zur Einbürgerungsinitaitive, das Messerstecherplakte sollte ich eigentlich gar nicht erwähnen müssen.[/i]
    Die Plakate haben einen durchschlagenden Erfolg gehabt. Alle Welt hat davon gesprochen, – leider habe Medien und Neider den Sinn wider besseres Wissen verdreht. Die SVP wollte damit sagen, dass wir keinen Platz reservieren sollten für kriminelle Ausländer und ich weiss nicht, was daran falsch gewesen sein soll.

    [i]das ständige hämische Grinsen, Nicht- Zuhören und Nicht-Ernstnehmen der politischen Gegner, bes. schön zu beobachten in der Arena.[/i]
    Das Gesicht und das Benehmen eines Menschen, den man nicht mag, geht einem auf die Nerven, das ist verständlich. Wenn man allerdings erfahren muss, wie oft Blocher von den Moderatoren, besonders von Leuthart, das Wort abgeschnitten wurde, ist es begreiflich, dass er gelernt hat zu insistieren, wenn er etwas an den Mann bringen wollte. – Willst du, dass ich dir einige Visagen von Linken aufzähle, die die von dir reklamierten Eigenschaften (grinsen, nichtzuhören) auch mit einigem Erfolg pflegen?

    -Blochers Auftreten im Bundesrat: halbherzig bis kontraproduktiv.
    Wieso halbherzig? Er hat sich trotz anderer Meinung viel Mühe gegeben, die Meinung des Bundesrates zu vertreten in der Öffentlichkeit. Blocher war der einzige, der produktiv gearbeitet hat, – seine Einsparungen sind leider heute Legende geworden. Oder was meinst du mit kontraproduktiv? Meinst du denn, er hätte dem Sozialstaat zu wenig “gehöfelt”? Das wäre dann allerdings extrem Produktiv, oder?

    [i]- Die selbstauferlegte Rolle der Retterin der Schweiz.[/i]
    Die SVP gibt sich alle Mühe, keine Rolle zu spielen, sondern dem Wählerauftrag gerecht zu werden. Scheinbar sind 30% der Schweizer der Meinung, dass es eine Partei braucht, die die Schweiz in der traditionellen Form bewahrt (oder gerettet) haben will.

    [i] EWS war schon vor dem DOK-Film eine Verräterin, was für die mir ungesunde erscheinende Fixierung auf CB spricht. ebenfalls schmid als “halber BR”.[/i]
    Jeder aufrichtige Bürger hat gewusst, dass EWS nicht die Wahrheit gesagt hat und mit Hilfe der SP und der CVP in den Bundesrat kam. Sie hat sich auch nach dem Dok-Film in Halbwahrheiten verheddert, – der Film hat nur die ganze Palette von Unehrlichkeiten ans Tageslicht gebracht. – Dass du auch noch mit dem halben Bundesrat kommst, finde ich lächerlich. – Mit diesem Ausdruck hat Blocher klar gemacht, dass Schmid (wie auch EWS) nicht wirklich von der SVP zum Bundesrat vorgeschlagen wurde. Nach heutiger Erkenntnis weiss man, dass er schon immer ein Dissident war, d.h. er war schon damals nicht einmal ein halber Bundesrat. Lies doch Engelers Artikel über Schmid in der dieswöchigen Weltwoche, – dort wird alles gesagt, was Schmid für ein zwiespältiger Geselle ist. – Die Linken würden ihn mit Verachtung strafen, wenn sie ihn nicht als willfährigen Spalter der SVP kennen und lieben gelernt hätten.

    i]- der Drill auf den ZH-Flügel.[/i]
    Jede Partei kann mit ihren Mitgliedern umgehen, wie sie will. Es gibt viele SVP Neu-Eintritte, also kann dein Vorwurf nicht allzu dramatisch sein.

    Der Rest deiner Einwände sind Plattitüden, die man jedem Gegner vorhalten kann. Vergib mir, dass ich mir die Mühe erspare, darauf näher einzugehen. Ich mag dich immer noch, weil du eine vom Ländle bist, aber ich kann deinen Linksdrall einfach nicht verstehen. – Sag mir einmal, wo bist du so abgedriftet? Wenn ich unter meinen Arbeitskollegen im Ländle so linke Kreaturen, wie du eine bist, getroffen habe, waren es immer Schweizer, oder Österreicher.
    R.

  15. joggeli34 am 27. Juni 2008 um 14:19

    Papa sagt es ist nicht gut wenn wir ein Referendum lansieren.
    Toneli sagt es ist nicht gut wenn wir ein Referendum lansieren.( Papagei )
    Was sind das für Leute??
    Hat doch der Zentralvorstand etwas anderes beschlossen.

  16. RonaldCH am 27. Juni 2008 um 16:29

    @Joggeli34
    Wahrlich, du bist ein Joggeli. Das Referendum wurde beschlossen, bevor die Bürger mit dem Päckli übers Ohr gehauen wurden. Wenn man nicht mehr zu jeder Vorlage Ja oder Nein sagen kann, ist ein Referendum nutzlos. Vernünftige Leute lassen sich weder vom Parlament noch vom Bundesrat überlisten. Diese Abstimmung wird aus Protest weithin boykottiert werden. Von mir auch……
    R.

  17. joggeli34 am 27. Juni 2008 um 16:42

    Ich bin gern ein Joggeli ich habe nich solche niederlagen einstecken müssen, sag mir mal wer da am Volk vorbei politisiert. Boikot von euere seite spielt überhaupt keine Rolle, hast du noch nicht gemerkt, dass die SVP einmal übersander auf den Beckel bekommt.

  18. joggeli34 am 27. Juni 2008 um 16:42

    Ich bin gern ein Joggeli ich habe nich solche niederlagen einstecken müssen, sag mir mal wer da am Volk vorbei politisiert. Boikot von euere seite spielt überhaupt keine Rolle, hast du noch nicht gemerkt, dass die SVP einmal übersander auf den Beckel bekommt.

  19. RonaldCH am 27. Juni 2008 um 19:44

    @voser1970
    Was sollen wir mit diesem Schrott machen? Willst du ignoranz Speicher verkaufen?
    R.

  20. gumbyman am 27. Juni 2008 um 19:58

    Ich dachte immer, Beizer sei ein einigermassen ausfüllender Job. Dass man da nur noch Zeit für sowas Nebensächliches wie das Präsidium der “wählerstärksten Partei der Schweiz” hat, versteht sich doch von selbst – oder?

    g.

  21. Oberländer am 28. Juni 2008 um 08:43

    Erfrischend, dass man nebst all dem einfältigen Schund von offenbar geistig etwas zurückgebliebenen Skribenten in diesem Blog, hin und wieder einen intelligenten Toni Brunner in seiner erfrischenden, gradlinigen Art mit klaren, einleuchtenden Voten in der Öffentlichkeit erleben kann.

  22. Bünzli am 28. Juni 2008 um 12:02

    Ich dachte immer, Bauer sei ein einigermassen ausfüllender Job.

    Die Direktzahlungen und Subventionen müssen ja massig fliessen, dass Toni kaum mehr auf seinem Hof arbeiten muss und noch Zeit sowas Nebensächliches wie das Präsidium der “wählerstärksten Partei der Schweiz” hat.

  23. joggeli34 am 28. Juni 2008 um 12:52

    Da geht doch einiges schief beim Toni Brunner,
    die drei niederlagen bei der letzten Abstimmung.
    Die Leute die bei seinem Radio davonlaufen, unter anderem der ex Mister Schweiz.
    Da läuft ihm auch noch die Wirtin in seinem Restaurant davon. Und das Theater mit der Bündner, Glarner und Berner SVP. dann wissen sie nicht was sie Abstimmen wollen im Herbst.
    (Freizügigkeitsabkommen.) Er hats’ sich sicher einfacher vorgestellt.Es wierd ja schon in der eigenen Partei gemunkelt, Er durfte auch an einer Fernsehsendung nicht dabei sein Papa hat ihn zurück gepfiffen.

  24. Behemoth am 30. Juni 2008 um 09:18

    @RonaldCH

    Das die SVP mit ihren Stil erfolg hat, ist kein Einwand gegen die Richtigkeit der Vorwürfe.Vilemher ist es ja klar, dass die SVP gerde mit diesem Stil bisher erfolg hatte. Wenn du mir Vorwirfst, pauschale Vorwürfe von linker Seite aufzuzählen, kann ich nur sagen, dass deine Antworten eben so stereotyp rechts sind.

    Amüsant finde ich deine Schubladisierung des FL. Was dich das eigentlich kümmert, bleibt mir rätselhaft. Aber offenbar passe ich nicht in dein putziges Ländle”-Schema.
    Das ist wohl einerseits eine Generationenfrage, andererseits ändert man seinen Blickwinkel mit der Zeit auch, wenn man mal eine wenig in der Welt herumgekommen ist. Ich glaube aber kaum, dass ich mich vo einem rechten Schweizer verantworten muss, ob ich eine “gute” Liechtensteinerin bin. Lass das mal meine Sache sein.

  25. RonaldCH am 30. Juni 2008 um 12:33

    @Behemoth
    Natürlich musst du einem “”rechten” Schweizer deine Liechtensteinische Linkslastigkeit (wenn es das überhaupt gibt) nicht erklären. Du darfst bleiben, wie du bist. Hat mich einfach gewundert, wie so ein Entwicklung vor sich gegangen ist.

    Mit meinen Antworten wollte ich dir sagen, dass du mir eigentlich zu gescheit bist, die endlosen gleichen dummen Vorwürfe zu wiederholen, die seit Monaten von den Medien wie ein Mantra wiedergekaut werden. – Oder hast du etwa gemeint, ich sollte auch noch einstimmen in das blöde Gejammer über die ach so böse SVP?
    R.

  26. Behemoth am 30. Juni 2008 um 13:10

    @RonaldCH

    “@Behemoth
    Natürlich musst du einem “”rechten” Schweizer deine Liechtensteinische Linkslastigkeit (wenn es das überhaupt gibt) nicht erklären. Du darfst bleiben, wie du bist. Hat mich einfach gewundert, wie so ein Entwicklung vor sich gegangen ist.”

    Du meinst, diese absolut schreckliche krankhafte Fehlentwicklung? Kennst du denn alle 35′000 Enwohner? Wie in jeden anderen Land gibt es auch “bei uns” versch. Meinungen und Leute. Falsch ist schon mal, anzunehmen, die VU oder FBP sei auchnur entfernt auf der Linie der SVP. Das wäre wohl eher CVP, und mit der kann ich gut leben.
    Du kannst ja gerne mal die neueste Umfrage des “Vaterland” anschauen bzgl. religiöser Einstellung im Ländle:
    http://www.vaterland.li/page/umfrage/index.cfm?danke=1&CFID=39005695&CFTOKEN=69054146

    “Mit meinen Antworten wollte ich dir sagen, dass du mir eigentlich zu gescheit bist, die endlosen gleichen dummen Vorwürfe zu wiederholen, die seit Monaten von den Medien wie ein Mantra wiedergekaut werden. – Oder hast du etwa gemeint, ich sollte auch noch einstimmen in das blöde Gejammer über die ach so böse SVP?
    R.”

    Nein, natürlich nicht. Darum heisst es ja Diskussionsforum.
    Meine Vorwürfe basieren nicht auf den Medien der letzten Monate. Ich lebe schon lange genug in der Schweiz, um mir mein eigenes Bild der SVP zu machen.

  27. RonaldCH am 30. Juni 2008 um 15:02

    @Behemoth
    Danke für die interessante Umfrage im Vaterland. Scheint langsam eng zu werden für die Katholische Kirche, aber Umfragen machen mich ein wenig argwöhnisch. Ich bin überzeugt, dass es länger dauern wird, bis sich die Plus/Minus in der Nähe der 50% umkehren. Da euch eine SVP fehlt, kommt die Abwanderung aus der Kirchennähe auch nicht so schnell zutage, wie in der Innerschweiz.

    Da ich nicht katholisch bin, kümmert mich diese Entwicklung im Ländle nicht besonders. Ich fühle mehr Empathie mit den Banken, weil ich dort einige Jahre meine Brötchen bezogen habe und ich mich recht wohl gefühlt habe. Da sind die Sympathien wohl angezeigt, weil die Probleme des FL auch die Probleme der Schweiz sind, EWR Mitgliedschaft hin oder her.
    P.

  28. Behemoth am 30. Juni 2008 um 15:19

    @RonaldCH
    Ich gebe dir recht, dass die Umfrage nicht repräsentariv ist. Sollte auch eher ein kleiner Hinweis sein, dass das FL evtl. doch nicht so konservativ ist wei gemeinhin vermuttet wird. Immerhin ist jedoch der Reormvorschlag offiziell.
    “Da ich nicht katholisch bin, kümmert mich diese Entwicklung im Ländle nicht besonders. Ich fühle mehr Empathie mit den Banken, weil ich dort einige Jahre meine Brötchen bezogen habe und ich mich recht wohl gefühlt habe. Da sind die Sympathien wohl angezeigt, weil die Probleme des FL auch die Probleme der Schweiz sind, EWR Mitgliedschaft hin oder her.
    P.”

    Schön, dass du dich wohlgefühlt hast. Wir sind ja im Allgemeinen ein umgängliches Völklein.
    Und sicherlich ist es auch im Interesse der Schweiz, die ENtwicklung bzgl. Banken, Konten, Steuerhinterziehung in FL zu beobachten. Man sitzt da quasi auf dem selbem Ast.

  29. joggeli34 am 30. Juni 2008 um 17:37

    Behemonth und RonaldCH
    Was hat euer geschwafel über das FL mit Toneli Brunner zu tun?
    Ich wusste garnicht, dass man hir auch privat Chaten kann.

  30. RonaldCH am 30. Juni 2008 um 19:01

    Joggeli, beruhige dich, – wir sind fertig mit unserm privaten Austausch. – Wenn du etwas Gescheites in die Diskussion einbringst, diskutiere ich auch mir dir.
    R.

  31. 2lounge am 7. Juli 2008 um 09:23

    ich denke nicht, dass toni brunner das zepter so schnell aus der hand geben wird. ob ihm übervater christoph blocher dies nahelegen wird. bekannterweise ist die svp, die zottelpartei, eher stur und unnachgiebig.

  32. Malibu7 am 8. Juli 2008 um 17:03

    Ich sehe beim besten Willen nicht ein, warum Toni Brunner zurücktreten sollte. Die Wahlergebnisse der letzten Monate waren gut, auf Umfragen würde ich nicht zuviel geben. Der Ausschluss der Bündner wurde mutig durchgezogen. Im Übrigen wurde Ueli Maurer zu Beginn genauso angeschossen und wurde zu einem äusserst erfolgreichen Parteipräsidenten. Toni Brunner ist zweifellos ein grossen politisches Talent und hat noch Potenzial. Dass die gesamten Medien gegen Ihn sind, ist grauer Alltag. Daran hat man sich bei der SVP längst gewöhnt.

  33. erdnanu am 17. Juli 2008 um 20:55

    Hoffentlich geht Brunners Toni noch nicht in Pension. Wäre schade, weil die politischen Fehler der SVP im Moment wirklich eindrücklich sind: Eine ganze Kantonspartei wird kollektiv ausgeschlossen, Die fähigen SVP-Politiker lässt man naiv ziehen, die Glarner spalten sich ab, Bundesrat hat man keinen mehr etc.
    Macht echt Spass im Moment.

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