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Veranstaltungshinweis: “fascho! berichte aus dem alltag”.

Dank dem Plakat-Protest von SVP-Wadenbeisser Mörgeli im Tagi von heute bin ich auf diese interessante Ausstellung in der Roten Fabrik aufmerksam geworden:

Fascho, Plakat zur Austellung in der Roten Fabrik

Die Macher schreiben auf ihrer Homepage:

Können wir von „Faschismus“ oder „faschistischen Zuständen“ reden, wenn wir die Gegenwart zu beschreiben versuchen? Sind aktuelle Phänomene wie die zunehmende Präsenz „neo-nazistischer“ und -„faschistischer“ Gruppen seit den 1980er Jahren, das erschreckend xenophobe Abstimmungsverhalten der SchweizerInnen im letzten Herbst oder die „Missbrauchs“-Debatte im Zusammenhang mit der IV-Abstimmung vom 17. Juni mit diesen Begriffen sinnvoll oder auch nur annähernd zu beschreiben?

Weitere Informationen zur Austellung gibt es auf der Homepage fascho-dieausstellung.ch

Dieser Artikel wurde von Sandro am Dienstag, 21. August 2007 in der Rubrik Zürich und zu den Stichwörtern , , , , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

18 Kommentare zum Artikel “Veranstaltungshinweis: “fascho! berichte aus dem alltag”.”

  1. Beat am 21. August 2007 um 10:43

    Jaja die Fascho Keule.

  2. Sandro am 21. August 2007 um 10:48

    Naja, den Schlüer (AUNS, SVP) hat man ja schon im Ausland an Faschotreffen gesehen und der SD Vizepräsident hat gemäss dem heutigen Tagi zwei bekannte deutsche Neonazis am Sturmgewehr instruiert. Die Distanz zur braunen Suppe ist nicht so gross wie sich die Bösmenschen resp. SVP-Mitseckler gerne vormachen…

  3. Beat am 21. August 2007 um 11:11

    Also Ulfkotte ist kein Fascho.

    Ich finds einfach heikel das Hakenkreuz so “leichtfertig” zu verwenden.

  4. Basilisk2 am 21. August 2007 um 13:08

    Wenn ich mir den Tageskontext aus Ost-deutschland anhöre, dann muss eine solche Ausstellung sein.

    Ein Forum, in dem Artikel über Schlüer gesperrt werden, zeigen auf, wie die SVP im Innern funktioniert! Dagegen können ungeniert Worte wie Gesindel, Ratten etc. an Linke verteilt werden – und wer den Linken die Demontage unterjubelt, muss kritisch, ggf. auch grenzwertig betrachtet werden.

  5. Grimsdottir am 21. August 2007 um 17:38

    Haha, wie kann man sich über ein SVP-Schäffchen-Plakat dermassen echauffieren und gleichzeitig ein beispiellos undifferenzierendes Plakat als “pfiffiges Plakat” betiteln? Pirelli dürfte es bei seiner ewigen Konsistenz Suche diesmal schwierig haben.
    Die Weltwoche faschistisch? Lonsdale faschistisch? Die SVP? Was ist das für eine Logik. Rechtsextreme aus Deutschland fahren bestimmt nur deutsche Autos, zudem besitzen sie wenig Geld (schlechte Verhältnisse, niedrige Intelligenz, eventuell arbeitslos etc.). Wieso ist also Volks(!)Wagen nicht auch gleich auf dem Poster? Fragen über Fragen.

  6. Smith am 21. August 2007 um 22:49

    Da wird ja wieder mal kräftig roter und brauner Dreck geschleudert von den selbsternannten Anti-Faschisten.
    Kann mir jemand den Unterschied erklären zwischen den Anti-Faschisten und den Faschisten ausser dass sie sich nicht immer gut vertragen?

  7. jetvoice am 22. August 2007 um 00:14

    “Lonsdale faschistisch?”

    Lo nsda(p)le

  8. Grimsdottir am 22. August 2007 um 00:24

    @jetvoice

    (N)S(d)a(p)ndro. Mit deiner Logik wäre auch unser Blogger-Liebling hier ein Fascho.
    Fragen wir doch einmal Wikipedia: “Der Name geht auf den fünften Graf von Lonsdale zurück, einen britischen Sportler, der in den 1890er-Jahren mit dazu beitrug, den modernen Boxsport zu entwickeln und zu legalisieren.” Was also kann die Marke nun dafür, wenn sie von Skins (die ja nicht mal unbedingt rechtsextrem sein müssen) getragen wird?

  9. jetvoice am 22. August 2007 um 13:18

    Es überrascht mich, dass ich mit einem einzigen Wort soviel mitzuteilen vermag :)

    Zufällig ist da eben die passende Buchstabenfolge drinn … mehr nicht.

    Aber es ist schon merkwürdig wie wichtig die Symbolik im rechten Spektrum ist.

  10. Sandro am 22. August 2007 um 16:15

    Kann mir jemand den Unterschied erklären zwischen den Anti-Faschisten und den Faschisten ausser dass sie sich nicht immer gut vertragen?

    Sag mal, ist das echt schwer zu verstehen?

    Die Rechten agieren (zünden Asylantenhäuser an, greifen Juso Veranstaltungen an etc. )

    Antifa ist die militante Reaktion darauf. Sagt eigentlich schon der Name. Ohne die Rechte wäre Antifa unnötig.

  11. quadour1 am 22. August 2007 um 20:30

    Kurz zusammengefasst heisst das doch:

    Du bist weder grün noch links, also bist du ein Fascho.

    Das Leben kann doch so einfach sein!

  12. Smith am 22. August 2007 um 22:18

    @ Sandro: Das ist wirklich schwer zu verstehen.
    Die Linken agitieren, fackeln die neuen BMW-Limousinen von arabischen Asylanten ab (Frau Stocker von der sozialen Geldverteilungsfront lässt solidarisch grüssen: Helfen, koste es was wolle und wem es wolle) und stören die friedlichen Demonstration von Bürgerlichen.
    Wir brauchen dringend eine Anti-Antifa!!

  13. sirboss am 23. August 2007 um 21:49

    Smith hat recht! in Basel war bei den Anti WEF Demonstration kein einziger Rechtsextreme zu sehen, dennoch mussten ein paar Idioten Randale machen! Und die Linken,die sich für die Demo stark gemacht haben wo waren die ? Zuhinterst!!

  14. Al_K am 25. August 2007 um 00:21

    Ist schon amüsant. Soviele Logos werden hier mit dem Faschismus in Verbindung gebracht.. Und das Rutenbündel (lat. Fasci) als das eigentliche Hauptsymbol des Faschismus ist nicht mal mit dabei: http://de.wikipedia.org/wiki/Rutenb%C3%BCndel

    Wenn die Leute der heutigen Zeit offenbar schon damit überfordert sind, faschistische Symbole von nationalsozialistischen zu unterscheiden ist es an der Zeit, dass St. Gallen endlich ein neues Kantonswappen kriegt ..Auch wenn es dem römisch-faschistischen Urgedanken des Kantonswesens wiedersprechen mag.

  15. Al_K am 25. August 2007 um 00:28

    Nachtrag: habs doch noch gefunden.. ganz unauffällig klein. in der obersten Reihe das dritte von rechts. ..zwischen AUNS und SS.

  16. AlphaPapaGolf am 25. August 2007 um 09:34

    dient der ablenkung vom linksstalinistischen totalitären kurs den die vom roten zaren eifrig unterstützte kampforganisation rotef fabrik fährt.
    rechtsextremismus ist zu verdammen, aber auch der totale machtanspruch der neostalinisten in kultur, politik und behörden

  17. gumbyman am 27. August 2007 um 00:24

    @APG
    Stalin ist tot, Hitler ebenso, und das ist gut so. Dass Du hier irgendwo Neostalinismus witterst nehm’ ich nicht mal Dir wirklich ab, hat doch selbst der “konventionelle” Kommunismus mittlerweile abgedankt.

    Gibt’s eigentlich die PdA noch, und wer gehört dazu und was ist ihr Programm? Nur schon die Tatsache, dass viele Bürger diese Frage nicht mit Sicherheit beantworten können, spricht Bände gegen Deine Behauptung.

    Hingegen kann ich durchaus rassistische / faschistische Tendenzen bei manchen sehr bekannten Vereinigungen ausmachen, angefangen von der unsäglichen PNOS über die AUNS, SD bis zur *Regierungspartei* SVP. Auch das sagt uns Einiges, so wir es denn hören wollen.

    g.

  18. Dogma: Darf man mit Terroristen verhandeln? - III/III | DER MISANTHROP am 4. Februar 2008 um 19:48

    [...] antifa: „fascho! berichte aus dem alltag“ daylight atheism: free speech under siege faz: Islamisten und die NPD: Etwas mehr Kopftuch auch für deutsche Mädel ich bin atheist: Nicht tot, nur resigniert ignoranz.ch: Die lustigen Schäfchen ignoranz.ch: Veranstaltungshinweis: “fascho! berichte aus dem alltag”. politblog.net: Hetzjagd – Zum Umgang der Politik mit Neonazis: Verbot statt Aufklärung und Debatte politically incorrect: “Die Welt” kritisiert Israel-Woche im Kaufhof politically incorrect: Jetzt ganz stark sein!!! winkelried.info: UN-glaublich « :: Dogma: Darf man mit Terroristen verhandeln? – II/III Einhundertneunundfünzig Jahre und eine Erkenntnis » [...]

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