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Ueli Maurer bedient sich mal wieder am Nazivokabular

Auch wenn es die Blocherverehrer der Penetrationspartei vehement von sich weisen, ist eine Nähe der SVP zur braunen Brut aus der Mitte des letzten Jahrhunderts offensichtlich. Nicht nur die unsägliche Propaganda und Hetze gegen alles “Fremde” wecken düstere Erinnerungen. Die neuste “Ausfälligkeit” stammt von Noch-Präsident Ueli Maurer. Der Begriff “Systemparteien“, mit welchem er derzeit alle, ausser natürlich der (N)SVP, betitelt, hat ihren Ursprung im Anfang der Nazizeit. Auch die ultrarechte Deutsche NPD verwendet diese Bezeichnung gerne um die etablierten Parteien zu diffamieren. Somit wäre auch die weit herum angekündigte Stil-Diskussion nicht mehr das Papier wert auf dem darüber berichtet wurde. Auch mehren sich die Gemeinsamkeiten mit der NPD, welche schon das Schäfchenplakat von der SVP übernommen hat. Gefährlich.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Donnerstag, 20. Dezember 2007 in der Rubrik Schweiz und zu den Stichwörtern , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

26 Kommentare zum Artikel “Ueli Maurer bedient sich mal wieder am Nazivokabular”

  1. Symbolik (5) - Christoph Blocher « Quecksilber? Nein Danke! am 20. Dezember 2007 um 16:17

    [...] Der schweizerische Politiker Christoph Blocher ist im Ausland und bei vielen seiner Landsleute alles andere als beliebt. Bevor ich mich im Ton vergreife verweise ich auf das Blog Ignoranz.ch, wo die (Fehl-)Leistungen dieses Herren immer aktuell diskutiert werden. Wikipedia zählt zu den “Meilensteinen” seiner politischen Tätigkeit den Einsatz gegen einen UNO-Beitritt der Schweiz, gegen ein Eherecht, das Mann und Frau gleich stellt und eine Wahlkampagne 2007 mit um sich tretenden Schafen, die sogar vom UNO-Berichterstatter für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit kritisiert wurde. Nun gelten die Schweizer gemeinhin als nicht sonderlich streitlustig, aber Blochers Getöse war auch den meisten Abgeordneten im Parlament zu viel. Sie haben statt Blocher seine Parteikollegin Eveline Widmer-Schlumpf in die Regierung gewählt. [...]

  2. Dr. Linkspeitsch am 20. Dezember 2007 um 20:50

    Seht euch das nur an. Da braucht ein SVP Politiker nur bestimmte Wörter in den Mund zu nehmen und schon gackert die so genannte soziokulturelle Elite dieses Landes wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen los. Wäre ich ein SVP Politiker, so würde ich folgende simple Taktik anwenden. Ich würde ab und zu gewisse Schlüsselwörter in meine Statements einbauen. Denn man beobachtet ja, wie gewisse SP Genossen die Medien, in bester SED-Manier, zu überwachen scheinen um nach verdächtigen Wörtern zu suchen. Werden sie fündig, so wird der fragliche Politiker gnadenlos öffentlich an den Pranger gestellt, als NSDAP-nah verschrien und im „Beobachter“ dieser Webseite aufgelistet. An dieser Stelle müsste sich auch bei einem superintelligenten linken Intellektuellen das Hirn einschalten. Wer dem Politischen Gegner immer mit der Nazi-Tour kommt, schadet sich am Ende selber am meisten. Die SVP ist mit einer NSDAP in keiner Weise zu vergleichen. Wer so etwas macht, ist weder intellektuell noch intelligent, sondern er hat von der Geschichte keinen blassen Schimmer! Das Volk wird es z.B. auf dieser Webseite lesen, und sich zu solchen „geistigen Höhenflügen“, seine eigene Meinung bilden. Diese Meinung drückt sich dann in Vierjahresintervallen in Form von Sitzvergaben an die Parteien im Nationalrat aus. Und was sehen wir da? Die Anzahl Sitze der SP schmelzen dahin, wie Butter in der Sonne, wohingegen der dogmatisierte und mit aller Inbrunst gehasste Gegner, von Wahl zu Wahl immer stärker wird. Am Ende treiben die fundamentalistischen SVP Hasser, der SVP, ihre eigenen Wähler in die offenen Arme.

  3. Bünzli am 20. Dezember 2007 um 23:05

    Du hättest dir gescheiter noch ein paar Pubertätsbibeli ausgedrückt anstatt dein Unwissen hier im Forum kund zu tun.

  4. Dr. Linkspeitsch am 20. Dezember 2007 um 23:14

    Deine Reaktion war vorauszusehen Bünzli. Typisch Links. Auf den Mann schiessen und nicht über die Sache diskutieren. Selber ist man ja offenbar allwissend und weiss sogar über mein Alter bescheid….

  5. Benjamin B. am 20. Dezember 2007 um 23:25

    Das ist absolut lächerlich. Als würde jemand ein schlechter Mensch werden, bloss weil er Ausdrücke gebraucht, die von gewissen Leuten oft benutzt wurden. Bloss weil ich dieses oder jenes Wort benutze, bin ich nicht mit jedem einverstanden, der dieses Wort ebenfalls zu gebrauchen gewagt hat.

    Kastriert doch die deutsche Sprache und erstellt eine schwarze Liste.

  6. Bünzli am 20. Dezember 2007 um 23:26

    Tja! die Syntax verrät eben mehr als einem manchmal lieb ist.
    Deine Syntax verrät ganz deutlich, dass jeder Versuch einer ernsthaften Diskussion von vornherein für die Katz ist.
    Errätst du die Metabotschaft?

  7. Dr. Linkspeitsch am 20. Dezember 2007 um 23:39

    Aus meiner Syntax leitest du also ab, dass man mit mir nicht diskutieren kann. Bravo eine echte Meisterleistung. Das ist Induktion. Schon Karl Popper hat uns gezeigt, dass man mit Induktion nur einem Weg gehen kann, den Holzweg. Auf meinen Beitrag wurde aber immer noch nicht eingegangen. Man versuch lieber den Verfasser dumm aussehen zu lassen.

  8. Thomas am 21. Dezember 2007 um 01:02

    Was steht denn in deinem Beitrag? Ich fasse zusammen:

    SP contra SVP
    SED contra NSDAP
    Soziokultureller Hühnerhaufen contra rustikale Schafherde

    Ein sehr schöner Beitrag, gespickt mit Allgemeinplätzen (und Sextus Empiricus gab ihm damit die Seelenruhe zurück)!
    Applaus!

  9. Chevy am 21. Dezember 2007 um 10:14

    @Sandro

    Zitat:
    Nicht nur die unsägliche Propaganda und Hetze gegen alles “Fremde” wecken düstere Erinnerungen.

    Das ist schon wieder Gelogen, mit der Wahrheit nimmst Du es immer weniger genau, das ist schade und erhöt nicht umbedingt das nivaeu der site. Es gibt durchaus Ausländer die auch bei der SVP willkommen sind.
    Die einzige Hetze die tatsächlich exisitiert ist die Hetze gegen die SVP.

  10. Dr. Linkspeitsch am 21. Dezember 2007 um 10:54

    Nein Thomas, das steht nicht in meinem Beitrag. Das Wort Schaf kommt nie vor. Auch du schaffst es offenbar nicht die Metabotschaft zu knacken. Aus welchem Grund? Zu wenig intellektuell? Die Message ist doch sonnenklar. Wer zu oft das Wort Nazi in den Mund wird schadet nicht dem Gegner sondern am Ende sich selber. Wer profitiert davon? = Die Gegner. Die Taktik der Gegner könnte es ja auch sein die Linken zu Wutausbrüchen zu provozieren und ihnen damit enormen Schaden zu zufügen. So was Simples kann ein Linkes Hirn offenbar nicht denken. Denn, wie man sieht, kaum glaubt man sich im Recht, und kaum hat man böse Wörter geortet, dann wird scharf geschossen. Q.E.D.
    Und Bünzli, ich bin kein SVP Mitglied, soviel zur Syntaxanalyse

  11. Sandro am 21. Dezember 2007 um 11:54

    Seht euch das nur an. Da braucht ein SVP Politiker nur bestimmte Wörter in den Mund zu nehmen und schon gackert die so genannte soziokulturelle Elite dieses Landes wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen los.

    Ich glaube du überschätzt dieses Blog ein wenig.

    Wäre ich ein SVP Politiker, so würde ich folgende simple Taktik anwenden. Ich würde ab und zu gewisse Schlüsselwörter in meine Statements einbauen. Denn man beobachtet ja, wie gewisse SP Genossen die Medien, in bester SED-Manier, zu überwachen scheinen um nach verdächtigen Wörtern zu suchen. Werden sie fündig, so wird der fragliche Politiker gnadenlos öffentlich an den Pranger gestellt, als NSDAP-nah verschrien und im „Beobachter“ dieser Webseite aufgelistet.

    Diese Taktit wendet die SVP schon längstens an. Und es ist mir ehrlichgesagt völlig wurst. ich finds skandalös und himmeltraurig wenn man mit Worten und Methoden der Nazis Politik macht und ich werde das weiterhin hier diskutieren. Fändest Du ignorieren tatsächlich die bessere Taktik? Du würdest stets Zuschauen wie die Brandstifter den Sprengstoff durchs Haus tragen und immer schön schweigen dazu?

    Wer dem Politischen Gegner immer mit der Nazi-Tour kommt, schadet sich am Ende selber am meisten.

    Naja, BR Blocher ist Geschichte, ich denke ein klein Wenig haben dazu auch die “superintelligenten Linken” mitgeholfen… hehe

    Die SVP ist mit einer NSDAP in keiner Weise zu vergleichen. Wer so etwas macht, ist weder intellektuell noch intelligent, sondern er hat von der Geschichte keinen blassen Schimmer!

    Du weisst ja nicht was wäre wenn diese Partei tatsächlich mal eine Mehrheit im Land hätte. Die Wortwahl und die Propagandamittel sind durchaus zu vergleichen mit derjenigen der NSDAP. Es werden ja immer wieder klare Parallelen aufgezeigt. Wer das ignoriert hat von Geschichte keinen blassen Schimmer.

    Das Volk wird es z.B. auf dieser Webseite lesen, und sich zu solchen „geistigen Höhenflügen“, seine eigene Meinung bilden. Diese Meinung drückt sich dann in Vierjahresintervallen in Form von Sitzvergaben an die Parteien im Nationalrat aus.

    Exakt. Das Volk wird sich immer öfter im Internet (z.B. via Google) informieren und immer weniger aus den Pressemitteilungen der SVP und ihren Sprachrohren.

    Und was sehen wir da? Die Anzahl Sitze der SP schmelzen dahin, wie Butter in der Sonne,

    Dafür steigen diejenigen der Grünen. Mir kanns recht sein.

    wohingegen der dogmatisierte und mit aller Inbrunst gehasste Gegner, von Wahl zu Wahl immer stärker wird.

    Schau bitte mal in deine Glaskugel und gib mir die Lottozahlen vom Samstag durch, danke.

    Am Ende treiben die fundamentalistischen SVP Hasser, der SVP, ihre eigenen Wähler in die offenen Arme.

    Die sind bereits dort. Vielleicht gehen ihnen die Augen auf wenn sie sehen mit was für Worten und Methoden diese Partei operiert.

  12. hanu am 21. Dezember 2007 um 12:44

    Hurra die SVP ist auf dem Weg der Besserung oder der besseren Einschätzung der eigenen manierlichen Möglichkeiten!

    Donnerstag, 20. Dez 2007:
    Unsere neue Bundesrätin lädt alle zum Mitfeiern ein unter der stillschweigenden Voraussetzung, dass man sich anständig benimmt.
    Darauf beschliessen einige ihre Parteikollegen in Bern wild essen zu gehen. Das soll man ihnen zugestehen, solange sie unter ihresgleichen sind, sollen sie so wild essen dürfen wie sie können.

  13. Pirelli am 21. Dezember 2007 um 15:00

    Typisch Links. Auf den Mann schiessen und nicht über die Sache diskutieren.

    Lustig, dass das ausgerechnet von einem SVP-Apologeten kommt.
    Junge, die von dir beschriebene Diskussionsverweigerung ist mit nichten typisch links. Das ist SVP pur!

    Du solltest dein Resthirn mal einem Realitätscheck unterziehen.

  14. Dr. Linkspeitsch am 21. Dezember 2007 um 22:52

    @Pirelli
    Wer mich einen SVP-Apologeten nennt liegt gänzlich falsch und hat offenbar den Blog gar nicht gelesen. Wie ich „Bünzli“ schon erklärt habe, bin ich kein SVP Mitglied und auch kein SVP Fan. Ich halte den Linken nur einen Spiegel vor und prangere ihren schreierischen Stil an. Offenbar kann so jemand, in der Welt der Linken, nur ein Rechter sein, offenbar gibt es ausser Links nur Rechts – das lässt tief blicken und hat stalinistische Züge. Ich versuche aufzuzeigen wie das Gezeter der Linken Wählerstimmen kostet. Dein Satz: „Du solltest dein Resthirn mal einem Realitätscheck unterziehen“ ist eben wieder typisch Links. Auf den Mann schiessen und nicht über die Sache diskutieren. Du reagiert genau so wie ich das beschrieben habe.

  15. Dr. Linkspeitsch am 21. Dezember 2007 um 23:52

    @Sandro

    Danke Sandro, du bist der erste der meinen Beitrag gelesen hat. Tja ignorieren wäre vielleicht keine schlaue Taktik. Ich würde aber die „Nazi-Wörter“ ehrlich gesagt überhaupt nicht bemerken (bin wohl zu dumm), und 97% der Bevölkerung bemerkten sie wahrscheinlich auch nicht. Die Gefahr durch ein paar Worte in Mitleidenschaft gezogen zu werden halte ich für sehr minimal. Die Schweiz hat ein funktionierendes demokratisches System, dass rechte Ausartungen zu verhindern weiss. Ich halte einen Linksrutsch für genau so gefährlich wie einen Rechtsrutsch. Ich habe das Leben in Kommunistisch regierten Ländern selber erlebt. Der real existierende Sozialismus war, man kann es nicht anders nennen: Scheisse. Es war nicht lustig bei jeder Grenzpassage in den Lauf einer Kalaschnikow zu blicken. Wenn ich dann sehe wie die Städte wie Bern von Linken Regierungen gelenkt werden, und beobachten kann wie die Stadt langsam immer mehr versifft, so sage ich „wehret den Anfängen!“. Webseiten mit Listen von „SVP Geschmacklosigkeiten“ Erinnern eben dann schon sehr stark an SED-Szenarien, und das schreckt ab. Die SVP hat in den Vergangen Jahren konstant an Wählern zugelegt. Wenn man den Wähleranteil gegen die Jahre Plottet so erhält man eine typisch sigmoid verlaufende Zunahme der SVP-Wähler. Im Moment befinden wir uns in dem Teil der des Kurvenverlaufs, wo sich die Kurve langsam wieder zur x-Achse zurückbiegt. Die Lottozahlen kann ich deswegen nicht voraussagen, wohl aber dass die SVP 2011 relativ sicher an Wählern gewinnen wird, wenn auch etwas weniger als 2007. Das hängt weniger mit der Dummheit der SVP Wähler zusammen, sondern ganz simpel mit gewissen Gesetzmässigkeiten die man überlall in der Natur beobachten kann. Wollte die Linke diesen Trend brechen, was natürlich jederzeit möglich wäre, so müsste sie eine generell andere Taktik anwenden. Ich bin ziemlich sicher dass die Taktik, SVP Politiker zu diffamieren, aufgrund ihrer Sprachwahl, den genau gegenteiligen Effekt haben wird. Die Abwahl von Bundesrat Blocher war womöglich kein Sieg der SP, CVP, Grünen, sondern vielleicht ihre grösste Niederlage. Nur ahnen sie es offenbar noch nicht. Vielleicht hat die JUSO zu früh auf dem Bundesplatz mit der roten Fahne getanzt. Nun haben die „Sieger“ dem Volk vordemonstriert, dass das Parlament macht was es für richtig hält, und nicht das, was das Volk gut findet, falls man das so vereinfachen darf. Die SVP hatte ja eben die Nationalratswahl fast als „Bundesratswahl“ getarnt. Auch wenn die Abwahl von BRB politisch oder logisch vielleicht richtig oder nötig gewesen ist, so hat man, für einen bestimmten Bevölkerungsanteil sehr beliebten Bundesrat aus dem Amte entfernt. Die logische Konsequenz davon könnte nun sein, dass die SVP versuchen wird das Wahl-System zu ändern und den Bundesrat direkt wählen zu lassen (Davon war ja in der Vergangenheit schon recht oft die Rede). So wie sich die Lagen entwickelt hätte sie momentan wohl die besten Aussichten, dass das funktioniere könnte. Nach dem aktuellen Wähleranteil hätte die SVP dann 3 Bundesräte und da würden sich die Linken ja etwas abreisst vor Wut und auf ihren Webseiten und in den Medien rumzetern.

  16. xtrem am 26. Dezember 2007 um 23:07

    am 26 dez.

    @Linkspeitsch & Sandro

    Worte sind nur so schwer, wie die Taten, die auf sie folgen. Die SVP wird wohl kaum damit anfangen Gaskammern für Ausländer aufzustellen. Wir sollten aufhören mit der Vergangenheit zu politisieren. Statt dessen wäre es angezeigt sich zu fragen, warum die SVP so viel Wählerstimmen auf sich zu vereinen konnte. Auch die unangenehmen Fragen müssen gestellt werden: Könnte es sein, dass der Anteil an kriminellen Ausländern in unseren Gefängnissen markant gestiegen ist? Wenn ja, was tun? Könnte es sein, dass die Jugendkriminalität über die letzten Jahre tatsächlich angestiegen ist? wenn ja, was tun? … Diese Liste lässt sich beliebig verlängern. Von Mitte-Links hörte man in den letzten Monaten immer nur den selben Chorgesang: Weg mit Blocher. Wo sind die Mitte-Linkspolitiker, die wieder mit Sachargumenten politisieren und nicht mit Gründen zur Abwahl eines Bundesrates?

  17. gumbyman am 27. Dezember 2007 um 02:16

    @xtrem
    Einverstanden. Sachlich politisieren ist wirklich ein Gebot der Stunde, damit wir weiterkommen. Aber gerade dafür sind natürlich dumme Sprüche, welche dem Nazivokabular entlehnt sind, Gift. Die wecken ja sozusagen gewaltsam und unausweichlich unsachliche und negativ vorbelastete Assoziationen.

    Solange also Leute dermassen extra doof daherlamentieren (sog. klassische Dummbrüller) wird’s eben trotz gutem Willen der anderen nix mit dem sachlichen Politisieren. Leider.

    g.

  18. xtrem am 28. Dezember 2007 um 01:02

    @gumbyman

    Bin nicht einverstanden. Es ist wie Linkspeitsch geschrieben hat: “Seht euch das nur an. Da braucht ein SVP Politiker nur bestimmte Wörter in den Mund zu nehmen und schon gackert die so genannte soziokulturelle Elite dieses Landes wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen los.” Oder wie ein Karussell: Die SVP provoziert und Mitte-Links kontert. Die SVP provoziert mehr und Mitte-Links kontert mehr. Derweil passiert in unserem Lande nichts. Erst wenn jemand auftritt, sich nicht provozieren lässt und mit einem gesunden Mass an Selbslosigkeit unbeirrt die harten Probleme dieses Landes anpackt, erst dann wird sich wieder etwas bewegen. Ergo, die Abwahl Blochers nützt nichts. Nur Argumente und deren konsequente Umsetzung in die Tat sind das Gebot der Stunde.

    Aus der Vergangenheit kann nur bedingt auf die Zukunft geschlossen werden. Wer “Nazi-Wörter” in den Mund nimmt ist deswegen noch kein Nazi. Hätte Hittler nur Göbbels an seiner Seite gehabt, wäre er kaum an die Spitze aufgestiegen. Erst die Kombination von Göbbels scharfer Zunge, Röhms SA, den unmenschlichen Reparationszahlung und verschiedene andere Punkte haben Hitler zu dem gemacht, was er war. Darum, kühlen Kopf bewahren.

  19. gumbyman am 28. Dezember 2007 um 03:15

    @xtrem
    Diesmal bin ich nicht einverstanden:
    a) gehst Du überhaupt nicht auf meine Aussagen ein

    b) ist das Zitat von Linkspeitsch hochgradig polemisch, also nix sachlich
    c) ist Maurer eben gerade *nicht* ein Typ der Probleme sachlich vorbringt und lösungsorientiert angeht, sondern ein Brandstifter der zumindest billigend die heftigen Reaktionen auf absichtlich gebrauchtes Nazi-Vokabular in Kauf nimmt.

    Das ist mies und schäbig, auch wenn Blocher nicht Hitler und Mörgeli nicht Göbbels ist und auch nicht die gleichen Positionen vertritt. Das Spielen mit den Themen und Assoziationen des dritten Reichs ist auf jeden Fall verwerflich und bestimmt kein Dienst am Volk und der Politik, sondern einfach nur Kalkül.

    g.

  20. ppt01 am 8. Januar 2008 um 12:49

    children see. children do. auf den punkt gebracht. s’erinnert mich an die kommunikation der penetrationspartei. eine kommunikation, die schon fast 30% unserer bevölkerung anspricht. 30%, die sich mit dieser art zu kommunizieren identifizieren.

    children see. children do.

    http://www.youtube.com/watch?v=6JfHB2cruJU

  21. gumbyman am 9. Januar 2008 um 01:06

    “children see. children do.” Richtig.
    Aber ebenso wichtig ist der Nachsatz am Schluss des Videos:
    “Make your influence POSITIVE”
    DAS sollten sich Ueli+Co. wirklich mal überlegen.
    Negativ auffallen ist nicht schwer, das haben sie ja bereits zur Genüge geübt.

    g.

  22. susi2008 am 10. Januar 2008 um 11:55

    Ich finde das furchtbar, wenn sich jmd. am Nazivokabular bedient und völlig unpassend. In Deutschland war das ja Eva Hermann, die meinte, dass man Hitler positiv anrechnen müsse, dass er für uns die Autobahnen gebaut hat. Und auch die Aussagen von Ueli Maurer – ich finde so etwas gehört sich einfach nicht, auch wenn man auf einer rechten Seite steht. Rechtsradikalismus und Neonazismus sind noch einmal zwei Paar Schuh und ein rechter Politiker sollte sich nicht in die Richtung äußern – damit macht er sich nur Feinde und kämpft gegen den guten Geschmack!

  23. Justina am 11. Januar 2008 um 10:30

    Also ich finde das auch nicht ok sich am Nazivokabular zu bedienen! Das ist doch echt das letzte, da ist man froh, dass man diese Zeit hinter sich gelassen hat und dann kommt sowas! Liebe Leute denkt doch mal bitte darüber nach was und wie ihr etwas sagt!

  24. abc def am 11. Januar 2008 um 17:24

    Systempartei. Jehova.
    (wer’s nicht versteht, einfach ignorieren…)

  25. Daft Punk am 11. Januar 2008 um 23:20

    Stimme Dr. Linkspeitsch’s Analyse zu. Lustig das ganze!

  26. Justizia am 17. Januar 2008 um 00:19

    Uns ist schon längst aufgefallen, dass die Chef-Etage der SVP Schweiz aufgrund ihrer Abneigung gegenüber Multikultureller Gemeinschaft oder auch bezüglich Artikel 261 mit der PNOS = Partei Nazi onal? Orientierter Schweizer in einer Geistgenossenschaft stehen könnten. Who ist who?

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