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SVP Parteiaustritt wegen fehlendem Anstand und Respekt

Nach dreissig Jahren SVP-Mitgliedschaft ist ihm der Kragen geplatzt. Der Gemeindepräsident von “Ellikon an der Thur“, Rudolf Winkler, hat mit einem offenen Brief an SVP Präsident Ueli Murer, seinen Austritt aus der SVP bekanntgegeben (Tagi vom 02.12.2005, S.21). Als Grund hat er “Nicht das Unvermögen der SVP, wirkliche Probleme sachbezogen und lösungsorientiert herbeizuführen, sondern der mangelnde Respekt und Anstand von Exponenten wie Mörgeli (Samuel Schmid, Joseph Deiss, Kaspar Villiger etc.) oder das Mobbing gegen Regierungsrat Huber und die Attacken auf Leuenberger” angeführt. Er ist übrigens nicht der erste in Ellikon an der Thur, der aus der SVP austritt. Vor ihm hat schon Gemeinderat Peter Kellermann der unsäglichen Stimmenfangerei der SVP den Rücken gekehrt, aus ähnlichen Gründen…

Dieser Artikel wurde von Sandro am Montag, 5. Dezember 2005 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

8 Kommentare zum Artikel “SVP Parteiaustritt wegen fehlendem Anstand und Respekt”

  1. digi2k am 5. Dezember 2005 um 11:01

    Wayne interessierts ?

  2. AlphaPapaGolf am 5. Dezember 2005 um 11:19

    Der “gemobbte Frühpensionär” Huber schippert mit seinem Schiff und der Pension, die er von uns Steuerzahler bezieht, über die Känale Europas. Kommte er gelegentlich wieder nach Zürich, pladert er willfährig in alle Mikrophone.
    Schlicht unerträglich was dieser Aussteiger da produziert, als dem Wohle des Volkes zu dienen. Dafür würde er gewählt, und nicht um eine rostige Barkasse von Schleuse zu Schleuse zu steuern

  3. pax am 5. Dezember 2005 um 11:22

    ich habe mich schon lange gefragt, wieso ein christian huber, der jetzt auch noch tixi-taxi fährt (gratis selbstverständlich) in der svp war. ich an seiner stelle hätte mich da weder getragen noch wohl gefühlt.
    es bleibt zu hoffen, dass mehr und mehr leute der basis der svp ihr vertrauen entziehen. dann kann die elite der svp vor sich hin motzen soviel sie will, zuhören tut dann niemand mehr…

  4. feusl am 5. Dezember 2005 um 14:06

    Es gilt in allen Parteien (aber natürlich deutlicher in den parteien an den Rändern des politischen Sprektrums): Parteimitgliedschaft bedingt Leidensbereitschaft.

  5. erdnanu am 6. Dezember 2005 um 15:07

    Ich befürchte die Rechnung von Maurer & Co. geht trotzdem auf. Neben dem Parteiaustritt des Herrn aus Ellikon, haben die PR-Gag-Aktionen (gegen Leuenberger und Samuel Schmid etc.) wohl auch etliche Parteieintritte gebracht.

    Dem dumben Volk wird ein Spektakel geboten, wenn auch auf unterstem Niveau.

  6. Rudolf am 6. Dezember 2005 um 22:18

    Für meine Begriffswelt ist die SVP weder rüplig oder sonst wie holperig. Es ist einfach wahr, dass Faulsäcke die Wahrheit nicht ertragen können: Anlässlich eines Führungsseminars an einer Fachhochschule sagte der Dozent (FDP) deutlich: Als ich in dieses politische Amt gewählt wurde, wurde mir nach drei Monaten sehr klar, dass 30% der Mannschaft entweder stinkfaul ist oder strohdumm ist, und sich weitere 30 % sich wie Windfahnen benehmen. Er mache seinen Job mit den letzteren 30%, nämlich den Motivierten mit Erfolg. Die 60% Untauglichen zu entlassen ist schon wegen der SP politich unmöglich aber däfür kostet es den Steuerzahler einige zig-Millionen an Steuergeldern! Wenn Maurer oder Blocher poltert, hat es immerhin einiges an Wahrheit an sich, die jedem Steuerzahler ans Portemonnaie geht!
    Rudolf

  7. erdnanu am 7. Dezember 2005 um 01:05

    Auf Missstände aufmerksam machen ist erlaubt – die SVP macht dies jedoch völlig stillos und bildet selbst den Missstand.

    Die Herren Mörgeli, Schlüer, Maurer und Co. machen auf billigsten Rechtspopulismus. Erstaunlich ist, wie lange einige anständige SVP-Mitglieder (vgl. Artikel oben) dies mitmachen, bis ihnen der Kragen platzt.

  8. Forum Politik » Christoph Blocher bricht nachweislich bewusst die Kollegialität am 11. Dezember 2005 um 15:58

    [...] SVP Parteiaustritt wegen fehlendem Anstand und Respekt [...]

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