SVP will weiterhin rüpelhaft politisieren
Nach der Nicht-Wahl von Schreinermeister Toni Bortoluzzi sah es so aus, als ob sich der Ton der Zürcher SVP etwas in Richtung Anstand ändern würde. Anstatt auf Spott und Häme wollte man auf politischen Konsens und sachliche Argumente setzen. Das die SVP dies heute ganz anders sieht, ist dem heutigen Tagi auf Seite 14 zu entnehmen. Dort heisst das Rezept weiterhin: “Ohne Anstand und mit viel Spott und Häme”.
Ueli Maurer wird so zitiert:
In der Stadt muss die SVP die Rolle des Bösewichts übernehmen.
Und weil die FDP auch mal einen Kompromiss eingeht und der gemeine Politiker dort, im Gegensatz zur SVP, auch mal seine Meinung ändern oder gar vom Parteiprogramm abweichen darf, formuliert das Stadtratskandidat Liebi so:
Sie sind schlicht führungslos, betreiben eine Windfahnenpolitik und sind -harmlos gesagt – unzuverlässig.
Dann kommt noch die CVP dran, Stadratskandidat Lauber sei ein “Blender”, die bürgerlichen im Stadrat seien “scheinbürgerliche Steigbügelhalter”… Eigene Rezepte bietet die SVP dagegen kaum, man wolle “mehr Polizeipräsenz” (bravo, sehr konstruktiv), die Einwanderung und die Kleinkriminalität bekämpfen (wow! Doch, wer will das nicht? Die Frage wäre eher: wie? Integration? Sprachkurse? Lehrstellen für Jugendliche?)

[...] …rüpelhaft Politisiert wird [...]