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VCÖ warnt vor Offroadern: SUV verdoppeln das Todesrisiko

Der Österreichische Verkehrsclub (VCÖ) hat eine erschreckende Studie veröffentlicht. Experten des VCÖ haben ermittelt, dass “Unfälle mit einem „Offroader“ für den Unfallgegner mehr als doppelt so häufig tödlich enden, wie Unfälle mit einem Pkw.” Gemäss dem VCÖ sind dafür nicht nur die gefährlichen Kuhfänger verantwortlich: “Die Ursache für das deutlich erhöhte tödliche Unfallrisiko sind die hohen
und starren Fahrzeug-fronten. „Kinder werden bei Unfällen mit einem SUV meist auf Brust- oder Kopfhöhe und nicht auf Beinhöhe getroffen.”
Dies bedeutet, dass nicht nur die Geländegängigen Offroad-Fahrzeuge, sondern ebenso die immer weiter verbreiteten Sports Utility Vehicles, für Fussgänger und andere Verkehrsteilnehmer überdurchschnittlich gefährlich sind. Die Anzahl an zugelassenen SUV und Offroader in Österreich hat sich seit dem Jahr 2004 um 45% erhöht. Bereits zählt jedes 16. verkaufte Auto zu dieser auch noch überdurchschnittlich Emissionsreichen Fahrzeugkategorie. Damit werden sämtliche Anstrengungen unterlaufen, die “Kollateralschäden” des motorisierten Strassenverkehrs mittels Baulichen Massnahmen an den Fahrzeugen zu minimieren.

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2 Kommentare zum Artikel “VCÖ warnt vor Offroadern: SUV verdoppeln das Todesrisiko”

  1. AlphaPapaGolf am 17. März 2005 um 17:31

    Dieser crashende Mitsubishi ist doch ein recht betagtes Modell aus den 80-er und 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Hier etwas ableiten zu wollen ist völlig verfehlt. Moderne SUV´s und Geländwewagen sind genauso sicher wenn nicht sicherer als Limousinen.
    Auch der malerisch auf einem Mazda parkierte Hummer ist nichts anderes als ein Propaganda-Gag der Hardcore-Fröntler gegen Geländewagen.
    Leute…..ihr seid nicht auf dem neuesten Stand, sindern hinkt den Fortschritt der Technik gut 25 Jahre hinterher

  2. hovi am 6. Juni 2005 um 21:02

    Keine Rechtfertigung!
    Ich fahre einen Volvo V70 Kombi – Diesel (163 PS) und habe Frau und zwei kleine Kinder. Da ich in einer Gegend wohne, wo im Winter jede Menge Schnee fällt und ich beim jetzigen Wagen schoin Ketten auflegen musste, um überhaupt vom Parkplatz zu kommen, war die Entscheidung ALLRAD gefallen. Nunmehr habe ich einen XC 90 mit 185 PS und Rußpartikelfilter geordert. Volvo legt besonderen Wert auf Sicherheit, das dürfte bekannt sein. Sicherheit für die eigenen Passagiere, aber auch für Unfallgegner. Die Haube wurde so gestaltett, dass das Verletzungsrisiko für Fußgänger minimiert wird. Im unteren Bereich der Karosserie wurde ein eigener Teil verbaut, der gegnerischen Fahrzeugen die Chance gibt die eigenen Sicherheitseinrichtungen, wie Airbag oder verformende Karosserie zum Schutz der Passagere auszulösen. Das Fahrzeug fährt mit frontantrieb und schaltet den Allrad zu, wenn erforderlich. Diesen Wagen habe ich aus Sicherheits- und Umweltschutzgründen gewählt (jetzt mit Rußpartikelfilter) und ich lasse mich nicht anpinkeln, weil ich einen SUV fahre. Soll ich mir denn einen zusätzlichen kleineren Wagen kaufen, um meine Familie in der Stadt transportieren zu können, oder glaubt ihr im Ernst, man könnte das alles in Öffis unterbringen. Dann wäre die Energiebilanz doch noch schlechter.
    Wie wäre es mit dem Feindbild Sportwagenfahrer? Schnelle (gefährliche) Autos mit jede Menge PS, dazu die Fahrer meist kinderlos und grenzenlos egomanisch? Ein Sportwagen ist doch DER ECHTE Anachronismus heutzutage…
    Mit dieser Einstellung (SUV als Kindermörder) und Propaganda bereitet ihr labilen Jugendlichen den Boden für Sachbeschädigungen und liefert eine scheinbare Rechtfertigung ohne explizit dazu aufzurufen.
    Laßt uns arme Familienväter in Ruhe, wenn wir für uns und unsere Kinder ein sicheres Auto suchen. Einem Fußgänger ist es völlig egal, ob ihn ein schneller Polo oder ein SUV unter die Räder nimmt. Es kommt weniger auf das Fahrzeug an – viel mehr auf den Fahrer, das wird wohl keiner leugnen.

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