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Verleger mit Rückgrat

Im Zürcher Unterländer vom 22. September hat der Verleger und Direktor der Akeret AG ,Erland Herkenrath, (Herausgeber Zürcher Unterländer ein klares Zeichen gegen den dahinschleichende Rassismustoleranz in den Schweizer Medien gesetzt. Unter dem Titel “Inseratezensur? Nein, Feigheit der Auftraggeber” nimmt der Verlag Stellung zu den menschenverachtenden “Muslim-” und “Schweizerpass-Inseraten”.

Der Verlag, der sich geweigert
hatte die Inserate des “Überparteilichen Komitees gegen
Masseneinbürgerungen” anzunehmen, wurde in einem Flugblatt arg
attackiet. Im Text wird behauptet, die freie Meinungsäusserung sei bei
den betreffenden Verlagen nicht mehr erwünscht! Dies ist eine Anmassung
und schlicht und einfach unwahr. Erstens, darf jeder Verlag ein Inserat
ohne Begründung ablehnen, zweitens, erfolgte die Ablehnung, weil für
Inserate vor Abstimmungen und Wahlen Regeln gelten, die gegenüber allen
Auftraggebern – gleich aus welchem politischen Lager – angewendet
werden. Diese besagen, dass gemäss den allgemein gültigen
Insertionsbedingungen bei Abstimmungs und Wahlinseraten der
Auftraggeber für den Leser eindeutig identifizierbar sein muss!!! Dies
Gilt für Einzelpersonen, Parteien oder sont klar identifizierbar
Vereine oder Gruppierungen. “Überparteiliches Komitee gegen
Masseneinbürgerungen” erfüllt dieses Kriterium nicht. Hinzu kommt, dass
die Inserate eine Sprache sprechen, die vom Verleger nicht gutgeheissen
werden können! Geld ist eben nicht alles!!




Ignoranz.ch steht vollumfänglich
hinter dem Direktor der Akeret AG und unterstützt seine Haltung im
Kampf gegen die rassistischen Gesetzesumgeher!




Es bleibt die Frage nach den
Insertionsbedingungen für politische Inserate in den Publikationen, die
das Inserat abgedruckt haben…

Weitere Infos im Internet:

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Dieser Artikel wurde von pipo am Donnerstag, 23. September 2004 in der Rubrik Wirtschaft und zu den Stichwörtern veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

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