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Trauerspiel um Trendsportanlage in Zürich

Kids für Sport begeistern, sie von der Strasse fernhalten, ihnen einen Platz für friedliches Kräftemessen bieten. All das sind die unbestrittenen Vorteile einer Anlage für Trendsportarten wie Skateboarding, BMX oder Inline Skating. Genau aus diesem Grund hat auch praktisch jede grössere Stadt und sogar viele kleine Gemeinden einen Platz mit den dafür notwendigen Anlagen. Doch in der Stadt Zürich, welche den Schweizweit grössten Trendsportevent freestyle.ch veranstaltet, lässt eine solche Anlage seit Jahren auf sich warten.

Gegen den offenen Platz auf der Allmend wurde von privater Seite her Rekurriert. Darauf hat man sich für die Dauer des Rekursverfahrens auf die Suche nach einem Provisorium gemacht. Mit einer ehemaligen Industriehalle an der Uetlibergstrasse 113 hat man einen Platz für ebendieses Provisiorium gefunden (derzeit ist die Halle noch besetzt!). Es waren sich auch schon alle einig und bis gestern, dem Tag an dem die Rekursfrist abgelaufen ist, sind auch keine Rekurse eingegangen. Doch am Abend der Schock. Ein(e) Anwohner(in) hat in letzter Sekunde einen Rekurs gegen die Nutzung der Halle als provisorische Trensporthalle eingereicht. Gemäss dem Tagesanzeiger “aus Angst vor Lärmemissionen” wie der Tagi gestern meldete:

Stein des Anstosses ist der Lärm, den die Skater in und vor der Halle verursachen könnten, wie Urs Spinner, Sprecher des Hochbaudepartements, erklärte. Dabei hatte die Stadt für die Anlage in der 100 Meter langen und 30 Meter breiten Halle mögliche Lärmemissionen von externen Experten prüfen lassen und mit den Besitzern der Nachbarliegenschaften Gespräche geführt. In diesen Gesprächen habe die Stadt den Eindruck erhalten, dass sich Vorurteile und Ängste hätten abbauen lassen, sagte Spinner. Deshalb sei der Rekurs in letzter Minute «sehr bedauerlich».

Im heutigen Tagi hat sich auf der Leserbriefseite eine Frau G. M. Rimml gemeldet und dort den Rekurs begründet:

Wir lassen uns unser Quartier nicht einfach zum Tummelplatz für Freestyler umfunktionieren. [..]

Mit Verlaub, falls dies tatsächlich der Name der Rekurrentin ist (im Telefonbuch ist der Name nicht zu finden) möchte ich hiermit einen kurzen offenen Brief an die Dame richten:

Offener Brief an Frau Gabriela M. Rimml bezüglich dem Leserbrief im Tagesanzeiger vom 28.09.2006

Frau Rimml

Wut und Zorn waren meine Reaktion, als ich von ihrem dummen und unangekündigten Rekurs gehört habe. Mit ihrem Rekurs haben sie die sicher geglaubte Trendsporthalle verhindert. Dafür danken Ihnen die jungen Menschen aus unserer Stadt herzlich. Anstatt sich nun in dieser Halle in ihren Sportarten zu üben und sich gegenseitig zu Messen, werden sie sich ihre Freizeit nun anderswie gestalten müssen. Optionen haben die Kids viele, sie können Fernsehen schauen oder vor den Computer sitzen. Das macht alles keinen Lärm und belästigt Sie Frau Grimml in Ihrer Ruhe nicht.

Doch leider wird das vielen Jugendlichen zu langweilig und sie suchen sich den Nervenkitzel anderswo. Sie Frau Rimml haben zu verantworten, wenn die motivierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen dann auf den Strassen herumlungern und dort möglicherweise in Szenen hineinrutschen die sie sonst nie entdeckt hätten.

Darf ich fragen ob sie sich freuen ab dem Schaden und der Enttäuschung die sie nun verursacht haben? Ist es ein schönes Gefühl, wenn man jungen Menschen ihre Träume vermiest und vermasselt?

Frau Rimml, schämen Sie sich für ihre bünzlige Kurzsichtigkeit! Ich könnte kotzen ab so viel Egoismus und Selbstbezogenheit. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie mal etwas von der Allgemeinheit verlangen und dann auf genau diese Menschen treffen, deren Traum sie mit ihrem, mit Verlaub, Scheiss-Rekurs zerstört haben.

Ach übrigens, Frau Rimml, die Halle ist bereits gebaut, sie muss nicht, wie sie geschrieben haben, noch gebaut werden. Aber solche Details interessieren jemanden wie Sie wahrscheinlich nicht.

Sandro Feuillet

Aktualisierung:
Im Telefonbuch ist sie nicht zu finden, dafür im Internet. Mal sehen ob sie den offenen Brief beantwortet…

Dieser Artikel wurde von Sandro am Donnerstag, 28. September 2006 in der Rubrik Gesellschaft und zu den Stichwörtern , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

38 Kommentare zum Artikel “Trauerspiel um Trendsportanlage in Zürich”

  1. Chevy am 28. September 2006 um 12:29

    @ Sandro
    Diese Halle würde zwangläufig lärmemmissionen bringen, das liegt in der natur der Skater (war selber einer) und ich würde niemals in die nähe eines Skaterparks ziehen und habe daher verständniss gegen den Rekurs.
    Zu unserer Zeit haben wir bei der Schulleitung angefragt ob wir uns einen Skaterpark bauen dürfen auf dem Schulhofareal, wir bekamen die Erlaubniss. Dann mussten wir nur noch die Rampe und die Miniramps selber bauen und finanzieren und schon hatten wir nach etwa 1 jahr später unseren Park. Wartung und Unterhalt der Anlage konnte Später sogar in den Werkunterricht eingebunden werden (Freiwillig).
    Da stelle ich mir die Frage, was ist mit den Zürcher Jugentlichen los? Sind sie nicht in der Lage sich selber so einen Park zu bauen? Kann mir nicht vorstellen das alle Schulhäuser so eine Anfrage abgelehnt hätten.

  2. pax am 28. September 2006 um 13:05

    das ist doch blödsinn. zürich braucht eine anlage in einer etwas grösseren ausführung. und es macht ja wohl sinn eine anlage zu haben (dafür eine richtige) als 10 kleine.

    fakt ist einfach, dass die jugendlichen mit ihren anliegen nicht ernst genommen werden. alle schreien die ganze zeit, die jugend sei nicht initiativ und hänge nur herum, konsumiere drogen oder spraye die wände voll. aber wenns konkret darum geht, jugendlichen eine plattform zu bieten, auf der sie sich austoben können ist es für alle klar, dass das irgendwo sein soll, aber am besten weit, weit weg.

    ich steh dazu. mir wär eine anlage auf der kasernenwiese lieber als dauernd ein zirkus. fakt ist einfach, dass in dieser sache die stadt unheimlich viel versprochen hat, seit jahren aber schlampt. leider ist das nicht das einzige was elmar gross versprochen und nicht eingelöst hat… und für die jugendlichen finde ich das einfach nur schade.

  3. pax am 28. September 2006 um 13:08

    und dass die im sozialbereich arbeitet finde ich mehr als ein hohn.

  4. Esther am 28. September 2006 um 13:11

    BesetzerInnen sind nicht unbedingt «Drögeler», wie der Anriss im RSS-Feed schliessen lässt.

    Ich fände es begrüssenswert, wenn endlich ein Skaterpark in Zürich gebaut werden könnte, aber das Rekursrecht hat auch seine Berechtigung, sowohl für Individuen als auch für Verbände. Ob die im Rekurs vorgebrachten Gründe ausreichend sind, um den Skaterpark zu verhindern, muss das Gericht beurteilen. So ist es nun mal und ich bin eigentlich froh, dass es so ist.

    Nicht so traurig über den Rekurs bin ich auch aus einem anderen Grund: Die dortige Zwischennutzung durch (Lebens-)künstlerInnen gefällt mir und ich freue mich auf einige originelle Partys!

  5. mat am 28. September 2006 um 13:15

    Tja, für einmal muss ich dir wiedersprechen Sandro. Die besagte Anlage soll mitten in einem Wohnquartier gebaut werden und das Gebäude um das es sich handelt ist die legendäre Binz, bereits jetzt vielseitig genutzt. Die Wände sind aus einfachem dünnen Blech, Beton oder einwandiges Glas mit Löcher. Also wirklich nicht lärmschluckend. Zudem wird das Gebäude wie erwähnt bereits vielseitig genutzt und es besteht auch eine Art kreative Kultur. Ich bin froh hat es hier eine Einsprache gegeben. Ein Skaterpark würde an diesm Ort keinen Sinn machen.

  6. Sandro am 28. September 2006 um 13:30

    @Esther:
    Ich meinte natürlich nicht die Besetzer mit “Drögeler”. Habe die Stelle entfernt, das konnte tatsächlich falsch interpretiert werden.

    @Mat:
    Wird jetzt eingerichtet oder gebaut? Im Tagi steht nichts von bauen, nur von einrichten. Du und die leidige Dame reden aber von bauen… ??

    Die Skater haben eine Bewilligung, die Besetzer (logischerweise) nicht. Wieso holen sie nicht eine solche ein für ihre friedliche alternative Kultur? Ich finde das “Zwischennutzen” von leer stehenden Immobilien grundsätzlich ok. Aber wenn die Immobilie wieder für was “legales” genutzt wird, müssen die “Zwischennutzer” halt weiterziehen, so ist das halt als Nomade.

    Der Dame werfe ich insbesondere vor, ihren Rekurs derart kurzfristig eingereicht zu haben. Wieso hat sie sich nicht in den Gesprächen mit der Stadt so kritisch geäussert? Da Sie sich auch gegen den Skatepark auf der Allmend engagiert, erhebe ich mal die Vermutung, dass sie einfach grundsätzlich etwas gegen Skateboarder hat. Ausserdem wohnt sie, gemäss ihrer Homepage, ziemlich weit entfernt von der Halle, kann also kaum vom Lärm direkt betroffen sein.

    Matthias und Esther, ihr habt euch grad lustig ergänzt. Matthias findet die Wände zu dünn für einen Skatepark und Esther geht gerne an die Parties die dort drin stattfinden… irgendwie paradox, nicht? :-)

  7. pax am 28. September 2006 um 13:30

    dann wird man doch wohl lärmschutzmassnahmen treffen können… ich meine es gibt hervorragende materialien zur schalldämmung und wenn das wirklich das einzige problem ist, dann ist das doch eigentlich keines…

  8. Beat am 28. September 2006 um 15:16

    Ich muss Sandro wieder mal zustimmen.
    Ich selbst hab zwar so meine Abneigung gegen Skateboard-Fahrer, aber wenn diese Sport treiben ist mir das lieber, als wenn sie nur hängen.

    Man könnte ja als Kompromiss die Anlage in der Nacht schliessen.

    Echt schade ;(

  9. _driv3r_ am 28. September 2006 um 23:17

    Erstens: es ist tatsächlich schade, dass so etwas in Zürich nicht möglich ist. Das wäre jetz wirklich eine Gelegenheit gewesen, um die Jugend einigermassen günstig und sinnvoll zu beschäftigen (man müsste natürlich auch schauen dass das ganze sauber geführt wird und nicht zum Drogenloch verkommt).

    Zweitens: Ihr roten und grünen seid absolut selbst schuld. Ihr predigt seid Jahren genau dasselbe, was ihr diesen Rekurrenten nun vorwerft, nämlich dass es mit allem Nachdruck und prinzipiell nötig sei, gesetzliche Vorschriften gegen alles und jeden maximal durchzusetzen.

    Ihr gehört doch selbst zu den Leuten, welche die Bevölkerung gegen alles, was auch nur ansatzweise mit Emissionen aller Art zu tun hat, aufstachelt.

    Jetzt könnt ihr euch vielleicht auch ungefähr vorstellen, wie es einem Unternehmen geht, das in eine gute Sache investieren möchte, und durch Verhinderungs-Verbände wie den VCS daran gehindert wird.

    Hoffentlich geht dem einen oder anderen ein Licht auf.

  10. Gabriela am 28. September 2006 um 23:53

    Guten Abend Herr Feuillet

    Gerne beziehe ich in Ihrem Forum Stellung zu der leidigen „Antifreestyle-Geschichte“.

    Ich bin Mitglied einer Gruppierung von Quartierbewohner, die es sich zur Aufgabe gemacht haben das eigenmächtige Handeln des Stadtrats zu hinterfragen und wenn möglich Missstände durch gezielte Aktionen zu boykotieren. Wir agieren im Allgemeinen im Stillen und über unsere Beziehungen. Wir sind eine bunt zusammengewürfelte Gesellschaft, weder Links noch Rechts dominiert, obwohl der Eine oder Andere von uns in einer politischen Partei aktiv ist.
    Jeder von uns ist hier in Zürich Wiedikon aufgewachsen und in die Schule gegangen, die meisten leben über mehrer Generationen in diesem Quartier… Wir sind damit verwurzelt und es liegt uns am Herzen ( es mag schwülstig tönen, aber es ist so).

    In den letzten Jahren wurde Wiedikon wie auch andere Quartiere in Zürich immer mehr zum Spielball von gewissen profilierungssüchtigen Stadträten, die der Stadt „ihren“ Stempel aufdrücken wollen.

    Ich möchte mich hier nur zum Freestylepark und zur Halle äussern, sonst fülle ich Eure Seite mit meinem Geschreibsel.
    Sie Herr Feuillet würde ich gerne persönlich treffen, Austausch ist mir wichtig und ich denke offene und ehrliche Kommunikation tut dringend Not!

    Bei der ganzen Allmend-Brunau Diskussion wurden die Gegner nie wirklich angehört, Informationen wurden der Öffentlichkeit unterschlagen und es wurde gelogen, dass sich die Balken biegen! Bei einem Treffen werde ich Ihnen gerne die Beweise präsentieren.

    Jeder der meint, dass es nur um den Freestylepark geht täuscht sich ganz gewaltig! Besorgt Euch Unterlagen und Informationen zur Gesamtplanung, zum Hochwasserschutz und zur Renaturierung!

    Warum glaubt Ihr hat die Stadt das Baugesuch zurückgezogen, es wurde immer kommuniziert, das alles Rechtens sei, unsere Informationen wurden von allen Medien totgeschwiegen. Die Stadt behauptete immer wieder, dass das Quartier in die Planung miteinbezogen wurde, informiert Euch über die Workshops und die Versprechungen die gemacht wurden.

    Hätte die Stadt sich zu 100% für einen Freestylepark eingesetzt, wäre ihnen sicher nicht so ein Lapsus wie die vergessene Umzonung passiert – oder?

    Zur Freestylehalle. Wir wollen die Skaterhalle nicht mitten im Wohnquartier, weil das für uns Lärm und Ärger bedeutet.
    Skater, Breakdancer, Hip Hopper, das sind def. nicht Jugendgruppierungen die im Stillen wirken. Wir haben jetzt schon mit dem Music Club Abart unsere Probleme, je nach Veranstaltung erleben wir Nachtruhestörung und Vandalenakte. Man spielt Flaschenweitwurf oder zerstört den Getränkeautomaten beim BH Giesshübel, meist werden dann auch noch die Fensterscheiben beim Bahnhofgebäude eingeschlagen – einfach so, weil’s lustig ist.

    Wisst Ihr, dass die Hallen an der Uetlibergstrasse von Kleingewerblern genutzt wurde? Die wurden mit der Begründung, dass die Hallen stark einsturzgefährdet seien auf die Strasse gesetzt. Wir sind ein „Büezerquartier“, das Kleingewerbe hat hier Tradition!
    Günstiger Gewerberaum ist hier in Wiedikon sehr schwer zu finden.

    Fragt sich eigentlich keiner, wies für die „Gekündigten“ war, als sie hörten, dass ihr „Arbeitsraum“ jetzt doch plötzlich weiter nutzbar sei?

    Dank dem TA haben wir Quartierbewohner von der geplanten Freestylehalle erfahren, nicht über den Informationsbeauftragten der Stadt Zürich!

    Von Anfangan haben wir klar kommuniziert, dass es einen Rekurs geben wird.
    Das Baugesuch ist so stümperhaft abgefasst, dass die Halle nicht die geringste Chance hat!

    Wir haben nach altbewährtem Muster rekurriert, eine Gruppierung schliesst sich zusammen, eine Person reicht den Rekurs ein – ich wars nicht, da ich def. zu weit von der Halle entfernt wohne.

    Und noch mal, der Rekurs lag am 19.09.06 der Baurekurskommission vor, nur die Stadt hat die Freestyler nicht darüber informiert…
    Um etwas Bewegung in die Angelegenheit zu bringen habe ich am Sa, den 23.09.06 (und nicht am 27.09.06) den Leserbrief dem TA zugemailt – der TA hat postwendend reagiert und die Stadt musste Stellung beziehen. (Eine Mailkopie habe ich Ihnen zugeschickt Herr Feuillet).

    Keine Privatperson kann es sich leisten solche unausgegorenen Baugesuche zu stellen, wie es die Stadt Zürich tut.
    Tatsache ist, wir, die Steuerzahler und Bewohner dieser Stadt müssen, wenn wir die Gesuchsteller stoppen wollen zuerst den Bauentscheid anfordern das kostet schon mal eine Kleinigkeit, dann müssen wir den Bauentscheid prüfen lassen, dass kostet dann schon etwas mehr und zu guter Letzt müssen wir einen Rekurs einreichen und das ist echt teuer.
    (Der normale „Büezer“ kann sich das allein nicht leisten, entweder man organisiert sich oder man hat Pech gehabt.)
    Was macht die Stadt, wenn ein Rekurs eingegangen ist und sie genau weiss, dass sie im Unrecht ist? Sie zieht das Baugesuch zurück… und das alles auf Kosten des Steuerzahlers!

    Wenn die Stadt einen Freestylepark bauen will, so wird sie auch eine Lösung finden, die nicht auf Kosten von Natur und Anwohner geht… dann wird sie aber auch einen Bauentscheid einreichen, der nicht anfechtbar ist, das heisst sie wird den Bauentscheid nicht zurückziehen, sondern auch auf dem Rechtsweg vertreten!

    Also Herr Feuillet der Ball liegt nun bei Ihnen, meine Telefonnummer habe ich Ihnen zugemailt, auf einen konstruktiven Austausch freue ich mich.

    Mit freundlichen Grüssen

    Gabriela Rimml

  11. pax am 29. September 2006 um 08:27

    dann frage ich mich ehrlich gesagt, wieso das alles nicht im leserbrief stand…
    auch mir stossen die eigenmächtigen versprechungen gewisser stadträte sauer auf. aber dann kann man das doch im leserbrief nicht einfach an der freestyle halle aufhängen.

  12. fragenspeck am 29. September 2006 um 11:12

    Sehr sachlich und lösungsorientiert, dieser offene Brief. Super! Und diese wunderbare Anspielung auf die bereits auf Frau Rimml wartende Rache, überhaupt das langsame und gekonnte Abdriften in sich steigernde Ausfälligkeiten, sozusagen katarakthaft Schublade um Schublade tiefer… Phantastisch!

  13. Beat am 29. September 2006 um 11:43

    Das System Blog fuktioniert.
    Finde es toll, dass sich hier die andere Partei direkt zu Wort meldet.

    (Über den Inhalt sage ich jetzt nichts ;) )

  14. sense2 am 29. September 2006 um 13:03

    tja wenn der sandro nur halb so anständig geschrieben hätte wie die frau rimml könnte sandro sogar noch mit gutem gewissen bei der frau anrufen, aber so?

    hf

  15. Gabriela am 29. September 2006 um 18:08

    Guten Tag Herr Feuillet
    In Ihrem Antwortmail…
    „Hallo
    Sehe keinen Anlass für ein persönliches Gespräch, da ich selber nicht
    direkt involviert bin.
    Diskutieren wir lieber im Forum öffentlich.
    MfG
    Sandro“
    …lassen Sie mich wissen, dass Sie nicht direkt involviert sind…
    Entschuldigung, dann habe ich Ihren taffen „offenen Brief“ wohl falsch verstanden.
    Ich war der Meinung, dass Sie sich sehr für die Offenlegung von Missständen einsetzen.
    Das öffentliche Diskutieren von so heiklen Themen ( und damit meine ich nicht die Freestylehalle!)in einem Forum ist nicht mein Ding, ich mag da niemanden an den Pranger stellen oder diffamieren.
    Mit dem Leserbrief habe ich erreicht was ich wollte – die Stadt musste sich outen.
    Ich agiere nach wie vor lieber im Stillen, aber beharrlich auch so erreicht man seine Ziele.
    Meine Telefonnummer haben Sie ja.
    Für die Zukunft wünsche ich Ihnen viel Durchblick und Biss.
    Mit freundlichen Grüssen
    Gabriela Rimml

  16. bluefox am 29. September 2006 um 21:49

    Ich habe mich echt gewundert. was ist bloss los mit gewissen leuten hier, ich erinnere mich noch, da wollten doch schonmal andere leute iregendwas bauen. Was war das nochmal… ein fussballstadion zum beispiel?

    wie war das damals, und in vielen vielen anderen fällen. rekurse noch und noch, wegen lärm und schatten… und da war so jemand wie der VCS und ein giftzerg namens petri, verzögerungen, erpressung, missachtung des volkswillens, gerichtsfälle…

    wie war das damals, grüne haben argumentiert mit “legal” und “die wollen nur dass alles sauber abgeklärt wird” und “nichts verhindern” und “zufall, dass das timing halt so ist” und “man muss alle möglichkeiten ausschöpfen” und “wir suchen noch private rekurrenten”…

    und wie klingts jetzt? “schämen Sie sich für ihre bünzlige Kurzsichtigkeit! Ich könnte kotzen ab so viel Egoismus und Selbstbezogenheit.”

    lustig, wie sich meinungen ändern…

  17. sense2 am 29. September 2006 um 22:31

    - Sehe keinen Anlass für ein persönliches Gespräch,
    - da ich selber nicht direkt involviert bin.

    wow sandro, so schnell den … eingezogen? wenn man einen öffentlkichen brief schreibt sollte man schon dazu stehen können.

    tjo, das bestätigt mich leider mal wider in dem bild das ich von dir habe – viel lärm aber nix dahinter

    gruss

  18. roger_ag am 29. September 2006 um 23:30

    @Bluefox

    Wer im Zusammenhang Stadion Hardturm von Missachten des Volkswillens redet der hat offensichtlich die Abstimmung nicht verstanden, die damals stattgefunden hat. In der Schweiz kann man nicht über Bauvorhaben abstimmen. Deswegen ist z.B. die ganze Aufregung bezüglich Minareten usw. völlig für die Katz. Wenn etwas Zonenkonform ist, die gültigen Baugesetzgebung erfüllt, dann wird es vor Gericht im Falle eines Rekurses Recht bekommen.

  19. _driv3r_ am 30. September 2006 um 01:07

    Da hat Frau Rimml den vorlauten Sandro ja ganz schön eingetopft ;)

  20. AlphaPapaGolf am 30. September 2006 um 09:45

    Der Freestyle ist leider kein Multikultiprojekt oder ein Frauenprojekt oder irgendein Projektli der rot-grünen Stadtobrigkeit.
    Ansonsten wäre das längstens durchgegangen.
    Die engstirnige Fussballwut der Stadtgewaltigen lässt andere Sportarten verkümmern und verdorren.

  21. AlphaPapaGolf am 30. September 2006 um 09:50

    Mit legalistischen Methoden (Rekurs in letzter Minute) erreicht man nichts konstruktives.
    Ein bisschen Lärm von spielenden Kindern und Jugendlichen (Fr. Rimmi, waren Sie auch einmal jung…???) MUSS JEDER UND JEDE ertragen können.

    Einmal mehr wird zu Lasten des Nachwuchses der Egoismus frei ausgelebt.

  22. cse am 1. Oktober 2006 um 15:54

    Wie wärs mit der Sperrung einer dichtbefahrenen Strasse, diese ist auch nicht leiser, oder eines Parkplatzes? Und warum wird für den Freizeitautoverkehr (80% des Gesamtverkehrs) so viel Raum zur Verfügung gestellt und für eine dagegen sinnvolle Freizeitbeschäftigung der Kids hat es keinen?

  23. Dreckfilter am 2. Oktober 2006 um 07:41

    @ Sandro
    Hallo, schon aufgestanden? Wo bleibt deine Antwort zum Forumsbeitrag von Frau Rimml? Oder hat sense2 etwa recht mit seiner Prognose?

    Auch als junggrüner Politiker solltest du schon zu deinem Wort stehen, sonst wirst du nur als “Hosenscheisser” abgestempelt, und zwar zu recht! Man kann sich übrigens auch öffentlich entschuldigen für Aussagen, und man kann seine Meinungen auch ändern (beides wirfst du ja ganz gerne anders denkenden Personen als Mangel vor)! Wo bleibt deine menschliche Grösse?

  24. Sandro am 2. Oktober 2006 um 09:00

    Ich bin weder (gewählter) grüner Politiker noch Skateboardhallenbetreiber oder Initiant einer solchen Halle. Wozu sollte ich mit dieser Frau weiter diskutieren? Wenn Frau Rimml aktive Skateboarder mit besoffenen Nachtschwärmern vergleicht zeigt das gut, wieviel sie von der Realität versteht. Für mich ist das Thema abgeschlossen, ich sehe keinen Grund mich zu entschuldigen.

  25. Rico am 2. Oktober 2006 um 09:17

    Ganz schwache Entgegnung, Sandro.
    Immerhin sprichst du in Deinem Eröffnungs-Beitrag, rtesp. in Deinem Brief von Wut und Zorn, wirfst Frau Rimml Dummheit vor (..dummen Rekurs), da kannst Du jetzt ja nicht einfach die Diskussion verweigern.

    Aber eben, man macht sich jetzt halt auch seine Meinung über Dich und Deinen Stil.

  26. Sandro am 2. Oktober 2006 um 10:15

    Sorry, hab mich falsch ausgedrückt. Wieso soll ich offline diskutieren? Wenn Sie Argumente hat die über “wir haben schon das Abart”, soll sie die hier bringen.

  27. Dreckfilter am 2. Oktober 2006 um 11:27

    @ Sandro
    Frau Rimml hat ihren Standpunkt immerhin mit ihrer Sichtweise belegt, du scheinst bisher aber nur das weitere Gespräch zu verweigern. Zudem hat sie insgesamt zwei Posts mit materiellen Stellungnahmen geschrieben, wogegen du dich mit Formalien beschäftigst, ohne dich mit deinem offenen Brief oder den Argumenten von Frau Rimml wirklich auseinanderzusetzen.

    Argumentationsschwäche pur in meinen Augen. Warum schaffst du es nicht einmal hier, dich in die dir gegenüberstehende Persönlichkeit einzudenken?

  28. Pirelli am 2. Oktober 2006 um 12:02

    Sandro, sorry, aber ich finde auch, dass du dich da etwas verrennst. Frau Rimml hat ihre Argumente tatsächlich fundiert dargelegt, wogegen du eher aggressiv und verweigernd reagierst.
    Auch ich würde mich über eine solche Anlage in meiner Nachbarschaft nicht freuen, die Lärmimmissionen sind wirklich gross. Diese Art Bedenken sind ernst zu nehmen.
    Ginge es um eine Gokartanlage, würdest auch du zu einer anderen Einschätzung kommen.

  29. _driv3r_ am 2. Oktober 2006 um 14:09

    Lustig auch, dass gerade Sandro sich zwar jeden zweiten Tag lauthals über den scheinbar so schlechten Stil der SVP auslässt und sich selber nicht die geringste Mühe gibt, es besser zu machen.

    Im übrigen hat es Pirelli auf den Punkt gebracht.

  30. Sandro am 2. Oktober 2006 um 14:14

    Eine Indoor-Elektro-Gokartanlage macht genausowenig Lärm wie eine Indoor-Skateboardanlage. Aber dann sollen die Skater halt draussen Skaten, dass kann ihnen ja niemand verbieten. Das macht dann wenigstens richtig Lärm… :-)

    Ach ja, wie auch schon erwähnt wurde, finden heute in der besagten Halle Parties statt…

  31. Pirelli am 3. Oktober 2006 um 00:44

    Huch, der Driv3r gibt mir Recht – ich nehme sofort alles zurück! :-)

    Bleibt zu erwähnen, dass ich ein Jugendhasser im Allgemeinen und ein Skaterverächter im Speziellen bin. Wenn die wenigstens ihre Hosen auf anständiger Höhe trügen …

  32. Dreckfilter am 3. Oktober 2006 um 11:51

    @ Sandro
    Bezüglich Kommunikation und Konsensfähigkeit sind bei deiner Person offenbar noch erhebliche Fortschritte möglich. Du zeigst deine engstirnige Haltung in dieser Sache hervorragend auf. Pfui!

  33. Dani am 3. Oktober 2006 um 20:14

    Ich muss Dreckfilter recht geben.

    Zuert lauthals schreien. Dann meldet sich die betroffene Person, sofort wird der Schwanz eingezogen und darauf gewartet bis Gras über die Sache gewachsen ist.
    Pfui

  34. AlphaPapaGolf am 5. Oktober 2006 um 08:57

    Leider ist der Rekurs gleich gelagert wie alle Rekurse gegen Bauprojekte.
    Eingereicht von kleinrämig denkenden Zeitgenossinnen.
    gerade Frauen haben offenbar genügend Zeit sich auf einen Guerillakrieg gegen berechtigte Ansprüche der Jugend einzulassen.
    Rekurrentin Rimmi sitz gesinnungsmässig im gleichen Boot wie die Kreise, die das Verbandsbeschwerderecht bis zum geht nicht mehr dehnen und biegen

  35. Dreckfilter am 5. Oktober 2006 um 12:27

    @ Sandro
    Und, immer noch am “Aussitzen” des selber eingebrockten Mistes?

  36. Sascha L. am 16. Oktober 2006 um 15:12

    Hallo zusammen habe alle Beiträge oben gelesen, und ich finde es schade das es zwischen den Parteien einen solchen klinsch gibt.Ich selber Skateboarder seit 20 Jahren und Skateshopbesitzer,im alter von 30 jahren kenne diese Probleme allzugut,die einen finden Skaten super die anderen Schei..e, allen kan man es nicht recht machen.Was ich heutzutage schade finde ist das jeder muss dem anderen ein Bein stellen,aber dies ist nicht ein Problem einer gruppierung sonder der Menschheit.Früher konnte man eine Rampe bauen auf einem Schulhausplatz und durfte sie aufstellen und fahren und es war kein Problem,heute sieht es meist anders aus,man würde gern etwas machen und darf nicht oder die schlechte Laune eines Mitmenschen wird einem zum Verhängnis.Leute die meckern gibts überall. Zum Beispiel: Leute die in der nähe des Flughafen ziehen und wen sie dort wohnen Einsprache erbehen wengen des Fluglärms,meinen Die Flugzeuge sollen wo anderst fliegen,starten oder Laden,aber sie bezahlen in diesem Ort weniger Miete oder Steuern,wen die Flugzeuge anderst wo Starten und Laden würden,aber die Mieten oder Steuern steigen würden wäre auch nicht gut,ich sage dem Föfärli und sweggli wellä ha. oder Leute die meinen sie müssen in der Stadt Wohnen und rund um ihr Wohnort nur Kuhwiesen vorfinden ich weiss ja nicht so recht,Zürich ist eine Stadt und in einer Stadt hat es viele Leute und viele Bedürfnisse das man alle nicht umsetzten kann versteht sich von selbst,aber alles oder vieles nur zublockieren bringt auch nichts so steigt nur ein Hass in der Bevölkerung,und ich denke in der Jugend sollte man nich allzuviel Bremsen die hat es sonst schon genug schwer,wen man nur schon die Beruflichen Zukunft anschaut für die jugend schwer eine Lehrstelle zu finden ect.
    Und dan werden sie noch in ihrer Freizeit nur vor Probleme gestellt nicht gut.Ich Glaube das es von beiden Seiten her einen Schritt auf sich zu braucht,sich nicht zu Beschimpfen und Vorwürfe den anderen machen sondern auf die Bedürfnisse derjewilligen Partei einzugehen,so erreicht man mehr für jeden einzelnen und für eine ganze Stadt.Ich persönlich glaube das es noch einelange Zeit gehen wird bis dies die Leute begreifen,ist eigendlich schade,wir wo immer so Weltoffen und freundlich und modern sein wollen hier in Zürich.
    sorry wen es ein paar Schreibfehler hat,hoffe das mein text hier alle Parteien zum Nachdenken bringen und euch das Motto zu herzen nehmt:
    Mitänand und nöd gägänand

    gruss Sascha

  37. manu am 16. Oktober 2006 um 23:45

    Mein persönlicher Kommentar (als Vertreter der Freestyler) zu Frau Rimmis Äusserungen ist auf http://freestylepark.ch/Members/manu/zur-diskussion/ zu lesen.

    Ja gopf. Ich bin einer von denen.

  38. idioten am 17. Oktober 2006 um 11:31

    dummheit & ignoranz sind leider sehr nahe beieinander!!!

    ES GEHT HIER NICHT UM SANDRO

    hoffentlich merken das nun all die haters die einen dummen kommentar geschrieben haben.

    falls jemand probleme mit dem freestyle park hat soll er sich direkt an den verein wenden & mit denen an einen tisch sitzen.
    & nicht im internet auf individien rumhacken die nichts mit der sache am hut haben.

    weder rechtfertigt das den einspruch und zu einem “freestyle park” kommen WIR so auch nicht schneller.

    TAMI

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