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Verbrauch von Neuwagen: Schweiz international an der “Spitze”

Wie der VCS in dieser Medienmitteilung schriebt, liegt die Schweiz gemäss einem Bericht der europäischen Verkehrsorganisation „Transport and Environment“ (T&E) international an der Spitze, was den Treibstoffverbrauch von Neuwagen betrifft. Ein Armutszeugnis für eines der reichsten Länder der Welt!

Der heute publizierte Report der europäischen Verkehrsorganisation „Transport & Environment“ (T&E) zeigt mit aller Deutlichkeit auf, dass freiwillige Vereinbarungen mit der Automobilindustrie zur Senkung des CO2-Ausstosses nicht zielführend sind. Die angestrebten durchschnittlichen CO2-Emissionswerte für Neuwagen wurden bei 140 Gramm pro Kilometer bis 2008 angesetzt. 2006 wurde aber lediglich eine Senkung von 0,2 Prozent auf 160 Gramm pro Kilometer erreicht. [..] Vergleicht man die EU24-Länderliste mit der Schweiz sticht hervor, dass die Schweiz über die klimaschädlichste Neuwagenflotte in ganz Europa verfügt. Die durchschnittlichen CO2-Emissionen liegen für 2006 bei 187 Gramm pro Kilometer.

Die insbesondere von der Rechten stets proklamierte “Eigenverantwortung” respektive die von den Autoimporteuren befürwortete “freiwilligen Massnahmen” können somit als gescheitert betrachtet werden. Hier muss nun aktiv gehandelt werden, mit Importverboten, Gesetzen und sonstigen griffigen Massnahmen! Alles andere ist Augenwischerei. Wer es ernst mein mit dem Senken der Emissionen sieht das auch ein. Ein Detail am Rande ist noch in der VCS Medienmitteilung zu lesen, dass ein japanischer Hersteller ein Modell mit besonders hohem Schadstoff-Ausstoss nur noch „exklusiv“ in die Schweiz liefert…

Dieser Artikel wurde von Sandro am Mittwoch, 5. September 2007 in der Rubrik Verkehr und zu den Stichwörtern , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

35 Kommentare zum Artikel “Verbrauch von Neuwagen: Schweiz international an der “Spitze””

  1. Chevy am 5. September 2007 um 14:28

    BR Leuenberger hat bereits gehandelt, z.B. Benzinpreis +0.5.–/Liter.
    Wer Dreck macht bezahlt dafür Geld.
    Dazu kommt das Herr und Frau Schweizer Kräftige Fahrzeuge mögen, und die Kraft kommt nunmal vom Kraftstoff:-).
    Bei den Pferden hiess es schon: “Wer leistung will muss Füttern” das wird sich nie ändern, es sei denn einer Erfindet das Perpetuum Mobile für Autos oder die Meschen begnügen sich einfach mit weniger als sie bisher hatten, was sehr unrealistisch ist, wer verzichtet schon Freiwillig?

  2. mack am 5. September 2007 um 15:43

    Wie ich schon im Forum dazu postete:
    Typisch Schweiz – sehr hohe Fahrzeugdichte und umweltschädlich dazu!
    Es brauch nun dringend strenge Vorschriften und Massnahmen dazu.

  3. Nazgul am 5. September 2007 um 17:33

    Die Schweiz ist eines der reichsten Länder der Welt und darum können sich die Schweizer auch hoch motorisierte Fahrzeuge (höherer Spritverbrauch) leisten. Von wegen Armutszeugnis…
    Diese CO2-Hyperventilirerei nervt langsam aber sicher. Wie wenn CO2 ein Gift wäre…

  4. Sandro am 5. September 2007 um 17:36

    Siehst du Nazgul, genau wegen so ignoranten Typen wie Dir, braucht es in dieser Frage Gesetze, resp. Verbote…

  5. Rico am 5. September 2007 um 18:10

    Die Vereinbarungen wurden mit der Autoindustrie getroffen und NICHT mit den Kunden, den Autokäufern. Die kaufen die Autos, die am besten für den vorgesehenen Zweck geeignet sind und nicht die, die den Klimahysterikern am besten zusagen würden.

    Es wäre noch interessant, wenn der VCS auch eine Statistik veröffentlichte, die den Treibstoffverbrauch oder CO2-Ausstoss der Autos ihrer Mitglieder auflistete, im Gegensatz zu Nichtmitgliedern oder Mitgliedern von VCS oder TCS.
    Aber man wird beim VCS schon wissen, warum man dies nicht tut.

    Im Übrigen kann ich Nazgul unterstützen und Sandros Beleidigungen müsste ich zurückweisen, wären sie an mich gerichtet. (hab ich jetzt grad “vorauseilend” gemacht :-) )

  6. Pirelli am 5. September 2007 um 18:24

    Rico, ich bin VCS-Mitglied – und habe noch nicht einmal ein Auto. Dort kann man nämlich auch als Velofahrer und Fussgänger Mitglied werden.
    Wie sich das wohl auf die CO2-Statistik auswirkt?

    Uiaberauchneingell, du tust lieber noch ein wenig unausgegorene und undurchdachte Vorurteile bröseln.
    Fast könnt ich Mitleid haben ob einem freiwillig so reduzierten, simplen Weltbild. Nur fast. Wenn du und deinesgleichen mich nicht jeden Tag aufs Neue so sehr in meiner Lebensqualität einschränkten.

    Also: Mehr denken vor dem Posten und weniger von der eigenen Beschränktheit auf andere schliessen.

  7. Rico am 5. September 2007 um 19:24

    Pirelli, der TCS hat sehr viele Fahrradmitglieder und nimmt (leider) auch sehr viel Rücksicht auf die bei seiner Politik.
    Kannst Dir also Dein kindisches Getue (uineiaberau…) sparen.

    Übrigens noch etwas zur Relativierung der paar Gramm, die die Schweiz da zuviel ausstosse:

    Von 24 Staaten liegt Deutschland mit 171 g/km auf Rang 20. Am schlechtesten schneide Schweden ab mit 187 g/km. Möglich, dass die Schweiz auch 187 g/km hat. Die stand da allerdings nicht, wo ich das heute Abend gelesen habe.

    Nur ein einziges Land erreiche vermutlich die Vorgaben: Portugal mit z.Zt. 144 g/km.

  8. Rico am 5. September 2007 um 19:30

    Ah, und noch was, Pirelli: Ich habe ganz klar und deutlich gesagt, “der Autos ihrer Mitglieder”.
    Vom CO2-Ausstoss der Fussgänger war nie die Rede. Aber Du kannst schon lesen, oder? Nur nicht verstehen, was Du liest?

    Obwohl, wenn man den CO2-Ausstoss aller Fussgänger vergliche mit dem der Autos, käme – vielleicht – auch etwas ganz Interessantes heraus.

  9. driver am 5. September 2007 um 20:27

    In der Schweiz werden traditionell grössere und leistungsfähigere Fahrzeuge gefahren als im übrigen Europa. Dies liegt zum einen am höheren Wohlstand und zum anderen an der gebirgigen Topographie, welche eine stärkere Motorisierung erfordert als in Ländern die grösstenteils flach sind.

    Angesichts dieser besonderen Verhältnisse und des äusserst geringen Anteils der Schweiz am globalen Fahrzeugpark, kann ich hier keinerlei Handlungsbedarf und schon gar keine Rechtfertigung für staatliche Eingriffe erkennen.

    Abgesehen davon vergisst der VCS den Vergleich mit den USA und Kanada zu erwähnen… warum wohl? ;-)

  10. mack am 5. September 2007 um 20:30

    Genau wegen solchen Auto Typen wie Nazgul, muss man diesem Unsinn dringenst einen Riegel schieben.
    So ein Schwachsinn ist ja nicht zum aushalten.
    Autofans wie du nerven nicht langsam – sondern schon viel zu lange!

  11. quadour1 am 5. September 2007 um 21:33

    Driver bringts auf den Punkt. Einkommen und Topografie sind DIE Gründe für dieses schlechte Abschneiden.

    Jetzt nur nicht hypern. Die 50 Rp. Zuschlag als Vorschlag von Leuenberger sind das Mindeste, besser wäre das Doppelte.

    Da braucht es gar keine neuen Verbote, einfach Preise hoch, geht in die Bundeskasse, und damit könnten wir unsere Megaschulden zu tilgen helfen.

  12. Martin Müller am 5. September 2007 um 22:12

    Die 50 Rp. Zuschlag als Vorschlag von Leuenberger sind das Mindeste, besser wäre das Doppelte.

    Nicht sehr sozial. Einen Franken mehr pro Liter kann für einen armen Schlucker, der auf sein Auto angewiesen ist, schon sehr hart sein. Währendessen sein Nachbar mit dem neuen Cayenne vermutlich nicht mal was von der Erhöhung mitbekommt, weils ihn nicht im Geringsten kratzt.

    Aber egal. Komisch finde ich, dass aufgrund dieser Veröffentlichung vom VCS, hier viele gleich nach Massnahmen schreien. Die gleichen Leute, die bei anderen Themen hier im Forum zuerst alle Daten zurechtwürgen wollen…

    Dass ein Vergleich der Schweiz mit der EU nicht ohne weiteres machbar ist, wurde schon angedeutet, Stichwort Topographie. So verschweigt die Veröffentlichung des VCS, dass ein Neuwagen der bspw. mit 150 Gramm CO2 pro Kilometer ausgewiesen ist, auf einer bergigen Strecke ev. sogar mehr CO2 ausstösst, als ein Wagen, der mit 180 Gramm CO2 pro km deklariert ist.
    Warum glauben hier Leute den Statistiken des VCS blind? Die gleichen Leute, die sonst alles (zurecht) erstmal anzweifeln…

  13. driver am 5. September 2007 um 23:26

    “Warum glauben hier Leute den Statistiken des VCS blind? Die gleichen Leute, die sonst alles (zurecht) erstmal anzweifeln…”

    Es gibt eben nicht nur “SVP-Mitseckler” sondern auch VCS-, Grüne- und SP-Mitseckler. Wenn die “Information” aus der richtigen Ecke kommt, dann wird sie für bare Münze genommen und nicht mehr weiter hinterfragt.

  14. gumbyman am 6. September 2007 um 01:05

    @MM
    “Einen Franken mehr pro Liter kann für einen armen Schlucker, der auf sein Auto angewiesen ist, schon sehr hart sein”
    Nein! Das ist ein Ammenmärchen, die Fahrkosten werden hauptsächlich mit der Fahrzeugwahl festgelegt! Wieviel mal muss ich noch vorrechnen dass eine Erhöhung des Spritpreises um 50Rp. den Auto-Kilometer bloss um etwa 6% verteuert?

    “ein Neuwagen der bspw. mit 150 Gramm CO2 pro Kilometer ausgewiesen ist, auf einer bergigen Strecke ev. sogar mehr CO2 ausstösst, als ein Wagen, der mit 180 Gramm CO2 pro km deklariert ist” bei ähnlichem Fahrzeugtyp? Halt ich für ein Gerücht, ausser Du kannst’s belegen. Ausserdem, Zürich, Bern und Basel sind nicht wirklich so gebirgig…

    @quadour1
    “Jetzt nur nicht hypern. Die 50 Rp. Zuschlag als Vorschlag von Leuenberger sind das Mindeste, besser wäre das Doppelte.”
    Ganz genau, der Markt wird es in diesem Fall richten.

    g.

  15. Martin Müller am 6. September 2007 um 09:05

    Wieviel mal muss ich noch vorrechnen dass eine Erhöhung des Spritpreises um 50Rp. den Auto-Kilometer bloss um etwa 6% verteuert?

    Diese 6 % gelten natürlich für alle Autos, egal wieviele km man fährt, egal welche Versicherungen man für die Karre hat, egal wie alt das Auto ist usw. usw….

    Ich kann dir eine realistische Rechnung aufstellen, wo ein 50 Rappen Zuschlag auf das Benzin die Autofahrten um 40 % verteuert, wenn du willst.

  16. Nazgul am 6. September 2007 um 17:41

    Sososo, ein Ignorant sei ich also…und dazu einer dieser verrückten Autotypen…warscheinlich noch mit Breitreifen und Fuchsschwanz und so…
    Nicht wirklich.
    Ich habe aber durchaus was dagegen, wenn im Zuge der ganzen Klimadiskussion (die als solche durchaus berechtigt ist) äusserst voreilig unausgegorene Massnahmen gefordert werden, obwohl über den vom Menschen durch vermehrten CO2 Eintrag in die Athmosphäre verursachten Teil der Klimaerwärmung z.Z. nur spekuliert wird. D.h. also das Verbote und Einschränkungen aufgrund von Mutmassungen und Extrapolationen von irgendwelchen statistischen Kurven gefordert werden.
    Ich bin noch lange kein “Autotyp”, nur weil ich nicht das “grüne Kalb” anbete und nicht alle Propaganda (ja nicht nur die SVP will Wahlen gewinnen…) der grünen Partei, VCS, umverkehrR etc. vorbehaltlos übernehme. Für mich nimmt die Ökobewegung immer mehr religiöse Züge an…

    Und natürlich sind all’ die Schweizer die ein hochmotorisiertes Fahrzeug ihr Eigen nennen sowie natürlich auch die über 90% der Schweizer die nicht grün wählen alles Ignoranten.
    Selbstverständlich.

    Da nenn’ ich mich glücklich, kein “Wissender” zu sein und meinen Horizont nicht durch anlegen engstirniger grüner Scheuklappen zu beschränken. Da bleibe ich doch gerne “Ignorant”.

    Hochachtungsvoll

    Nazgul

  17. gumbyman am 6. September 2007 um 23:51

    @MM
    “Ich kann dir eine realistische Rechnung aufstellen, wo ein 50 Rappen Zuschlag auf das Benzin die Autofahrten um 40 % verteuert, wenn du willst.”
    Au ja, das will ich wirklich unbedingt sehen! Dazu müsste der Sprit höchstens 1.25Fr. kosten und das Auto keine Steuern, keine Abschreibung, Reparaturen usw. kosten – so ein Gratis-Auto will ich auch!

    Und ja, im Normalfalls/Durchschnittsfall macht 50Rp. mehr pro Liter Benzin den Autokilometer um etwa 6% teurer, das hast Du richtig gelesen.

    g.

  18. tapir am 7. September 2007 um 06:41

    Nazgul und Driver haben begründet, wieso der Spritverbrauch hierzulande höher ist als anderswo. Sie haben absolut recht mit ihren Feststellungen.

    Und es fragt sich: Will der VCS, dass alle Menschen aus Berg-Regionen wegziehen?
    Schliesslich sind die auf starke Autos angewiesen.
    Verbote/Kopfsteuern, wie sie die Sozis und Grünen gerne hätten, sind einmal mehr unsozial, weil sie nicht nur den Zürcher SUV-Piloten treffen.

  19. Beat am 7. September 2007 um 15:48

    Wie der Typ aus der Kaffee Werbung:

    Igg habbe gar keine Auto ;)

  20. Sandro am 7. September 2007 um 16:23


    Schliesslich sind die auf starke Autos angewiesen.

    Sprichst du von den Bauern die mit ihren 50 Jahre alten MF’s herumgurken? Ok, die sind wegen dem Heulader auf die starke Motorisierung angewiesen. Was das jetzt genau mit den Neuwagen zu tun hat, versteh ich nicht ganz. Glaube nicht dass die Landwirtschaftsfahrzeuge da reingerechnet werden.

  21. Pirelli am 7. September 2007 um 17:23

    tapir, in den Bergregionen haben Subarus die VW-Käfer abgelöst. Ich kenne keinen einzigen Bergbauern, der mit einem Cayenne oder sonst einer übergrossen Bullshitkiste in den Bergen rumgurkte. Die einzigen SUVs, die mir während meiner Touren begegnen, gehören Zürcher Freizeitjägern – und mehr als einmal habe ich grinsend zugesehen, wie ein Bauer mit dem Bucher eine überschwere Protzkiste aus dem Gelände ziehen musste, weil die eben fürs Gelände gar nicht taugt.

    Das mit den Bergregionen ist also mitnichten ein Argument.

  22. Pirelli am 7. September 2007 um 17:24

    Was bleibt übrig, wenn ein Entlebucher Bauer vom Blitz getroffen wird?

    Der Reissverschluss der Helly-Hansen-Jacke und der Subaru-Schlüssel.
    ;)

  23. mack am 7. September 2007 um 18:11

    Und es fragt sich: Will der VCS, dass alle Menschen aus Berg-Regionen wegziehen?
    Schliesslich sind die auf starke Autos angewiesen.
    Verbote/Kopfsteuern, wie sie die Sozis und Grünen gerne hätten, sind einmal mehr unsozial, weil sie nicht nur den Zürcher SUV-Piloten treffen.

    Ich sah kürzlich in der “Berg-Region” eine ZH SUV Karre – also nicht ein armer Bergbauer oder so.
    Schluss mit der Märchenstunde.
    Eine Einschränkung dieser überflüssigen Prestige Benzinsäufer Karren trifft schon die richtigen!

  24. driver am 7. September 2007 um 20:23

    “und mehr als einmal habe ich grinsend zugesehen, wie ein Bauer mit dem Bucher eine überschwere Protzkiste aus dem Gelände ziehen musste, weil die eben fürs Gelände gar nicht taugt.”

    Das Problem liegt zwar eher meist eher am unfähigen Fahrer und den falschen Reifen als am Fahrzeug, aber das Grinsen kann ich nachvollziehen. ;-)

  25. tapir am 8. September 2007 um 00:25

    Hehe lustich das Ganze.

    Ich verstehe ja den Ärger über die ZH SUV. Was heisst hier verstehen: Verspüren. Aber wäre es nicht sinnvoller, eine “progressivere Hubraum-Besteuerung” zu verwirklichen? Das träfe z.B. nur Wagen mit mehr als 2.8 Litern (unsere SUVs plus ge-tuned-te Audi S6 z.B.), das liesse also die Mittelklassewagen in Ruhe und das würde nur einen minimen Verwaltungsaufwand bedeuten…

    ??

  26. gumbyman am 8. September 2007 um 01:22

    Ein vernünftiges Kriterium für die Besteuerung wäre eine Mischung aus Gewicht, Leistung und Verbrauch (CO2-Ausstoss) – alles mit relativ grosszügigen Untergrenzen und danach multipliziert. Damit bleibt sowohl der LandRover vom Förster als auch die vernünftige Familienkutsche steuergünstig, und es trifft hauptsächlich die unsinnigen Stadt-Rennpanzer.

    Und übrigens: am Berg braucht’s hauptsächlich eine gute Untersetzung, einen Motor mit gleichmässigem Drehmoment und ev. eine Geländereduktion und 4WD.

    Viel PS braucht’s nur um extrem zu beschleunigen , extrem schnell zu fahren (>200) oder mit hoher Geschwindigkeit stärkste Steigungen zu erklimmen (z.B. Grauholz mit 180) – alles keine Kriterien für Bergbewohner.

    g.

  27. driver am 8. September 2007 um 10:11

    Der Vorschlag von gumbyman erscheint mir als etwas vom Vernünftigsten und Sinnvollsten was ich zu diesem Thema gelesen habe.

    @tapir: Sorry, aber die Hubraum-Besteuerung ist sowas von einem alten Hut. Mit den heute im Motorenbau möglichen Technologien ist eine Korrelation von Hubraum einerseits und Leistung und Verbrauch andererseits nur noch beschränkt gegeben. Ich wundere mich eigentlich nur, dass es immer noch Kantone gibt, die daran festhalten.

  28. ghandi am 12. September 2007 um 17:11

    die Katg. C1 ist im moment fast eine tote Kategorie.
    Die SUV könnte man in die über 3,5tonnen bringen. C1
    dann würden sie auch nur noch von denen gebraucht die sie auch wirklich brauchen.
    Diese Zusatzprüfung würde nicht schaden, da man mit einem echten SUV über 10 Tonnen abziehen kann und mit den entsprechenden Bremssystemen ohne Einschränkung auch darf.
    Dazu wäre es Sinnvoll das Sonntag und-Nachtfahrverbot
    umzuändern, Nachtfahrverbot und Samstagfahrverbot bis 22.00 Uhr bis 7,5 Tonnen zulassen.

    Das wären meine Gedanken dazu
    ghandi

  29. Chevy am 21. Dezember 2007 um 10:50

    @ghandi

    Die Zusatzprüfung benötigt man heute schon, bsp. Ein SUV 2.2T ein Anhänger der 10t transportieren könnte mindestens nochmals 2t.
    Wie Du vielleicht bemerkt hast ist das gesamtgewicht bei 4.2t angelangt, ohne Transportgut. Da ist schon lange ende Feuer für besitzer eines normalen PW-Billets. Die dürfen nur bis 3.5t rumkarren.
    C1 ist nicht tot, frag mal Wohnmobil und Bootsbesitzer.

  30. Re: Der Markt regelt das und die Politik soll sich raushalten! - Special: Politik | Politiklive am 1. Februar 2008 um 04:31

    [...] > > Warum geht die Natur vor die Hunde? > Wegen der Automobilindustrie? > Haben Sie schonmal eine Pistole an den Kopf gesetzt bekommen von > ihrem Fahrzeughersteller mit der Aufforderung “Du fährst diese > überflüssige Kurzstrecke jetzt mit dem Auto”? > Ich jedenfalls nicht. Kann ich mit einer Waffe die Autoindustrie dazu zwingen sparsamere Autos anzubieten um meiner Verantwortung gerecht zu werden? Vllt durch weniger Autokäufe Ausserdem gibt es die Umweltpolitik der Regierung, der sogenannten Volksvertreter. > Und solange das so ist, ist die alleinige Abwälzung der > Umweltschutzverantwortung auf die Automobilindustrie nichts anderes > als das Eingeständnis das einem selbst die Natur SCHEISSEGAL ist. > Die Anderen sind schuld… > Die müssten ja den Verbrauch ändern, und nicht ich mein > Fahrverhalten. Ich bin nicht so kindisch wie der Manager. Wegen seiner nicht wahrgenommenen Verantwortung soll die Politik demokratische Prinzipien wie öffentliche Debatten oder die freie Rede einschränken. Weil er zu dämlich ist Leistung zu bringen sollen die Menschen ihm zuliebe für dumm verkauft werden. Ein Aufruf zum Verfassungsbruch. Der ideale Gebrauchtwagenhändler oder Politiker [...]

  31. Schamp am 25. April 2008 um 13:50

    Hallo? Was lese ich hier in diesem Thread? Worum geht es hier bitteschön?

    Sollen wir am besten für jedes Automodell eine eigene Führerscheinprüfung einführen…Kategorie A1..2..3 etc. bis Z9999? Sollen wir jeden Bürger überprüfen, ob er nun für seine Bedürfnisse wirklich dieses oder jenes Fahrzeug benötigt und die Leistung des Motors für seine Zwecke angemessen ist oder nicht, ob die Farbe des Fahrzeugs wirklich ins Dorfbild passt und der CO2 seines Fahrzeugs grösser proportional zu der CO2 Aufnahme seiner Zimmerpflanzen passt? Sind wir nicht schon genug überreglementiert und mit Vorschriften zubetoniert???!!! Und wozu das Ganze? Geht es ums Waldsterben? Ach nein, das Thema war ja mal, ist ja bereits wieder vorbei, ach ja, die Klimakatastrophe ist ja der Nummer 1 Hit im Moment, war mit gerade entfallen, sorry. Geht es also ums Öl sparen? Damit die anderen es verbrennen können und nicht wir?

    Steuern hier, Steuern da, für jedes Pipifatz Steuern zahlen um die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer zu machen, geht es darum?

    Wer heute einen teuren schnellen starken Wagen fährt, hat scheinbar das Geld, es zu tun und zahlt daher schon Mal überproportional mehr Einkommens- und Vermögenssteuern, er zahlt mehr Verkehrssteuer und weil sein Fahrzeug mehr Benzin schluckt auch entsprechend mehr Benzinsteuern. Was will man also noch mehr?

    Ist diese ganze Diskussion einmal mehr nichts weiter als eine weitere Folge des Klimaschwindels…entschuldigung..der Klimakatastrophe? Oder gibt es noch einen tieferen Sinn, den ich nicht verstanden habe?

  32. krokodil am 25. April 2008 um 14:19

    @schamp: Wenn Du meinst es habe keinen Einfluss auf das Klima, wenn wir 100 Millionen Barell Erdöl pro Tag verbrennen, dann träum schön weiter … klar ist: die verbrennungsmotorisierte Mobilität ist zu reduzieren, es braucht fussgängerfreundlicheren Siedlungsbau und massiv mehr Verbrennungsmotor-freie Zonen. Die Unabhängigkeit von der verbrennungsmotorisierten Mobilität schafft mehr Arbeitsplätze und mehr Lebensqualität zugleich. Zudem fliesst weniger hart verdientes Geld in die Taschen von skrupelosen Erdölhändlern.

  33. Schamp am 25. April 2008 um 16:13

    @Krokodil

    In dem du eine Zahl (100 Millionen) in den Raum setzt, ohne sie in jeglichen Bezug zu irgend etwas zu setzen, sagst du gar nichts aus. ich kann in meiner guten Stube eine Million Picoliter Benzin verbrennen ohne dass mir dabei was passiert. Tönt nach wahnsinnig viel, ist es aber nicht. Auch eine Milliarde Lichtjahre tönt nach viel, ist aber im Verhältniss zur Grösse des Universums eben trotzdem nichts. Selbst wenn wir Menschen also mit meinetwegen 100 Millionen Barrel pro Tag etwas CO2 und etwas Dreck in die Lüfte pusten, heisst das noch lange nicht, dass die Welt untergeht.

    Die dauernde Selbstüberschätzung des Menschen, er könne alles messen, steuern und regeln, ja sogar das Klima verändern oder die Natur zerstören oder retten ist in meinen Augen völlig lächerlich. Der Natur ist es ziemlich egal, was wir auf diesem Planeten anstellen. Die Natur wird es regeln, nicht der Mensch. Aber da müssten wir wirkliche Dummheiten begehen, wie etwa einen globalen Atomkrieg provozieren. Das wäre der Natur zwar auch egal, aber wir Menschen würden ganz schön darunter zu leiden haben. Im Moment ist das die einzig wirkliche Bedrohung für uns, alles andere ist Papperlapapp und wird sich, wenns Thema ausgereizt und genug verdient worden ist, wieder in Luft auflösen. Viel eher kommt mal ein Killervirus und rafft die halbe Menschheit dahin, als sich das Klima gross verändern wird, und dann spätestens würde sich auch der CO2 Ausstoss halbieren, was dann wohl das geringste Problem sein dürfte.

    Also bleiben wir auf dem Teppich. Bisher leben wir trotz aller Untergangsszenarien der Vergangenheit immer besser, werden immer älter und erfreuen uns an den 4 Jahreszeiten, die mal etwas kühler, mal etwas wärmer sind. Die Weltuntergangs-Stimmungsmacher, insbesondere die Grünen sollten sich mal wieder ins Auto setzen, eine herrliche Ausfahrt ins Grüne unternehmen, sich an der blühenden Natur erfreuen und ihr Leben geniessen, anstatt Panik zu verbreiten und den positiv zum Leben eingestellten Menschen das Leben zu vermiesen.

  34. krokodil am 25. April 2008 um 17:38

    @Bursen Marsteller alias schamp
    Du bist der einzige hier, der hier weltuntergangstimmung verbreitet und dinge aus dem zusammenhang reisst. Wenns Dir Spass macht nur weiter so – du bist nicht der erste, der Gewissenlosigkeit propagiert, um Probleme zu lösen. Klar ist, dass – auch wenn Du nichts dazu beträgst –Tausend andere im Kleinen wie im Grossen dran sind, die Abhängigkeit von Erdöl zu reduzieren. Die ignoranten Autokäufer natürlich ausgenommen.

  35. Schamp am 26. April 2008 um 00:37

    @Krokodil

    Du zählst mich zu den einzigen und im gleichen Satz noch die ganzen ignoranten Autokäufer dazu, also bin wohl eher in der Mehrheit. Weisst du eigentlich noch, was du da zusammenkribbselst? smile

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass du kein Auto fährst? Wenn doch, hast du es nicht gekauft?

    Ich hab mal 2 Grüne in den Skiferien kennengelernt und die haben mich kritisiert, dass ich mit meinem Auto da war. Ich habe gefragt, wie SIE denn gekommen seien. Bekannte haben uns gebracht (mit dem Auto). Und wie kommt ihr wieder nach Hause, hab ich gefragt? Die holen uns natürlich auch wieder ab!! Das ist in etwa das Bild, das ich von dir bekomme. Auch sie waren überzeugt, dass sie das Richtige tun.

    Ich nehme ab sofort nur noch drei Blättchen Papier statt 4, um mir den Arsch zu wischen. Gehöre ich dann auch zu euch? Bitte, bitte?

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