Waren Sie in den Ferien diesen Sommer? Mit dem Flugzeug?

Wenn Sie diese beiden Fragen mit Ja beantworten könne, sollten Sie noch für den Schaden aufkommen, den Sie verursacht haben. Denn wie Sie vielleicht wissen, lassen Flugzeuge, neben dem schädlichen Lärm, noch einiges an Müll in der Atmosphäre zurück. Ein Flug von Zürich nach Palma de Mallorca hinterlässt unseren Kindern und Kindeskindern pro Fluggast 592 Kilogramm CO2, was wiederum massgeblich zur Klimaerwärmung beiträgt. Wenn Sie jetzt das schlechte Gewissen plagt, können Sie dieses ganz einfach und ohne Tricks beruhigen. Sie können Sich nämlich auf myclimate.ch einen Ablass kaufen. Mit dem Geld werden Projekte unterstützt, welche an anderen Orten den CO2 Ausstoss um die bezahlte Menge reduzieren. Für den Flug nach Mallorca werden beispielsweise 25.- fällig. Damit kann in Eritrea (Äthiopien) ein Sonnenkollektor 7 Monate lang betrieben werden, was wie gesagt, Ihren Schaden durch Einsparung von CO2 wieder wettmacht. Ein kleiner Betrag für den Fluggast, ein grosser für die Atmosphäre. (via halbmoendli)

Des weiteren lässt sich sagen, dass, wenn immer möglich, der Zug benutzt werden sollte. Kurzstreckenflüge liessen sich vermeiden, da Alternative vorhanden, während ich myclimate auf Langstreckenflüge, die nicht verhindert werden könnten, myclimate benutzen würde.
ich hatte die möglichkeit, für 10 euro nach berlin zu fliegen. flugzeit: ca. 1 1/2 stunden.
warum in gottes willen soll ich mir eine endlos lange, mühsame zugfahrt antun, die auch noch viel mehr kostet.
der umweltgedanke alleine ist jedenfalls noch kein genug guter grund.
Des weiteren lässt sich sagen, dass, wenn immer möglich, die erwähnten Aethiopier (auch Eritreer, Sudanesen, und andere Völker) ihre Kalashnikows (russische Sturmgewehre) gegen die Solarkocher und eine Schaufel eintauschen sollten. Damit könnten sie ein Leben lang kochen und müssten nicht auf die Jagd nach Menschen gehen. Und wir müssten nicht Geld abliefern, um scheinheilig das bigotte Gewissen zu beruhigen. Ein schlechten Gewissen, das uns die Drittweltler und ihre Helfershelfer (NGO’S, Gutmenschen und verklärte Sozialpolitiker einzutrichtern versuchen.
Ich persönlich habe kein schlechtes Gewissen. Denn ich bin NICHT veramtwortlich, z.B. für den Niedergang von Aethipien und Sudan, auch nicht für das Ozonloch und Katrina.
Somit fahre ich jetzt nach Hause (mit dem Zug!!!) um wie immer gut zu schlafen.
Das ist wiedermal eine typische Grüne-Meinung (sorry @sandro). Würden nicht tausende in die Ferien fliegen, bekämen dafür andere in den Ferienorten kein Geld, und oft ist ja der Tourismus die einzige Einnahmequelle. Ich bin dann also schuld das irgendwo Hoteliers und Glacéverkäufer verhungern weil ich mit dem Zug in Gottesnamen halt nicht in die Karibik fahren kann. Die Leute welche wegen dem Lärm jammern, sind ja immer die Ersten welche motzen wenn es keinen direkten Flug mehr nach TogoBogo gibt. Zürich-Kloten-Flughafen ist ein wichtiger Arbeitgeber der Region, aber in absehbarer Zeit wird aus diesem HUB ein Mini werden. Was will die Lufthansa mit sovielen HUB’s? Dann ist das lästige Lärmproblem gelöst. Toll oder, aber halt ich höre es schon von den Dächern zwitschern: Was ist den mit den ganzen Arbeitsplätzen?
Dass die rechtsliberale Spassgesellschaft ihr Njet zu solchen Ideen abgibt, ist nicht weiter verwunderlich. Eher befremdlich ist der Kommentar aus dem rechtskonservativen Heidiland, dessen Bewohner normalerweise nie die Grenzen unserer Heimat überqueren. Wozu also hat so jemand Interesse am Fliegen?
Wenn Tourismus die einzige Einnahmequelle eines Ortes ist, dann besteht eine grosse Abhängigkeit vom Ausland. Diese Abhängigkeit ist gefährlich, denn, wenn die Touristen aus irgendwelchen Gründen plötzlich längerfristig ausbleiben, fehlen die Einnahmen. Daran schuld sind dann nicht die potentiellen Touristen, sondern die einseitige wirtschaftliche Ausrichtung. Hier ist mehr Selbstversorgung gefragt. Die armen Länder benötigen eine Wirtschaft, die nicht primär auf das Ausland angewiesen ist. Das gilt auch für uns: Kauft Schweizer Produkte! So vermeiden wir unnötige Transportflüge (etwa Äpfel oder Corned Beef aus Übersee)!
Zur Flugzeugbranche lässt sich folgendes sagen: Längerfristig müssen diese Arbeitsplätze, wenn das Erdöl (nach Schätzungen Mitte des 21. Jhs.) zur Neige geht und keine alternativen Technologien entwickelt werden, so oder so abgebaut werden. Stattdessen ist eine Verlagerung der Arbeitsplätze zum öffentlichen Verkehr wünschenswert. Da auch die Rohstoffe Erdgas und Uran nur begrenzt zur Verfügung stehen, ist es naheliegend (wie im Beitrag angedeutet), die Solarenergie zu fördern.
@Thomas:
“Kauft Schweizer Produkte”… dies errinnert mich an “Kauft nicht bei Juden”… nur dass es das eine Mal positiv formuliert ist.
Ist “Njet” eigentlich ein neues Modewort? Cool finde ich das ja nicht, gut liegt vielleicht daran, dass mir jahrelang russisch in den Kopf geprügelt wurde.
@Thomas:
*kopfschüttel*
“rechtsliberale Spassgesellschaft”, “rechtskonservativen Heidiland”…
ich finde es lustig wenn linke genossen alles bürgerliche immer mit heidiland, buurezmorge, nicht-aus-dem-land-gehen gleichsetzen, das zeugt vor glaubwürdigkeit.
bist du der meinung, ein patriot darf nicht ferien im ausland machen?
und es gibt sehr wohl sehr viele regionen, die ausschliesslich durch den tourismus überleben. das liegt aber nicht daran dass die politik dort versagt. gewisse regionen sind für touristen sehr attraktiv (z.b. historisch bedingt, kulturelles angebot etc.) und das ist auch gut so.
oder bist du ernsthaft der meinung, mallorca müsse die selbstversorgung sicherstellen, weil sie nicht vom ausland und den touristen abhängig sein dürfen?
in der schweiz haben wir übrigens duzende dörfer, die nur dank dem tourismus florieren. fehlpolitik??? njet
@Shaggy
Wer sagt denn, dass man nicht mehr in die Ferien fahren soll? Ich sage nur, man soll für seinen Müll aufkommen.
@Susan
Wenn jemand sagt, es sei ökologisch vernünftiger, Produkte aus der Region zu kaufen hat das nichts mit Rassismus oder Antisemitismus zu tun. Dieser Vergleich ist an den Haaren herbeigezogen und soll offensichtlich nur provozieren.
war nicht mit dem flugzeug, dafür mit dem auto in den ferien, schön wars
http://nexus.sunrise.ch/swiss/misc_img/westalpen/fotos.html
Land-Rover; ein tolles Fahrzeug.
Aber Achtung, hier herrscht “Anti-SUV-Stimmung”
http://www.ignoranz.ch/tag/Offroader
In diesem Sinne, gute unfallfreie Fahrt!
>Aber Achtung, hier herrscht “Anti-SUV-Stimmung”
Na, dann hab ich ja Glück gehabt, ein Land Rover 110 ist ja noch ein richtiges Auto, kein SUV
Zwar n richtiges Auto aber veralteter mickriger Motor
Da lobe ich mir meinen 5.2 Liter V8 im Jeep, auch kein SUV
mfG
@Susan: Als Angehöriger einer Minderheit besitze ich genug Sensibilität gegenüber anderen Minderheiten. Aus “Kauft Schweizer Produkte” auf “Kauft nicht bei Ausländern” zu schliessen, ist nach den Gesetzen der modernen Logik sowieso falsch. Ich sage nur, dass es ein ökologischer und ökonomischer Blödsinn ist, Produkte, die auch hierzulande wachsen und gedeihen (z.B. Äpfel oder Rindfleisch), aus dem fernen Ausland einzufliegen.
@Abraham: Ja, du darfst über meine Kampfbegriffe lachen, das steht dir frei. Ich habe zudem nirgends behauptet, dass man nicht vom Ausland bzw. den Touristen abhängig sein dürfe. Meine Kritik betrifft nur die primäre Abhängigkeit vom Ausland – ungefähr dasselbe, was die Heidiland-Fraktion z.B. mit dem Kampfbegriff “EU-Diktat” meint.
Auf meinen letzten Abschnitt ist leider niemand eingegangen. Dass die Rohstoffe zur Neige gehen, und man sich daher für die Förderung von erneuerbaren Energien einsetzen muss, hat auch eine Gruppe von bürgerlichen Nationalräten gemerkt, darunter Werner Messmer (FDP), Reto Wehrli (CVP) und Hansjörg Walter (SVP). Siehe:
http://www.nzz.ch/2005/09/05/il/newzzED8JBG11-12.html
Eigentlich haben mir diese Herren aufgrund ihrer Haltung zu einer bestimmten Abstimmungsvorlage vom 5. Juni persönlich den Krieg erklärt. Aber ich bin gerne bereit, diese Herren wegen ihrer Forderung wieder als vernünftige Menschen anzusehen…
naja, 3.5 Liter V8 reichen mir

ich will den verbrauch eines 5.2Liter gar nicht erst wissen
so, nun aber genug offtopic
@Thomas:
die rohstoffe (öl) werden knapp, allerdings darf ich dich auch beruhigen: autos mit alternativ-energie sind bereits in entwicklung (wasserstoff).
aber hier ist auch genau das problem, sie sind “in entwicklung” und noch nicht serienreif. manch einer mag sich vielleicht fragen, warum dass das nicht vorwärts getrieben wird.
tja eben, es hat leider niemand interesse an einem fahrzeug mit alternativenergie, solange wir noch ein bisschen öl haben.
aber keine sorge, wenns dann mal wirklich ausgehen sollte, dann wird das wasserstoff-fahrzeug in rekordzeit serienreif sein.
@abraham
Wasserstoff ist keine Alternativenergie. Wasserstoff ist ein Energieträger. Wasserstoff kommt in der Natur nicht wirklich nutzbar vor und muss künstlich hergestellt werden (Mit Strom oder Chemisch). Die Energie die mit dem Wasserstoff transportiert wird muss also irgendwo anders her kommen z.B. aus Kohlekraftwerken oder AKWs
mfG René
Ich sag nur Rammstein – Benzin !
Ich sag nur: Rammstein – Benzin
Heute bestätigen das Buwal und das WSL, dass der Schweizer Wald nicht stirbt. Ganz im Gegenteil, er wuchert muter weiter und wird dichter und älter. Gemäss dem seinerzeitigen Geschrei der Sana Silva Leute wäre der Wald heute aber bereits tot.
Heute sind die CO / Ozon / Feinstaub Schreihälse am Werk und propagieren erneut den sofortigen Weltuntergang.
Mal abwarten….wir haben schon so viele dieser falschen Propheten scheitern gesehen….
Ach so?! Und der einzige richtige Prophet ist wohl der Johannes des Neuen Testaments. Die Apokalypse kommt so oder so, also willst du “mal abwarten”. Bei soviel Trägheit (v.a. Trägheit des Denkens) kann ich nur den Kopf schütteln.
Man sollte den Zustand der Schweizer Wälder nicht verharmlosen. Im Bericht steht (gemäss NZZ online) auch: «Zu schaffen mache dem Wald auch die Luftverschmutzung. Laut Bericht erhalten über 90 Prozent der Schweizer Wälder zu viel Stickstoff aus der Luft, der vor allem aus Emissionen der Landwirtschaft und aus Autoabgasen stammt und zur Versauerung der Waldböden beiträgt.»
Im Falle von CO2 und Ozon wie auch der Abholzung der Regenwälder handelt es sich jedoch nicht um lokale, sondern globale Probleme. Daher kann man dies nicht miteinander vergleichen. Wenn du schon Sachlichkeit und Nüchternheit für dich reklamierst, solltest du zuerst einmal genau durchlesen, worum es geht. Oder heisst deine Devise: Traue keinem Experten, ausser er gibt dir recht?! Wem traust du dann überhaupt noch? Papa? Mama?
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