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Umwelt hat Spitzenplatz im Sorgenbarometer – Doch immer noch lastet zu viel Druck auf ihr

Die Schweizerinnen und Schweizer machen sich grössere Sorgen um die Umwelt als um ihren Arbeitsplatz, wegen der Gesundheitskosten oder Jugendgewalt, zeigt eine Umfrage.

Zu ihrer grössten Sorge befragt, gaben 38% den ökologischen Zustand des Planeten Erde an. Für 24% ist es die Angst vor Arbeitslosigkeit, für 22% “Unsicherheit und Jugendgewalt” und 15% beunruhigen die Gesundheitskosten.
Dies zeigt eine Umfrage, welche das Westschweizer Magazin L’Hebdo am Donnerstag vorstellte. Das Institut MIS Trend befragte dazu 1200 Schweizerinnen und Schweizer, welcher der vier Problembereiche sie am meisten beunruhige.

Noch besorgter um die Umwelt waren 400 befragte Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft: 55% der Leader nannten den Zustand der Erde als grösstes Problem.

Um das Klima zu schützen, verlangen 58% der Befragten vom Bundesrat, strenge Vorschriften zu erlassen. Ein Drittel würde sogar Gesetze befürworten, welche die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz einschränken.
Allerdings sind zwei Drittel der Befragten guten Mutes, dass es gelingen wird, den Energieverbrauch zu halbieren, ohne den Lebensstandard verringern zu müssen.

Quelle

Da hat sich das Bild aber deutlich geändert. Vor noch nicht allzu langer Zeit stand die Sorge um die Umwelt recht weit hinten im Barometer. Vor allem bemerkenswert, dass sich die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft so deutlich äusserm. Es muss aber auch ein blindes Huhn sein, wer das wirtschaftliche Potenzial der Umstellung auf Nachhaltigkeit immer noch nicht einsieht. Nun, hier im Forum haben wir genügend Beispiele für diese Verdrängung der Realität – manche Poster bieten einem einen unmittelbaren Einblick in die verquere Gedankenwelt dieser Realitätsflüchtlinge.

Und das Umdenken tut Not: Wie “Umwelt Schweiz 2007″ zeigt, ist der Druck auf die Umwelt immer noch viel zu gross. Die Lebens- und Konsumgewohnheiten machen die Fortschritte zunichte.

Die Treibhausgasemissionen – der Hauptgrund für die Klimaveränderungen – sind aber immer noch zu hoch. Zwischen 1970 und 2005 ist die Durchschnittstemperatur in der Schweiz um 1,5 Grad Celsius gestiegen. Die Schweizer Bevölkerung ist einer chronischen Belastung durch Ozon und Feinstaub ausgesetzt.
Der Verlust an Biodiversität ist ungebremst. 30 bis 60 Prozent der 50′000 einheimischen Pflanzen- und Tierarten sind heute mehr oder weniger akut gefährdet. Die Zerstückelung der Landschaft, die Zerschneidung von Ökosystemen und die Fragmentierung der Lebensräume setzen sich fort.
Gletscherschwund, Auftauen des Permafrosts und Veränderungen des Niederschlagsregimes rufen nach einer CO2-Reduktion und Strategien zur Anpassung an den Klimawandel. Heisst es in dem Bericht.
Luftverunreinigungen, Lärm, Chemikalien, extreme Wetterverhältnisse sowie Strahlungen stellen Gesundheitsrisiken dar. Unbestrittene Erkenntnisse liegen bezüglich Luftverschmutzung vor. Durch die Verringerung von Ozon und Feinstaub muss deshalb die Luftqualität weiter verbessert werden.

Als grösste Herausforderung bezeichnen BFS und BAFU die nachhaltige Nutzung der knappen natürlichen Ressourcen. Jedes Jahr werden in der Schweiz rund 100 Millionen Tonnen Materialien verbraucht. Das sind 14 Tonnen pro Einwohnerin und Einwohner. Nur ein Viertel dieser Materialien ist erneuerbar. Der Bericht fordert deshalb die Ausarbeitung einer kohärenten Ressourcenpolitik.

Quelle

Es ist aber auch nicht ganz einfach, sich einigermassen informiert zu halten, wenn die Industrie immer noch so viel Geld in die Desinformationskampagnen steckt.
Allerdings gibt es deutliche Anzeichen dafür, dass eine neue Generation von Leadern sich vom rigiden Glaubenssystem “Umweltschutz = grün = schlecht” löst, ein paar einfache Rechnungen anstellt und das wirtschaftliche Potenzial der Umstellung erkennt.

Nun, es handelt sich um eine Gewohnheit. Und zwar eine relativ junge, die sich auch ändern lässt. Und diese Änderung wird vollzogen werden, mögen die Dinosaurier auch noch so blöken und die Neandertaler ihre Steinkeile schwingen.

Dieser Artikel wurde von Pirelli am Freitag, 1. Juni 2007 in der Rubrik Umwelt und zu den Stichwörtern , , , , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

22 Kommentare zum Artikel “Umwelt hat Spitzenplatz im Sorgenbarometer – Doch immer noch lastet zu viel Druck auf ihr”

  1. Beat am 2. Juni 2007 um 16:15

    Höhere Beinzinkosten für mehr öV (Aber primär in der Aglo) – Damit kann ich leben

  2. Atmos am 3. Juni 2007 um 15:39

    IPCC-Experte sagt: Klimamodelle sind bloss Computerspiele

    von
    LaRouche PAC

    Online veröffentlicht: 03.06.2007

    30. Mai (LPAC) – Klimamodelle sind nicht mehr als Computerspiele, sagte ein Prüfexperte für die Zwischenstaatliche Sachverständigengruppe über Klimaänderungen (IPCC) heute gegenüber der Nachrichtenagentur EIR.
    Der Fehler der Computermodelle über das Klima sei, dass sie aus der falschen Richtung herangehen: von unten herauf, anstatt von oben herab. Man stelle sich eine Katze vor, die einem Vogel auflauert, sagte der Klimaexperte. Man kann zuschauen, wie die Katze sich anspannt und zum Vogel hin kriecht. Nun stelle man sich nur das Nervensystem des Vogels vor, und versuche, mit dieser Information ein Modell der lauernden Katze zu erstellen. So ungefähr gingen die Weltklimamodelle vor.
    Der Experte kommentierte auch, dass das Denken des Informationszeitalters sich negativ auf das wissenschaftliche Schreiben ausgewirkt habe. Zu seiner Zeit habe man in der Schule gelernt, mit einem Rechenschieber umzugehen, und man musste eine Vorstellung vom Ergebnis haben, wenn man den Rechenschieber einsetzte. Heutzutage würden Algorithmen vom Regal hervorgekramt und eingesetzt, ohne darüber nachzudenken, was das Ergebnis sein würde. Er wies auf den Trend bei Artikeln der führenden, auf Konformität geprüften (das sog. “peer-review” Verfahren) Journale wie Science and Nature hin, die numerische Werte bis auf mehreren Dezimalstellen benutzten, die zum größten Teil falsch wären.
    Der Wissenschaftler schloss mit der folgenden wissenschaftlichen Frage: In den vergangenen zweieinhalb Milliarden Jahren der Sauerstoffatmosphäre der Erde hätte es nur zwei Klimazustände gegeben – einen glazialen und einen zwischenglazialen. In dieser Zeit sei der Ausstoß der Sonne um 30% gestiegen, aber die Temperatur sei nur um geringe Beträge gestiegen oder gesunken. Wie könnten also die bloß 0,4% des CO2, die vom Menschen erzeugt sind, plötzlich katastrophal sein?
    Denken Sie darüber nach, wenn sie das nächste Mal Al Gore über die Erderwärmung sprechen hören oder Sie die nächste große Schauergeschichte über den Klimawandel lesen.

    http://site.bueso.de/node/621

    ..dass die liebe Frau Merkel, obwohl auch skeptisch, nicht an Herrn Busch vorbei kommt, kann ich zu mindest noch nachvollziehen, dass aber nicht nur Skeptiker sondern vermehrt auch die „etablierte“ Wissenschaft von diesen Klimahorrorszenarien langsam die Nase voll hat, lässt zu mindest hoffen, dass der grüne Alarmismus langsam aber sicher in die Schranken gewiesen wird!

    Einmal mehr ist Pragmatismus angesagt: Bereits anfangs des nächsten Jahrzehntes (2012) wenn die Sonnenaktivität deutlich nachlässt, wird es merklich kühler, egal ob das der „Politik“ jetzt passt oder nicht.

    Ich wünsche allen noch einen schönen Sonntag

    Atmos

  3. AlphaPapaGolf am 3. Juni 2007 um 17:05

    Die Klimamodelle sind bestennfalls aus den Fingern gesaugt.
    Aber was aus dem “Kompiuter” herauskommt saugt die gläubige (und gleich dumme wie vor 10′000 Jahren) Weltgemeinschaft gierig auf.
    Solche Modelle ermöglichen es, nicht mehr denken zu müssen, und auch der bevorstehenden Umwelttyrannei der Grünen und Roten keinen Widerstand entgegensetzen zu müssen.
    Es ist sehr verdächtig, wenn staatsgelderabhängige “Forscher” und “Wissenschafter” kritiklos in diese Kakaphonie einstimmen.

  4. jetvoice am 3. Juni 2007 um 19:17

    @APG und Atmos

    Was würdet ihr eigentlich sagen, wenn man nachweisen könnte das die IPCC-Zahlen 100%ig stimmen? richtiges bitte ankreuzen:

    [] 1. “MANIPULATION !!!”
    [] 2. “…mir doch egal”
    [] 3. “Wirtschaftswachstum ist wichtiger als Umweltschutz”

  5. Zocker am 3. Juni 2007 um 22:33

    @APG und Atmos

    Euere Ansichten sind schon lange widerlegt und sie sind von gestern. Trotzdem könnt auch ihr noch euere Gedankenwelt dynamisieren, damit ihr auch geistig in unserem Jahrhundert ankommt.

    Manchen bereitet es eben Schmerzen, wenn sie zusehen müssen, wie die Grünen immer wieder Recht bekommen.

  6. Atmos am 5. Juni 2007 um 15:22

    @Zocker @jetvoice

    Alle beide habt Ihr unrecht, da Ihr die ganze Klimageschichte als Glaubensfrage und nicht sachlich angeht:

    Im Gegenteil, Widerlegt werden laufend und vermehrt die sog. AGW-Argumente weil sie bei näherer Betrachtung nicht das Papier wert sind auf dem sie geschrieben sind. Und im Gegenteil wird man wohl in nicht all zu ferner Zukunft feststellen, dass die bisher grösste, Menschen gemachte Katastrophe, der grüne Alarmismus war.

    Glaubt Ihr wohl nicht?!

    Die Anzeichen häufen sich:

    http://epw.senate.gov/public/index.cfm?FuseAction=Minority.Blogs&ContentRecord_id=927b9303-802a-23ad-494b-dccb00b51a12

    Atmos

  7. Pirelli am 5. Juni 2007 um 15:33

    Atmos, du meinst mit einem, unkommentierten, Link und den Namen einiger Wissenschafter – das Ganze mit dem US-Senat als Quelle – würdest du deiner skeptischen Einstellung auch nur einen Funken Glaubwürdigkeit verleihen? Im Gegenteil: Für DICH ist es offenbar eine Glaubensfrage – 1 Link genügt dir.

    Recht billig, zumal das Verhältnis unter den Wissenschaftern immer noch etwa 98 zu 2 betragen dürfte. Ich könnte dir jetzt 100 Links mit sehr ernst zu nehmenden Stimmen posten – es würde nix an deiner Überzeugung ändern, demzufolge: für dich offenbar eine Glaubensfrage.

    Ferner: Die meisten CO2-Quellen emittieren nicht nur dieses, sondern auch hochgiftige Luftschadstoffe. Diese gilt es ohnehin zu reduzieren, auch wenn du nur “grünen Alarmismus” als “Katastrophe” sehen willst.
    Wîe bitte? Und in Heiligendamm treffen sich grad die grünen Spitzenfunktionäre?
    Du Spassvögeli.
    Und du verkennst einen weiteren Umstand: die unglaublichen Wachstumschancen durch die Umstellung auf nachhaltige Technologie.

    Kein Wunder, schliesst du mit “Glaubt ihr nicht?” – deine Einstellung ist pure Ideologie mit herzlich wenig Realitätsbezug.

  8. Atmos am 5. Juni 2007 um 15:57

    @Pirelli

    Realitätsbezug??

    Diser eine Link ist einer von unzähligen die ich hier schon (offenbar vergebens..) gepostet habe.

    Jedes angeführte Argument der Klimaschutzfanatiker, ist seit jeher graue Theorie od. findet man wieder in obskuren, ideologisch geprägten Studien, die von (immer mehr) Wissenschaftlern zum x-ten Male widerlegt wurden.

    Ich weiss, es gibt nichts Schwierigeres, als einen langen, fahrenden Zug zu stoppen. Den AGW-Skeptikert wird es deshalb “aus eigener Kraft” nur schwer gelingen den Normalzustand wieder herzustellen. Das schafft nur unsere Sonne und zwar mit Bestimmtheit.

    Atmos

  9. Pirelli am 5. Juni 2007 um 16:09

    Jedes angeführte Argument der Klimaschutzfanatiker, ist seit jeher graue Theorie od. findet man wieder in obskuren, ideologisch geprägten Studien, die von (immer mehr) Wissenschaftlern zum x-ten Male widerlegt wurden.

    Ist dem so? Das Pro-kontra-Verhältnis in der Wissenschaft ist immer noch sicher 98 zu 2.
    Wie kannst du da von obskur sprechen?
    In ganz wenigen Forschungsbereichen herrscht so grosser Konsens – und die neuen Studien bestätigen jeweils vorhergegangene Erkenntnisse.

    Du wirfst allen Besorgten Panikmache vor und unterstellst ihnen, sie seien ideologisch verblendete Fanatiker, die “glaubten”.

    Selber tust du aber genau das: Du bist so sehr in deinen Scheuklappen befangen, dass du dich hoffnongsfroh auf jeden noch so kleinen Strohhalm stürzt (der US-Senat, aso bitte!) und ansonsten einfach aus einem Glaubenssystem heraus argumentierst – es darf nicht sein, was nicht sein kann (und Verhaltensänderungen erfordern würde), und alles, was mit Umweltschutz zu tun hat, ist grüne Hysterie.

    Eine wahrhaft durchdachte, überlegte Position!

    Geh mal in die Berge, schau dir die Gletscher an, beobachte die Veränderung der Flora über 2000 Meter. Rede mit den Inuit über die Mückenplage, die sie erst seit wenigen Jahren heimsucht. Etc.

    Und: Weshalb gehst du auf keine meiner anderen Äusserungen ein? Erdöl ist endlich. Seine Verbrennung vergiftet uns. Drei Viertel aller in der Schweiz verwendeten Rohstoffe werden vernichtet, sie werden nicht rezykliert.
    Meinst du wirklich, die Art Verschwendung und Skrupellosigkeit im Umgang mit Natur und Nachwelt könne einfach so weitergehen?
    Für mich ist der Klimawandel nur einer von vielen Faktoren, die ein Umstellen unserer Wirtschaft und ein generelles Umdenken notwenidg machen.

    Wie kannst du der Verschwendung und der Zerstörung so überzeugt das Wort reden?

    Schämst du dich dabei denn kein bisschen?

  10. Atmos am 5. Juni 2007 um 17:09

    @Pirelli

    Ein Pro-kontra-Verhältnis von 98 – 2 ist Wunschdenken hoch 2.. lieber Pirelli!

    ““Geh mal in die Berge, schau dir die Gletscher an, beobachte die Veränderung der Flora über 2000 Meter““

    Die sog. Klimazeugen wie Geltscher und Meeresspiegel sprechen eben ein sehr deutliche Sprache, nur will sie niemand verstehen.. es werden uns ja immer nur unsere Alpengletscher gezeigt, die weil sie praktisch am nähesten am Äquator liegen auch tatsächlich zurück gehen. Aber was ist mit den anderen rd. 160′000 Gletscher auf unserem Planeten, die teilweise stabil sind oder sogar wachsen und gerade mal den marginalen Anteil von ca. 0.5% am gesamten Permaforst ausmachen?

    In einem Punkt bin ich mit Dir einig, dass wir wenn immer möglich auf andere Energieträger als Erdöl setzen müssen. Aber das ganze Affentheater um das wirklich harmlose und ungiftige Spurengas CO2, verhindert massgeblich auch die wesentlich sinnvollere Verwendung von Erdgas in allen Möglichen Bereichen.

    „Wir“ können das Klima nicht beeinflussen, weder im Guten noch im Schlechten.

    Übrigens betr. Mücken und Insekten, schau Dir doch nur mal folgendes an und versuch es in eine Relation zu bringen:

    Neben den Bodenorganismen, bei denen die Bakterien die höchste Verbreitung haben und die laut offiziellen Modellen (IPCC= Klimaausschuß der UNO) mit ca. 50 GigaTonnen CO2/Jahr global in Erscheinung treten, wird die gesamte globale Atmung der Insekten als Landorganismen in der Literatur völlig unterschätzt. Die Individuenzahl wird auf mindestens 10^19 geschätzt und ist vermutlich >10^30 und damit die am meisten verbreiteten Vielzeller!!!
    Allein eine Blattlauskultur liefert in einer Saison >10^24 Tiere!!!
    Die paar Millionen Säugetiere samt Mensch sind dagegen vernachlässigbar. Auch bei Insekten findet man auf den entsprechenden entomologischen (insektenkundlichen) Seiten Messungen der wichtigsten Arten per Spirometer.

    Modellrechnung Ausatmung von CO2 Insekten (Konservative Rechnung):
    Bandbreite der CO2-Ausatmung (gemessen):
    kleine Insekten wie Blattläuse, Fruchtfliegen (Drosophila) oder Ameisen: ca. 3- 5 Mikroliter CO2/Std.
    große Insekten wie Bienen, Käfer , Grashüpfer: 25 – 350 Mikroliter CO2/Std.
    fliegende Insekten Faktor 6 x mehr.
    Annahmen:
    Insekten sind nur 1/2 Jahr aktiv
    Die Individuenzahl wird zwischen 10^19 und >10^30 hochgerechnet. Wir nehmen 10^20 Individuen global an.
    Wir nehmen ruhende Insekten an.
    Wir nehmen ein kleines Insekt wie Drosophila mit 5 Mikroliter CO2

    CO2-Atmung Drosophila:
    Emission/Std. : 5 Mikroliter/Std. = 1,09 x 10-2 Liter CO2/Saison (1/2 Jahr) x 10^20 = 1,09 x 10^18 Liter CO2
    = 2,14 x 10^12 Tonnen CO2/Saison!!!!

    Fazit:

    Die komplette anthropogene CO2-Emission der Erde wird vom IPCC auf ca. 22 x 10^9 Tonnen/Jahr geschätzt. ***Dies ist 1% der Insektenatmung!***

    Ich soll mich schämen?

    Lieber Pirelli, Du kommst mir vor wie der Lausbub in der Badewanne, der sich als Kapitän der Titanic wähnt.

    Atmos

  11. Pirelli am 5. Juni 2007 um 17:24

    Solang die Insekten nicht fossiles CO2 atmen, ist mir die Rechnung egal.
    Durch die Ausbreitung der Menschheit nimmt ihre Gesamtzahl nicht nur bei uns ohnehin ab.

    Dass sich das Klima wandelt, ist unbestritten – die Gletscher schmelzen übrigens nicht nur uns davon, sondern auch in Grönland und Antarktis, wie du entsprechenden, hier auch publizierten Studien leicht entnehmen könntest. Noch mehr Klarheit wird das angelaufene Polarjahr bringen. Für die absolut überwiegende Mehrheit der Wissenschafter hat der Klimawandel anthropogene Ursachen. Deine paar Gegenstimmen kratzen mich als Nichtklimatologen da nicht.
    Vielleicht wird sich herausstellen, dass nicht nur die Treibhausgase für die Erwärmung verantwortlich sind, sondern auch die Mikrowellen. In diese Richtung wird ebenfalls geforscht – an den athropogenen Ursachen ändert das nichts.

    Und “wir” können sehr wohl etwas tun: Durch bewusstes Einkaufen, mässigen Stromverbrauch, weitgehenden Verzicht auf Motorfahrzeuge, völligen Verzicht auf Flugreisen, Arbeit zu Hause etc. liegen meine CO2-Emissionen deutlich unter dem Durchschnitt.
    Diese Möglichkeiten stehen jedem offen. Generelles Umdenken tut Not – nicht nur wegen des Klimas, sondern auch wegen der Umweltgifte.

    In diesem Sinn von Fanatismus zu sprechen, ist grobfahrlässig – und man darf in diesem Zusammenhang durchaus nach der Schamgrenze fragen.

    Im Übrigen: Selbstverständlich habe ich keine Badewanne – so viel Energie verschleudern zur Reinigung von so wenig Mensch? Aso bitte.

  12. Atmos am 5. Juni 2007 um 21:59

    Und noch einmal:

    Das Klima wandelt sich nicht!! Es war alles schon einmal da. Die entsprechenden Studien die Du nennst, kennen wir alle schon und zeigen immer nur die “Passiv-Seite” ich möchte jedoch endlich auch von offizieller Seite die ganze Bilanz vorgelegt bekommen.. darin wäre dann nämlich für alle ersichtlich, dass an beiden Polen, sowie auch auf Grönland der Permafrost an gewissen Orten abnimmt, jedoch an anderer Stelle einmal mehr, einmal weniger wieder zu nimmt!!!

    Lassen wir es gut sein, dieses Hick Hack wird so schnell sowieso nicht enden. Wichtiger erachte ich es jedoch, dass immer weniger “Leute” sich so einfach dogmatisieren lassen und sich vermehrt ihre eigene Meinung bilden. Die heutige Gesellschaft lässt sich nicht einfach umbauen und auch nicht umerziehen. Und genau das möchte die Politik im links/grün lastigen Europa unter dem Dekmantel Klimaschutz und den dazu gehörenden Horrovisionen erreichen.

    In Deinem Fall würde ich auch nicht von Fanatismus sprechen, Deine Bestrebungen und Bemühungen für den Umweltschutz sind sicher ok und verdienen deshalb eher das Prädikat enthusiastisch. Aber erzähl doch mal die “Klimastory” einem Asiaten oder einem Afrikaner etc.. bei ca. 2/3 der Weltbevölkerung gibt es das Wort Klima nicht einmal, dort heisst das nämlich seit menschengedenken Wetter!

    Atmos

  13. Pirelli am 5. Juni 2007 um 22:38

    Du hast sicher Belege für die Zunahme von Eis in Grönland und die ausgeglichene Bilanz, nicht wahr?
    Dann lege sie vor.
    Sämtliche mir bekannten Studien, und das sind nicht wenige, zeichnen ein anderes Bild. Der Nettoverlust an Eis beträgt in der Antarktis derzeit 25 Gigatonnen im Jahr, der in Grönland 100 Gigatonnen.
    Mann, das sind Fakten. Und das Polarjahr wird sie nicht nur erhärten, sondern wesentliche neue Erkenntnisse bringen.
    Spiegel

    Und was die Asiaten und Afrikaner angeht – erkläre deinen Standpunkt den Dürre- und Überschwemmungsopfern. Du machst es dir echt ziemlich einfach, gell. Behauptest einfach mal drauflos, ohne auf irgendwelche neuen Erkenntnisse hinzuweisen.
    Bundestag

    Das Klima wandelt sich zurzeit in einem bislang nicht bekannten Tempo. Und wenn du deine eigenen Links wirklich gelesen hättest, wüsstest du, dass es den wenigen “Skeptikern” nicht um diesen Wandel geht, den bestreiten sie nämlich nicht. Sondern um die Ursachen.

    Der IPCC-Bericht ist das Ergebnis eines langen und auch politischen Prozesses: Alle Regierungen wollten ein Wort mitreden, sämtliche Formulierungen wurden geschliffen, bis sich ein minimaler globaler Konsens finden liess. Liest man die Studien einzelner Autoren, kommt man zu wesentlich gravierenderen Vorhersagen.

    Es ist mir nun nicht klar, wie du – bei offenbar derart unzureichender Faktenkenntnis – zu deinen Schlüssen gelangst, und vor allem nicht, wie du dich traust, sie so an mich heranzutragen.

    Das macht mich noch fast müder als die Hunderten von Stunden, die ich seit Jahren damit zugebracht habe, mich punkto Ökologie einigermassen auf dem Laufenden zu halten, weisch.

    Den Gipfel finde ich jedoch, dass du ein links-grünes Europa ortest. Ja, wo denn? Und wo siehst du einen Plan, eine Verschwörung, die Bürger “umzuerziehen”, wo doch jedes Land seinen Grosskonzernen hörig ist?

    Wenn jetzt etwas geschieht, dann nicht, weil eine “grüne Verschwörung” dahintersteckt, sondern weil man auf höchster Ebene nicht mehr imstand ist, die Augen vor der Realität zu verschliessen – und es passiert immer noch viel zu wenig.
    Ferner vergisst du einen weiteren, wichtigen Umstand: Die Umstellung auf Nachhaltigkeit bietet für quasi jede Branche gewaltige Wachstumsmöglichkeiten.
    Die willst du der Wirtschaft einfach nicht gönnen, gell.

    Und bedenke: Die Umerziehung der Bürger zur Einstellung, es sei normal, dass jeder ein eigenes Auto besitzt, erfolgte vor weniger als vierzig Jahren, dass dieses Auto möglichst gross zu sein hat, wird uns seit weniger als zwanzig Jahren eingetrichtert. Dass es normal sein soll, jederzeit für ein Butterbrot um die Welt fliegen zu können, zeichnet sich seit Anfang der 90er ab. Ein Ticket New York retour kostete vor 30 jahren 3600 Franken, das wären heute über 6000.
    Hier die Weichen anders zu stellen, ist ein Akt der Vernunft – vom Bruch mit einer “uralten Tradition”, einer Art Menschenrecht durch Gewohnheit, kann niemand mit klarem Verstand sprechen.

  14. Pirelli am 5. Juni 2007 um 22:42

    Und lies noch mal dieses:
    “Die Treibhausgasemissionen – der Hauptgrund für die Klimaveränderungen – sind aber immer noch zu hoch. Zwischen 1970 und 2005 ist die Durchschnittstemperatur in der Schweiz um 1,5 Grad Celsius gestiegen. Die Schweizer Bevölkerung ist einer chronischen Belastung durch Ozon und Feinstaub ausgesetzt.
    Der Verlust an Biodiversität ist ungebremst. 30 bis 60 Prozent der 50′000 einheimischen Pflanzen- und Tierarten sind heute mehr oder weniger akut gefährdet. Die Zerstückelung der Landschaft, die Zerschneidung von Ökosystemen und die Fragmentierung der Lebensräume setzen sich fort.”

    Fakten, Mann, Fakten!

    Und es geht weissgott nicht nur um den Klimawandel.

  15. Atmos am 6. Juni 2007 um 09:15

    Lieber Pirelli, Faktenkenntnis, genau das ist ja das Dilemma: Es wird Alles aber auch wirklich Alles nachgeplappert und die Fakten werden wohlweislich verschwiegen…

    Die Landeismasse von Grönland beträgt ca. 10 % des Gesamteises. Atkins et al. fanden seit 1993 keine Veränderung der Eismasse Grönlands.

    Andere Forscher wie. z.B. in den Geophysical Research Letters zu lesen fanden, dss die Eismasse Westgrönlands seit 1980 um über 20 cm dicker geworden ist.

    Alley et al. behaupten in einer Studie in Science 2005 (22), dass die Eisdecke Grönlands durch künfiges global warming total abschmelzen wird. Sie fanden einen Netto Eismassenverlust z.B. zwischen 1993-94 oder 98/99 von 54 GT/Jahr.

    Genau das ***Gegenteil*** stellte Johannessen et al 2005 in Scienceexpress (24) fest. Johannessen weist nach, dass die verwendeten stichprobenartigen Messmethoden irreführende Ergebnisse liefern und er erarbeitete für das gesamte Grönland eine satelliten-gestützte Höchenberechnung der Eisdecke für 11 Jahre (1992-2003). Ergebnis: Unterhalb 1500m erfolgte eine Abnahme der Eisdecke um 2 cm/Jahr, oberhalb 1500 m eine Zunahme von 6,4 cm /Jahr.

    Im Mittel über ganz Grönland ergab sich eine Zunahme von 5,5 cm /Jahr!

    http://www.schulphysik.de/aktkli2102.html

    Ich gebe mich beim lesen einer Bilanz nicht zufrieden, wenn ich nur die Passiv-Seite vorgelegt bekomme!

    Atmos

  16. Pirelli am 6. Juni 2007 um 12:12

    Klingt ja gut, aber nur auf den ersten Blick. Kommt alles von der verlinkten Seite?
    Wo unter tendeziös gesetztem Titel zum Beispiel dieses zu lesen steht:
    The survey shows that there was a net loss of ice from the combined polar ice sheets between 1992 and 2002 and a corresponding rise in sea level. The survey documents for the first time extensive thinning of the West Antarctic ice shelves and an increase in snowfall in the interior of Greenland, as well as thinning at the edges. All are signs of a warming climate predicted by computer models.

    Und wer ist “Atkins”? Meinst du J.F. Adkins? Den vom GRIP? Und wenn ja, welche seiner Studien? 1997 oder 2002?

    Weisst, Copy/Paste, ohne den Artikel / die Studie wirklich gelesen zu haben, hilft nicht weiter.

    Die weitaus grösste Masse an Festlandeis findet sich auf der Antarktischen Halbinsel.

    Hamish Pritchard stellte fest: Die Antarktische Halbinsel hat einen der weltweit stärksten Temperaturanstiege erfahren – beinahe 3 Grad Celsius im Laufe der letzten fünf Jahrzehnte”, erklärt Hamish Pritchard vom British Antarctic Survey in Cambridge. “In diesem Zeitraum haben sich 87 Prozent ihrer Gletscher zurückgezogen, und nun zeigt sich, dass sie auch beschleunigt haben.

    Pritchard und sein Kollege David Vaughan analysierten Messungen der beiden europäischen ERS-Erdbeobachtungssatelliten. Anhand der Daten berechneten die Forscher, wie schnell 300 bislang kaum studierte Gletscher aus dem Inneren der Antarktischen Halbinsel gen Meer fließen. Von 1993 bis 2003 hat sich die Flussgeschwindigkeit demnach um durchschnittlich 12 Prozent erhöht.

    Diese Daten basieren auf den beiden ESR-Satelliten, deren Ergebnisse keiner deiner Forscher berücksichtigte.

    Ich habe auch die ursprüngliche Quelle ausgemacht, von der dein Gepaste wahrscheinlich stammt (wasserplanet.becsoft.de). Der Autor zitiert lediglich ihm genehme Studien, die ESR-Daten (mit die aktuellsten) lässt er einfach aus.

    Ich mag nun gar nicht weiter auf dein Posting eingehen, zumindest so lang nicht, als du nicht nachweist, selber Studien gelesen zu haben und dich nicht nur auf irgendwelche Webseiten zu stützen, die du unüberprüft pastest.

    Aber wir können eine Wette starten. Nämlich, dass das Polarjahr, an dem 50′000 Wissenschafter aus 60 Nationen beteiligt sind, unumstössliche Ergebnisse zeitigen wird, die meine Ansicht (und die der überwiegenden Mehrheit aller Forscher) bestätigen.
    Wie viel ist es dir wert? Jeder noch so hohe Betrag ist nichts im Vergleich zu dem Risiko, das du durch Inaktivität und Verleugnen einzugehen bereit bist.

    Und noch einmal: Der Klimawandel ist nur EIN Faktor, der uns dazu bringen sollte, unsere verschwenderische Lebensführung aufzugeben.

    Ferner ist mir die Zielsetzung der von dir georteten Verschwörung nicht klar. Wenn wir konzertant belogen werden, dann um den Status quo zu zementieren, also von echten Bedrohungen abzulenken. Solche Beispiele finden sich zuhauf. Aktuell aber wird eine komplette Umstellung unseres Umgangs mit Ressourcen, der Art, wie unsere Wirtschaft läuft, unserer Lebensführung generell angestrebt. Und dies in einem Bereich, mit dem sich – von den in der Regel im Vergleich sehr bescheidenen akademischen Gehältern mal abgesehen (die aber ohnehin gesichert wären) – wenig Geld machen lässt. Reich werden die namhaften “Skeptiker” wie Lomborg, der sich von der Öllobby fürstlich bezahlen lässt, nicht aber die Warner. Was also sollte die Motivation der Akademiker sein, wenn nicht echte Besorgnis?

    Immerhin hat die Wirtschaft die Zeichen der Zeit erkannt – die ohnehin notwendige Umstellung ermöglicht grosse Wachstumschancen. Und ein vernünftiger Umgang mit Ressourcen sichert das Fortbestehen einer funktionierenden Wirtschaft.
    Diese Erkenntnis kam aber erst nach Jahrzenten des Warnens. Eine reziproke Wirkung kann also ausgeschlossen werden.

  17. Atmos am 11. Juni 2007 um 11:12

    @Pirelli und alle, die es wirklich interessiert:

    Heute Abend im TV:

    22:15» EXTRA Spezial: ‘Der Klima-Schwindel’23:10» Der Klimawandel – Alles Schwindel?

    ..und selbstverständlich habe ich die Seiten die ich poste auch gelesen!

    ..und in deutscher Sprache umfassend, anschaulich und trefflich mit Quellennachweis findet man alles zu diesem Thema, wie von mir schon unzählige Male empfohlen auf:

    http://www.schulphysik.de

    http://www.biokurs.de/treibhaus

    Atmos

  18. Atmos am 11. Juni 2007 um 11:43

    Ergänzung:

    Heute Abend im TV:

    Montag, 11.06.2007 auf RTL

    22:15» EXTRA Spezial: ‘Der Klima-Schwindel’

    23:10» Der Klimawandel – Alles Schwindel?

    Bin mir fast sicher, dass alle die diese Sendung heute Abend nicht sehen können, dies später auf http://www.youtube.com nachholen können.

    Atmos

  19. Truckerpesche am 11. Juni 2007 um 22:12

    @Atmos
    Ich muss dir recht geben,es hat schon immer Eiszeiten und warme Zeiten gegeben. Hinter der jetzigen Panikmache stecken ganz andere Interessen.
    @Pirelli
    Die,die am schönsten reden,sind meistens die schlimmsten heimlifeissen Verschmutzer und Verbraucher. Geh doch in die Höhle!

  20. Truckerpesche am 11. Juni 2007 um 22:12

    @Atmos
    Ich muss dir recht geben,es hat schon immer Eiszeiten und warme Zeiten gegeben. Hinter der jetzigen Panikmache stecken ganz andere Interessen.
    @Pirelli
    Die,die am schönsten reden,sind meistens die schlimmsten heimlifeissen Verschmutzer und Verbraucher. Geh doch in die Höhle!

  21. gumbyman am 12. Juni 2007 um 00:34

    @Atmos
    Wieder mal eine Verschwörungstheorie als Film aufgezogen – zugegeben, die Halbwahrheiten sind raffiniert zusammengeschnitten, sodass sie mühelos den Eindruck erwecken, es sei alles ganz anders als es wirklich ist.
    Schau Dir mal die Analyse des Films an http://video.google.com/videoplay?docid=-1656640542976216573&q=%22Great+Global+Warming+Swindle%22 und Du weisst was ich meine.

    @Truckerpesche
    Ist Dir eine (globale) Eiszeit oder Warmzeit bekannt, die innerhalb von hundert Jahren “ausbrach”? Und welche “anderen Interessen” sollten hinter der jetzigen “Panikmache” stehen? Die Ölindustrie? Die Autoindustrie? Die Flugindustrie? Sonst irgendeine extrem einflussreiche weil stinkreiche Gruppierung? Welche?

    g.

  22. Compterspiele-Zukunft » Blog Archive » Recht haste - Deutsche Computerspiele-Industrie steige… am 20. September 2008 um 10:05

    [...] komisch lispelt oder einen bayrischen/sächsischen/etc. Akzent hat und das NICHT zur Story gehört, macht das alles kaputt. Und dann sind da noch die unfähigen Übersetzer, die sich mit Redewendungen [...]

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