SVP und Meinungsfreiheit
Herr D. Maag schreibt uns:
Diese Seite macht denn Anschein, als würden pupertierende Teenager gegen eine gute und bewährte Politik der SVP rebellieren.
Die zum Teil beleidigenden Texte gegen Blocher und Mörgeli zeugen von einem schlechten Stil. Das altbekannt Verhaltensmuster, wenn einem die Argumente ausgegangen sind.Die Schweizer haben genug von Ausländerkriminalität, Asylmissbrauch und Steuergeldverschwendung.
Kuscher, Landesverräter und Leute ohne Rückgrat gibt es mehr als genug – wie diese Seite zeigt.
Es grüsst,
D. Maag (SVP)
Darauf habe ich zurückgeschrieben:
Hallo D. Maag
Ihre E-Mail macht den Anschein, dass ein frustrierter SVP Wähler gegen die gute und bewährte Meinungsfreiheit im Internet rebelliert. Ich glaube, dass grad ein SVP Politiker der allerletzte ist, der jemanden über “schlechten Stil” aufklären soll.
Ich bin Schweizer und ich habe genug von Ortographiemissbrauch, SVP Kriminalität und E-Mailverschwendung.Es grüsst
Sandro (Grüne)
Soweit kommts noch, dass wir uns von einem SVP Mann über guten Stil beraten lassen…

Lustig
Nur schade, dass gerade das Wort “Orthographie” einen Rechtschreibefehler beinhaltet.
Landesverräter — das Land, welches die SVP will, verrate ich sehr gerne. Ich kann nicht anders, aus ethischen Überzeugungen heraus. In diesem Sinne ist der Vorwurf des Landesverrates ein Kompliment.
Ou, jetzt bin ich noch selber zum Orthographiemissbraucher geworden…
Irgendwie niedlich, dieser SVP Politiker. Sich über pubertierenden teenager mag das eine sein, sich aber selber wie einer zu benehmen, ist das andere.
Dieser Herr macht den Anschein, als habe ihn seien Ehefrau mit einem Ausländischen Mitbürger betrogen – was für eine Schmach!
Dummheit kennt keine Grenzen – wie dieser Herr zeigt.
“Ortographie”
Okay, der war wirklich peinlich. Wie heisst es doch so schön, “wer im Glashaus sitzt, sollte nicht…”
Irgendwie vermisse ich die üblichen Verdächtigten.. Das Vokabular der Nichtlandesverräter lässt zu wünschen übrig. Mei Mei!
Pupertierende Teenager, die sich für eine schlechte und nicht praktikable Politik der SVP einsetzen, die zu einem grossen Teil beleidigenden Texte gegen Blocher- und Mörgeli-Kritiker posten und von einem sehr schlechten Stil zeugen, halten sich doch im auch von der SVP unterstützten “PolitTalk” auf. Dort pflegen sie das altbekannt Verhaltensmuster der SVP, weil auch sie noch nie Argumente hatten.
Kuscher, Landesverräter und Leute ohne Rückgrat gibt es mehr als genug – wie die SVP zeigt.
FEW things
Hallo D. Maag.
Lassen wir mal Blochers Beleidigungs-Vokabular ruhen – es würde hier zuviel Platz brauchen und meine Zeit ist mir dafür zu schade.
Aber Mörgeli oder den kleinen Chistoph beleidigen? Wie ist denn das noch möglich ohne auf gleicher Höhe, seiner Anstandslinie zu kontern? Leider ist es nicht möglich ohne seine unterste Schublade zu ziehen. Doch ist auch diese leer, weil selbst sie keinen Boden hat.
noel
Sorry für meine Ort-o-gra-fik im meinem letzten Beitrag. Hab halt bequemenweise ein paar Worte von Herrn Maag abgeschrieben. Pupertät hat natürlich auch bei Teenagern nichts mit einer Buppe zu tun, weshalb man “pubertierend” mit einem sanften B schreibt, an richtiger Stelle…
FEW things
Hm? Wo sind die positivistischen Apolitischen? Seid ihr noch nicht müde? Immer noch unverdrossen politisierend? Mein Gott, ihr seid mir ja eine verschnaufte Schar.
Bis bald,
DER DISSIDENT
Salve
Artikel 16 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft; Meinungs- und Informationsfreiheit:
1 Die Meinungs- und Informationsfreiheit ist gewährleistet.
2 Jede Person hat das Recht, ihre Meinung frei zu bilden und sie ungehindert zu bäussern und zu verbreiten.
Ach wisst Ihr.. solange die SVP wieder zu den Meinungsäusserungen zurück kommt und nicht mehr meint, die alleinige Wahrheit für sich gepachtet zu haben…. ja, das wäre schön. Vorerst ist, die mir thematisch eigentlich nicht einmal soooo unsympathische Partei, einfach ein Fehltritt der Politik und eine Gefahr für die Freiheiten, die sie selber verteidigen will. Selbst Brunner scheint Nachdenklicher zu werden, Frey hat sich ebenfalls schon Gedanken gemacht. Langsam aber sicher scheint der eine oder andere Exponent aufzuwachen und die Schweiz scheint das Experiment der Welle vermutlich noch rechtzeitig abrechen zu können.
Christian