SVP möchte weitere Verunmenschlichung der Ausländerpolitik
Laut der SVP sind die Regeln für Ausländer in der Schweiz noch immer viiiiiel zu lasch, zu nachlässig und zu gutmütig. Deshalb hat die SVP ein Positionspapier verfasst (PDF).
Die Ausländer hätten sich schliesslich als Gäste so zu verhalten wie wir es wünschen. Dazu gehört auch das Annehmen von Schweizerischen Sitten und Bräuchen, sonst soll das Land verlassen werden müssen.
Der folgende Satz 1:1 aus dem Papier der SVP:
Die SVP fordert deshalb:
In der Schweiz haben auch in Zukunft schweizerische Grundsätze, die auf der christlich-abendländischen Tradition beruhen, zu gelten. Wer hier leben will, hat dies zu respektieren. Wer sich nicht an die in der Schweiz geltenden Regeln halten will, hat unser Land zu verlassen. und sonst? Wenn der Muslim jetzt nicht plötzlich Weihnachten und Ostern feiern möchte? Muss er gehen?
Ich lese das SVP-Positionspapier durch. Und sehe nur eins: Zu jedem Problem gibt es EINE Antwort: Mehr Polizei und wann immer nur irgendwie möglich – Landesverweise. Wenn das mal nicht ein zukunftorientiertes Modell ist!?
Mit einem Punkt bin ich mit der SVP einig, nämlich folgender:
Gegen Blutrache, Mädchenbeschneidung und Zwangsheiraten ist strikt vorzugehen.
Aber tut man das am Besten mit einer Polizeibrigade, die hinter jeder Ecke mit der Pistole lauert und darauf wartet die Familien auszuschaffen?
Hier wird einmal mehr die Kurzsichtigkeit der SVP-Politik deutlich. Aus den Augen aus dem Sinn – den beschnittenen Mädchen kann ja dann das eigene Land helfen! Bravo SVP zu diesem neuen Wurf. Widersprüche sind eure Leidenschaft.

was ist daran schlimm?
sandro, kennst du den unterschied zwischen repsektieren und assimilieren?
wenn jemand unsere reglen repsektiert heisst das noch lange nicht das er ostern feiern muss
Nun man kriegt auch einen Fahrausweis auf Probe. Ich denke mal 99.9% hätten kein Problem und könnten den Pass behalten.
Zudem ist eines klar:
Wir haben Schulpflicht. Es gibt keine Ausrede nicht ins Turnen zu gehen, nicht zu schwimmen. Auch die Sexualkunde gehört dazu.
Klassenlager stärken den Klassengeist und sind ein wichtiges Element.
Ich will jetzt ja nicht sagen, wer hier negativ auffällt.
Naja, bis auf den Pass auf Probe und die christlich-abendländische Kultur, enthält das Papier meiner Meinung nach nichts, was verwerflich wäre. Kriminelle sind des Landes zu verweisen, Punkt. Und zwar nicht erst im Wiederholungsfall. Leider machen viele Freunde der linken Politik den Fehler und tabuisieren das Thema aufgrund einer Anti-SVP Haltung. Wenn jemand sich hier nicht an die Spielregeln hält, dann muss er gehen. Was daran unmenschlich sein soll, sehe ich nicht ein.
So nimmt die SVP gekonnt das Thema für sich in Anspruch, weil es für die SP und die Grünen überhaupt kein Thema gibt. Steilvorlage par exellence.
H.
Viele Auländer, vor allem aus dem Balken, benehmen sich hier nicht wie Gäste, sondern wie Invasoren.
Sie sind des Landes zu verweisen, mit Sack und Pack, mit Kind und Kegel.
ZERO Toleranz für solche Leute.
Selbst wenn ich das Papier lese, finde ich gewisse Punkte sogar berechtigt, nun ist es aber eine entscheidende Frage, wie man den Problemen begegnet.
Lustig ist ja, dass jetzt keiner von Euch das Thema Zwangsheirat und Mädchenbeschneidung aufgegriffen hat (aufgrund Pro-SVP-Haltung?). Nun, hier zeigt sich in aller Deutlichkeit, wie die Politik nach SVP-Doktrin funktionieren soll:
Mädchenbeschneidung ist gegen das Gesetzt, drum wird die Familie ausgeschafft und die Behörden des Herkunftslandes sollen sich darum kümmern. Super Idee! Ist das wirklich Politik, ist das wirklich die Art, wie man solchen Themata begegnen sollte? Ich denke nicht.
Genau bei diesem emotional brisanten Thema, wo unser Menschenverstand uns dazu zwingt, so etwas, nach Möglichkeit, zu unterbinden, kommen eben die wahren Absichten der SVP ans Tageslicht.
Bei einfach kriminellen Ausländern ist klar, dass viele sich dazu hinreissen lassen und sagen, RAUS! Oke, aber die Armen Mädchen, die Zwangsverheiratet und/oder Beschnitten werden, da kommt doch automatisch das Gefühl hoch, helfen zu wollen.
Ob wir den Opfern mit einer Ausschaffung wirklich helfen? Das wage ich zu bezweifeln. Aber Weitsicht war noch nie die Stärke der SVP.
@pipo
wenn die Familien wissen, das sie Ausgeschafft werden sobald sie Ihre Tochter beschneiden lassen oder Zwangsverheiraten, werden sie jetzt von solchen Taten zurückschrecken.
Sollte das noch nicht reichen, müsste mann sich noch härtere Strafen und Sanktionen einfallen lassen.
Analog wie man z.B. Raser in den Griff bekommt, die Sanktionen so lange verschärfen bis die Strafe nichtmehr im verhältniss steht mit der Tat, und siehe da es gibt weniger Raser. (laut statistik)
Positiver nebeneffekt, unser überlastetes Justizsystem kann mit der Methode auch noch entlastet werden, da sich die wirklich zuständigen Behörden darum kümmern müssen.
Einverstanden. Das mit der Mädchenbeschneidung ist ziemlich stupid, genau so wie der Pass auf Probe und der ganze Mist mit dem Christentum.
Wenn ich jedoch gewisse Kommentare von linker Seite lese, dann ist die Quintesenz meistens:
“Repression bringt gar nichts, man kann doch nicht Ausländer kriminalisieren, Schweizer sind auch kriminell etc.”
Es ist genau diese Mentalität des Verschweigens, die ich in Frage stelle.
Manchmal geht es noch weltfremder: “Die zunehmende Fremdenfeindlichkeit ist ein Resultat der Hetze der Bürgerlichen.” (Frau Vermot in einer Arena letztes Jahr).
Vielleicht sollte die SP und die Grünen mal überdenken, ob man den Migranten und Migrantinnen, die sich hier an die Spielregeln halten wirklich einen Dienst erweist, wenn man Kriminelle aus ihrer Mitte nicht ausweist. Ich spreche hier nicht von den Asylsuchenden, denn dieses Problem ist anders gelagert, sondern von den Ausländern, die mit einem Aufenthaltstitel bei uns leben.
Aber wie ich Sandro so kenne, geht es ihm mehr um eine ideologische Abwehrschlacht gegen die SVP. Das Papier ist grundsätzlich Abzulehnen, da es eben aus jener Ecke stammt. Die Problematik mit kriminellen Ausländern wird ignoriert, totgeschwiegen und als Hirngespinst der Bevölkerung abgetan.
Ignoranz.ch? Vielleicht.
darf ich darauf aufmerksam machen, dass ich nicht sandro bin. =) pipo ist mein name.
Differenzierung auch hier.. haha… schönen Abend.
Sandro betreibt diese Seite hier und ist im SVP Forum aktiv. Könnte es vielleicht sein, dass ich explizit ihn gemeint habe und nicht Dich?
“Differenzierung auch hier.. haha… schönen Abend.”
Es spricht schon für Dich, wie du einen Satz aus einem ganzen Kommentar herausnimmst und den Rest schlicht ignorierst.
Wer keine Argumente hat…
nun ja, mit der nulltoleranz ist das so eine sache… das problem ist ja: man kann nicht flüchtlinge in die schweiz lassen, und mal sehen, wie sie sich verhalten, und – sollten sie sich nicht so verhalten, wie wir wollen – des landes verweisen.
um bei einem spiel mitmachen zu können, müssen einen erst einmal die regeln beigebracht werden! meine güte. das sind nicht alles akademiker, mit einem abschluss in schweizer volkskunde. das sind bauern, einfache arbeiter, jugendliche ohne richtige bildung usw.
sollte doch irgendwie einsichtig sein, oder?
Zitat:
“um bei einem spiel mitmachen zu können, müssen einen erst einmal die regeln beigebracht werden! meine güte. das sind nicht alles akademiker, mit einem abschluss in schweizer volkskunde. das sind bauern, einfache arbeiter, jugendliche ohne richtige bildung usw.
sollte doch irgendwie einsichtig sein, oder?”
/Zitat
So, du bist also der Meinung, man muss einer Person, die hier her kommt erst mal beibringen, was kriminelle Handlungen sind.
Selbstverständlich können sie ja gar nicht Wissen, dass Körperverletzung, Mord, Raub, Diebstahl und was es im STGB sonst noch gibt in der Schweiz nicht erlaubt sind. Denn es sind ja wie du sagst “ungebildete”, die so etwas gar nicht wissen können. In ihren Ländern sind solche Vergehen und Verbrechen sicher erlaubt.
Sorry aber das ist einfach nur lächerlich und stellt die Leute, die hier einwandern, in ein ziemlich schräges Licht.
Drogenhandel, Diebstahl, Vergewaltigungen, Erschleichen von Geld auf Amtern und Behörden ist überall verboten.
Nur….hier werden deratige Delikte, begangen von Asylanten und illegalen Einschleichern, eben sehr milde (wenn überhaupt) geahndet. Man möchte dem “Gast” der soeben auf den Teppich in der guten Stube gespuckt hat nicht noch mit bösen Worten verärgern. Er könnte ja sonst leicht noch die Blumenvase zertrümmern.
Ich gebe euch einen Lesetip: Biedermann und die Brandstifter. Dort lassen sich derartige Mechanismen in neutraler Form betrachten.
Wir müssen jetzt endlich davon wegkommen uns von der Flüchlingsindustrie (Asylanten, Asylbehörden, legale und illegale Schlepper, Spezialanwälte, Sozialromantiker und Hilfswerke) sagen zu lassen wie wir unsere Politik gestalten.
Die Politik gestalten wir – und wem das nicht passt kann gehen.
Vielleicht solltest Du mal einen Flüchtling persönlich kennenlernen. Am Stammtisch einfältige Sprüche klopfen ist einfach. Genau so Leute wie du haben im 2WK die Flüchtlinge nach Deutschland zurückgeschickt…
Ausgerechnet Max Frisch als Vordenker des Rassismus zu nennen, halte ich für sehr frech. Bei “Biedermann und die Brandstifter” dachte der Autor meines Wissens an die Machtübernahme der Nazis. Auch Hitler hat seine Absichten stets klar geäussert – und die ganze Welt schaute zu und wollte nicht wahrhaben, was geschehen würde.
Wenn du Frisch mit der Tagesaktualität in Bezug bringen willst, dann gibt es hier nur einen “Brandstifter”: Blocher.
Und ich kontere mit einem Frisch-Zitat: “Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kamen Menschen.”
Das bezog sich auf italienische Gastarbeiter, gegen die in ähnlich beschissener Weise Stimmung gemacht wurde, wie du es hier tust, APG.
Dein Rassismus widert mich an.
Tatsache, niemand wird Mord, Diebstahl und den ganzen Rattenschwanz als etwas gutes Bezeichnen. Doch wie man weiss, sind in osteuropäischen Staaten Familien/Clan-banden noch sehr viel sträker als bei uns. Wenn Person x Person y auf eine bestimte Weise beleidigt, wird das im osteuropäischen Land Z mit mit einer Blutfehde geahndet. Nun kommen diese Leute in unsere schöne Schweiz, steter Fan von Aufklärung und allem, und weshalb bitteschön, sollten sie auf die Idee kommen, dass hier andere Gesetze gelten als bei ihnen? Wohlgemerkt, ich verteidige hier keineswegs die von Ausländern begangenen Verbrechen, oder Verbrechen im allgemeinen. Mein Punkt ist: Die Regeln müssen jedem vorher verständlich dargelegt werden, bevor man erwarten kann, dass er sich daran hält!
Zu Pirelli : Viele un die meisten der gerufenen Arbeitskräfte aus Italien, Portugal, Spanien und auch aus Jugoslawien bieten keine Probleme.
Wer Probleme bietet, und darauf habe ich doch schon mehrfach deutlichst hiengewiesen, sind die illegal hier Eingeschlichenen und die Scheinasylanten, die lediglich zum Zwekc des dubuiosen Gelderwerbs hier auftauchen und rotzfrech unsere milde Gesetzgebung ausnutzen. Hoffentlich ist die Differenzierung jetzt etwas klarer geworden.
Ich schliesse für heute!!
“Aber Weitsicht war noch nie die Stärke der SVP.”
Aber jene der SP, ja? -Nein. Jedoch “nein” zum Denkmuster. Denkt doch mal rational und nicht mit der Parteienbrille auf der Nase!
Gewisse Regeln müssen den Ausländern klar gemacht werden, das steht fest. Dass jedoch Mord etc. verboten ist, dies nicht. Solche elementaren Grundgesetze darf man als bekannt annehmen, denn sie sind wohl in praktisch jedem Staat verboten.
Das SVP-Positionspapier mag hetzerisch sein, positiv, so finde ich, ist, dass es auf ein Problem aufmerksam macht, ohne dabei jedoch, und dies kritisiere ich, die Ursachen klarzustellen. Je länger je mehr leben wir in einer multikulturellen Gesellschaft, die uns das Leben schwierig macht. Ein perfektes Zusammenleben ist jedoch, so hart es klingt, unmöglich. Es müssten schon z.B. die Islam-Gläubigen bekehrt werden und unserer Kultur assimiliert. Doch nebst dem, dass auch dies unmöglich ist, wäre es wohl gegen deren Willen.
Soll man sie deswegen zum Land rauswerfen? -Nein, man sollte das Problem zu einer Möglichkeit umwandeln. Man muss unseren Gästen unsere Kultur präsentieren, und klar machen, dass diese der ihrigen in keiner Weise weichen wird. D.h., ihre Kultur sollte so stark eingeschränkt werden, dass diese unsere wiederum in keinster Weise einschränkt. Wenn dem Ausländer dies klar ist, und es ihm nicht passt, so kann er ja wieder nach hause gehen, wenn es ihm passt, kann er gerne bleiben. Wenn seine Bemühungen sich adäquat zu verhalten, wachsen, so sollte es dann aber auch unsere Toleranz tun.
Alles in allem möchte ich sagen: Wir müssen unsere Kultur, mit all ihren Regeln und Werten, klar präsentieren und als unumstösslich festsetzen. Dann braucht es auch keine Polizei auf dem Schulhof. Aber wir machen gerade das Gegenteil: wir bieten z.B. die Fahrprüfung allmählich in 20 Sprachen an, und dies vermittelt ein falsches Bild.
Soweit zur Schweiz.
International gesehen sollte man nicht einfach warten, bis die Flüchtlinge vor der Haustüre stehen, ins schlechte Asylsystem eingebucht werden und es am Ende keinem recht ist. Man sollte den Menschen vor Ort helfen, wo sie ihre Kultur mit all ihren Bräuchen und Facetten weiterleben können. Aber, und das klingt jetzt vielleicht arrogant, man muss ihnen die gefährlichen verbieten. Dazu gehört ganz klar sowas wie die Mädchenbeschneidung, aber auch falschen Ansichten wie “Tod den Ungläubigen”. Solche Grundfehler, wie die genannten im Islam, müssen ausgemerzt werden. Auch im Christentum gibt es diese, aber wir sind nie so starkt beherrscht von einem fehlerhaften Glauben.
Ich hoffe, ich habe nicht zuweit ausgeholt.
d.
>Aber wir machen gerade das Gegenteil: wir bieten z.B. die Fahrprüfung allmählich in 20 Sprachen an, und dies vermittelt ein falsches Bild.
und weshalb? ist die chancengleichheit nicht gerade in unserer kulter ein sehr wichtiger grundpfeiler?
angenommen person a aus $afrikanisches_land heiratet person b welche(r) schweizer(in) ist.
da person a keinen führerausweis hat, ihn aber schnell braucht (um zu arbeiten) muss er die prüfung machen (auch wenn er schon eine afrikanische prüfung hat).
nun, deutsch lässt sich nicht in einem jahr lehren und die regel sind hier doch etwas anders als dort.
sag mir, weshalb person a die prüfung nicht in englisch machen darf.
weshalb das ein falsches bild der schweiz vermitteln soll???
die intergration scheitert sicher nicht an der sprache der fahrprüfungsfragen
heute in der Presse: wenn sich jemand in Afghanistan zum Christentum bekehren lässt wird er die Todesstrafe nicht mehr abwenden können.
Schön, diese sog. Demokratien.
@sense2:
Geh nicht auf das Beispiel ein, sondern versuch zu verstehen, was ich sagen will.
Es vermittelt nicht ein falsches Bild; es vermittelt sogar ein gutes Bild der Schweiz von heute. Ich sage nur, es sollte so nicht sein. Und zwar weil die Person, die hier leben will, auch die Sprache können sollte. Und wenn man ihnen alles in der jeweiligen Ausländersprache serviert, wo liegt da der Sinn für den Ausländer, unsere Sprache überhaupt noch zu lernen? Wenn er den Fahrschein haben muss, dafür deutsch lernen müsste, so hat er schlussendlich ja einen Vorteil. Oder sind die Schilder “Achtung Umleitung” auch in 20 Sprachen angegeben? -Nein, zum Glück noch nicht, aber dass dieselben unfähigen Beamten auch dies noch fertig bringen scheint mir gar nicht mal so unrealistisch.
Die Integration scheitert also doch an der Sprache der “Fahrprüfung”. (Ich hoffe, Metaphern werden nun verstanden)
deutsch kann man nicht in einem jahr so gut gelernt haben das man die theoretische prüfung bestehen kann
deutsch ist nunmal eine der schwereren sprachen auf dieser welt.
>Oder sind die Schilder “Achtung Umleitung” auch in 20 Sprachen angegeben?
nein, ein schild ist ein symbol. das ist eine frage des auswendiglehrens.
aber die frage zum schild, die muss unbedingt verständlich sein. deshalb ist es gut das prüfungsfragen oder formulare in mehreren sprachen gehalten werden
Wenn man nicht “so gut” deutsch sprechen lesen und schreiben kann, könnte ja der Jogoslawe, Albaner oder Afro noch ein bis zwei Jahre in den Deutschunterricht investieren. Diese Investition wäre Nachhaltiger als eine Fahrprüfung hinzuschludern und nacher mit aufgemotzne Rennmaschinen schwere Verkehrsunfälle zu verursachen.
Der Fahrausweis ist kein Menschenrecht.
Und….wer zu blöd ist die Landesprache zu beherrschen gehört auch nicht auf die Strasse!
Und bei einer Routinekontrolle oder an der Grenze spricht der Beamte fliessend 50 Sprachen?
Oder wenn er einen Unfall hat, wie sollte man mit so jemandem ein Unfallprotokoll ausfüllen? Das bildchen skizzieren geht ja noch, nur der ganze rest bleibt auf der Strecke. Das endet dann damit dasss man die Polizei kommen lassen muss nur weil der sich nicht verständigen kann und somit unfähig ist ein Unfallprotokoll auszufüllen.
Eine der Landesprachen muss man können um zu Auto fahren.
sacht ma apg und chevy, stellt ihr euch extra blöd?
was ist wenn die autopfügung zur arbeit gebraucht wird?
oder sind deutschkurse plötzlich gartis geworden?
eine unterhaltung kann man locker nach einem jahr deutsch unterricht führen, eine prüfungsfrage verstehen ist aber eine ganz andere geschichte.
ihr würdet in dem fall also auch nie ein auto in den ferien mieten (zb griechenland) weil ihr ja die landessprache nciht beherrscht?
ihr zwei labbert hier aber mal ganz gewaltigen müll
Kann man eigentlich auch in Griechenland die Fahrprüfung auf Deutsch ablegen?
Wer bezahlte meine Englisch- Französisch und Spanischkurse ‘
Ihr, der Staat oder ich selber?
Wer sich hier in diesem land aufhalten will, muss sich einer der Landesprachen bedienen können.
Ich sehe nicht ein, warum einem Ausländer die Sprachkurse von uns Steuerzahlern berappt werden müssen. Diese servile und unterwürfige Haltung gegenüber den Fremdlingen muss gestoppt werden.
Andererseits wird hier in der Schweiz am Schulwesen massivst gespart, angefangen von den Kinderkrippen bis zu den Hochschulen.
Wer sicht ausserstande sieht eine der Landesprachen zu erlernen möchte bitte sofort wieder auswandern.
@AlphaPapaGolf
“Diese servile und unterwürfige Haltung gegenüber den Fremdlingen muss gestoppt werden.”
Eine kleine Nuance möcht ich doch noch anmelden: Diese “Fremdlinge” tragen zu einem schönen Teil zum Bruttosozialprodukt bei und putzen zum Beispiel manchem PapaGolf-Vorfahren den Arsch im Pflegeheim, weil ebenso mancher PapaGolf vor lauter Alpha-Grössenwahn schlicht und einfach zu faul dazu ist.
Weisst du was, AlphaPapaGolf? Wenn’s einer aus dem hintersten Eggen geschafft hat sich durchzuschlagen zu den ererbten Honigtöpfen, wenn er derart viel Vitalität und Kreativität im Überlebenskampf gezeigt hat, dann ist das ein BESONDERER. Er ist kein SPRUECHEKLOPFER. Und genau solche Leute brauchen wir!
Gut gekontert, Gris-Gris.¨
@gris-gris:
Recht hast du, solche Leute brauchen wir. Aber dann sollte das Volk mal nicht jedem Reichen so begegnen, als hätte er das viele Geld, das er besitzt, von ihnen gestohlen oder durch Sklavenarbeit anderer erhalten. DAS ist eine Scheiss-Mentalität von uns Schweizern!
Und die zweite folgt sogleich:
Die “Vorfahren” in Pflegeheim rsp. Altersheim zu stopfen. DAS ist asozial. Alte Leute werden einfach ins Alterheim abgeschoben, wo sie regelrecht verblöden und es vielleicht noch langweiliger ist als später im Sarg (entschuldigt den Sarkasmus).
Wie toll wäre es doch, alle drei Generationen im Haus zu haben, sodass die jüngeren Generationen von der grossen Erfahrung der alten Menschen profitieren können. V.a. heutzutage, wo teils beide Elternteile arbeiten oder es viele alleinstehende Eltern gibt, wären doch die “Vorfahren” am geeignetsten. Aber auf so eine Idee kommt natürlich kaum einer….
zum aktuellen Gesprächsthema:
“was ist wenn die autopfügung zur arbeit gebraucht wird?” ([sic],sense2)
Na, dann kann er doch den öffentlichen Verkehr benützen, ist doch mittlerweile genug dicht ausgebaut. Und auf dem Zug kann er noch ein wenig im Deutschkurs lesen *g*
Oder glaubt ihr, jener Beispielseinwanderer kauft sich gleich nachdem er in die Schweiz gekommen ist, ein Auto (angenommen der Staat zahlts nicht) ?
“Diese servile und unterwürfige Haltung gegenüber den Fremdlingen muss gestoppt werden.” Ansich recht so, wobei ich schon nicht möchte, dass man die Gastfreundschaft ganz vergisst. Und gleich noch eins obendrauf: Dieses Schweigen, Anpassen und Verdrängen muss gestoppt werden!
In den letzten zwei Tagen habe ich in Lausanne mehrmals ein Schild mit folgender Aufschrift gesehen: “typiquement chrétient, typiquement juif, typiquement musulman! ? – Contre la discrimination!” (etwa)
- Was soll das??!!!
Es gibt, verdammt nochmal, bei den verschiedenen Religionen, Kulturen etc. logischerweise Eigenheiten. Dinge, die typisch für die jeweiligen sind. Und mit diesem dämlichen Spruch verdrängt man das ganze!
Laut diesem Spruch wäre ich inzwischen wohl ein “Faschist” (man nimmt ja Worte, deren Bedeutung man nicht kennt, trotzdem gerne in den Mund). Wo leben wir heute….
Dasselbe gilt auch für die Schilder der proinfirmis; nichts gegen die Organisation selbst, aber die Plakate, mit der Parole “wir lassen uns nicht behindern” sind ein gutes Beispiel für die Verdrängung heutzutage.
>Na, dann kann er doch den öffentlichen Verkehr benützen, ist doch mittlerweile genug dicht ausgebaut. Und auf dem Zug kann er noch ein wenig im Deutschkurs lesen *g*
du denkst weit *hust*. leider nicht so weit bis zum beruf “automechaniker”
jetzt mal ganz kurz die grauen hirnzellen anwerfen und überlegen weshalb man als automechaniker einen schweizer führerschein benötigt.
Leute, die schlecht argumentieren, nehmen gerne Ausnahmen um ihren Standpunkt zu vertreten. Und mich deucht es, du tätest dies auch, sense2. Es gibt da so ein schöner Spruch, der lautet “Die Ausnahme bestätigt die Regel”. Und diesen wende ich auf unser Beispiel an.
Und “komm” jetzt nicht mit dem Chauffeur – sondern denke und lerne *g*
lg,
rofl, das ist keine ausnahme sondern eine richtig reale situation.
obs dir passt oder nicht.
Das eine schliesst das andere ja nicht aus.
Es war nie die Debatte, ob Automech. ein realistischer Beruf für jene Person wäre oder nicht. Eine Ausnahme ist es, weil nur einer unter sehr vielen zu diesem Beruf gelangt, bzw. in jene Situation.
Denke mal ein wenig über das nach, was du schreibst. Wörter haben Bedeutungen.
[...] SVP möchte weitere Verunmenschlichung der Ausländerpolitik [...]
In der Schweiz haben auch in Zukunft schweizerische Grundsätze, die auf der christlich-abendländischen Tradition beruhen, zu gelten. Wer hier leben will, hat dies zu respektieren. Wer sich nicht an die in der Schweiz geltenden Regeln halten will, hat unser Land zu verlassen. und sonst? Wenn der Muslim jetzt nicht plötzlich Weihnachten und Ostern feiern möchte? Muss er gehen?
bestimmt nicht! aber das heisst, dass niemand sich gestört fühlen sollte, dass zb in ch klassenzimmern ein kruzifix hängt.
und das man nicht automatisch ein rassist ist wenn man ein rotes t-shirt trägt mit einem weissen kreuz…
aber grundsätzlich ist oder sollte es doch so sein, dass mensch sich (egal ob schweizer im ausland oder ausländer in der schweiz) dem land anpasst indem mensch sich befindet… ist doch nicht mehr wie anständig oder?
in muslimischen ländern stünde es für mich ausser frage mit kopfbedeckung in die öffentlichkeit zu gehen.
ich erzähle euch mal, was Ausländer heisst, oder anders gesagt, was “JUGO” heisst:
Unsere Region wurde seit Jahrhunderten immer mit Unruhen und Kriegen beschattet. Die Gründe dafür sind meistens Religion und Nationalität gewesen, weil es eben Albaner, Mazedonier, Serben, Montenegriner, Bosnier, Kroaten, Slowenen usw. gibt und als ob das nicht schon genug wäre, haben wir noch Katholiken, Moslems und Orthodoxen. (die jetzigen Balkan- Moslems waren früher auch Katholiken, haben jedoch den Islam als Religion angenommen, da die Osmanen ihnen dann die Kinder weggenommen haben und sie hohe Steuern zahlen mussten, wenn sie es nicht getan hätten).
So…. dadurch wurde jeder von uns ständig mit diesen Sachen konfrontiert und weil ja der Mensch ein Gewöhnungstier ist, haben wir uns wahrscheinlich die Heissbluttigkeit angeeignet. Keiner von uns kann was dafür. Es braucht wahrscheinlich noch einen Jahrhundert, bis wir etwa so denken, wie die heutigen Mitteleuropäer. (Meine Grossmutter hat mir immer erzählt, dass unser Volk es erst dann zu etwas gebracht hat, wenn die Grossmutter Zeitung liest.
Bei uns funktioniert das Leben so, dass uns unsere Familie sehr wichtig ist, eigentlich das wichtigste und wertvollste was wir besitzen. Denn bei uns gibt es keine Arbeitsämter. Wenn jemand kein Essen hat, dann schaut die Familie zu ihm und das funktioniert ganz automatisch. Da unsere Familien aber meistens gross sind, können wir uns nicht noch bei irgendeinem Verein engagieren, wo wir am Tisch sitzen, Bier saufen, jassen und am Schluss hackevoll nach Hause trötteln. wenn wir Gesellschaft brauchen, dann gibt es einen Teeabend bei der Tante (wir können sie jetzt meineswegen auch Kleshtromania nennen), wo mal die Grosseltern da sind, Onkel mit Kinder und Enkelkinder, da kommen wir locker auf 20 Leute. An diesen Treffen kommt kein Verein dran, glaubt mir, denn dabei geht es nicht um Geld, es geht nicht um Bomben, nicht um IV- Betrug oder schnelle Autos. es werden lediglich bisschen Witze erzählt, über Gott und die Welt diskutiert und viel gelacht. Auch von euch würde keiner sowas gegen einen Verein wechseln. Aber trotzdem gibt es Schlauköpfe, die das Verhalten als Intergrationsverweigerung sehen.
Wenn meine Eltern im Urlaub sind, dann telefonieren wir alle 2- 3 Tage. Wenn ich mal krank bin (was zum Glück selten vorkommt), dann kommen mich sicher meine Brüder mit Frau und Kind besuchen. Meine Cousins und sonst irgendein Mitglied, der es gerade erfahren hat. so sind wir halt “Jugos”
wenn ein Freund von mir (ich habe auch viele Schweizer Freunde) mich auch Nachts um 3 anruft, weil er etwas von mir braucht, dann stehe ich auf und fahre hin um für ihn da zu sein, obwohl ich am nächsten Tag um 7:30 im Büro sein muss. Und bei mir, muss sich keiner, der mich besuchen will, anmelden. Meine Türen sind für jeden Freund offen, 24 Stunden lang.
Wenn ich mit einem Freund was trinken gehe, dann bezahl entweder ich oder er, aber nicht beide je einen Kaffee zu 3.60 SFr. Im Leben muss man halt geben und nehmen. Das Leben ist halt so.
Und wenn ich mit dem Auto und der Freund zu Fuss unterwegs ist, dann gehe ich natürlich ihn abholen und bringe ihn auch wieder heim.
Er muss mir die 10 Franken, die ich ihm auslehne, nicht zurück geben, weil ich wegen 10 Franken weder arm noch reich werde. Es kommt, die Zeit, wo er für mich was machen kann.
Wenn ich sowieso nach Basel fahre um eine eidg. Prüfung zu absolvieren und ein Schulfreund bei mir mitfahren will, dann muss er mir sicher kein Geld geben wollen. Ich wäre ja sowieso gefahren, ob er jetzt drin sitzt oder nicht.
Wenn er umzieht, dann gehe ich gerne helfen und erwarte auch keine Gegenleistung.
Wenn er eine Ziggarette aus meiner Packung raucht, muss er mir keine 50 Rappen in die Hand drücken.
(er = ein Freund, ich spreche vom Freund, weil bei uns jemand, der uns nahe steht, ein Freund ist, und nicht irgendwie ein Kollege)
Wenn ein Schweizerfreund mich nach Mazedonien begleiten will, dann ist das für mich eine Ehre ihn empfangen zu dürfen und die Tage, die er da verbringt, muss er sich um gar nichts kümmern. meine Grossmutter, die inzwischen 89 Jahre alt ist, macht uns jeden Morgen Kaffee, und das Morgenessen wird bei Tante A gegessen, das Mittagessen bei Onkel B und das Nachtessen bei Cousin C, und das ist bei uns selbstverständlich, jeder macht es gern und keiner fühlt sich dadurch belästigt, obwohl keiner von diesen Menschen mit meinem Schweizerfreund irgendein Wort wechseln kann. das ist auch eine Eigenschaft von uns “Jugos”
Und weil wir so sind, verstehen wir die Haltung vieler Schweizer nicht, wenn wir frisch da sind, weil wir das nicht kennen, weil für uns das nicht normal ist, weil wir uns unerwünscht fühlen. Darum entwickelt sich da auch automatisch eine Abwehrhaltung, und darum bilden sich auch Ausländergrüppchen, die zusammen halten, weil wir bei euch Schweizern gar nicht aufgenommen werden (natürlich mit Ausnahmen). Eine Integration fängt bei der Basis an und genau an dieser Basis muss die Schweiz sehr stark arbeiten.
Wenn ein Ausländer im Laden schräg angeschaut wird, weil er “Heffe” sucht, das aber die Verkäuferin nicht fragen kann, weil er die Sprache nicht beherscht und zu diesem Zeitpunkt auch nicht weiss, wie “Heffe” eigentlich auf Deutsch heisst, weil ihm seine Mamma gesagt hat, er muss “Kvasac” holen. Ja, und nach 30 Minuten steht die Polizei im Laden und packt sich den 17 jährigen Ausländer, führt inh zur Station und zieht ihn nack aus, damit sie ihn untersuchen können, ob er Drogen im “Ar…” hat. Hallo, was hat das mit Lebensmittelladenaufhenthalt zu tun? Ausserdem wird der Junge, der erst seit 2 Wochen in der Schweiz ist, angeschrien und darf über 4 Stunden aus dieser Station nicht raus. (Eigenerfahrung). Was hat denn bitte das mit Integration zu tun. Ich habe mich aber von dieser Aktion nicht beeindrucken lassen. Ich habe es als Motivation gesehen und heute, 11 Jahre später kann ich perfekt Deutsch, habe einen Superjob und bin glücklich mit meinem Leben. Trotzdem wird mir laufend klar gemacht, dass ich weiterhind ein Ausländer bin, sei das wenn ich den Anruf mit meinem Nachnamen entgegennehme, oder vom Amt für Migration etwas haben will.
oder
wie z. B. meine liebe Autoversicherung, die bei mir eine Prämienanpassung gemacht hat, weil ich aus Osteuropa komme und sie grundsätzlich für alle Osteuropäer neu 150% Zuschlag auf die üblichen Prämienpreise aufschlagen.
Dass ich seit ich fahre nie einen Unfall hatte, nie eine Busse über 180.- SFr. und auch nie den Führerschein abgeben musste, wurde stinkfrech ignoriert.
oder eine Arbeitskollegin, die der Meinung ist, dass wir “Jugos” mehr Krankenkassenprämien zahlen müssen, weil wir mehr zum Doktor gehen. ein absoluter Schwachsinn. Seit ich da bin, war ich höchstens 3 Mal beim Arzt. und viele meiner Freunde oder Familienmitglieder sind genauso wenig beim Arzt. Die explodierenden Gesundheitskosten liegen nicht an den ca. 300′000.- (wenn ich s noch richtig im Kopf habe) Jugoslawen, die da leben. Es sind viel mehr Gründe, wie z. B. Spekulationen, keine Anwendung von Generika, zu hohe Arztrechnungen, die gar nicht kontrolliert werden, was die verrechen, sinnlose Medikamente, die sie verschreiben, die am Schluss in den Müll landen und und und.
Aber ich würde sofort unterschreiben, wenn irgend ein Ausländer wiederholend aufällt (schnelles Fahren, Gewaltanwendung oder allgemeine Kriminelle Handlungen), dass er des Landes verwiesen wird. Dazu reicht aber 165 km/h auf der Autobahn nicht meine Damen und Herren, denn das kann jedem passieren. Es muss alles nach dem Verursacherprinzip passieren und nicht Gruppenweise die Jugos abstempeln.
und ich appelliere an alle, die von Jugos nur gehört, aber selber nie näheren Kontakt gehabt haben.
“Seid geduldig mit der Bildung eurer Meinung, bis ihr selber mal näheren Kontakt zu einem Jugo habt!”
Gruss Mersim alias Jugo