Hier Werben?

Verschickt die FDP Zürich “Ursula Gut”-Spam?

Die Partei der rechtsbürgerlichen Regierungsratskandidatin Ursula Gut, die FDP, kämpft offenbar auch mit halblegalen Mitteln für die Wahl ihrer ziemlich unbekannten Kandidatin. Wie Andreas Kyriacou in seinem Weblog berichtet, wurden vom Host “fdpzh-server.fdp-zh.ch” massenhaft E-Mails an Empfänger versendet, welche diese Art von “Information” nicht angefordert haben. Mit anderen Worten: “Spam“! Wir haben natürlich sofort nachgefragt bei der FDP, doch auf eine Antwort warten wir noch immer…

Dieser Artikel wurde von Sandro am Dienstag, 4. Juli 2006 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

15 Kommentare zum Artikel “Verschickt die FDP Zürich “Ursula Gut”-Spam?”

  1. carpathia am 4. Juli 2006 um 15:21

    Ja, FDP ZH spammt wirklich penetrant. Habe diese E-Mail letzten Freitag ebenfalls erhalten mit Absender hammer@fdp-zh.ch! Auch Mail-Header gem. Post im Blog von Andreas sind korrekt. Habe den Server auf die RBLs setzen lassen :-)

  2. erdnanu am 4. Juli 2006 um 18:41

    Ich bin beleidigt. Ich habe dieses Mail, das evtl. sogar SPAM ist, nicht erhalten.

    Kann es hier veröffentlich werden, damit mein Entscheid für die kompetente, glaubwürdige und unverbrauchte Kandidatin “Ursula Gut” noch etwas mehr Nahrung erhält? Vielen Dank.

  3. Beat am 4. Juli 2006 um 19:29

    Ich bin sicher Zürich wählt nicht eine Dame die keine Ahnung von der Wirtschaft hat und am liebsten den Autoverkehr verbieten würde.

    Als extra noch den Flughafen in die Pampa verlegen.

    Zum Glück ist der Kreis 4 nicht entscheidend für die Wahl.

  4. bluefox am 5. Juli 2006 um 00:07

    ich habe in der tat auch spam bekommen. von einer gewissen frau genner, gleich mehrfach, in hochweissem glanzpapier. bei der ego-werbung hört offenbar ihr umweltschutz auf.

    einziger spam-inhalt: die flughafenpolitik. sie will mit dem versprechen von mehr nachtruhe in den anfluggemeinden stimmen kaufen.
    schreibt von “planungssicherheit” durch bewegungsbegrenzung. ohne konkrete zahlen zu nennen.

    andere politische inhalte hat sie gemäss ihrem wisch offenbar nicht.

  5. Beat am 5. Juli 2006 um 07:39

    Ich hab auf keinem Mail-Account, inkl. Usenet Spamfänger, den Spam gekriegt.

    Da fragt man sich schon, was an dieser Nachricht dran ist.

    Hat sich vielleicht dier Blog-Author, der natürlich Genner-Fan ist, in einem Newsletter eingetragen?

    Ein Versuch ists ja Wert.

  6. Sandro am 5. Juli 2006 um 15:41


    Hat sich vielleicht dier Blog-Author, der natürlich Genner-Fan ist, in einem Newsletter eingetragen?

    Netter Versuch Beat, leider weit daneben.

    1. Habe ich das Spam-Email von hammer@fdp-zh.ch gar nicht erhalten, sondern Andreas (Link im Posting)
    2. Ist Andreas zwar grün, aber nicht der einzige, welcher den FDP Spam erhalten hat. Der parteilose OMC beklagt sich ebenfalls über unerwünschte elektronische Nachrichten der FDP…

    Die Zitternde FDP greift halt doch zum Äussersten, um ihre Miss Nobody in den Regierungsrat zu “Filzen”… Und Rückfragen werden offenbar aus Prinzip nicht beantwortet. Ganz schön Arrogant für “Volks”-Vertreter…

  7. kyri am 6. Juli 2006 um 21:41

    Zur Klärung: Der Spam landete nicht in meiner Inbox, sondern bei einem Bekannten, der mir freundlicherweise die Nachricht inkl. Header weiterleitete. Er versichert, dass er sich definitiv nie beim Freisinn gemeldet hat – wie dies ja auch der von Sandor zitierte Blogger OMC tut. Mein Bekannter vermutet, dass allenfalls HWV-Adressen missbraucht wurden, falls die Adressen nicht einfach eingekauft oder selbst gesammelt wurden.

    Noch zu bluefox: Via Promopost von der Post sind v.a. auch Gut-Prospekte verteilt worden. Der Unterschied zum email-Gespamme ist, dass die Auftraggeber keinerlei Zugang zu irgendwelchen Adressinformationen haben. Man kann Briefkastenwerbung für gut oder schlecht befinden, sie wird aber von allen praktiziert (am häufigsten wohl von der SVP) und die Empfänger bleiben dabei immerhin gänzlich anonym. Das FDP-Gespamme hingegen ist einfach nur armselig.

  8. carpathia am 6. Juli 2006 um 21:58

    Das mit den HWV-Adressen kann sehr gut sein, denn a) habe ich den Spam auch erhalten und b) bin ich im Whois der HWV gelistet.
    Das wäre aber ein heftiger Verstoss gegen die Regeln und würde entsprechend geahndet – m.W. ist dies gar mit einer Konventionalstrafe (500-10’000) und Ausschluss verbunden (http://www.gzbhwv.ch/index.php?option=com_content&task=view&id=14&Itemid=35).

    Hier nochmals ein Header:
    Microsoft Mail Internet Headers Version 2.0
    Received: from mail pickup service by mail.xyz.ch with Microsoft SMTPSVC; Fri, 30 Jun 2006 17:45:52 +0200
    Return-Path:
    X-Original-To: xyz@xyz.ch
    Delivered-To: xyz.xyz.ch@gmc-pop-bsd-002.genotec.ch
    X-GIC-Greylist: from auto-whitelisted by SQLgrey-1.7.4
    Received-SPF: none (all03.mx.genotec.ch: 194.209.234.146 is neither permitted nor denied by domain of fdp-zh.ch) client-ip=194.209.234.146; envelope-from=hammer@fdp-zh.ch; helo=fdpzh-server.fdp-zh.ch;
    Content-Class: urn:content-classes:message
    Subject: Am 9. Juli bestimmen Sie den Sieger!
    MIME-Version: 1.0

  9. bhota70 am 7. Juli 2006 um 15:23
  10. _driv3r_ am 7. Juli 2006 um 15:37

    Oh mann habt ihr sorgen. Ich werde mich daran erinnern wenn ich das nächste mal von einem grünen Jugendaktivist auf der Strasse angehauen werde. Das ist wohl noch mühsamer als ein Mail was mit einem Klick gelöscht ist.

  11. kyri am 7. Juli 2006 um 21:21

    @Wenn der grüne Jugendaktivist Dich in Deinem eigenen Vorgarten anquatscht, darfst Du Dich gerne öffentlich empören. Wenn er dies auf öffentlichem Grund tut, darfst Du Dich selbstredend auch nerven, es ist dann allerdings von geringem öffentlichen Interesse.

    Wenn aber die selbsternannte Wirtschaftspartei unlauteren Wettbewerb betreibt und geschützte Adressregister missbraucht, ist dies sehr wohl eine Meldung wert – und wohl seitens der HWV auch eine Klage.

  12. Beat am 8. Juli 2006 um 12:28

    Falls der SPAM an eine HVW Liste ging war er unnötig.

    Absolventen der HWV verstehen was von Wirtschaft und werden mehrheitlich sicher nicht für Genner stimmen.

    Der Kanton Zürich ist nicht der Kreis 5 ;)

  13. kyri am 8. Juli 2006 um 12:42

    @Beat

    Hoffen wir mal, dass der Spam bei den aufgeweckten HWV-lern nicht nur unnötig sondern kontraproduktiv war. Die Betriebswirtschafter verstehen wohl allerdings auch ohne Spam, dass eine Managerin im Personalwesen nicht gerade als Wirtschafts-Top shot gelten kann.
    Wahrscheinlich verlassen sie sich viel lieber auf Genner, die immerhin Verwaltungsratspräsidentin eines florierenden Unternehmens ist.

  14. Forum Politik » Ursula Gut (FDP) vom Land gewählt, Städte überstimmt am 10. Juli 2006 um 11:51

    [...] Die Kandidatin der FDP Ursula Gut, für welche ihre Partei offenbar auch mit illegalen Mitteln “geworben” hat, wurde gestern von der ländlichen Bevölkerung des Kantons Zürich in den Regierungsrat gewählt. Die Städte (Zürich, Winterthur, Uster) hätten die Grüne Ruth Genner gewählt. Damit nicht vergessen wird, was Polit-Nobody Gut im Wahlkampf versprochen hat, hier die Liste: [...]

  15. Andreas Kyriacou über Manches » Hier etwas sinnvolles eintragen » Was haben Junk-Bonds, V1agra und Ursula Gut gemeinsam? am 29. Juli 2009 um 09:43

    [...] berichtet ebenfalls von erhaltenem FDP-Spam. Sie auch diesen Thread auf [...]

Kommentar verfassen

Sie müssen eingeloggt sein um Artikel zu kommentieren.

Werbung

Twitter Beiträge

Ähnliche Artikel

Facebook

Rubriken

Stichwörter

Das Politik Forum ist CO2 neutral

Neuste Kommentare

Archiv