SVP-Fraktion schasst Bündner SVP-Vertreter
Jaja, wer nicht spurt wird ausgestossen. So gibt sich die SVP ihre klaren, ultrarechtspopulistischen und intern so geliebten Konturen. Die neusten Opfer: Brigitta Gadient und Hanjörg Hassler aus der Bünder SVP. Sie wurden von ihrer Fraktion aus zwei wichtigen Nationalratskommissionen ausgeschlossen. Nicht linientreu genug seien sie und das gehe nicht. Mit Enttäuschung und Verbitterung nahmen die beiden abgesägten dies zur Kenntnis. Übrigens sass Gadient seit 12 Jahren in der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) und Hansjörg Hassler immerhin seit 8 Jahren in der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK). Somit wurden die Störefriede von der eigenen Fraktion aus zwei wichtigen legislativ-Kommissionen ausgeschlossen. Unannehmbar auch für die Kantonalpräsidentin der Bündner SVP.
Mittlerweile regt sich Widerstand. In einer Aussprach mit dem schweizer SVP-Präsidium möchte man noch vor Weihnachten klären, ob liberale Werte überhaupt noch in der SVP Platz haben. (Diese Antwort können wir euch schon heute geben…). Doch rückgängig werden die Ausschlüsse wohl nicht gemacht.
Ich würde sagen, die Berner und die Bündner SVP sollten sich von der Hardcore-SVP abspalten und zusammen eine neue, bürgerlich-liberale Partei auf nationaler Ebene gründen. Nimmt mich ja wunder wie die Blocher-Maurer-SVP in 4 Jahren ausschauen würde. Zumindest wäre diese dann dort angekommen, wo sie seit Jahren zielstrebig hinsteuert. In die rechteste, kackbräunliche Ecke der Politik. Fern ab von Vernunft, Verstand und Menschlichkeit. Gratuliere!

Unglaublich, wie diese Partei mit langjährigen Mitgliedern umspringt und dabei gleich noch die Wählerschaft eines ganzen Kantons desavouiert! Pfui Teufel!
Und wieder zwei Stimmen weniger für Blocher. Ich freue mich auf den 12.12.
Jööh, jetzt geht denen “plötzlich” ein Licht auf… Auch die Haller ist empört. Ziemlich unehrlich, war dieses Verhalten der Zürcher SVP doch schon längst bekannt. Wer in der SVP sitzt und jetzt empört ist, hat entweder Tomaten auf den Augen oder einen IQ nahe dem eines Einzellers.
Parteidisziplin ist wichtig. Die SVP-Kampfverbände durfen nicht durch Abweichler geschwächt werden. Die SVP lässt weder eine linke noch eine grüne Unterwanderung zu.
Auch Weicheier braucht die SVP nicht und wer wegen einem Tritt in den Hintern gleich schreit ist ein Weichei.
Wenn die SVP gut geführt ist, kann sie auch auf demokratische Formen verzichten. Da die SVP über einen excelenten Führer verfügt, wird der demokratische Firlefanz nur nuch zur Dekoration benötigt.
Diese Erfolgsrezepte wurden schon bei der NSDAP erprobt.
Da ist doch die Frage interessant, ob die SVP ihre beiden “Abweichler” überhaupt umplatzieren darf.
Aber irgendwie typisch: sobald mal einer vernünftig politisiert und auch bereit ist, aus der ideologischen Ecke heraus Richtung Konsens gehen, ist er ein Abweichler. So gesehen auch beim “halben Bundesrat”.
Aber wenn die Partei nur aus trotzköpfigen Extremisten bestehen will…
Wie war das nochmals mit dem Wählerwillen? Zählen die Wähler der Bündner SVP nicht dazu? Wozu wurden dann Gadient und Hassler überhaupt gewählt?
Stimmt, das Bündnerland muss sich ja ziemlich doof vorkommen, dass ihre Vertreter von der eigenen Partei nicht ernst genommen werden. Wie sollen sie so ihren Kanton vertreten?
Salve
Wen wunderts? Dass die beiden jetzt auch noch Aufpasser erhalten haben, scheind mir doch das höchste. Daqs erinnert mich an alte Zeiten, die so gut gar nicht waren. Zumindest für die Mehrheit…
Es wird sich zeigen, wie viel Charakter die beiden haben, ob sie sich einschüchtern lassen oder die eigene Meinung noch immer durchsetzen. Die Schweizerische Volkszertreterpartei wird mit diesem öffentlichen Auftritt hoffentlich etwas von ihrem wahren Gesicht gezeigt haben. Die graue Eminenz der Partei zeigt zumindest ziemlich genau den Weg, den sie gehen will. Ihr Ziel: “Ich werde der GröFaZ!”
Christian
Das einzig Vernünftige, was unsere Vertreter im Bundeshaus morgen tun können, ist, anstatt Blocher wiederzuwählen, zur Rehabilitation dem Berner Sämi eine(n) VertreterIn der Bündner SVP zuzugesellen. Evelyn Widmer-Schlumpf hätte sicher Freude am neuen Amt…
@ Thomas
Deine Prophezeiung könnte wahr werden.
Da hatte ich doch den richtigen Riecher
@ Thomas
Hoffen wirs
ignoranz-leser wissen eben mehr =)…
Grüessle von einem gut-gelaunten Pipo-Schlumpf … haha.
Blocher kommt zurück!
Die SVP hat in den letzten 24 Stunden 2500 neue
Mitglieder erworben sogar aus der CVP
Ich sage es nochmal Blocher kommt zurück!
Sonst werden Wir ander Mittel brauchen,und das
währe dan der entgültige untergang der schweizer
politik
@ haennibeat
Lieber Haennibeat. S’nimmt mich ja schon grausam wunder was du unter “Andere Mittel” verstehst. Merci für Deine ausführliche Erklärung.
Bitte erklär auch, was du unter “zurück” verstehst. Zurück ins Bündnerland? Zur Ems-Chemie oder auf sein Schloss in Rhäzüns?
@haennibeat
Wieher!!! Macht ihr dann eine Revolution mit Mistgabeln oder was? So richtig konkordant und basisdemokratisch?
Krieg Dich wieder ein und komm von den Wolken runter, der Diktatorstil hat ausgedient, auch innerhalb der SVP. Und mit Trötzeln und Drohen kommt man eben nicht beliebig weit, wie Beispiel Blocher ja schön bewiesen hat.
g.
@haennibeat
Na,proben wir den Zwergenaufstand? Bitte verdien zuerst mal Deine Subventionen!
“zurück” heisst wohl vorab zurück in den nationalrat und damit an die schalhebel der macht. das könnte mit diversen rücktritten von SVP-exponenten zu schaffen sein und ist wohl schon in arbeit.
einen bundesrat blocher in person von blocher selbst wird es in indes wohl nicht mehr geben, da spricht schon allein sein alter dagegen.
nicht ausschliessen soll man eine erneute kandidatur blochers bei einem vorzeitigen rücktritt BR schmids, wofür zur zeit aber nichts spricht. wie wir alle wissen, ist schmid gerne bundesrat.
Christian Webhost…
That’s pretty cool, thanks….
We have chicken and spam, eggs spam and spam, Spam spam spam…
g.