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Syngenta: Illegales Gentech-Versuchsfeld neben Brasilianischem Nationalpark

Syngenta, das nach eigenen Angaben “weltweit führende Agribusiness-Unternehmen” mit Sitz in Basel, bedient sich in Brasilien illegalen Methoden. Auf der eigenen Webseite gibt man sich zwar sauber und “der Nachhaltigkeit verpflichtet”, doch weit weg von Basel, im südbrasilianischen Bundestaat Parana pflanzt der Genmulti illegalerweise gentechnisch veränderte Organismmen an. Bruno Heinzer, Genschutz-Kampagnenleiter von Greenpeace Schweiz meint dazu:

Das ist ein Verbrechen an der Umwelt. Der Syngenta-Versuch beweist, dass sich die Gentech-Industrie keinen Deut um Biosicherheit schert

Das Verbrechen von Syngenta wiegt umso schwerer, als das illegale Gentech-Versuchsfeld von Syngenta in unmittelbarer Nähe des Nationalparks von Iguacu liegt. Dieser Nationalpark ist auf der UNESCO-Liste der Weltnaturerben zu finden! Das ist gar nicht nachhaltig von Serono!

Dieser Artikel wurde von Sandro am Donnerstag, 16. März 2006 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

2 Kommentare zum Artikel “Syngenta: Illegales Gentech-Versuchsfeld neben Brasilianischem Nationalpark”

  1. yidd am 16. März 2006 um 15:55

    Es ist anzunehmen dass sich die Basler Chemie ihrer Tradition entsprechend nicht dazu äussern wird. Aussitzen und nicht informieren ist die Taktik die schon bei Seveso und ähnlichen Ereignissen und Themen funktioniert hat: irgendwann nimmt der öffentliche Druck schon ab und man kann fröhlich weitermachen.

  2. felixkohl am 17. März 2006 um 01:52

    Vorweg: ich arbeite nicht für syngenta.

    Die Aussage “Verbrechen gegen die Umwelt” scheint mir dennoch ziemlich daneben. Das könnte gelten, wenn Gift oder radioaktiver Müll in die Natur käme.
    Bei GVO fürchten die Gegner primär den Gentransfer auf Wildpflanzen, was primär nicht zu beweisen ist und sekundär eher Kulturpflanzen (Getreide etc.) und kulturnahe Wildformen betrifft. Auch dann geschieht noch lange nichts.
    Die Nähe zu einem Nationalpark, und auch Weltkulturerbe, ist diesbezüglich wenig relevant.
    Dass die “Übung” im Abseits stattfindet, macht skeptisch. Doch habe ich nichts weiteres recherchiert.
    Nochmals: Verbrechen gegen die Umwelt sind andere “Taten”, z.B. Ausbeutung von Ressourcen, Edelhölzer schlagen, die indigene Bevölkerung bedrängen, Immissionen von Toxischen Substanzen, Raumplanerische Sünden (auch in der Schweiz), Brandrodung ode sonstweilige Zerstörung von wertvollen Lebensräumen.

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