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Vor den Ferien Stecker ausziehen!

Dass der prall gefüllte Tiefkühler, für die zwei Wochen Sommerferien nicht abgetaut werden muss versteht sich von selbst. Aber die Stereoanlage und den Fernseher zwei Wochen lang auf “Standby” laufen zu lassen ist pure Energieverschwendung. Auch den Radiowecker und sonstige elektrische Kleingeräte verbrauchen während der Abwesenheit Strom, ohne dafür Nutzen zu erbringen.

Mit den denkbar einfachen und günstigen Massnahmen lässt sich diese unnötige Verschwendung verhindern. Aber Vorsicht, nicht nur Standby verbraucht Strom. Viele Geräte verbrauchen auch dann Energie, wenn sie am Gerät ausgeschaltet wurden:

Es gibt jedoch Geräte wie z.B: Tisch- oder Stehleuchten mit Niedervolt-Halogenlampen deren Netzteile auch dann noch Strom verbrauchen, wenn man sie direkt ausgeschaltet hat. Deshalb rät Doris Hammermüller, Geschäftsführerin der AEE NÖ-Wien: alle Netzteile, PC´s und Monitore trennt man am besten mit einer schaltbaren Steckerleiste komplett vom Stromnetz.

Konkrete Zahlen zu den Einsparmöglichkeiten gibt es aus Österreich:

Das Einsparpotenzial österreichischer Privathaushalte ist groß: Würden die rund 3,3 Millionen österreichischen Haushalte während einer zweiwöchigen Urlaubsreise auf den unnötigen Stromverbrauch ihrer heimischen Elektrogeräte verzichten, könnten sie zusammen knapp 18,3 Millionen Euro einsparen.

(Quelle: oekonews.at)

Auf ähnlich hohe Einspaarmöglichkeiten dürften auch die Schweizer Haushalte kommen.

Fazit: Vor den Ferien Stecker ziehen!

Dieser Artikel wurde von Sandro am Montag, 17. Juli 2006 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

31 Kommentare zum Artikel “Vor den Ferien Stecker ausziehen!”

  1. sense2 am 17. Juli 2006 um 13:33

    ich hab zu hause ziemlich alle elektronischen geräte (tv, pc, av reciever, etc) an schaltbaren stromleisten, mache die jeden abend aus… den wecker natürlich nicht ;)

  2. unclej am 17. Juli 2006 um 13:45

    … und ich habe auch sämtliche elektronischen Geräte an schaltbaren Stromleisten angeschlossen, mache diese jedoch nie aus. :)

    Was für ein Thema!!!???

  3. Hual am 17. Juli 2006 um 14:23

    @unclej

    Versuchst Du witzig zu sein?
    Falls ja, geh besser etwas übern.

    @ Sandro

    Ferien? Was ist das…?
    Ich stecke die elektronischen Geräte immer aus wenn wir wegfahren, sei es auch nur für’s Wochenende oder auch wenn wir nur eine Nacht weg sind.
    Habe es aber ehrlich gesagt mehr aus Sicherheitstechnischen Gründen gemacht, natürlich mit dem positiven Nebeneffekt des Stromsparens.

    Habe gerade von euerer Sommerpause gelesen…. schade… da ich gerade im Sommer öffters hier vorbeischauen/-schreiben/lesen könnte.

    Trotzdem eine gute Zeit ich wünsche.

  4. Sandro am 17. Juli 2006 um 14:24

    Sommerpause?? Die letzte Pause war letztes Jahr im Herbst. Vielleicht gibts hier nicht mehr zwei Artikel pro Tag, aber Pause machen wir nicht…

  5. sudsy am 17. Juli 2006 um 14:43

    ok schöne ferien auch, hoffentlich bleibt der trollwald offen, bei
    uns liegt der wald eigentlich grad beim schwimmbad oder das
    schwimmbad im wald, trotzdem bin ich ziemlich erstaunt,
    dass weder die sp noch die unia noch die syna noch noch offen
    haben ich möchte gerne diesem wunderbaren Musiker aus
    Chicago plattformen suchen damit seine welttrournee ein erfolg wird
    bitte vermittelt mir links ….
    here again an amazing performer ::::
    http://chinesefavtunes.blogspot.com

  6. unclej am 17. Juli 2006 um 17:17

    Witzig? Ja ich finde dieses Thema mal wieder sehr witzig! Da kann ich mal wieder richtig drüber lachen! Strom sparen. Vor ner Woche war Benzin sparen noch in. Sparen Sparen Sparen. Ihr könnt mich alle mal mit eurem Sparwahn. Falls ihrs nicht bemerkt habt, hat die Konsumlust in der CH seit langem endlich wieder einmal zugenommen. Bestimmt nicht weil die Leute sparen. Zur Zeit ist konsumieren angesagt und nicht sparen! Das gilt auch für Strom. Also los Leute: die Glotze an und in der ganzen Wohnung Licht bevor ihr zur Arbeit geht; Die französischen Atomkraftwerkbetreiber wirds freuen (gäll Pirelli)!

  7. Moni am 17. Juli 2006 um 17:26

    Wenn die Strompreise nicht so tief wären müssten wir weniger konsumieren um gleich viel auszugeben. Ich denke, nur so wird gespart werden. Erst wenns auf dem Portemonnaie drückt, reagieren die meisten.

    Ich jedenfalls gebe mein Geld lieber woanders aus – nicht dass ich das, was ich beim Strom und Benzin einspare Ende Jahr auf der hohen Kante hätte. Man kann durchaus auch konsumieren ohne dass es auf die Umwelt drückt.

  8. sense2 am 17. Juli 2006 um 18:04

    das schöne am stromsapren is ja das es überhaupt nicht weh tut. vor dem ins bett gehen ein knöpfchen mehr drücken is alles was man machen muss…
    wenn man in die ferien geht sowieso….

  9. Beat am 17. Juli 2006 um 18:12

    Neues aus Grossbritanien

    British government to outlaw standby buttons
    http://www.cdfreaks.com/news/13682

  10. Gargi am 17. Juli 2006 um 22:59

    @unclej
    Die Voraussetzungen wären also gegeben, dass der Saft nicht fliesst, wenn Du ihn nicht brauchst: Übrigens könntest Du dadurch etwas anderes als Strom konsumieren und ausser den Stromkonzernen tut das niemandem weh.

  11. Gargi am 17. Juli 2006 um 23:03

    In der Schweiz ist der gesamte Stand-by Verbrauch bei der Grössenordnung eines alten Atomkraftwerkes. Wir sollten alle froh sein, wenn nicht bald in unseren Vorgärten Probebohrungen der NAGRA durchgeführt werden, um eine Lagerstätte für die radioaktiven Abfälle zu buddeln.
    Also liebe Leute, nehmt das Thema ernst!

  12. Dreckfilter am 18. Juli 2006 um 07:23

    Ich ziehe seit Jahrzehnten bei Abwesenheiten aus Sicherheitsgründen die Kabel aus den Steckern. Aber woher die Kenntnis kommt, dass der Stand-By-Verbrauch in der Schweiz bei der Grössenordnung eines alten Atomkraftwerks (Versuchslabor aus der Zeit der 40-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts evtl.?) liegt, würde mich schon interessieren.

    @ Gargi: hast du eine Quellenangabe zu deiner Darstellung?

    p.s. Drohungen helfen in der Praxis wenig, um die Akzeptanz zu erhöhen.

  13. unclej am 18. Juli 2006 um 08:52

    Ja Gargi, ich könnte etwas anderes konsumieren. Dann passt es euch aber bestimmt auch wieder nicht, weil es entweder Abfall produziert oder stinkt…..

    Den Stromkonzernen will ich überhaupt nicht weh tun, die sind auf meiner Seite; Insbesondere die AKWs. Meinen Vorgarten würde ich sogar freiwillig zur Verfügung stellen um radioaktive Abfälle zu verbuddeln, wer weiss was da für schöne Blumen wachsen!

  14. Chevy am 18. Juli 2006 um 13:29

    @Gargi
    Beznau ist das älteste schweizer AKW (Bj 1969) Beide Reaktoren haben eine Leistung von Etwa 720MW. Bei 3.1 Mio Haushalten gibt das etwas mehr als 22Watt pro Haushalt, resp. 0.5KWh am Tag.
    Wer von euch könnte 0.5KWh am tag mit Standbygeräten einsparen?
    Ich bin überzeugt das niemand von euch 0.5KWh mit Standby verbratet.
    Durch die einsparung aller Standby geräte liese sich höchstens ein kleines Wasserkraftwerk einsparen.

  15. Sandro am 18. Juli 2006 um 13:31

    Chevy, wenn man all die kaum gebrauchten Fernseher und Stereoanlagen in den maximal zwei Wochen bewohnten Ferienwohnungen noch dazurechnet sinds bereits zwei kleine Wasserkraftwerke. Immerhin.

  16. Chevy am 18. Juli 2006 um 14:03

    @Sandro

    wiviele Leute kennst Du mit Ferienwohnung? wegen den paar 1000 Ferienwohnungen lässt sich sicher nicht noch ein Wasserkraftwerk einsparen.

  17. Moni am 18. Juli 2006 um 14:11

    @unclej
    Die Blumen würden vielleicht schon schön, das Ungeziefer, das sich daran sattfrisst vielleicht riesig gross – wie in den schlechten Filmen;-))

    Würde mich dann schon interessieren, ob es Dir wirklich egal wäre, wenn man bei Dir solchen Müll im Garten vergraben würde… Die meisten AKW-Befürworter finden an einer Solchen Idee gar keinen Gefallen. AKW’s ja, Müll, nein Danke, den geben wir lieber anderswo hin. Nicht sehr konsequent.

  18. Moni am 18. Juli 2006 um 14:14

    @Chevy
    Es geht auch nicht nur um Standby aber dort könnte durchaus auch einmal angesetzt werden. Irgendwo müsste jeder mal anfangen. Bei Dir wäre es sicherlich schon eine tolle Leistung, wenn Du das hinbringen würdest bzw. wolltest. Andere sind darüber hinaus sicher gerne bereit (ich auch, mache das auch schon), nur dann Licht einzuschalten wenn es nötig ist, Sparlampen zu verwenden etc. Damit könnte noch viel mehr gemacht werden.

  19. unclej am 18. Juli 2006 um 14:50

    Ja Moni es wäre mir tatsächlich egal. Denn von der ganzen Panikmacherei und der grünen Propaganda gegen AKWs halte ich herzlich wenig. Warum? Ich bin in Gösgen augewachsen; ca. 300 Meter Luftlinie vom Kernkraftwerk entfernt, habe ich von meinem dritten Lebensjahr an immerhin 13 Jahre gewohnt. Während diesen 13 Jahren habe ich mich prächtig und völlig normal entwickelt, bin gesund etc.

    Über AKWs im allgemeinen brauchen wir nicht zu diskutieren, denn: Wir wissen beide, dass es die sauberste, effizienteste, und ökonomischste Art der Stromherstellung ist. Nur – und da geb ich dir Recht – Wohin mit dem Restmüll? Nun ja, es gibt genügend Platz auf dieser Welt, wo sich kein Schwein daran stört. Gewisse Staaten kaufen den Dreck sogar von uns ab.

    Ebenfalls nicht zu diskutieren ist die Konsequenz, denn da gilt nach wie vor: je linker und grüner, desto inkonsequenter. Oder findest du es konsequent, zu sagen, dass wir keine AKWs wollen, den Atomstrom lieber aus Frankreich importieren???!!! Nicht?? Die meisten deiner Gleichgesinnten aber schon!!!

    Nun müsstest du mir nur noch sagen, wieso ich teure Sparlampen kaufen soll, um bei der Stromrechnung zu sparen. Irgendwie geht diese Rechnung nicht auf.

  20. Sandro am 18. Juli 2006 um 15:20


    Nun müsstest du mir nur noch sagen, wieso ich teure Sparlampen kaufen soll, um bei der Stromrechnung zu sparen. Irgendwie geht diese Rechnung nicht auf.

    Siehst Du unclej, dir fehlt der Sinn für die Nachhaltigkeit. Heute kostet dich die Energiesparlampe vielleicht einige Fränkli mehr, aber im Laufe der Zeit macht sich diese Investition bezahlt, da Energiesparlampen um ein Mehrfaches länger halten als gewöhnliche Energieverschwendeglühbirnen.

    von der ganzen Panikmacherei und der grünen Propaganda gegen AKWs halte ich herzlich wenig. [..] da geb ich dir Recht – Wohin mit dem Restmüll?

    Da widersprichst du dir gleich selber

    Nun ja, es gibt genügend Platz auf dieser Welt, wo sich kein Schwein daran stört. Gewisse Staaten kaufen den Dreck sogar von uns ab.

    Bist du tatsächlich dermassen egoistisch, oder trollst du nur? Ich tippe auf zweiteres… Und deshalb füttere ich den Troll nicht.

  21. Moni am 18. Juli 2006 um 15:36

    @unclej
    sauberste? ökonomischste?

    Kommt darauf an, wie Du das ganze ansiehst. Sauber ist etwas, das kein Müll produziert.

    Es gibt Leute, die würden sich sehr wohl darum scheren wenn sie die Möglichkeit hätten, etwas gegen unseren Müll zu unternehmen. Schliesslich kassieren deren korrupte Regierungen vielleicht Geld dafür, den Müll müssen andere horten. Und wie das in solchen Ländern mit der Sicherheit geht, wissen wir beide. Mir sind aber diese Menschen nicht egal. Wenn wir mit dem Müll nicht umgehen können müssen wir dafür sorgen, erst gar keinen oder nur so wenig wie möglich zu produzieren. Es wird langsam Zeit, dass wir Verantwortung für unseren Mist übernehmen und nicht für Geld alles was uns unangenehm ist weggeben, damit wir es sauber haben.

    Ich hoffe nur, dass das eine von Deinen nicht ganz so ernst gemeinten Provokationen war…

  22. unclej am 18. Juli 2006 um 16:43

    SANDRO: Korrekt erkannt, der Sinn für Nachhaltigkeit fehlt mir grösstenteils. Ist das vielleicht eine Spätfolge der Bestrahlung, welcher ich in Gösgen 13 Jahre lang schutzlos ausgeliefert war??

    Sparlampen kaufe ich nur schon des Namens wegen nicht! Genauso wie Bio-Sirup & Co. Der Hauptgrund, weshalb ich diese Glühbirnen nicht will ist jedoch, dass diese kaum Wärme abstrahlen; Und ich bin halt konsequent und treibe die Klimaerwärmung voran wo ich nur kann! :)

    MONI: Sauber und ökonomisch? Und ob. Mit keiner anderen Methode lässt sich Strom mit so wenig Aufwand herstellen. Es werden auch keine Schadstoffe emittiert; was da oben rausqualmt ist reiner Wasserdampf. Der Atommüll lässt sich sogar sehr sauber entsorgen, in einem Endlager, sauber verschweisst in Fässern aus dicker Bleilegierung. Logischerweise ist die “Geld-gegen-Atommüll”-Variante nicht sauber. Will damit nur aufzeigen, dass es auch bei diesem Thema nicht nur darum geht, was denn die umweltbewussten Schweizer gern hätten.

  23. Moni am 18. Juli 2006 um 16:51

    Wir scheinen eine unterschiedliche Ansicht von sauber zu haben… Tja, dann hoffen wir, dass alles schön dicht bleibt und wirklich nur Wasserdampf oben rauskommt… Ansonsten kannst Du ja dann froh sein, wohnst Du nicht mehr dort.

  24. unclej am 18. Juli 2006 um 17:09

    Ja was ist denn bitteschön deine Ansicht von sauber? und was sollte da denn deiner Mainung nach sonst noch so alles rauskommen? Weist du wie so ein Kraftwerk funktioniert? Ziemlich sauber, nämlich.

  25. _driv3r_ am 27. Juli 2006 um 00:03

    “Wir scheinen eine unterschiedliche Ansicht von sauber zu haben… Tja, dann hoffen wir, dass alles schön dicht bleibt und wirklich nur Wasserdampf oben rauskommt… Ansonsten kannst Du ja dann froh sein, wohnst Du nicht mehr dort.”

    Ich empfehle eine Besichtigung im Kernkraftwerk Gösgen. Diese gibt’s kostenlos und man kann sich ein echtes Bild von der Technologie und den Sicherheitsmassnahmen machen. Ein besonders Highlight ist natürlich auch die Innenbesichtigung des (aktiven) Kühlturms.

    So könnten viele unbegründetete Ängste abbgebaut werden und neben viel lehrreichen Einblicken in die Technologie erhält man auch noch Informationen über wirtschaftliche Aspekte eines solchen Kraftwerkes. Ach ja, gratis-Gipfeli gabs glaub auch noch, und ganz grün-gemäss erreicht man das KKW auch bequem vom Bahnhof aus.

  26. Pirelli am 27. Juli 2006 um 09:42

    “Der Atommüll lässt sich sogar sehr sauber entsorgen, in einem Endlager, sauber verschweisst in Fässern aus dicker Bleilegierung.”

    Deshalb gibts auch so viele Endlager weltweit, gell. Und alle sind ganz zuversichtlich, dass die Fässer in 200000 Jahren auch noch halten und die Menschen, wenn es uns dann noch gibt, damit auch umzugehen imstande sind.
    Wenn man die Umweltzerstörung und den CO2-Ausstoss für die Urangewinnung (ein sehr endlicher Rohstoff übrigens) sowie den Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauernde Abbruch der hochradioaktiven Kraftwerksteile miteinbezieht, kannst du dir das mit “ökonomisch” glatt ans Bein streichen. Denk doch mal nach, oder versuch wenigstens für kurze Zeit, an den Scheuklappen vorbeizusehen.

    Übrigens: Als ich Gösgen vor ca. 10 Jahren besichtigte, hingen da noch Plakate mit der Anleitung zum Verklappen der Abfälle in der Nordsee an der Wand.

  27. unclej am 27. Juli 2006 um 10:48

    Mann, Pirelli, du bist echt ein schwieriger Fall….

    Ja Endlager gibt es massenweise- wie aufmerksam du bist – wovon 99.9% niemanden stören.

    Was in 2000000 Jahren ist, kümmert mich nicht, so weit plane ich nun auch wieder nicht voraus. Nehme mal an, man weiss damit umzugehen. Und wenn schon!!? Aber wenn du dir bereits jetzt Sorgen über die Kinder deiner Kinder deiner Kinder deiner Kinder deiner Kinder deiner Kinder…………………………….machst, kannst du dir gerne mittels folgender Formel ausrechnen, an welchem Tag deine Nachkommen ihre Atombunker wieder verlassen können :)

    N(t)=N(t=0)*2^(-t/T)

    Hier noch ein paar Beispiele von Zerfallprodukten des U-235 inkl. der jeweiligen HWZ – siehst du, so schlimm ists gar nicht!!!!

    Krypton: 8510,8 Jahre
    Iod: 131,8 Tage
    Cäsium: 13730,2 Jahre
    Strontium: 9028 Jahre
    Xenon: 1335,3 Tage

    Noch was zum Thema ökonomisch: und ob dies die ökonomischste (nicht ökologischste, weisse??)Art der Stromerzeugung ist. Oder findest du Solarstrom etwa ökonomischer?? Eine Art der Stromerzeugung bei welcher die Herstellung des Mittels mehr Energie beansprucht, als es je zu reproduzieren in der Lage ist !!!???

    Denk besser einwenig mehr über Ökonomie anstatt über Ökologie nach. Denn beides lässt sich nur selten vereinbaren. Im Gegenteil: sie schaden sich meist. Musst dich halt für deinen Liebling entscheiden:)

  28. Moni am 27. Juli 2006 um 11:14

    @unclej

    Das mit dem Solarstrom ist eben nicht mehr so, ausser Du stellst die Kollektoren in einem Nebelloch auf, wo bei schönem Wetter trotzdem die Sonne nicht scheint. Oder Du brauchst immer noch eine alte Generation.

    Oekologie und Oekonomie lassen sich sehr wohl zusammen vereinbaren. Das ist ein altes Märchen, dass das grundsätzlich nicht geht.

  29. unclej am 27. Juli 2006 um 11:42

    Ja, klar, auch aus Kompost lässt sich heute Geld machen. Nur sage ich nicht “grundsätzlich nicht” sondern “selten”…. alles klar. Nenn mir doch mal ein paar konkrete Beispiele wo das voll hinhaut, einfach so ohne gross zu überlegen!!

    Ach, und wie werden denn die “modernen” Pannels hergestellt? Erklär doch mal!! Welchen Wirkungsgrad haben diese. Wieviel Energie muss aufgewendet werden für ein Quadratmeter Solarpannel. Und wenn das heute nicht mehr so sein sollte, wieso hat sich die Preisstruktur auf dem Markt nicht adaptiert??? Bin gespannt auf deine Antwort.

  30. Moni am 27. Juli 2006 um 12:04

    Leider kann ich Dir bez. Preise keine Auskunft geben. Ich nehme mal an, dass die leistungsstärkeren Panels teurer (da evt. komplizierter oder die Rohstoffe teurer) in der Herstellung sind (je kleiner ein Gerät mit grösserer Leistung desto teurer, ist auch bei der Elektronik so).

    Beim Solarstrom bin ich überzeugt, dass Oekologie und Oekonomie zusammengehen. Dies bedingt natürlich, dass man die Panels richtig ausgerichtet aufstellt – gewisse Dächer eigenen sich daher vielleicht weniger da zu wenig Einstrahlung im richtigen Winkel. Wenn man sieht, wieviel Strom so ein Dach liefert und wieviele Haushalte damit das ganze Jahr mit genügend Strom beliefert werden können und wie lange solche Solaranlagen heute halten, dann geht das für mich auf.

    Desweiteren würde ich hier die biologische Landwirtschaft dazuzählen wo Oekologie und Oekonomie zusammengehen.

  31. Pirelli am 27. Juli 2006 um 12:13

    “Eine Art der Stromerzeugung bei welcher die Herstellung des Mittels mehr Energie beansprucht, als es je zu reproduzieren in der Lage ist”

    Dummdreistes Vorurteil, stimmt überhaupt nicht. Und mit den neuen siliciumfreien Folien fällt die Ökobilanz noch besser aus.

    “Und wenn schon!!? Aber wenn du dir bereits jetzt Sorgen über die Kinder deiner Kinder deiner Kinder deiner Kinder deiner Kinder deiner Kinder…………………………….machst,”

    Da ich ein Hirn habe – und es auch verwende-, mache ich mir tatsächlich Gedanken darüber, wie wir den Planeten den weiteren Generationen hinterlassen. Du dir nicht?

    “und ob dies die ökonomischste (nicht ökologischste, weisse??)Art der Stromerzeugung ist”

    Das belege mal schön. Berechne dabei die Urangewinnung, den Abbruch und die Endlagerung ein. Hopp!

    Und übrigens: Es gibt auf der ganzen Welt kein einziges Endlager für hochradioaaktive Abfälle. Das weiss man, oder man hält die Klappe zum Thema.

    “Denk besser einwenig mehr über Ökonomie anstatt über Ökologie nach. Denn beides lässt sich nur selten vereinbaren. Im Gegenteil: sie schaden sich meist.”

    Noch so ein Schwachsinn. Echtes Wachstum ist ohne Nachhaltigkeit nicht möglich. Was wir erleben, sind kurzfristige Peaks, durch den Ressourcenverschleiss sägt sich die Wirtschaft aber den eigenen Ast ab.
    Dass Ökologie und Ökonomie sich beissen, ist wieder so ein dummes Vorurteil. Lies zum Beispiel hier:
    http://www.ignoranz.ch/item/das-wirtschaftliche-potenzial-des-umweltschutzes/

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