Syngenta: Giftkonzern ohne Skrupel?
Auf der Internetseite www.paraquat.ch findet derzeit eine “öffentliche Gerichtsverhandlung” statt. Angeklagt ist die Schweizer Chemiefirma Syngenta. Sie produziert das Pflanzengift Paraquat und setzt damit Jährlich mehrere hundert Millionen um. Das Unkrautmittel ist hochgiftig wie dort nachzulesen ist:
In Deutschland sind 345 verschiedene Herbizide zugelassen. Ein einziges wurde als sehr giftig eingestuft: PARAQUAT. Es muss mit dem Symbol Totenkopf und dem Hinweis T+ gekennzeichnet werden. Diesen Hinweis tragen Chemikalien, die bereits in sehr geringen Mengen schwere Gesundheitsschäden hervorrufen oder zum Tode führen können – zum Beispiel Arsen oder Blausäure.
Das hochgiftige Mittel ist Schuld an mehreren hundert Toten im Jahr. Deshalb ist es ja auch in vielen Ländern, wie in der Schweiz verboten. Doch Syngenta windet sich mit schwammigen Ausreden und Paragraphen aus der Verantwortung. Dabei wünschen sich viele Betroffene ein Verbot dieses gefährlichen und tödlichen Mittels:
Als Vertreter meines Volkes, bitte ich Syngenta vom Grunde meines Herzens, die weitere Vergiftung unserer Frauen, unserer Kinder und unserer Umwelt zu stoppen. Wir möchten, dass Syngenta verantwortlich handelt, das Leben wertschätzt und die Gesundheit und Rechte unserer Frauen und Arbeiter in den Plantagen respektiert. Deshalb, bitte, stoppt die Produktion von Paraquat. Stopp den Verkauf von Paraquat. Investiert, um Alternativen zu finden. Ich weiss, wenn ihr euren Geist, euer Herz und eure Seele einsetzt, könnt ihr unser Leben verändern.
(Zitat eines Malaysischen Feldarbeiters)
Die Erklärung von Bern hat nun eine Webseite gegen dieses unsägliche Gift aufgeschaltet und will dort mit der Verhandlung bis Mitte November 50′000 “Urteile” sammeln. Macht bitte alle mit:

Da besteht offenbar eine krasse Diskrepanz zwischen denjenigen, welche das Produkt trotz der entsprechenden Deklarationen einsetzen, und denen, welche davon betroffen werden. Die Betroffenen versuchen diejenigen unter Druck zu setzen, welche das Produkt einsetzen, indem man den Hersteller zur Produktionsaufgabe zwingen will. Doch die eigentlich Schuldigen sind nicht die Hersteller solcher Produkte, sondern diejenigen, welche sie kaufen und einsetzen lassen.
Es handelt sich hier um genau dieselbe Problematik wie bei der kürzlichen Waffendiskussion. Nicht das Mittel verursacht die Gefahr, sondern der dahinterstehende Mensch!
Wenn Syngenta die Produktion aufgibt, wird sich sicher ein anderer Hersteller finden lassen, der ein womöglich noch giftigeres Produkt herstellt. Verbote bringen nichts, nur Einsicht und Eigenverantwortung helfen weiter.
Ich kann nicht erkennen, warum hier Syngenta schuldig sein soll. Effektiv ist es doch der Anwender, der sich nicht an die Gebrauchsanweisung hält. – Im Übrigen haben es Gifte halt so an sich, giftig zu sein. Darum gibt es ja Anwendungsbestimmungen, an die man sich halten muss.
Man schaut doch auch nicht mit dem brennenden Feuerzeug nach, wieviel Benzin noch im Tank ist. Oder ist dann auch ESSO schuld..?
Es gibt Leute die beim Thema Personenminen argumentieren, es hänge doch vom Anwender ab, wenn und ob jemand zu schaden komme. Dieselben sind es, die die saubilligen Importgemüse aus diesen Todesfarmen als Errungenschaft des freien Marktes preisen.
@ Georg Meier
Es steht aber auch jedem frei, “saubilliges Importgemüse” zu kaufen oder minenverseuchte Landstriche zu betreten.
Daher würde ich vorschlagen, dass es für die Landarbeiter wohl die bessere (und eigenverantwortlichere) Wahl wäre (auch wenn ich kein Gewerkschafter bin), zu streiken, um ihre Chefs zum Einsatz besserer Herbizide zu veranlassen. Ich bin sicher, dass diese sich die Sache sehr rasch überlegen würden; selbst in solchen Ländern werden Streiks nicht wegen Kleinigkeiten hingenommen (auch wenn genug Arbeitskräfte vorhanden sind wäre der Aufwand zu gross).
Im Gegensatz zu syngenta sind die Arbeitnehmer diesen fragwürdigen Unternehmungen auf Gedeih und Verderben ausgeliefert. Da die Misstände nun ans Licht gekommen sind liegt nub der Ball bei der syngenta verantwortlich zu Handeln.
@dreckfilter
Ich glaube dein Filter ist verstopft. Es ist an der Zeit ihn zu wechseln, damit du wieder klar denken kannst.
So etwas von weltfremd und ignorant wie dich findet man selten.
Die sollen halt mal demonstrieren, ihre Cheffen unter Druck setzten, mal ein bisschen Eigenverantwortung zeigen – so ein blödsinn. Diese Menschen sind faktisch Sklaven. Wir aber sind frei. Wir können etwas dagegen unternehmen.
Viele können nicht lesen, geschweige denn englisch, in der die “entsprechende Deklaration” verfasst ist.
Deiner und Ricos Logik zu Folge muss man den Drogendealern keinen Vorwurf machen und ihr Tun legalisieren, denn sie wenden ja das Mittel nicht an und den Nutzern ist die schädliche Wirkung bekannt.
Hier noch zwei Links zu einem Bericht über Menschen die, wie du sagst, “ihre Eigenverantwortung nicht wahrnehmen”.
http://www2.sf.tv/sf1/kassensturz/sendung/beitrag.php?beitragid=1310
http://helix-v4.sri.ch/ramgen/sfdrs/ks/2006/ksrz_05092006.rm?start=0:24:24.114&end=0:33:16.191
hier gehts wohl auch um geld
vergleichbar mit der hiv affäre des pharmaproduzenten bayer
Es wird viel zu lange rumgemacht, weshalb gibt es so lange Diskussionen über Katastrophale Tatsachen die völlig klar eine Riesenschweinerei darstellen?
http://www.chemtrail.de
Shield – Proiect
Streifen am Himmel
Unter strenger Geheimhaltung werden seit etlichen Jahren von Flugzeugen chemische Substanzen wie Barium und Aluminiumstaub in die Atmosphäre gesprüht, die der globalen Erwärmung entgegenwirken sollen, aber ungeahnte gesundheitliche Folgen für die gesamte Menschheit haben werden.
Die Verantwortlichen gehen davon aus, daß der Treibhauseffekt der Erde in den nächsten Jahren und Jahrzehnten enorme Probleme bereiten werden und sogar ein großer Teil der Menschheit innerhalb absehbarer Zeit Opfer der Folgen des Klimawandels werden wird. Alle Methoden des Umweltschutzes scheinen ihnen unzulänglich.Im Jahre 1991 gab es eine Patentanmeldung eines Forscherteams, das eine Verlangsamung der globalen Erwärmung versprach, wenn weltweit die Atmosphäre mit bestimmten Substanzen besprüht würde, die u.a. die UV-Strahlung reflektiere. Das sogenannte „Welsbach Patent“ wurde von der Hughes Aerospace in Los Angeles den beiden chinesischstämmige Forscher I-Fu Shih und David Chang abgekauft und angemeldet.Zeitgleich erschien eine Studie zur Erderwärmung, für die das Patent die optimale Lösung darzustellen schien. Ob es einen Zusammenhang zwischen der Studie und der Patenterteilung gibt, kann man nur vermuten, obwohl es auch Hinweise darauf gibt. Des weiteren erhebt sich die Frage, ob die Klimaveränderung eigentlich real ist oder auch nur eine Angstmache, die bestimmte Ziele hat. Denn auch über Treibhauseffekt und Ozonloch streiten sich die Experten. Vielleicht werden ganz andere Ziele verfolgt, über die man nur spekulieren kann.
nach dem Patent zu versprühende Substanzen enthalten Bariumsalz, das in den höheren
Schichten der Atmosphäre oxidiert und zu Bariumoxid wird und die Eigenschaft hat, Kohlendioxid zu binden (Kohlendioxid wird als Hauptfaktor des Klimawandels angesehen) und Aluminiumstaub, der die UV-Strahlung abhalten soll und zugleich zusammen mit dem Barium ein elektrisches Feld erzeugen kann, das mit ELF (extremely low frequency) Wellen bestrahlt zu elektrostatischen Entladungen führen soll, wodurch Ozon erzeugt werden kann.Dies alles klingt viel zu unglaubwürdig, als daß man sich vorstellen könnte, daß intelligente Menschen tatsächlich entscheiden könnten, solch ein Projekt weltweit durchzuführen. Jedoch zeigen außergewöhnliche Wetterphänomene in den letzten Jahren, daß diese Methode offenbar angewendet wird: Nicht nur äußerst ungewöhnliche Trockenperioden fielen in den vergangenen Jahren vermehrt auf, es gibt offenbar auch strategische Einsätze; Während des Kosovo-Krieges 1999 herrschte über ganz Europa weitgehend klares Wetter, während ausgerechnet über Serbien eine hartnäckige Wolkendecke zu hängen schien. Auch hatte Nordkorea während der letzten Jahre mehrfach Dürreperioden, während keines der Nachbarländer von diesen katastrophalen Witterungen betroffen war. Das sind zwei der Beispiele, die der Schweitzer Autor Gabriel Stetter in einem Artikel im Januar Heft der Raum&Zeit beschrieb.
Krieg und Misstände gibt es nicht einfach so, sie werden gemacht!
Niemand wird zur Verantwortung gezogen!
Weil die Politik an den Fäden der Wirtschaft hängt.
“ghandis” Deine OFF-TOPIC Verschwörungstheorien sind der Diskussion des realen Promblems von Syngenta nicht, eröffne dazu doch einen eigenen Thread. Im Intresse und aus Rücksicht auf die leidenden Syngenta-Opfer beim Thema bleiben.
@ Bünzli
Ich bin weiss Gott kein Gewerkschafter, doch ist auch diese Kraft nur im Gesamtrahmen der wirtschaftlichen Realität zu sehen. Sie muss existieren und wahrgenommen werden (was die Gewerkschaften in der Schweiz übrigens auch tatsächlich tun). In den Industrieländern Europas wäre sowohl der Einsatz des fraglichen Syngenta-Herbizids wie auch der anderen von dir geschilderten und verlinkten Aktivitäten undenkbar. Warum wohl?
Indem man von Syngenta verlangt, die Produktion einzustellen, werden diese Probleme in keiner Weise gelöst. Dies wird nur mit Eigenverantwortung, vor allem im Bildungsbereich, jemals funktionieren. Dein “Helfersyndrom” nützt zwar evtl. vordergründig, schadet aber längerfristig viel mehr, indem nur andere, evtl. noch gefährlichere Produkte eingesetzt werden.
Dass dein Ansatz bei den Drogendealern übrigens schon nicht funktioniert, dürfte offensichtlich sein. Es werden stets andere in ihre Fussstapfen treten und neue Vertriebswege gefunden werden, solange nicht alle Menschen mit Drogen “umgehen” können.
Ich verzichte auf persönliche Kommentare zu deinem Benutzernamen in diesem Zusammenhang
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Für das Geld, das die Erklärung von Bern ausgibt für ganzseitige Inserate gegen dieses Mittel, das es bei uns gar nicht zu kaufen gibt, könnte man Millionen von Etiketten mit Gebrauchsanweisungen in den jeweiligen Landessprachen drucken …
Aber es geht, wie so oft, wohl nicht darum, etwas für die Landarbeiter zu tun, sondern etwas gegen Syngenta zu tun.
Warum hat das Syngenta mit ihren Millionengewinnen dann nicht schon längst getan?
Wenn ein Konzern wie Syngenta wissentlich hochgiftige Herbizide an besagte Todesfarmen liefert, dann gibt es kein pardon. Die Zusammenarbeit von syngenta mit Geschäftspartnern, die offensichtlich über Leichen gehen, zeigt dass ihr “kontinuierliches Monitoring (Überwachen)” jedenfalls sehr lückenhaft erfolgt.
“Todesfarmen”, wow, das tönt ja wie im BLICK. -
Ich meine, wenn es EvB, Dir und andern wirtschaftsfeindlichen Kreisen darum ginge, den armen Landarbeitern was Gutes zu tun, dann würden sie das Geld nicht hierzulande für Inserate auszugeben, sondern eben z.B. für Aufklärung am Ort, in den “Todesfarmen”, wie Du das nennst.
@ Georg Meier
Wer sagt denn, dass Syngenta mit Geschäftspartnern zusammenarbeitet, die “über Leichen gehen”? Es kann sehr wohl sein, dass das fragliche Herbizid an Personen (allenfalls sogar staatliche Funktionäre) verkauft wird, welche sich der vollen Gefährlichkeit bewusst sind und entsprechend sorgfältige Handhabung evtl. sogar nachweisen können, unter der Hand die Stoffe jedoch weiterverscherbeln. Ich habe den Eindruck, dass du in dieser Sache etwas voreingenommen bist…
Es Syngenta ist selbst, die sagt “Die umfassende Produktethik von Syngenta beinhaltet ein [b] kontinuierliches Monitoring (Überwachen) der einzelnen Produktionsstufen, der Verteilung und der Anwendung” [/b]
@Georg Meier
@Georg Meier
Du hast meinen Input irgendwie nicht verstanden. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Syngenta sich an die eigenen Grundsätze hält und dies sogar nachweisen kann. Doch angesichts korrupter Personen in den entsprechenden Ländern kann ein verdeckter Missbrauch in keiner Weise ausgeschlossen werden, obwohl die Nachweise für korrekte Handhabung vorliegen. Korruption lässt sich aber wiederum nur mittels Eigenverantwortung der korrumpierten Personen ausschliessen…
Ja, dieses Mittel ist bei uns schon lange nicht mehr erhältlich, weil es eben recht gefährlich ist. Trotzdem wird es von Syngenta weiter produziert. Zudem kann Paraquat in vielen Ländern regulär in 1 Literflaschen gekauft werden. Die für die Anwendung nötigen Masken und Handschuhe aber oftmals nicht. Zudem macht Syngenta in vielen Ländern illegale Werbung für Paraquat bzw. das entsprechende Produkt.
Ah ja genau, Gebrauchshinweise drucken. Dann müsste man zuerst dafür sorgen, dass die Leute den Mist auch lesen könnten. Syngenta hat was Paraquat angeht gehörigen Dreck am Stecken und tut nichts dagegen, dass so viele Menschen Schäden von dem Gift davontragen.
Die EVB ist darauf angewiesen, dass auch hier die Leute davon wissen denn es ist uns allen zusammen möglich, gehörigen Druck auf die Syngenta auszuüben. Die Syngenta bezahlt hier in der Schweiz steuern mit äusserst fragwürdigen und gefährlichen Produkten. Paraquat ist in der Schweiz noch nicht verboten, es hat lediglich keine neue Zulassung erhalten. Paraquat wird verwendet um die von uns importierten Produkte zu spritzen, also ist es enorm wichtig, dass wir auch Bescheid wissen und eine Steuerungsmöglichkeit bekommen. Paraquat wird auch auf riesigen Plantagen, die ausschliesslich für uns produzieren verwendet.
Ach Moni, Syngenta ist doch nicht verantwortlich dafür, dass die Leute in diesen Bananenrepubliken nicht lesen können.
Was ist eigentlich “illegale Werbung”? Wer etwas Verbotenes tut, wird bestraft, oder? Wo ist jetzt wieder das Problem? Ach, die haben da keine Gewaltentrennung, keine Demokratie und so? Dann soll sich EvB doch mal für die Absetzung dieser (Links-)Diktaturen einsetzen (Chavez und Konsorten, den Lula grad auch)
Dass Syngenta Steuern in der Schweiz zahlt, freut mich hingegen.
Wenn die Schweiz die Zulassung nicht erneuert hat, dann können Andere das doch auch. Soll sich EvB doch an die Staaten wenden, wo das Mittel immer noch zugelassen ist. Irgendwer dort in diesen Ländern wird ja wohl lesen können (auch wenn man manchmal den Eindruck erhält, die könnten das nicht).
Hier mit ganzseitigen Inseraten zu jammern, nützt jedenfalls nichts, kostet aber viel Geld.
@Rico
Nein, aber sie wissen das und unternehmen überhaupt nichts, ihnen das nötige Wissen über die Verwendung dieses Produkts anders zu vermitteln.
Ich wünsche Dir en Guete bei der nächsten mit Paraquat behandelten Banane, möge sie Dich etwas reizen. Oder die nächsten Weihnachtsguetzli, die billiges Palmfett von Plantagen drin haben, wo Paraquat gebraucht wurde.
Schön, dass Du Freude daran hast, dass Syngenta Geld versteuert bei uns, das sie auf eine fragwürdige Art und Weise verdient haben. Mich würds mehr freuen, wenn sie Geld versteuern ohne dass dabei andere Menschen draufgehen müssen. Syngenta gehts am A…. vorbei, was mit Leuten passiert, die unwissentlich ihre Produkte falsch anwenden.
Doch, es sollte Leute sensibilisieren, dass uns das auch was angeht. Klar, es gibt immer solche, die höchstens schlechte Worte für eine Organisation wie EVB finden. Nicht jedoch eigentlich, weil sie ihre Arbeit nicht gut machen, sondern weil sie uns allen etwas auf den Schlipps treten damit, denn das Problem Paraquat geht uns alle an.
@Rico
Wenn Du Dich mit der Arbeit von EVB und Co. wirklich auseinandersetzen würdest, dann hättest Du auch erfahren, dass die Inserate in der Schweiz nur ein Bruchteil ihrer Arbeit gegen Paraquat ist. Sie setzen sich auch mit den Regierungen auseinander, die kein Verbot für Paraquat eingeführt haben, z.T. mit beachtlichem Erfolg.
[...] Syngenta für ihre Ignoranz rund um das Produkt Paraquat [...]
[...] inkludiert. Ich zitiere im folgenden einen auf der Internetseite ignoranz.ch unter dem Artikel Syngenta: Giftkonzern ohne Skrupel? gefundenen Kommentar eines Menschen namens Rico, welcher zeigt, wie wir, die westliche [...]