Weltwoche: Banalisieren, diskreditieren, ins Zwielicht rücken
Roger Köppels Weltwoche mag George Bush, die SVP und findet den Klimawandel nur halb so tragisch, sofern er dann überhaupt stattfinde… Dr. Frank Mauelshagen vom historischen Seminar der Universität Zürich, der bereits im «Tages-Anzeiger», in der «FAZ» und in der «NZZ» publiziert hat, zerpflückt in diesem Artikel im Blattkritik-Weblog den derartigen Weltwoche-Artikel “Der rückwärtsgewandte Prophet” (nicht online) nach allen Regeln der Kunst. Dabei stellt er fest, dass die Weltwoche mit folgenden Methoden arbeitet:
- Banalisieren, diskreditieren, ins Zwielicht rücken
- Uralte Aussagen als “Fakten” darstellen (weil sie so schön in die These passen?)
- Antworten, die nicht ins Bild passen weglassen
Wow, das nenn ich mal Qualitätsjournalismus… Da passt gut das Fazit von Dr. Frank Mauelshagen:
Im Falle des Beitrags von Philipp Gut ist allerdings klar, woher die Doppelmoral rührt: Pfisters wissenschaftliche Ansichten passen der «Weltwoche» nicht. Dass man ihm nur auf einer billigen Personalisierungsebene, nicht mit Sachargumenten beikommen zu können glaubt, spricht dafür, dass die Leugner des anthropogenen Treibhauseffekts den Boden unter den Füssen verloren haben.
Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ich habe im Dezember einen Text über die Klimaveränderung, welcher in der Weltwoche erschienen ist, unvollständig kommentiert. Die Berichterstattung in der Weltwoche ist extrem unwissenschaftlich geworden, ähnlich dem der US-amerikanischen Neokonservativen:
http://spinlock.ch/blog/2006/12/20/unwissenschaftliche-berichterstattung-in-der-weltwoche/
@Sandro
Kritiker des Öko-Terrors werden mit allen Mitteln mundtot gemacht vom MSM. Lies folgenden Artikel, – hier werden im Gegensatz einmal die Vorgehens- und Denkweisen der Öko-Diktatoren beleuchtet. Aber Pirelli wird nichts lesen wollen von Lord Monckton, obwohl die Fakten für sich sprechen:
http://www.politicallyincorrect.de/2007/01/vom_umweltschutz_zur_okodiktat.html#comments
R.
Die Weltwoche schreibt viel Unsinn, aber ich bin dennoch froh, dass es dieses Blatt gibt, damit man mal andere Meinungen hört und mal zum Querdenken animiert wird.
Die WoZ schreibt mindestens ebensoviel Unsinn und ich bin auch froh, dass es dieses Blatt gibt.
Früher war die Linke progressiv. Heute ist sie konservativ, bestenfalls Mainstream. Wie konnte das bloss passieren?
Hier die neueste Meldung von der Öko-Terror Gemeinde. Die Konferenz-Teilnehmer, inklusive ihres Apostels Al Gore, sind mit 4×4 Vehikeln, mit Jeeps und SUV’s eingetroffen. Das kennt man, – Wasser predigen und Wein saufen und wo immer es geht die Kritiker verleumden.
http://www.dailyrecord.co.uk/news/tm_headline=we-re-here-to-save-the-planet-&method=full&objectid=18488519&siteid=66633-name_page.html
R.
Na das nenn’ ich mal sachliche Argumentation:
die breite Masse darf tun, lassen und fahren was sie will, aber nur wenn sie wissenschaftlich erhärtete Tatsachen leugnet. Diejenigen welche sich mit den Tatsachen auseinandersetzen, dürfen das hingegen nicht – selten so’n Stuss gelesen, kann man nur noch als Notlüge mit Totschläger-Absicht bezeichnen.
Womit nicht gesagt sein soll, dass jeder um jeden Preis ein schlechtes Vorbild abgeben muss, man kann’s auch andersrum machen…
g.
Ronald, du hast den von dir verlinkten Text wohl nicht verstanden.
Da steht ausdrücklich:
“While the meeting was to address global warming, business leaders turned up in a range of flash motors including Bentleys, Jeeps and Porsches.”
“Chief Duncan McLaren said: “It really is disappointing to learn those attending this meeting with Al Gore, knowing what he is talking about, have chosen to turn up in those kinds of vehicles.”
Die Wirtschaftsführer sind also mit ihren dicken Karossen gekommen. Dass Al Gore dies auch getan hätte, steht nirgends. Wirtschaftsführer beschränken sich auch darauf, “Wein zu saufen”. Wasser predigen die Wachstumfetischisten nie.
Dein Posting ist ein Paradebeispiel dafür, wie gut deine Scheuklappen funktionieren.
Mit Verlaub, ich finde das ziemlich peinlich. Wie soll man dich so als Diskutant wirklich ernstnehmen können?
@Pirelli
Ich gebe dir Recht, es steht nirgends, dass Al Gore in einem solchen Wagen aufgekreuzt ist. Ich habe ein wenig ge-googelt, wie er zu seinen Konferenzen fährt und habe gefunden, dass er meistens ein Hybrid-Vehikel verlangt. – Ich habe den Artikel nicht genau studiert, sondern folgenden Titel in einem Blog gelesen (darfst dich empören, er war von Maxeiner): “Al Gore & friends: Im Bentley den Planeten retten.”
Nimmst mich einfach so ernst, wie es dir passt. Immerhin habe ich den Beweis, dass du den Artikel gelesen hast, was nicht immer Usus ist in diesem Forum. Wobei ich fast sicher bin, dass du den Text gelesen hast, nicht weil er dich interessiert hat, sondern weil du etwas gesucht hast, mir zu widersprechen. Nun, ist auch so schon fast ein Kompliment, – wenn sich’s um Pirelli handelt.
R.
@Pirelli
Bin gerade über folgende Meldung betr. Al Gore gestolpert. Da du ein überzeugter Al Gore Fan bist, kommst du nicht daran vorbei, ihn zu lesen. Leider auch von Maxeiner, aber er kommentiert nur, sollte also nichts falsch sein am Überbringer der Message.
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gore_kneift_vor_lomborg/
R.
http://nachrichten.ch/detail/264506.htm
die rätoromanen ……
Schon ein Thema bei medienlese.com
Nachtrag: Gore ist auch nicht der richtige Gesprächspartner für Lomborg. Ich würde mich auch nicht einfach mit irgendwelchen frisierten Statistiken zudröhnen lassen wollen. (Du hast ja mittlerweile sicher die Site “Lomborg Errors” studiert, gell Ronald.)
Wenn Lomborg die Konfrontation sucht, dann möge er sich an Nicolas Stern wenden – ein Zahlenheini gegen den anderen. Diese Paarung würde ich als vielversprechend ansehen.