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Warnung: Autofahren lässt ihre Haut altern

Gute Idee von Chrigi Hug: Das erfolgreiche Konzept der Warnhinweise auf den Zigarettenschachteln direkt auf weitere gefährlichen Produkte wie Autos übertragen. Immerhin sind 2004 auf den Schweizer Strassen 509 Menschen getötet und 5500 schwer Verletzt worden. Auch die Emissionen des Strassenverkehrs wie Feinstaub oder Ozon, sind für nicht wenig Krankheiten mehr oder weniger direkt Verantwortlich. Genug Gründe, die Benutzer vor den Gefahren zu warnen, nicht?

Dieser Artikel wurde von Sandro am Donnerstag, 17. November 2005 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

14 Kommentare zum Artikel “Warnung: Autofahren lässt ihre Haut altern”

  1. sense am 17. November 2005 um 17:49

    *gähn*

  2. Georg Meier am 17. November 2005 um 17:53

    Fokus auf die Abgase wäre direkter
    “Abgase lassen Ihre Haut altern”
    “Abgase verursachen Krebs”

  3. careless am 17. November 2005 um 17:54

    mh… 509 verkehrstote im 2004? wieviele warens denn beim rauchen?

  4. erdnanu am 17. November 2005 um 18:16

    ja, und die Skifahrer sollen auf den Skis vor Unfällen gewarnt werden,

    und auf jeder Weinflasche unbedingt eine Warnung

    und auf jedem Küchenmesser als möglicher Mordwaffe auch noch,

    endlich haben wir USA-Verhältnisse

  5. driv3r am 18. November 2005 um 02:00

    Es gibt wenige dinge im leben, an denen man nichts schlechtes finden kann..viel spass schonmal dabei, sämtliche gegenstände auf diesem planet mit warnhinweisen zu versehen.

    Irgendwie ist unsere luxusgesellschaft schon pervers geworden. Statt sich an den fortschritten, dem allgemeinen wohlstand und den positiven seiten des lebens zu erfreuen werden irgendwelche negativen aspekte dermassen zentral in verkorksten weltbildern aufgeblasen und absolut verbittert dramatisiert, dass die entsprechenden subjekte wohl eher an selbstverschuldeten, psychisch bedingten krankheiten sterben als an abgasen oder sonstwas.

    Apropos sterben: Wie kommt es eigentlich, dass unsere gesellschaft trotz der scheinbar so gravierenden öko-hölle immer gesünder und älter wird und so die gesundheits- und vorsorgewesen zum einsturz bringt?

  6. Georg Meier am 18. November 2005 um 14:30

    Wie wärs mit: “Autofahren macht Ignorant”
    Nur ist das eine Feststellung die wenig Hoffnung birgt.
    Luxus hin oder her, Zusammenhänge sichtbar zu machen ist nötiger denn je.

  7. Georg Meier am 18. November 2005 um 14:35

    Die Lebenserwartung hat zugenommen vor allem wegen vermehrter Hygiene.
    Gewässerschutzmasshamen, Kanalisation, Kläranlagen, usw.
    Wenn wir jetzt Massnahmen gegen die zunehmende Lufrverschmutzung fordern ist das nur ein Zeichen einer fortschrittlichen Haltung.

  8. erdnanu am 18. November 2005 um 14:36

    @Georg Meier:

    Ich glaube nicht, dass uns die Verteufelung des Autos irgendwie weiter bringt.

    Wenn du so ein grosses Problem damit hast, gehst du am besten irgendwo als Hüttenwart in die Berge.

  9. Georg Meier am 18. November 2005 um 14:38

    Keine Verteufelung des Autos. Wehre mich nur gegen den Lärm und die Abgase, was ich für absolut legitim halte.

  10. erdnanu am 18. November 2005 um 14:58

    ok,

    um wieviel Prozente willst du den heutigen Autverkehr in der Schweiz zurückbinden?

  11. Georg Meier am 18. November 2005 um 15:13

    Es geht nicht darum den Autoverkehr zurückzubinden, sondern die veraltete Gesetzgebung betreffend Luftverschmutzung und Verkehrslärm den heutigen Gegebenheiten anzupassen. Dies führt zu einer Internalisierung der Kosten und gleichzeitig zu Verminderung von Schäden und Lärm, anderen Problemen wie Stau usw. , und fördert zudem den gemeinschaftlich organisierten Verkehr. Dies geschieht ohne komplexe Umverteilungsmechnismen oder staatliche Förderprogramme.

  12. careless am 18. November 2005 um 15:49

    vielleicht sollte man versuchen den benzinverbrauch insgesamt zu senken und nicht den verkehr. sparsamer verbrauch ist heute leider immer noch kein verkaufsargument. von null auf hundert und PS kommen da schon besser an. die fixkosten eines autos sind leider immer noch zu hoch gegenüber den betriebskosten. meine meinung ist: wenn ein auto steht, sollte es wenig kosten und wenns fährt, viel. so ähnlich wie’s mit den handy-prepaid-karten funktioniert. da kostet das gespräch viel, dafür gibts keine grundgebühr. – könnte man nicht die autosteuern und die grundversicherung über den benzinpreis finanzieren? so würden die fixkosten reduziert und die betriebskosten erhöht.

  13. erdnanu am 18. November 2005 um 16:27

    @Georg Meier:

    Und trotzdem musst du eine Zielvorstellung haben, bevor du die Gesetzgebung anpasst.

    Kein Lärm und keine Umweltbeeinträchtigung wird nicht möglich sein. Aber wenn du z.B. die Kyoto-Grenzwerten als Ziel anstrebst, kann es Sinn machen.

  14. Felix Staratschek am 19. November 2005 um 00:03

    Guten Tag!

    Das ist im Prinzip richtig. Keine Untersuchung über die volkswirtschaftlichen Kosten des Autoverkehrs berücksichtigt die Folgen des Bewegungsmangels, den vermeidbare Autofahrten verursachen. Das gehört auch zu den externen Kosten, die allerdiengs oft erst einige Jahre/ -zehnte zeitversetz auftreten, etwa als zu frühe Osteoporose. Gehen Sie vor Schulen, Kirchen, prüfen Sie, ob ein Einkauf wirklich einen PKW benötigt oder in den Rucksack paßt, oft fahren Leute kürzeste Strecken unnötiger Weise per Auto und verpesten den letzten Fußgängern die Luft (die im PKW oft trotzdem schlechter ist!). Und wenn man die Arbeitszeit hinzu nimmt, um diese Autofahrten zu finanzieren, ist Autofahren kaum noch schneller, als Radfahren oder zu Fuß gehen. Tun Sie sich oder Ihren Kindern (Ihrer Gesundheit) etwas Gutes, schonen Sie Umwelt und Ihren Geldbeutel, nutzen Sie das Fahrrad oder Laufen Sie, wenn es möglich ist. Ich fahre oft Bergab und in den Tälern Rad und nehme das Rad im Bus wieder mit nach oben. Das ist zu Hause preiswerter, als 2 Bahn- oder Busfahrkarten. MfG. Felix Staratschek, Md. http://www.pro-bahn.de.

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