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Volk straft SVP in Bern: Rotgrün übernimmt Regierung

Das Volk im Kanton Bern hat die grössenwahnsinnigen Machtansprüche der Bürgerlichen grob bestraft. Anstatt sechs Bürgerliche, wie von den Strategen der SVP ausgedacht, sitzt nun, erstmals seit 1990, eine rotgrüne Mehrheit in der Berner Kantonsregierung. Eine schallende Ohrfeige vom Volk mit Strahlkraft in die ganze Schweiz. Die SVP hat ihr Zugpferd in den Bundesrat verloren und, wie man nun bei Wahlen sehen kann, den Zenit überschritten. Das Schweizer Volk kommt zur Vernunft. Danke Bern.

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Dieser Artikel wurde von Sandro am Montag, 10. April 2006 in der Rubrik Politik und zu den Stichwörtern , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

6 Kommentare zum Artikel “Volk straft SVP in Bern: Rotgrün übernimmt Regierung”

  1. fehldruck am 10. April 2006 um 11:45

    Es gibt Tage, da fühlt es sich richtig, richtig gut an, ein Berner zu sein! :D

  2. Xeno am 10. April 2006 um 14:52

    Nun ja, den Enthusiasmus des Bloggers muss man ein ganz klein wenig bremsen. Man muss unterscheiden zwischen einem echten Trend zu “Rot-Grün”, den es im Kanton Bern auch gibt (Beweis ist das Resultat der Grossratswahlen, wo SVP-FDP zum ersten Mal seit Gründung der BGB alias SVP 1919 die absolute Mehrheit verloren haben), und der besonderen Ausgangslage bei den Riegierungsratswahlen. Acht (!) Delegierte aus dem Blocherflügel haben mit ihrer Stimme an der SVP-Delegiertenversammlung die Furzidee umgesetzt, dass ihre SVP neu 4 der 7 Regierungsratasmitglieder stellen soll (bei einem Wähleranteil um die 30 Prozent!). Die Wählerschaft hat diese Arroganz in einer allerdings von mir nicht für möglich gehaltenen Art und Weise bestraft und diese “Strategie” in ein Loch fallen lassen, dass man den Aufschlag nicht mehr hört. Der “bürgerliche Sechser” mutierte an der Urne zum “Dreier”, ein Desaster von SVP und FDP, wie es die Berner Geschichte nicht kennt.

    Ob die “rot-grüne” Mehrheit für den zweitgrössten Kanton der Schweiz das beste ist, sei dahingestellt. Recht eigentlich die Schnauze gestopft wurde freilich den Berner Blocheristen, die geradewegs in den Graben gefahren sind. Das kann man nicht bedauern. Der Umstand, dass es im Kantonsparlament im äussersten Fall eine haarknappe Mehrheit “rechts der Mitte” von 83 der 160 Sitze gibt, und insbesondere SP und GP mit 61 Sitzen daselbst klar keine Mehrheit haben, wird die neue Regierung sicher vor allzu wilden Experimenten bewahren. Im Übrigen wird die normalerweise einschläfernde Berner Kantonspolitik mit diesem interessanten Resultat wieder spannender, und das ist auch zu begrüssen.

    X. (Berner)

  3. Süchu am 10. April 2006 um 16:26

    Guter Kommentar. Da gibts gar nix mehr anzumerken…

    Gruz Süchu
    (ebenfalls Berner)

  4. » Blog Archive » Die Pegel steigen und die SVP geht baden ;-) am 10. April 2006 um 22:42

    [...] Auch eMeidi kann heute eine gewisse Schadenfreude nicht verbergen: Kein Sechser für Bern, bloss ein flotter Dreier! Als echter Berner darf er das natürlich. Die Kollegen von ignoranz.ch danken den Bernen ganz galant zur gestrigen Meisterleistung und hoffen wohl schon insgeheim – wie wohl alle hier – auf ein 4:3 im Bundesrat für Mitte-Links. Finde Einträge in der gleichen Kategorie: Anti-SVP Blog [...]

  5. AlphaPapaGolf am 11. April 2006 um 18:53

    Die Berner SVP war nie eine richtige SVP, sondern eine Bauernpartei die unter Führung des Schlitzohres Weyeneths verkrustete Machtstrukturen zelebrierte und ums goldene Subventionenkalb herumtanzte.
    Genau wie früher der Berner Adel, der dann von Napoleon weggefegt werden musste.
    P.S. Das Gehabe der SP in der Stadt Zürich, der CVP im Kanton Wallis, der SVP im Kanton Bern ist exakt identisch. Sie diskriminieren die jeweils kleinern Parteien und schikanieren und plagen sie bis aufs Blut. Nur ein kleiner Wahltornado kann die Sesselkleber wegfegen.
    Ich behaupte, dass echte Demokratie erst dann entstehen kann, wenn keine Partei mehr als 25% Wähleranteil erringen kann.
    Nur so müssen sich die Politschranzen einigermassen am Riemen reissen.

  6. Süchu am 11. April 2006 um 19:03

    oder aber man redet miteinander, anstelle sich gegenseitig zu verteufeln und versucht echte (unideologische) Lösungen zu finden. Ist doch ne Alternative zur 25% Lösung (und bestimmt auch demokratisch)

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