Ulrich Schlüer besucht Rechtsextremistenkongress
Der Obwaldnerblog und Lupe haben schon drüber geschrieben. SVP Nationalrat Ulrich Schlüer macht sich am 10. Dezember in München schlau, was grad der neuste Trend unter den Revisionisten ist. Dort besucht der SVP Hardliner die Veranstaltung “Bogenhausener Gespräche”, welche von der Burschenschaft Danubia organisiert wird. Diese Organisation (Aktuelle Schlagzeile) wird vom Bayrischen Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft und deshalb beobachtet.
an diesen “gesprächen” waren schon namhafte neonazis und holocaustleugner zugegen. einer dieser holocaustleugner war wilhelm stäglich. stäglich schrieb unter anderem das unter revisionisten, faschisten, neonazis und rechtsextremisten beliebte buch ” der auschwitz-mythos“.
(Quelle: Obwaldnerblog)
Dass sich die SVP immer mehr den Extremisten ganz rechts anbiedert ist leider nichts neues. Der letzhin gestartete (Wahl-)Kampf für öffentlichen Rassismus zeigt gut, wohin die Reise mit der SVP geht. Hoffentlich begreift das auch bald der debilste SVP Wähler.
Ergänzung:
Mit dem Besuch dieser ignoranten Veranstaltung handelt sich der Schlüer natürlich auch noch eine Nomination für den “Ignory Award 2006″ ein. Gratuliere.

Ich bin erfreut, dass Ulich Lüer sich bei der rechtsextremen Scene Ratschläge holt. Wenn er früher mit der Armbrust auf seine Wiedersacher geschossen hat, so wird er es nach dieser Unterweisung nur noch mit Pfeil und Bogen tun.
Zugegeben bei Hohlköpfen ist er bisher gut angekommen. Schlüers morbider Geisteszustand würde sicher eine IV-Rente zulassen.
Bravo Schlüeri, endlich bekennt er Farbe!
g.
Das stand ja schon im letzten FACTS! Hast du auch noch echte Neuigkeiten, Sandro? Oder sind wir mal wieder nur beim Standard-SVP-Bashing angelangt? Schlecht geschlafen oder unglückliches Wochenende gehabt?
Schlüer soll bei seinem Ausflug nach München ja nicht verpassen, von München aus noch einen Abstecher ins KZ Dachau zu machen, es ist nicht weit, da kann er sich ansehen, welche Verbrechen seine geistigen Stammväter der NSDAP begangen haben.
@worldtraveller + zocker
Wie blöd muss man eigentlich sein, bis man solchen Unsinn zusammenstiefeln kann?
R.
Ein klarer Fall fuer den Staatsanwalt!
Wie man Diffamierungs- und Verleumdungskampagnen medienwirksam auf die Beine stellt, wurde ja einigen (fichierten) Links-Politikern waehrend ihren Moskau-Besuchen der KPdSU-Zeit parteigerecht eingetrichtert.
Anscheinend eignet sich das rote Parteibuechlein immer noch zur Gehirnwaesche.
Wieviele Gulags haben eigentlich die schweizerischen SP-, oesterreichischen SPOE- oder deutsche SPD-Politiker besucht?
@Zocker:
Der mit der IV-Rente ist wirklich gut! Aber trotzdem glaube ich, dass man dem kleinen Bodensurri nicht all zu viel Beachtung schenken sollte. Als Journalist und Politiker hat er einfach zu wenig Gewicht… und das ist gut so!
Ulrich Schlüer ist in der Tat ein Fall für den Staatsanwalt. Ich habe mich immer schon gefragt, welche braune Klientel diesen Polit-Grüsel überhaupt wählt. Selbst gemässigte SVP- und FDP-Politiker scheinen Gefallen an ihm zu finden. So war sich auch Robert Nef vom Liberalen Institut nicht zu schade einen Artikel für die Schweizerzeit zu verfassen. Immerhin sind, wie ich gehört habe, Personen in Schlüers familiären Umfeld besorgt um seinen Geisteszustand: Seine Tochter etwa schämt sich für ihn.
Aehmmm, nur falls es Eurer Aufmerksamkeit entgangen waere.
Das mit dem Staatsanwalt bezog sich auf worldtravellers posting. Denn sein posting ist so ehrverletzend und verleumderisch, dass es inhaltlich mal vom Staatsanwalt abgecheckt werden muesste.
Ich bin der Meinung, dass es die Grenze der persoenlichen Meinungsfreiheit bei weitem ueberschreitet und bereits die Straftat der Ehrverletzung und Verleumdung darstellt.
Ist mir nicht entgangen, aber ich habs auf dasjenige bezogen, worauf es bezogen gehört. Für einen Herrn vom rechten Rand ist Ehrverletzung oder Verleumdung nichts, womit die Justiz unsere Steuergelder verschleudern soll, denn diese Herren sind doch für die totale Meinungsfreiheit. Wenn sie nicht auch einiges einstecken können, warum plädieren sie dafür? Sie wollen doch den Rassismus und den Geschichtsrevisionismus legalisieren (mit der Begründung, dass beides zwar dumm ist, aber die besseren Argumente zählen). Also sollen mir Schlüer-Anhänger oder jene, die ihn sogar noch in Schutz nehmen, doch die besseren Argumente liefern, warum die NSDAP nicht das ungeistige Vorbild des Herrn Schlüer sein soll, statt hier nach dem Staatsanwalt zu schreien und Maulkörbe zu verteilen. Unser Justizminister hat in der Türkei doch vorbildlich gezeigt, wie man das tut.
@ thomas
Zwischen Meinungsfreiheit und deinen Postings liegen etliche (ehrverletzende und verleumderische) Welten. Und dass die SVP fuer Rassismus plaediert scheint sowohl mir, wie auch unserem Rechtssystem entgangen zu sein.
Aber erklaere uns doch bitte, wieso die NSDAP deiner Meinung nach das geistige oder ungeistige Vorbild des Herrn Schluer sein soll?
Ich habe Herr Schluer noch nie gehoert wie er Plaedoyers fuer die Judenvergasung oder fuer die Buecherverbrennung abgehalten hat.
Hast du’s vielleicht?
Dein Textverständnis lässt zu wünschen übrig. «Plädieren» bezieht sich auf die «totale Meinungsfreiheit», Subjekt ist nicht die «SVP», sondern «die Herren vom rechten Rand» und «Legalisieren» heisst nicht «Plädieren». Des weiteren habe ich nicht geschrieben, dass die NSDAP das ungeistige Vorbild von Herrn Schlüer sei.
Ich sage nur, dass, wenn jemand Rassismus und Geschichtsrevisionismus legalisieren (d.h. den 261bis im StGB streichen) will und statt auf Bestrafung auf «bessere Argumente» zählt, man ihm (und seinen Mitstreitern) die Konsequenzen vor Augen führen muss, indem man, die Beweislast umdrehend, (z.B. analog zu «Beweise uns zuerst, dass der Holocaust stattgefunden hat») ihm (und seinen Mitstreitern) abverlangt, zuerst mittels «besseren Argumenten» zu beweisen, dass die NSDAP nicht sein ungeistiges Vorbild sei. Und die Frage ist nicht illegitim, da der «Herr vom rechten Rand», von dem wir sprechen, offenbar einen Rechtsextremistenkongress besucht hat. Man fordert ja z.B. gerade vom rechten Rand immer von gemässigten Muslimen, sich von den Terroristen zu distanzieren. Warum soll man das beim Herrn Schlüer nicht dürfen? Warum denn gleich so emotional mit «Ehrverletzung» und «Verleumdung» auffahren?
@ thomas
Mal schauen ob der Staatsanwalt mein Textverstaendnis teilt.
@swissliberty
Jetzt bluffst Du aber ganz mächtig! Wenn ein hart an der Grenze des legalen polemisierender Schlüeri mal in nem Blog durch den Kakao gezogen wird (und das erst noch weitgehend faktentreu), willst Du mit dem Staatsanwalt einfahren?
Ja glaubst Du dass Dich jemand mit sowas ernst nimmt?
*kopfschüttel*
g.
Hehe, nur zu, wenn du die Justiz mit Marginalien belasten willst! Ich hoffe, der Herr Staatsanwalt würde im PISA-Test besser abschneiden als du.
@ gumbyman
Aha, Ehrverletzung und Verleumdung nennt sich neuerdings wohl “in nem Blog durch den Kakao gezogen wird”?
Schluer mag deines Erachtens hart an der Grenze des Legalen polemisieren. @thomas hingegen hat die Grenze der legalen Polemik meilenweit ueberschritten.
Aber keine Sorge ich bin kein “Staatspitzel” und fahre mit gar nichts rein. Ich kann jedoch nicht fuer andere “Leser” garantieren, die solche Postings lesen.
@thomas
“Hehe, nur zu, wenn du die Justiz mit Marginalien belasten willst! Ich hoffe, der Herr Staatsanwalt würde im PISA-Test besser abschneiden als du.”
Auf alle Faelle sitzt er am laengeren Hebel als du. Und dank deiner eindeutigen Postings ist sein PISA-Resultat eigentlich unerheblich.
Soso, die Justiz als Machtinstrument! Wer weiss, was unser Justizminister noch alles für Neuerungen bringen wird…
Für Herrn Schlüer gibt es keine Grenze des Legalen – im Parlament geniesst er die absolute Immunität. Dort kann er so ehrverletzend und verleumdend sein, wie er will. Immerhin dürfen in unserem Land z.B. in Langenthal auch Rechtsextreme politisieren.
[...] Wie wir kürzlich gezeigt haben, berufen sich SVP-Politiker gerne mal auf rechtsextreme Quellen oder werden gar an rechtsextremen Veranstaltungen gesehen. Relativ neu ist jedoch, dass ein Schweizer Bundesrat Lob aus dem Mund eines Rechtsextremisten erhält, der immer wieder durch rassistische, sexistische und antisemitische Äusserungen von sich reden macht. [...]
Ach was will der alte Herr schlüer .. Der Buurenfreund von dazumal. ist doch ein lieber kerl.
[...] Nun, dass der diesjährige Wahlkampf in der Schweiz unter aller Sau ist, haben selbstständig denkende Menschen im In- und Ausland ja unlängst festgestellt. Polemik ohne Ende, wenig bis keine Inhalte – könnte man zumindest meinen, da alle inhaltlichen Botschaften vom Lärm der SVP (mit über 120′000 ausgegebenen Werbefranken pro Tag) erdrückt werden. Ulrich Schlür, Dr. Phil. I aus Flaach, seinerseits begeisterter Fan von nationalistischen Geheimbünden und Bruderschaften markiert den momentanen Tiefpunkt im Wahlkampf 2007. So nutzt er die günstige Gelegentheit und unterbietet mit seinem SVP-Motto “Schweiz statt Scharia” Zitat Tages-Anzeiger: die handelsüblichen Standards problemlos. Und bednkenlos. [...]
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