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SVP Zwängerei gebodigt

Heute Morgen wurde im Kantonsrat der Umbau des Massnahmenzentrums Uitikon behandelt. In der Vorlage ging es um einen Kredit von rund 18 Millionen Franken, mit welchem das Gefängis für junge Straftäter dem neuen Jugendstrafgesetz angepasst werden soll. In der Vorlage war auch, wie vom Parlament von einiger Zeit zwecks einfacher Vergleichbarkeit gefordert, ein Anteil von knapp 1.5 Millionen Franke Reserve resp. Unvorhergesehene Koswten enthalten. Die SVP Fraktion wollte diese Reserve zusammen mit den Kosten für Minergie aus der Vorlage streichen. Ein Typisches Beispiel für die SVP Taktik “Sparen um des Sparens willen”. Es ging hier nicht drum, das Budget zu entlasten, unnötige Staatsausgaben zu reduzieren oder sonst etwas sinnvolles zu tun. Der SVP ging es ausschliesslich drum, sich selber als Sparpartei zu profilieren. Das Gefängiss muss umgebaut werden, dies schreibt das neue Jugendstrafgesetz vor. Reserve muss eingeplant werden, dies weiss jeder, der schon mal einen Umbau geplant hat. Auch die Kosten für den Minergie-Standard sind prinzipiell unbestritten, da der Regierungsrat sich dies als Legislatur-Ziel gesetzt hat. Finde es eigentlich müssig, hier bei jedem Projekt erneut über die Zusatzkosten für Energie-Effizienz zu diskutieren. Sich gegen diese Kosten zu wehren ist kurzfristig gedacht. Die SVP denkt halt oft nur an die nächsten Wahlen und nicht an die nächsten Generationen. Das Geschäft hat dann doch ein gutes Ende genommen, der Rat hat den Kredit bewilligt…

Dieser Artikel wurde von Sandro am Montag, 11. Mai 2009 in der Rubrik Politik und zu den Stichwörtern , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

13 Kommentare zum Artikel “SVP Zwängerei gebodigt”

  1. driver am 12. Mai 2009 um 12:29

    Die Ölpreise werden mit sehr hoher Wahrscheinlichkein in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten stark ansteigen. Heutzutage mindestens nach dem Minergie-Standard zu bauen, ist nicht nur ökologisch sondern mittel- und langfristig auch ökonomisch sinnvoll. Da zu sparen ist einfach nur dumm. Ausserdem finde ich es gut und wichtig, dass der Staat in diesem Bereich eine Vorbildfunktion wahrnimmt.

  2. joggeli34 am 13. Mai 2009 um 17:36

    Ich kann nur sagen wundert sich da jemand.

  3. Thomas am 15. Mai 2009 um 23:34

    Das Unglaublichste daran: Die Partei, die am lautesten nach Verschärfungen im Strafvollzug schreit, ist nicht bereit die Kosten dafür zu tragen, sobald es an die Umsetzung der Verschärfungen geht!!!

  4. gumbyman am 20. Mai 2009 um 13:42

    Man müsste jetzt die Begründungen für die Sparwünsche genauer kennen – aber dass Minergie-Standard langfristig nicht nur die Umwelt schont sondern auch Geld spart, dürfte wohl allgemein bekannt sein. Dass Bauen ohne Reserve meist schief geht, ebenfalls.

    g.

  5. Loser am 30. Mai 2009 um 10:23

    Find ich auch ein Witz, warum sparen sie denn nicht bei ihren Wahlkämpfen ? Ich frag mich manchmal, ob die Leute wissen, wenn sie da wählen, oder ob wir wissen wie unser Nachbar tickt, der die vielleicht wählt.

  6. mrsafari am 22. August 2009 um 18:09

    Die SVP hats soeben beschlossen!
    Die Volkswahl des Bunderates kommt!

    http://www.volkswahl.ch

    [url=http://www.volkswahl.ch]www.volkswahl.ch[/url]

    Liebe Grüsse

    Tamara

  7. swissalicious am 6. Oktober 2009 um 14:03

    Beschliesst jetzt die SVP, was da kommen möge?

  8. gods president am 6. Mai 2010 um 09:32

    Was nicht von der SVP beschlossen wurde (erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit):

    http://www.ignoranz.ch/forum/4_4079_0.html

  9. Walti am 26. Mai 2010 um 18:38

    Den kriminellen Abschaum haben wir weitgehend den Linken zu verdanken. Ohne diese würde es auch keinen Umbau dieses Massnahmenzentrums brauchen. Im Gegenteil, man könnte noch einige Knaste schliessen und das dort angestellte Staatspersonal für Arbeiten mit mehr Wertschöpfung einsetzen.

  10. gods president am 24. Oktober 2010 um 13:44

    @ Walti: Was das den Linken verdanken angeht gebe ich dir bezüglich der EU-Beitritts-Befürwortern recht.

    Aber wie mehr Wertschöpfung ohne Nachhaltigkeit? Ok, Wert ist Definitionsfrage. Vielleicht bringt das Thema Ausschaffungsinitiative die Schweiz weiter: http://www.ignoranz.ch/forum/4_4210_0.html

  11. gods president am 5. Dezember 2010 um 12:37

    Was nötig ist, um die SVP-Nötigungen definitiv und langfristig zu bodigen: http://www.ignoranz.ch/forum/12_4228_0.html

  12. gods president am 14. Januar 2011 um 21:05

    Wieso sich die SVP mit dem Zwängeln so sicher fühlt und vor lauter Überheblichkeit auf die Schnauze fallen könnte: http://www.ignoranz.ch/forum/12_4251_0.html

  13. gods president am 20. Februar 2011 um 10:54

    Warum die SVP so extrem am Durchziehen ist:

    Weil die Grünen anscheinend Angst haben, sich von einem unökologischen EU-Beitritt explizit und öffentlich zu distanzieren, vielleicht aus Angst, sonst nicht (mehr) dazuzugehören.

    Weil die Sozialdemokratischen anscheinend Angst haben, als Holocaustleugnende assoziert zu werden, wenn sie nicht in Allem jubelnd eine andere Meinung vertreten als die SVP, gerade bezüglich EU-Beitritt.

    Weil die meisten anscheinend auch eine weltliche Kirche zu ihrer Sicherheit brauchen, da sie sich ansonsten in ihrer Freiheit Kinder zu schänden eingeschränkt fühlen.

    Weil die vielen Geschändeten ihren Peinigenden anscheinend immer wieder auf’s Neue ihre Beweglichkeit, ihre Flexibilität beweisen wollen.

    Weil es den meisten anscheinend wichtiger ist bei etwas Grossem dabei zu sein anstatt einen grossen (im Sinne von steifen) Pimmel zu spüren (wie auch immer).

    Weil die meisten ihre eigene Natur anscheinend zumindest so stark demütigen wollen, wie sie der restlichen Natur Schaden anrichten, vielleicht um allfälligen Neid, das Böse abzuweisen.

    Weil sich diejenigen mit so einem krankhaften Selbst- und Weltbild anscheinend die schönste, esoterischste (exoterristischste) Phantasie kreieren versuchen, vielleicht um wenigstens als Künstler(in) anerkannt zu werden.

    Weil die meisten anscheinend nicht nur zum Schein tun wollen, sondern den Schein, den ewigen Heiligenschein sein wollen, vielleicht gerade mit zum Schein heilig (bürgerlich) tun. Weil in der Bibel anscheinend nicht steht, was man nicht darf, sondern nur was man nicht solle.

    Wie in einem Spionagefilm mit Silvester Stallone spielen Bürgerliche mit ihrem Negativverhalten Lügner.
    Dies hat mit der Christianisierung durch die irischen Mönche begonnen und ist bei der Nachbarin angelangt, welche absichtlich die Haustüre offenlässt, um Heizenergie zu verschwenden.

    Das Ziel der Bürgerlichen ist immer dasselbe: andere ablenken, bis ihnen ein Scheiss passiert und dann aus dem Frust beginnen, sich ebenso destruktiv zu verhalten. Als wäre das Leben nicht real, ein Film.

    Logisch wird von solchen dann alles Logische, Reale als Utopie, als Fiktion, als Wahnvorstellung hingestellt.

    Bürgerliches Verhalten muss psychologisch betrachtet als die optimierte Psychose betrachtet werden.

    Wer bürgerlich wählt ist treu – nur sich selber nicht.

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