Hier Werben?

SVP lanciert Minarettsverbots-Initiative

Die SVP und die EDU spannen zusammen gegen die bösen Muslime. Feingefühl war ja noch nie die Stärke der SVP, doch gewisse Themen benötigen einfach ein gewisses Mass an Sachlichkeit und Weitsicht. Aber nicht die Plagöris der SVP. Der Startschuss zur neusten Initiative gegen den Bau von Minaretten fiel gestern. Begleitend zu dieser sowieso äusserst fragwürdigen Initiative erschienen diverse Äusserungen bekannter SVP-Soldaten.

So meint zum Beispiel der Porno-Schriftsteller und SVP-Nationalrat Oskar Freysinger: “Minarette sind die Leuchttürme des Dschihad!” Da werden mal schnell 99% aller Musilime der Welt pauschal in die Terroristenecke gedrängt, in welche sie schlicht und einfach nicht gehören! Christian Weber (EDU, BE) sagt sogar, dass der Islam keine Religion sei, sondern eine “Kriegserklärung an die Christliche und andersgläubige Welt.” Und die Baumaschinen-Hutter nennt Musliminen generell rechtlose “Töchter Allahs”.

So. Und jetzt soll einer kommen und sagen, dass dies der richtige Weg ist, um mit dieser Thematik umzugehen. Ich bin entrüstet über soviel Ignoranz und Kurzsicht. Mich schmerzt es, dass Leute, die unser Land zu regieren versuchen, so über andere Menschen urteilen und denken.

Die Kurzsichtigkeit zeigt sich vor allem dadurch, das wir ja in keinster Weise Probleme mit terroristischen Handlungen haben. Bis jetzt. Wenn jetzt die Herren und Damen SVP und EDU das Gefühl haben sie müssten aus reiner Egomanie und persönlichen Befriedigung ganze Ethnien diskreditieren, selbst schuld. Wer Hass schürt wird Hass ernten. Am Schluss sind dann ja wieder die Linken und Asylpolitik schuld… jaja… das kennen wir.

Noch was persönliches. Ich wohne direkt neben dem einzigen Minarett in Zürich an der Forchstrasse. Die islamische Gemeinde lädt die Bevölkerung regelmässig zu Diskussionen ein, hält Vorträge über die wahren Werte des Islam und an der Moschee hängt ein Plakat wo es heisst. “Islam heisst Frieden”. Diese Menschen geben sich derart Mühe, dass sie richtig verstanden werden. Die haben weder eine Lobby, noch ein pralles SVP-Budget zur Verfügung. Ignoranten wie der Freysinger treten diese Bemühungen der in der Schweiz lebenden Muslime mit Füssen und spucken drauf. Aus reiner Selbstgefälligkeit. Pfui.

Dieser Artikel wurde von pipo am Freitag, 4. Mai 2007 in der Rubrik Politik und zu den Stichwörtern , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

89 Kommentare zum Artikel “SVP lanciert Minarettsverbots-Initiative”

  1. Babylon am 4. Mai 2007 um 12:50

    Sehr guter Beitrag, pipo.

  2. leonforte am 4. Mai 2007 um 13:41

    alles schön und gut, trotzdem würde ich sagen, dass unser land keine neuen kirchtürme und derartigen dinge, wie eben minarette braucht. jene die wir haben sind in der grossmehrheitlich aus ästhetischer sicht betrachtet potthässlich. genug ist genug, ob katholisch, evangelisch oder sonst wie!

  3. Babylon am 4. Mai 2007 um 14:00

    @ leonforte

    Auch meiner persönlichen Meinung nach brauchts all das nicht, ich hab mich schon oft genug über sonntagmorgendliches Glockengeläut aufgeregt. Aber die Art und Weise dieser Stimmungs- und Angstmachererei ist wieder mal völlig deplatziert. Drum soll man doch den Leuten ihre Religion ausleben lassen, und wer das Verbot von Minaretten fordert, müsste konsequenterweise auch das Voerbot von läutenden Kirchtürmen fordern. Oder beides zulassen.

  4. pipo am 4. Mai 2007 um 14:09

    leon, das ist ja auch Ansichtssache. Ich brauche auch keine neuen Kirchen in der Schweiz, egal welcher Religion diese gewidmet sind. Das wär ja konsequent, wie du’s schreibst.

    Aber die SVP möchte ja nur die Minarette verbieten und argumentiert damit, dass die Muslime einen Parallelstaat mit Scharia in der Schweiz errichten möchten. Ich meine, das ist ja so was von an den Haaren herbeigezogen, dass einem schlecht wird. Vor allem geht es aber um die Art und Weise, wie mal wieder kommuniziert wird. Es wird seitens SVP alles so dargestellt, als wären die MENSCHEN, die Moscheen besuchen alles Monster! Und das ist doch einfach eine Sauerei. Die sollten mal lernen zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden…. aber das ist ja eh zu viel verlangt.

  5. rlarsson am 4. Mai 2007 um 14:28

    Ist eigentlich lustig, denn seit mehr als dreissig Jahren wurde von unseren islamischen MitbürgerInnen nie mehr als die zwei, oder drei gebauten Minarette gefordert, obwohl in der Zwischenzeit eine grosse Anzahl von weiteren Moscheen gebaut wurde. Also lebt es sich doch eigentlich gut und frei, mit dem, was bis heute besteht. Keine Einschränkung der freien Ausübung der Religion, keine diskreditieren Ethnien, kein Hass! Nie so etwas gehört, nie so etwas gelesen, nie so etwas gesehen! Meine persönliche Meinung: Moscheen ja, Minarette NEIN!

  6. Babylon am 4. Mai 2007 um 14:41

    @ ralrsson

    Und was ist deine Begründung fürs “NEIN”?

    Kein Hass, keine diskreditierten Ethnien? Was ist denn dieser Vorstoss anderes? Eben. Hass wird dadurch sogar geschürt.

  7. rlarsson am 4. Mai 2007 um 14:49

    @Babylon
    Wir leben in der abendländischen Kultur und aus meiner Sicht hat ein Minarett in unserer Landschaft und Kultur nichts verloren. Kommt noch soweit, dass man als nächstes dann unter dem Deckmantel Religionsfreiheit fordert, die Schweiz von diesen Türmen aus gebetsmühlenartig zu beschallen. Der Muezzin ruft dann fünf Mal am Tag die Muslime zum Gebet auf. Nein DANKE!

  8. Babylon am 4. Mai 2007 um 14:53

    Ok. Ich verstehe. “Abendländische Kultur”. Wir leben in einen säkularisierten Staat, wo jeder seine Religion frei ausüben kann. Bekämpf deine Phobien und Ängste. Bist ja kein Klerikalfaschist wie einige der Fundis die dieses Verbot durchdrücken wollen. Wo bleibt hier die liberale Einstellung? Die Kohärenz?

  9. rlarsson am 4. Mai 2007 um 15:03

    @Baylon
    Ich bin nicht gegen die Ausübung der islamischen Religion in Moscheen, noch verbiete ich den Bau einer neuen Moschee. Dazu braucht es aber meiner Ansicht nach keine Minarette. Nochmals: Moscheen ja, Minarette NEIN!

  10. Pirelli am 4. Mai 2007 um 15:36

    Ich verstehe deinen Standpunkt immer noch nicht, lars. Was spricht gegen einen sagen wir 10 Meter hohen dünnen Turm mit Halbmond bei einer Moschee? Wo du doch die Moschee ohne weiteres zulassen würdest? Würde ja sogar noch etwas 1001-Nacht-Romantik in unsere Städte bringen.

    Die Initiative setzt ein grauenhaft falsches Signal. Und die grussigen selbstgerechten Grinde derjenigen, die sie vertreten, machen mich würgen.
    Die meinen, sie hätten das Christentum für sich gepachtet, aber nur genau eine Art von Christentum lassen sie zu: extrem rechts und extrem konservativ. So, wie die sich äussern, hätten sie auch Christus selbst nicht akzeptiert, wären sie ihm begegnet: Der predigte nämlich Toleranz und Liebe, nicht Selbstgerechtigkeit und Hass.

  11. Bünzli am 4. Mai 2007 um 15:38

    Diese Partei, die SVP hat den (Sonnen)UNTERGANG im Logo und das ist auch ihr Progamm.
    Mit aller Kraft arbeitet sie am Untergang der Schweiz, wie schon ihre Vorbildpartei aus Deutschland mit dem Sonnensymbol als Parteizeichen vor ihr.

  12. Babylon am 4. Mai 2007 um 16:42

    @ rlarsson

    Und nochmals: Warum? Was stört dich an Minaretten? Ästethische Gesichtspunkte? Wieher! De gustibus non disputandum est. Du weisst es selber nicht was daran falsch sein könnte. Es wird dir lediglich diktiert. Diese fadenscheinigen Gründe der Initianten sind ja wohl ein Hohn.

  13. rlarsson am 4. Mai 2007 um 18:55

    @Babylon
    Die islamischen Länder kennen den Christen gegenüber keine Toleranz (neuliche Hinrichtung in der Türkei von drei Christen eines Bibelverlages). Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass in einem solchen Land eine christliche Kirche (mit Turm) einfach so aufgestellt werden kann. Wer setzt sich eigentlich für die andere Seite der Toleranz ein, für Werte von Christen? Du Babylon, du sicher nicht! Bist du eigentlich ein zum Islam konvertierter, ich weiss nicht was?

    Die Werte des Korans und die Werte unserer Verfassung sind eigentlich unvereinbar, und dies betrachte ich als eher problematisch. In den Medien lesen, sehen und hören wir genug. Deshalb sollte betr. der largen und verfehlten Einwanderungspolitik – nach linker Mannier – endlich einmal ein Richtungswechsel erfolgen. Ich UNTERSTÜTZE Moscheen (für die die hier sind), damit diese Menschen dort frei ihren Glauben leben können, ich unterstütze aber KEINE weiteren Minarette! Das Zentrum würde weiter zusätzlichen automobilen Mehrverkehr aus der ganzen Schweiz generieren, ein totaler ökologischer Blödsinn, im Zeitalter der Klimaerwärmung. Das sollte sogar Grünen bewusst sein! Alles klar?

  14. quadour1 am 4. Mai 2007 um 19:53

    Diese mögliche Initiative ist doch Blödsinn, auch wenn es erwiesen ist, dass Christen in den meisten muslimischen Ländern keine Kirchen bauen dürfen. Wieviele Christen leben denn schon in den muslimischen Ländern? Verschwindend wenig. Allerdings leben heute in Westeuropa mehr als 15 Mio. Muslime (rund 3.5 Mio. in Deutschland). Bereits um das Jahr 2025 wird ihre Zahl auf 30 bis 40 Millionen hochschnellen.

    Bereits für das Jahr 2065 prognostizieren Wissenschaftler den Anteil der Muslime an der deutschen Gesamtbevölkerung auf dann „etwa 50 Prozent”. Am Rande notiert: In Brüssel (Belgien) waren 2005 bereits 57 Prozent der Neugeborenen muslimisch, in Frankreich sind schon jetzt 25 Prozent aller Schüler islamischen Glaubens.

    Ich nenne diese Statistiken bloss, um zu zeigen, dass man von dieser schnell wachsenden Bevölkerungsstruktur nicht erwarten kann, dass sie ihren Glauben auch nicht adequat ausleben kann. Kurz und gut: Die Initiative sieht völlig an den Realitäten vorbei.

    Link:
    http://www.merkur-online.de/nachrichten/vermischtes/blickpkt/art281,790281.html?fCMS=1c56fcc0bbc5a6882c961dfd5a1673d0

  15. Die andere Öffentlichkeit am 4. Mai 2007 um 22:45

    Der Trick mit dem Minarett

    Zu den neueren Tricks gehört die SVPlerische Aversion gegen Minarette – eingekleidet in eine Volksinitiative, dominiert von der SVP.Argumentationsschwachsinn

    Bekanntlich hat die Schweiz so etwas ähnliches wie eine Errettungspartei. Allerdings heis…

  16. gumbyman am 4. Mai 2007 um 23:21

    Einfach damit das klar ist: wir leben *nicht* in einem christlichen Staat, sondern in einem *zivilen* Staat, wo die Religion dem staatlichen Recht untergeordnet ist. Das unterscheidet uns fundamental von irgendwelchen “Gottesstaaten”, wo es nur EINE richtige Religion gibt.

    Wer hier seine Religion ausleben will, muss sich bedingungslos dieser Rechtsordnung unterwerfen, oder sich einen anderen Staat suchen. Innerhalb dieser Rechtsordnung sind aber alle Religionen gleichberechtigt, und deshalb ist diese Initiative wieder mal ein Angriff auf den freien Rechtsstaat, mit dem Ziel die schildbürgerliche Gleichschaltungs-Mief-Diktatur durchzusetzen.

    Da kann ich nur sagen: wehret den Anfängen! Sei’s nun von islamistischer oder anderweitig antiliberaler Seite her, sowas brauchen wir hier definitiv nicht!

    g.

  17. Ockham am 5. Mai 2007 um 01:33

    Ich unterstützte zwar diese Initiative nicht, weil sie im Grunde bloss gegen die Moslems in der Schweiz zielt und den Kampf gegen die Aussage von Minaretten bloss als Vorwand nimmt; aber Minarette braucht es dennoch nicht, damit die volle Religionsfreiheit gewährleistet ist. Das bestätigen auch Islamwissenschaftler.

    Wer dem nicht zustimmt, der soll eine ehrliche Antwort geben auf die Frage, was alles gewährleistet werden muss, damit die „Religionsfreiheit“ gewährleistet sei. Minarett? Muezzin? Züchtigungsrecht?

    http://www.welt.de/politik/article772111/Richterin_verweist_auf_Zuechtigungsrecht_im_Koran.html

    Mit geeigneter Auslegung und “Toleranz” und “Weltoffenheit” kann man auch noch weiter gehen… .

    Deshalb sind mE gerade die islamischen Organisationen und Verein in der Schweiz gefragt, keine kontraproduktiven und (momentan) provozierenden Aktionen zu starten. Feingefühl eine Verständnis für die vorherrschenden Werte muss bewiesen werden. Dazu gehört momentan halt auch keine Minarette zu fordern. (Das bedeutet aber nicht, dass sie sich verstecken müssen.)

    Ein Minarett ist nun mal ein Machtsymbol (punkto Glaubensausbreitung), eine aktive Demonstration (Hier Islam!) und somit ist es auch (!) eine offene Provokation bis hin zu einer (impliziten) Kampfansage gegenüber andern Religionen. Es wird einfach ignoriert, dass ein strenggläubig gelebter Islam (und das sind wohl die Kreise, welche Minarett fordern und meinen zu benötigen) andere Religionen nicht als gleichberechtigt betrachtet, sondern – sofern er sie überhaupt toleriert – als minderwertig.
    Und just diesem Punkt wird zuwenig Achtung geschenkt, denn das führt doch die ganze Toleranzidee völlig ad absurdum.

    Den selbsternannten, vermeintlich ja so weltoffenen Freigeistern sei gesagt: Akzeptanz und Toleranz gegenüber andern finden sich nicht in Kritikverboten und Tabuisierungen des Ansprechens von Konflikten/Konfliktpotentialen. Ein zu starkes (und gar blind-naives) “Nachgeben” fördert nicht das gegenseitige Verständnis und Vertrauen, sondern signalisiert denn entsprechenden Kreisen just religiösen Terraingewinn und „gegnerische“ Schwäche; was die Minderwertigkeit des anderen geradezu weiter herausstreicht.

    Je intensiver der Islam ausgelebt wird; je intoleranter ist das Verständnis & Gebahren gegenüber andern Religionen. Nun muss ein jeder selber wissen, wie viel Mass an „Toleranz“ er vorleben will und wie viel Intoleranz er dadurch sich selber und den eigenen Wertvorstellung gegenüber zu ertragen bereit ist.

    Am Rande:
    Was ich noch lustig finde, ist, das jene Kreise, die sich am intensivsten für eine freie Religionsauslebung (namentlich pro Islam) aussprechen, jene sind, die am lautesten die christliche (namentlich katholische) Kirche verdammen und lächerlich machen.

  18. AlphaPapaGolf am 5. Mai 2007 um 08:32

    Die Initiative kann guten Gewissens unterstützt werden.
    In der Schweiz sind bis heuet zwei Minarette gebaut worden. Mehr braucht es also nicht.

    Wollen die Islamer Minarette sehen, ist eine Reise nach Istanbul oder Mekka angesagt.

  19. rlarsson am 5. Mai 2007 um 11:21

    “Ein Minarett ist kein zwingendes Element einer Moschee”, sagt das Sprachrohr der Muslime, der iranisch-schweizerische Doppelbürger Farhad Afshar.

    http://www.espace.ch/artikel_368339.html

    Also, können wir ohne weitere Bedenken den Bau von Minaretten in unserer BV verbieten.

  20. Thomas am 5. Mai 2007 um 13:44

    Der Schluss von «Etwas ist nicht zwingend» auf «Man kann es verbieten» ist ja wirklich goldig. Ich werde bei anderen gesellschaftspolitischen Dingen wie militanten Rauchern oder Motorrad- und Autofahrern gerne auf diesen Schluss zurückkommen.

  21. Smith am 5. Mai 2007 um 15:42

    Der Islam ist eine menschenfeindliche Ideologie mit einigen Merkmalen einer Religion. Vom ersten Gesichtspunkt her gesehen ist es einige Anstrengung wert, die Ausbreitung seiner Anhänger auf dieser Welt zu verhindern. Ein Minarett-Verbot setzt das richtige Zeichen.

  22. sense2 am 5. Mai 2007 um 17:05

    @smith: und was ist das für ein zeichen? Wasser predigen und Wein trinken?

  23. Smith am 5. Mai 2007 um 17:10

    @sense2
    Das Zeichen ist: Unerwünschte Gäste mit übler Gesinnung mögen dorthin gehen, wo der Pfeffer wächst.

  24. Beat am 5. Mai 2007 um 17:34

    Ich sehe diese Vorlage als ein Nein zu Multi-Kulti. Hab ja schon ein paar Bögen gefüllt (natürlich verschiedene Unterschriften gesammelt)

  25. AlphaPapaGolf am 5. Mai 2007 um 17:53

    Den ungehobelten und frechen Ansprüchen der Muslime muss ein konsequentes NEIN entgegengesetzt werden.
    Zu den geplanten Moscheen mit Minarett und angegliederter Terroristenschule wollen die Muslime das Kopftuch durchdrücken und Sondergesetze in den Schulen veranlassen.
    Bald einmal wird sich ein Schweizer und Christ nur noch fremd in seinem eigenen Land fühlen.

    Beachte : Das Läuten der Kichenglocken wird mancherorts verboten. Bald aber lärmen die Muezzine schrill und aufsässig von jedem Minarett.

    Wo soll das noch hinführen

  26. fehldruck am 5. Mai 2007 um 19:04

    mal abgesehen davon, dass minarette kaum mit muezzin bewilligt würden, ist mir deren singsang immer noch hundert mal lieber als das dümmliche geplärre von leuten wie apg…

  27. quadour1 am 5. Mai 2007 um 19:40

    Ich kann ja APG’s Befürchtungen verstehen. Aber sie sind realitätsfremd!
    Ist dir eingentlich klar, dass beispielsweise in Frankreich die Muslime in knapp 50 Jahren die Mehrheit stellen werden oder in Deutschland wird dieser Wert in rund 60 Jahren erreicht.

    Europa wird islamisch, ob uns das passt oder nicht. Der Punkt dabei ist: bereits jetzt wohnen mehr als 15 Mio. Musels in Westeuropa, bereits in 2025 wird diese Zahl auf 30 Mio. bis 40 Mio. hochschnellen. Da kann man doch nicht einfach sagen, die dürfen keine Minarette bauen, aber wir Christen dürfen Glocken leuten lassen, darum geht es, alles andere ist doch realitätsfremde Augenwischerei.

    Beispielsweise sind in Deutschland z.Z. hunderte neuer Moscheen in Planung.

    Lies dazu unbedingt folgenden LINK:
    http://www.merkur-online.de/nachrichten/vermischtes/blickpkt/art281,790281.html?fCMS=1c56fcc0bbc5a6882c961dfd5a1673d0

  28. quadour1 am 5. Mai 2007 um 20:32

    Der Blogbetreiber hat leider recht: Wir müssen den immer grösser werdenden Islamgemeinden mehr Rechte geben, sonst drohen sie mit Gewalt.

    Im Schlussspurt um den zukünftigen französischen Präsidenten hat S.Royal auch gesagt:

    Madame Royal: Wählt mich oder stellt euch auf Straßenschlachten ein!

    Ich würde auch lieber Royal wählen.

    Link: http://www.politicallyincorrect.de/2007/05/madame_royal_wahlt_mich_oder_s.html

  29. Thomas am 6. Mai 2007 um 01:18

    Die Herren der Schöpfung, die hier schreiben, müssen wohl irgendwo eine Gehirnwäsche durchgemacht haben. Vielleicht lesen sie ja die Weltwoche oder die Schweizerzeit oder sind von Natur aus Angsthasen und trauen keinem, der ihnen über den Weg läuft. Was das Minarett mit islamischem Terrorismus zu tun haben soll, kann mir hier wahrscheinlich keiner der Hyperventilierenden darlegen.

    Warum setzt sich die SVP nicht dafür ein, die Freikirchen und die katholische Kirche zu verbieten? Darunter gibts einen genauso hohen Prozentsatz an Extremisten, die uns ins Mittelalter zurückkatapultieren wollen. Und all jene, die hier vom christlichen Abendland herumblabbern, sollen mir zuerst antworten, welches der hundert verschiedenen Christentümer, die sich zum Teil untereinander bekämpfen, sie meinen und wieviel wir unsere Freiheiten wohl eher der Säkularisierung, der Kirchenkritik und den Atheisten/Agnostikern als den Bibel-Fundis zu verdanken haben.

    Aber am Gescheitesten wärs halt doch, man würde den ganzen Religionskram endlich abschaffen – er produziert ja bloss fliessbandmässig Neurotiker. Sprengt die Kirchen und Moscheen in die Luft! «Ecrasez l’infâme!» (Voltaire)

  30. Bünzli am 6. Mai 2007 um 11:29

    Die friedliche, christliche und westliche Kultur komm besonders schön in Nordirland zum Vorschein. Das Ganze spielt sich nicht vor 50, 100 oder 1000 Jahren ab, sondern jetzt. Es wird von den ansässigen Christen gefordert, dass der 13m hohe Zaun zwischen den friedlichen Christen noch höher gebaut wird.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Nordirlandkonflikt

    http://www.blick.ch/news/schweiz/artikel62000
    Hier fragt ein gewisser Bundesrat: «Sind Minarette wirklich nötig?»

    Ich frage zurück: «Sind schweizer Nahrungsmittel wirklich nötig?»

    Wie die Grossverteiler seit längerem beweisen sind wir nicht auf Nahrungsmittel aus der Schweiz angewiesen.
    Zwiebeln aus Israel, Kartoffeln aus Südafrika, Biokorn aus den USA, Tomaten aus Marokko,, Blumenkohl aus Chile, Erdbeeren aus Kasachstan, Pilze aus China, Kräuter aus Indien, Wein aus Uruguay, Käse aus Frankreich, Fleisch aus Argentinien usw. alles kein Problem und erst noch viel günstiger und das ganze Jahr hindurch.

    Denn als Bauer muss man keine Lebensmittel produzieren. Die Bauern können Blumen als Dekorationen anpflanzen, Hanf für dieverse Anwendungen (Textilfaser bis Energieliferant), Schilf für Korbflechter etc.

    Deshalb ist die Produktion von Lebensmitteln in der Schweiz zu verbieten und unter Strafe zu stellen!

  31. Smith am 6. Mai 2007 um 12:59

    Aus der christlichen Kultur ist die moderne freiheitliche Industriegesellschaft entstanden. Vollkaskoversicherungen, dass alles richtig läuft und jedem alles recht gemacht wird, gibt es dabei auch nicht. Aus dem Islam ist nichts ausser Dekadenz, wirtschaftlicher Misserfolg, Diskriminierung und Gewalt entstanden.
    Der Blogbetreiber verkündigt, dass Islam Frieden heisst. Tatsächlich heisst Islam Unterwerfung oder Unterjochung, was auch exakt das Ziel der Muslims ist.
    Zum Kapitulieren ist es zu früh. Wenn diese Gewalt androhen, dann gehören diese ausgewiesen oder ins Zuchthaus gesteckt.Und die Einwanderung dieser Sozialhilfeimperialisten muss gestoppt werden.

  32. Thomas am 6. Mai 2007 um 13:33

    Viele Muslime sehen in der neoliberalen Spass- und Cüpligesellschaft Dekadenz, Misserfolg, Diskriminierung und Gewalt. Und sie sind mit ihrer Meinung nicht allein, denn viele Europäer, ob christlich oder nicht, sehen das auch so. Um den Sachverhalt ausreichend zu beleuchten, muss man allerdings auch auf die dekadenten Saudis verweisen.

  33. sudsy am 6. Mai 2007 um 13:48

    im Sufismus ist christliches , wie islamisches , wie jüdisches kultur- und
    religionsüberlieferungsgut vereint .
    die monotheistischen religionen zu diffidieren
    enstpricht der im post 30 erwähnten diskrepanz
    innerhalb der christlich zivilisatorisch
    (verteidigten) technokratischen ansichtsweise ,
    was dann mit der globalen realität etwas
    gemein habe oder sei …. dahingestellt .

    doch leben mit moslems ist oft friedfertiger
    als unsereins angenehm – aufgewachsen unter
    der doktrin dividere e imperare .

    wie geht es Mr. Singh der ein Punjabi Zentrum finanziert hat ?

  34. AlphaPapaGolf am 6. Mai 2007 um 14:43

    Es ist allerdings nicht an den Moslems das Christliche Abnedland zu verändern. Das machen wir selber.

    Wie dekadent und verdorben müssen die Moslems sein, wenn sie in Moschen und auf Märkten Splitterbomben zünden.

    Die Verderbtheit des Islams wird von keiner andern religion auch nur annähernd erreicht.

  35. quadour1 am 6. Mai 2007 um 20:03

    Hast du probleme mit Frauen, Thomas?

    Lässt du dir bereits einen Bart wachsen?

  36. m am 6. Mai 2007 um 20:33

    V.a. eine Begründung der SVPler für eine Minaret-Verbot ist absolut lachhaft:

    “Sie fürchtet eine «islamische Parallelgesellschaft».”

    Als ob nicht alle Religionen Parallelgesellschaften sind; hat doch unlängst Bischof Koch, in Zusammenhang mit dem Röschenzer Kirchenstreit verlauten lassen, dass die zivile Gerichtsbarkeit innerhalb der katholischen Kirche keine Kompetenz habe.

    Nicht nur die SVP, sondern auch die EDU sollen nicht so scheinheilig tun.

  37. m am 6. Mai 2007 um 20:35

    Und noch was (die SVP wird in ihrer Argumentation für das Minerat-Verbot immer lächerlicher):

    Ulrich Schlüer meinter an der Medienkonferenz in Bern, der Islam bestreite «im Namen behaupteter Religionsfreiheit die Gleichheit aller, auch beider Geschlechter vor dem Gesetz».

    Die SVP als Verteidiger der Gleichstellung? Die gleiche SVP, die Gleichstellungsbüro abschaffen will? Die gleiche SVP, deren Nationalrat Bortoluzzi in einer Nationalratsdebatte lauthals verkündet hat, er sei ein bekennender Anhänger der Ungleichheit?

    Es ist doch ziemlich offensichtlich, dass es der SVP weder um Gleichstellung und Gleichheit geht, sondern lediglich darum, mit hezerischen, an Rassismus grenzenden Aussagen Wählerstimmen zu gewinnen.

    Hallo, Schweizer Mitbürger! Wann wacht ihr endlich auf und merkt, dass ihr von der SVP für dumm und dämlich verkauft werdet?

  38. Smith am 6. Mai 2007 um 21:34

    Jetzt hat auch noch Frau Royal die Wahl verloren. Da wird es wohl nichts mit Schutzgeldzahlungen an mohammedanischer Erpresserbanden.

  39. Thomas am 6. Mai 2007 um 22:07

    “Hast du probleme mit Frauen, Thomas?”
    Ja, seit ich deine Hängebrüste gesehen habe, quadour.

    “Jetzt hat auch noch Frau Royal die Wahl verloren. Da wird es wohl nichts mit Schutzgeldzahlungen an mohammedanischer Erpresserbanden.”
    Leider wirds jetzt mit Sarkozy in Frankreich erst recht mal so richtig knallen – ob das jetzt frustrierte Muslime oder unterbeschäftigte Jugendliche sind. Rechtskonservative und kriminelle Gruppierungen heizen sich gerne gegeneinander auf, so dass sich der Angreifer und der Verteidiger immer ähnlicher werden.

  40. Smith am 6. Mai 2007 um 22:52

    @quadour1
    Da sitzt wohl ein frustrierter Sexist mit Talent zum Kaffeesatzlesen an der Schreibfeder??

  41. Thomas am 6. Mai 2007 um 23:16

    Ich weiss doch, dass quadour1 bei jeder Gelegenheit versucht, dem, den er für homosexuell hält, eins auszuwischen (was sich in diversen Foren-Diskussionen immer wieder gezeigt hat – damit hat er sich das Label «homophob» endgültig selber aufgestempelt).

  42. Smith am 6. Mai 2007 um 23:22

    @Thomas
    Aha, mit solchen Feinheiten bin ich nicht vertraut.

  43. AlphaPapaGolf am 7. Mai 2007 um 07:25

    Der türkische Dichter Ziya Gökalp :

    “Die Moscheen sind unsere Kasernen. Die Minarette sind unsere Bajonette. Und die Kuppeln sind unsere Helme.”

    Dies ist auch die Vision eines gewissen Recep Erdogan.

    Also Schweiz : Hüte dich vor den Moslems, sie haben die Kampfansage an den Westen klar signalisiert.

  44. sudsy am 7. Mai 2007 um 11:56

    Jalal ad-Din Mohammad Balkhi in Persia ,
    known as Rumi , (named after the city where he lived in the early thirteenth century :

    I Am
    and
    I Am Not
    ¨¨¨¨¨¨¨¨

    I’m drenched in the flood which has yet to come

    I’m tied up in the prison which has yet to exist

    Not having played the game of chess
    I’m already the checkmate

    Not having tasted a single cup of your wine
    I’m already drunk

    Not having entered the battlefield
    I’m already wounded and slain

    I no longer know the difference
    between image and reality

    Like a shadow
    I am
    and
    I am not

    Love Poems of Rumi edited by Deepak Chopra

  45. buchi am 7. Mai 2007 um 13:27

    @ An alle die sich wegen diesen Minaretten so entgeistern:

    Wie soll die Initiative Umgesetzt werden? Die Initiative würde im Grunde verhindern, dass Minarette auf bestehende Moscheen gebaut würden. Da ein Minarett aber ein Turm mit einem halbmond drauf bei einer Moschee ist, gibt es Wege trotzdem an eine Moschee mit Minarett zu kommen. Ein Beispiel gefällig?
    Man baut ein neues kleines Laden Lokal auf welchem einen kleiner Turm gestellt wird. Dieser haltet die max. Gebäudehöhe ein. Nach einem halben Jahr schliess man das Laden Lokal und macht eine Umnutzung in eine Moschee. Dadurch wird kein Minarett gebaut, aber der profane Turm wird plötzlich zum Minarett. Wenn die Umnutzung Zonenkonform ist, wird da wohl niemand verhindern können, dass plötzlich eine Moschee mit Minarett da steht. Oder soll es nur noch Kirchen erlaubt werden irgendwelche Türme zu bauen? Das wäre dann ein extremer Eingriff in die Gestaltungsfreiheit der Archidekten.

  46. m am 7. Mai 2007 um 18:13

    @buchi:

    Dass es der SVP nicht um realistische Politik, sondern lediglich um Stimmungsmache und Wahlstimmenfang geht, ist doch wohl klar. ;-)

    (Frei nach: Wir haben uns das jetzt so zurecht gelegt, verwirren Sie uns nicht mit Fakten. :-) ).

  47. Smith am 7. Mai 2007 um 21:36

    Jede Schweizer Gemeinde hat eine Bauordnung. Gemäss diesen kann ein Bürger nicht einfach bauen, was er will. Dies ist eine extreme Einschränkung für Bauherrn und Architekten. Wenn in der Stadt Zürich ein Bürger einen orientalischen Tempel mit Türmen bauen wollte, dann wird er abgewiesen. Es hat in Zürich auch mal eine erzkonservative Stadträtin gegeben, die gesagt hatte: “Zürich ist gebaut”. Mit der Begründung hat sie alle Bauherrn abgewiesen.
    Warum sollte also orientalischen Sektierern, welche fest daran glauben, dass man Frauen abschlagen muss, eine Baubewilligung mit Türmen erteilt werden, die normale Bürger nie bekommen werden?

  48. Rico am 8. Mai 2007 um 15:05

    Smith: “Es hat in Zürich auch mal eine erzkonservative Stadträtin gegeben, die gesagt hatte: “Zürich ist gebaut”. ”

    Die “erzkonservative” Stadträtin, von der Du sprichst, war Dr. Ursula Koch, auch mal SP-Präsidentin gewesen.

  49. Babylon am 8. Mai 2007 um 15:13

    @ Smith

    Und warum muss man dies in der Verfassung verankern? Wenn gegen Baurecht verstossen wird, dann ist durch diese Legislatur schon genügend Schutz vor baulichem Wildwuchs gewährleistet. Bei dieser ganzen Thematik sind einfach zu viele Emotionalitäten drin, dass eine nüchterne Lösung schwierig wird (sieht man schon an vielen Posts hier). Und genau das wird auch bezweckt, scheint mir.

  50. Thomas am 8. Mai 2007 um 20:39

    Und ausgerechnet dieselben Kreise wollen nun mit der Einschränkung des Verbandsbeschwerderechts den Schweizer Bürger entmündigen…

  51. Smith am 8. Mai 2007 um 22:10

    @Babylon: Die Bauordnungen sind nicht eindeutig und können von den politischen Behörden in einem weiten Bereich ausgelegt werden. Ein klassischer Gummiparagraph ist die Verpflichtung, dass ein Bauobjekt zum Dorfbild oder Stadtbild passen muss. Damit kann alles abgelehnt oder alles akzeptiert werden, je nach Lust und Laune. Frau Koch hat die Bürger und Firmen nach ihren Belieben in die Wüste geschickt, weil ihre zahlreichen Juristen immer ein Haar in der Suppe fanden. Ein Verfassungseintrag ist dagegen verbindlich.

    Ich stimme zu, es gibt viele überflüssige Gesetze und Initiativen. Das Verbandsbeschwerdegesetz ist ein solches. Die Abschaffung deselben entmündigt nicht den Bürger, sondern eine selbstgerechte Widerstandskämpferorganisation, welche glaubt, dass sie der Industrie Schwierigkeiten machen muss. Ein Formel 1-Verbot gesetzlich zu verankern, ist schlicht lächerlich (so geschehen durch Volksinitiative in den 50iger Jahren). Und die Idee, den Bürgern ein SUV-Konsumverbot vorzusetzen, kann nur von einem Zürcher Jung-Alzheimer-Verein stammen.

    Den Mullahs fällt kein Zacken aus der Krone bzw. dem Turban, wenn sie ihre Hetzreden gegen die westliche Welt ohne ein Minarett halten müssen.

  52. Babylon am 9. Mai 2007 um 09:46

    @ Smith

    Du schreibst selber, dass “alles abgelehnt oder alles akzeptiert werden” kann, was Bauvorhaben angeht. Reicht das nicht? Sicher doch! Und lustigerweise entschuldigst du dich gleich nachfolgend dafür, dass du in anderen Belangen für liberale Haltung und gegen Staatseinmischung bist. Das ist eine janusköpfige Einstellung, widersprüchlich sogar. Und alles weil du dir hast eine irrationale Angst machen lassen.
    Weiter schreibst du von dem “schlicht lächerlichen” Formel 1-Verbot. Ich sag dir mal was: Ein verfassungsmässiges Minarettverbot ist mindestens so lächerlich. Du wirst dich sicher freuen über die ausländische Presse, die sich genüsslich über die kleinkarierten Schweizerchen lustig machen wird. Die Initiative wird zumindest hoffentlich nicht angenommen werden.

    Du solltest echt deine schmalspurige Islamphobie ablegen. “Mullahs” usw.. das ist doch keine ernsthafte Diskussion, das ist unterstes Stammtischniveau. Was versprecht ihr euch eigentlich von solchen Aktionen? Hast du das Gefühl, durch eine solche Verfassungsänderung wird sich irgendwas in eine positive Richtung verändern? Nein, es ist lediglich ein Affront, eine zwecklose Beleidigung, die der hiesigen Gesellschaft mehr schadet als nützt. Wenn ich mich irre, klär mich bitte auf. Aber ohne hohle polemische Phrasen. Und nein, ich selber bin kein Moslem.

  53. AlphaPapaGolf am 9. Mai 2007 um 09:59

    Der Affront liegt darin, dass eingewandert und vielmals leider eingebürgerte Moslems hier in der Schweiz mit viel Druck, Polemik und Drohungen eine islamische Paralellgesellschaft einführen wollen, die Scharia über unsere Verfassung und Gesetze stellen.

    Die Minarette sind der sichtbare Ausdruck für diese imperialistische und intolerante Grundhaltung.

  54. Babylon am 9. Mai 2007 um 11:08

    @ APG

    Erstens: Woher nimmst du die Gewissheit, dass “eingewandert und vielmals leider eingebürgerte Moslems hier in der Schweiz mit viel Druck, Polemik und Drohungen eine islamische Paralellgesellschaft einführen wollen, die Scharia über unsere Verfassung und Gesetze stellen”? Das ist eine grobe Beleidigung aller Moslems, die jeglicher Grundlage entbehrt. Woher also “weisst” du diese Ungeheuerlichkeit? Zweitens: Wie genau würde ein Minarettverbot dieser imaginären Tendenz entgegenwirken? Ich seh selbst unter der Annahme dass es stimmen würde keinerlei Nutzen. Drittens: Ich behaupte sogar, das Gegenteil ist richtig, nämlich dass durch eine solche generelle Misstrauensbekundung allen Moslems gegenüber genau die Gemässigten geschwächt und verärgert und den Radikalen Öl ins Feuer gegeossen wird. Es gibt nichts besseres als solche Kopflosmassnahmen, um ein feindseliges Klima zu schaffen. Aber vielleicht wollen die Initianten das genau? Vielleicht wollen sie auch hier in der Schweiz radikale Islamisten fördern, damit sie nachher mit dem Finger darauf zeigen können und sagen: Hey, haben wirs nicht gesagt? Eine kleine self-fulfilling prophecy züchten, ideal für polemische Stimmungsmache und billigste Wähler- und Bauernfängerei.

  55. Bünzli am 9. Mai 2007 um 11:48

    Genau Babylon, die SVP tritt ständig allen “Anderen” ans Schienbein um dann das grosse Geplärre los zu lassen, wenn sich das Gegenüber wehrt; womöglich mit den gleichen Mitteln.

  56. buchi am 12. Mai 2007 um 00:10

    @ APG:
    Eine parallel Gesellschaft einführen mit Sharia Umsetzung können die Moslems besser im “Untergrund” mit Garagen Moscheen. Eine Moschee, der man an sieht, dass es eine Moschee ist, bewirkt, dass die nicht muslimische Schweiz auch hinschauen kann, was dort vor sich geht. Wenn Muslime in einem stillgelegten Industrieareal eine Moschee einrichtet wird niemand hinschauen.
    Minarette sind gerade ein Weg zur Integration der Muslime in die Schweizerische Gesellschaft, weil eine schöne Moschee mit auch mehr nicht Muslimische Besucher anlockt und so eine nicht nur religiösgeprägte Öffentlichkeit schafft.

  57. Kurt30 am 14. Mai 2007 um 13:43

    Was würde wohl geschehen wenn wir in Islamischen Ländern Kirchen aufbauen würden? Die Kirchen würden verbrennt werden und die Prediger darin wohl auch. Ich werde diese Initative auf jeden Fall annehmen.

  58. Babylon am 14. Mai 2007 um 13:52

    @ Kurt30

    Hallo Kurt! Schön dass wir mit dir einen so kompetenten Islamexperten in der Runde begrüssen dürfen! Woher hast du dein immenses, komplexes Wissen zur Materie? Erzähl doch ein bisschen mehr über die islamischen Länder, die du bereist hast.

  59. Smith am 14. Mai 2007 um 22:28

    Nordafrika und Vorderasien hat früher zehntausende von Kirchen gehabt. Die gesamte Bevölkerung war christlich und jüdisch. Die Kirchen wurden von den Muslimen zerstört, die Christen und Juden zwangskonvertiert, in die Auswanderung getrieben oder ermordet. Heute ist es in den dortigen Ländern verboten, Kirchen zu bauen. Dies gilt auch in der Türkei, die so eifrig in die EU möchte, weil es bekanntlich in Brüssel Geld zu holen gibt. Die Türken haben zuletzt um 1900 Millionen von christlichen Armeniern ermordet. Heute erklären die Türken, dass alles in Ordnung war und es wäre gar nichts passiert.

  60. Basilisk2 am 15. Mai 2007 um 00:01

    Das anachronistische Verhalten besonders des Herrn Oskar Freysinger ist kurz ein paar Sätze wert. Dieser SVP-Politiker ist ja auch auf diesen Seiten durchaus bekannt: die Doppelmoral dieses Herrn ist sprichwörtlich dokumentiert – er schreibt Pissoir-Prosa und angeblich Porno, hält es nicht so sehr mit der Wahrheit und ist notabene sogar noch Lehrer (Achtung liebe Kinderlein) und zieht jetzt gegen Minarette deftigst an!

    Herr Schlüer möchte gerne etwas Südafrika bei uns – aber keine Minarette..

    Und zu Jasmin Hutter fällt mir ausser Baumaschinen nichts ein – hat wohl auch noch eine Phobie!

  61. Babylon am 15. Mai 2007 um 10:34

    @ Smith

    Die Islamisierung von Nordafrika fand vor tausend Jahren statt. Ich weiss nicht was du damit sagen willst. Genauso könntest du die christliche Eroberung Südamerkas anprangern, die vor nicht mal halb so langer Zeit stattfand.
    Wenn es in einigen Ländern verboten sein sollte, Kirchen zu bauen, so ist das bedauerlich, aber wir leben im Gegensatz dazu in einem säkularisierten Staat, wo jeder seinen Glauben leben darf und keine Religion verboten ist. Zum Glück! Wenn du einen christlichen Gottesstaat möchtest, dann prost.

  62. RainbowNet Blog Schweiz » Blog Archive » Schweizer Taliban fordern Abschaffung der Religionsfreiheit am 15. Mai 2007 um 18:21

    [...] Mehr zum Thema: Ignoranz.ch [...]

  63. supergau am 17. Mai 2007 um 09:50

    Es ist eigentlich alles sehr einfach: Versucht doch einmal eine Bibel in ein islamisches Land
    einzuführen!
    In Saudi Arabien z.B. heisst es dann: Kopf ab.

    Wenn es in diesen Ländern schon Lebensgefährlich ist, den Namen Christus zu erwähnen, wieso sollen die hier ihre Tempel bauen dürfen?

  64. AlphaPapaGolf am 17. Mai 2007 um 12:51

    Der Krieg der Religionen trat nach dem Zerfall der Sowjetunion in eine neue, heisse Phase. Waren vor dieser Zeit nur einige islamische Länder intern vom Islamismus intern bedroht (z.B. Iran mit dem Diktator Khonmeini oder Aegypten von der Moslembruderschaft), tragen die Islamisten heute den Kampf offen in die westliche Welt.
    Sie nutzen dabei die Toleranz unseres Sytemes gnadenlos aus, um eben dieses Sytem aus den Angeln zu heben und auf den Trümmern des Westens eine Diktatur zu errichten, wie wir sie zwar kennen (Khomeini, Taliban, Pol Pot),aber im Cüpli- und Vergnügungs- und Konsumwahn glauben sie würde uns nie mehr erreichen können.

    Die Zeichen stehen aber auf Sturm…

    Wer sich später nicht auf einem Gebetsteppich nach Mekka ausrichten will oder in einem Kerker wiederfinden will, ist gut beraten sich den arroganten Forderungen der Moslems nach Minaretten, Moscheen, Muezzinen und Sonderrechten von allem Anfang zu widersetzen.

    Die Protagonisten des militanten Islam, vielfach leider bereits mit Schweizer Pass ausgerüstet, gehören lückenlos überwacht und aus dem Lande ausgeschafft.

  65. Thomas am 17. Mai 2007 um 14:14

    @supergau: Ganz einfach: Die meisten Muslime, die aus solchen Ländern hierher in die Schweiz kommen, haben selber unter der Repression gelitten. Sonst wären sie nicht hier. Es gibt also keinen Grund, die Muslime in der Schweiz mit islamischen Terroristen gleichzuschalten.

  66. Ruprecht am 17. Mai 2007 um 14:28

    @ Thomas

    “Die meisten…”, das heißt wohl zwei Drittel oder mindestens doch die Hälfte sind islamisch Verfolgte und haben Asyl in der Schweiz!?

    Repression heißt Unterdrückung. – Und auf welche Datenlage kannst du deine Repressionstheorie stützen?

    Machst du dir da nichts vor?
    Oder definierst du “Repressionen” anders?

  67. Thomas am 17. Mai 2007 um 15:47

    Nun, ich lese immer wieder die Berichte von Korrespondenten aus islamischen Ländern, v.a. in der NZZ oder höre die Kommentare von Journalisten wie Ulrich Tilgner oder Erich Gysling. Ein ganzes NZZ-Folio war dem Iran (Titel: Teheran) gewidmet. Dass sich die meisten Menschen aus diesen Ländern mehr Freiheit wünschen, ist offensichtlich. Ich will die Gefahr, die von einer Handvoll islamistischer Extremisten ausgeht, genauso wenig negieren wie diejenige, die von christlichen Fundamentalisten oder anderen Looser-Typen wie den Leibachers und Seung-Huis ausgeht, aber dieser Gefahr mit dem Verbot von Minaretten und Freikirchen zu begegnen, ist absolut lächerlich, wenn nicht sogar kontraproduktiv…

  68. Ruprecht am 17. Mai 2007 um 17:06

    Nicht ablenken, Thomas.
    Von “Loosern” wie “christlichen Fundamentalisten” ist nie die Rede bisher gewesen. Und von einem Verbot der Freikirchen auch nicht. Es ging und es geht hier um Minarette. Bleib halt bei der Sache.

    Minarette sind der Ort, von wo das Glaubensbekenntnis des Islam ausgerufen wird. Nach islamischem Verständnis ist das Gebiet, über dem das Glaubensbekenntnis gesprochen wird, islamisches Territorium. Minatette sind nicht mit Kirchtürmen zu vergleichen. Das wird oft gemacht, weil es sich so schön nach Gleichheit vor dem Gesetz anhört.
    Nach christlich-kirchlichem Verständnis sind läutende Glocken eine Einladung (Gebet, Gottesdienst) und sind nicht Bestandteil eines Gottesdienstes, das mit Ausrufung des Glaubensbekenntnisses beginnt und dem jedermann im hörbaren Umkreis zwangsweise ausgesetzt ist, sofern er nicht hörgeschädigt ist.
    Und ich habe vollstes Verständnis für Menschen, die absolut nicht fünfmal am Tag an einem Islam-Glaubensbekenntnis zwangsweise teilnehmen wollen. Was das Glaubensbekenntnis bedeutet, kannst du ja nachlesen.
    Insofern sind Wertungen wie “Minarette sind die Siegessäulen des Islam” nicht von der Hand zu weisen. Vollends dann, wenn sie zu einer “Fatih”-Moschee gehören. “Fatih” heißt Eroberer. Im Angedenken an jenen Mehmet II., der die christliche Hagia Sophia für den Islam erobert hat.

  69. Thomas am 17. Mai 2007 um 21:35

    Nicht ablenken? Das war nicht ich, der über Bibeln und Kirchen in islamistisch dominierten Ländern geschrieben hat. Genauso gut könnte ich auch etwas über die Muslime vom christlich dominierten Balkan schreiben. Aber wie bereits mehrmals erwähnt: wir leben in einem säkularen Rechtsstaat mit Religionsfreiheit und Minarette sind eine baurechtliche Angelegenheit, keine religionsphilosophische. Nichtsdestotrotz – wenn ich es denn schon getan habe – solltest auch du deine Quellen offenlegen, die dein Verständnis vom Islam konstitiuieren. Ich hoffe, es handelt sich nicht um unseriöse wie die Schweizerzeit oder die Weltwoche. Und was den Lärmpegel von Kirchenglocken und lauten Gebeten betrifft, so ist ersteres bestimmt lauter als der Strassenlärm und letzteres leiser als jener, es sei denn, du redest von einem lautsprecherverstärkten Muezzin, der in der Schweiz ohnehin nie erlaubt sein dürfte…

  70. Smith am 17. Mai 2007 um 22:55

    Warum sprengen “gut integrierte” Muslime in Europa Eisenbahnen und U-Bahnen in die Luft und ermorden damit unzählige Menschen, wo sie doch angeblich selber verfolgt werden??
    @Babylon: Die Islamisierung Nordafrikas war vor 1000 Jahren noch lange nicht abgeschlossen und setzt sich bis heute fort. Das jüngste Opfer sind die Christen im Sudan. Und das Stündlein der ägyptischen Kopten hat längst geschlagen.
    In Europa hat seit der spanischen Eroberung Amerikas die Reformation stattgefunden und die Kirchen sind aus der Politik verdrängt worden, was beides richtig war. Der Islam hat keine Reformation erlebt. Islam, Politk und Gesellschaft sind nach Überzeugung der Mohammedaner eine Einheit und es gibt keine Trennung. Für sie gelten die unmenschlichen Gesetze des Islams heute noch, wie sie vor über 1000 Jahren formuliert wurden und diese erklären sie als völlig unabänderlich. Wenn Europa als freie und säkuläre Gesellschaft überleben will, dann müssen wir diese Extremisten vor der Türe halten.

  71. Ruprecht am 18. Mai 2007 um 08:44

    @ Thomas
    Ich habe den Eindruck, du willst mich nicht verstehen. Habe ich irgend etwas von “Lärmpegel” gesagt?
    Es ist nicht der Lärmpegel, der entscheidet, ob jemand zwangsweise an einem Gebet einer Religionsgemeinschaft teilnehmen muss, sondern es ist die Tatsache, dass das islamische Glaubensbekenntnis öffentlich ausgerufen wird. Wer Religionsfreiheit in unserer westlichen Welt fordert, der darf nicht vergessen, dass dies auch die Freiheit bedeutet, nicht an religiösen Handlungen teilnehmen zu müssen. Gelegentlich wird dies als passive Relionsfreiheit bezeichnet (nebenbei ist dies auch der Grund, weshalb zahlreiche Eltern es ablehnen, dass muslimische Lehrerinnen im Unterricht das Kopftuch tragen).
    Und da redest du vom Lärmpegel. Ach, vergiss es.

  72. supergau am 18. Mai 2007 um 08:46

    @smith
    Du hast den Süden von Thailand vergessen.
    Da unten schreiten die mit Bomben und Selbstmordanschlägen nach Norden, genauso wie die das bei uns “Ungläubigen” im Westen tun.

    @Thomas Du schreibst dass die Muslime in die Schweiz kamen, weil sie unter den Repressionen litten.
    Heisst das, dass die Schweiz jeder Mensch auf Erden, der das Gefühl hat, er werde von den obrigen schickaniert, aufnehmen müsse?

    Gute Nacht Du schöne Schweiz

  73. Babylon am 18. Mai 2007 um 11:54

    Ok, hier gibts wohl einige, die sich vor dem Islam verängstigt in die Hosen machen. Da kann ich auch nicht viel anrichten. Nur eine Frage: Was versprecht ihr euch von dieser Minarettinitiative genau? Habt ihr echt das Gefühl, es würde irgendeinen Effekt haben, der eurer Islamphobie entgegenkommen würde? Wenn schon müsstet ihr doch konsequenterweise diese Religion als Ganzes verbieten. Mir ist mehr als schleierhaft, wie ein Minarettverbot irgendwelche Islamisten fernhalten sollte.

  74. Ruprecht am 18. Mai 2007 um 16:28

    @ Babylon
    Ich kann hier niemand erkennen, der “sich vor dem Islam verängstigt in die Hosen macht”.

    Aber ich kann erkennen, das Kritiker von Minarettbauten “Islamophobie” attestiert wird (was laut Org. Islamischer Konferenz mit Terrorismus gleichzusetzen ist). Und ich kann erkennen, dass dieser Stil (“sich in die Hosen machen”) frech, unsachlich und überheblich ist.

    Es geht auch nicht um das Fernhalten von “irgendwelchen Islamisten”. Das ist Aufgabe derjenigen, die für die Innere Sicherheit zuständig sind.

    Es geht vielmehr darum, dass eine reliöse Minderheit expansiv und uneingeschränkt Rechte für sich einfordert, die sie dort, wo sie in der Mehrheit ist, anderen in keiner Weise zugesteht. Und ein äußeres Zeichen dieser intoleranten Expansion ist der Bau von Minaretten. Wer hier zustimmt, der stimmt der steingewordenen religiösen Intoleranz zu.

    Das hat mit “Hosen machen” nichts zu tun. Aber das verstehen Sie offenbar nicht. Das hat mit Demokratie und Selbstbestimmung zu tun. Und die wollen einige Bürger hier nicht verlieren. Und deshalb ärgern mich arrogante Beiträge wie der Ihre.

  75. supergau am 18. Mai 2007 um 19:00

    @Babylon
    Ich nehme an dass Du keine Kinder hast, oder selbst noch ein halbes Kind bist!
    Ich habe Söhne zwischen 19 und 24 Jahren. Und ich könnte Dir Geschichten erzählen, was meine Söhne in diesen Jahren von dieser Religionsgruppe erdulden mussten.
    Die waren immer sehr stark. 10 gegen 1.
    Feiglinge bleiben Feiglinge!

    Über die noch feigeren Selbstmörder will ich nicht schreiben. Das würde zu Beleidigungen führen.

    Aber etwas darf ich Dir noch zu bemerken
    geben:
    Von diesen Typen scheissen wir ganz sicher nicht in die Hose.

  76. Babylon am 21. Mai 2007 um 09:23

    @ Ruprecht

    Sie siezen mich? Mir solls recht sein.

    Erstmal dies: Ich habe bewusst einen provokativen Ton gewählt, um ihresgleichen aus der Reserve zu locken. Dies ist mir offenbar gelungen.

    Erheitert hat mir Ihr Vorwurf, mein Stil sei “unsachlich, frech und überheblich”. Was ist denn diese Minarettinitiatve anders als unsachlich, frech und überheblich? Denken Sie mal drüber nach.

    Sie schreiben weiterhin, dass Islamisten durch die Zuständigen für die Innere Sicherheit ferngehalten würden/werden sollten. Dem stimme ich vollumfänglich zu. Nun drängt sich aber noch mehr die Frage auf, was Sie genau mit der Initiative bezwecken wollen.

    Sie schrieben weiter: “Es geht vielmehr darum, dass eine reliöse Minderheit expansiv und uneingeschränkt Rechte für sich einfordert, die sie dort, wo sie in der Mehrheit ist, anderen in keiner Weise zugesteht.” Das bedeutet umgekehrt also, dass wir zu Gunsten von irgendwelchen Rachegefühlen oder sonstwas (bitte klären Sie mich auf) unser verfassungsgegebenes Prinzip der Religionsfreiheit über Bord werfen sollen? Sie sind sich schon bewusst, dass mit einem Verfassungszusatz dieser Art die Religionsfreiheit und -gleichheit explizit verletzt wird, oder?

    Dann folgt ein seltsamer Satz: “Und ein äußeres Zeichen dieser intoleranten Expansion ist der Bau von Minaretten. Wer hier zustimmt, der stimmt der steingewordenen religiösen Intoleranz zu.” Das ist doch völlig unsachliches Geschwätz, entschuldigung. Wir müssen pragmatisch bleiben, wie es ein anderer Poster aus dem eher bürgerlichen Lager immerzu fordert. Wo ist der Brückenschlag zwischen kein verfassungsrechtliches Minarettverbot und Unterstützung von Intoleranz? Das ist mir nach wie vor schleierhaft. Sie können mich gerne weiterhin als arrogant bezeichnen, aber ich würde trotzdem gerne plausibel erklärt haben, wie das genau funktionieren sollte.

    Es folgt:”Das hat mit Demokratie und Selbstbestimmung zu tun. Und die wollen einige Bürger hier nicht verlieren.”
    Das hat überhaupt nichts mit Demokratie und Selbstbestimmung zu tun, im Gegenteil. Das hat mit medial gepuschten Ressentiments zu tun, mit Angst vor Fremdem. Und wissen Sie was, Ruprecht? Mit solchen Aktionen giessen Sie höchstens Öl ins Feuer der demokratiefeindlichen Islamisten, indem Sie ihnen einen weiteren Grund liefern, ihre Hasspredigten gegen den intoleranten und feindseligen Westen fortzuführen. Was versprechen Sie sich genau davon? Wohl nicht das, oder?

  77. Babylon am 21. Mai 2007 um 09:40

    @ supergau

    Über meine familiären Verhältnisse brauche ich hier im Thread nicht zu reden. Aber eines ist klar: Ich möchte meinen Nachkommen ebenfalls eine stabile, lebenswerte und demokratische Schweiz hinterlassen. Da sind wir uns wohl einig.

    Du schreibst von Jugendgewalt, nehme ich an. Gleichzeitig scheinst du dies aber allein auf den Glauben zu reduzieren. Wo ist hier der direkte Zusammenhang? Meinst du echt, die prügelnden Jugendlichen sind von der Religion so gemacht worden? Denk mal drüber nach.

    Und ich stell die Frage auch dir: Was genau würde eine Minarettinitiative bringen, um solche Probleme zu lösen? Vielleicht bin ich blöd, aber ich seh absolut keinen Zusammenhang zwischen Minaretten und Jugendgewalt. Dass Moslems zu einem beachtlichen Teil aus ganz anderen Kulturkreisen stammen birgt auch aus meiner Sicht Probleme. Und die Religion ist bevölkerungsanteilig auf dem Vormarsch. Die Frage ist nun: Wie darauf reagieren? Sicher nicht mit solchen Pseudoaktionen! Es gibt im Prinzip nämlich nur zwei konsequente Möglichkeiten: Entweder den Islam ganz verbieten (aus offensichtlichen Gründen nicht mein Favorit) oder sich bestmöglich damit arrangieren. Und dazu zählt eine gegenseitige Vertrauensbasis, und sicher nicht Hetzkampagnen. Die Attentate in einigen Ländern, die von “gut integrierten” Islamisten durchgeführt wurden, haben nicht zuletzt Nährboden gefunden in der gesellschaftlichen Ächtung und den Ressentiments nach 09/11, der Abdrängung in die zweite Klasse der Gesellschaft und die im Verborgenen gepredigten Hasstiraden der Islamistenführer.

  78. Ruprecht am 21. Mai 2007 um 17:08

    @ Babylon
    Ich hab mir nach Ihren Entgegnungen lang überlegt, ob Sie nichts verstehen wollen – oder nichts verstehen können. Anfänglich war ich unschlüssig, aber gegenwärtig steht es 5:0 für “nicht wollen”. Ein Eindruck, den andere von Ihren Texten offenbar auch haben.

    Ich kann mir daher weiteres Argumentieren sparen.

  79. Babylon am 21. Mai 2007 um 17:35

    @ Ruprecht

    Was soll ich darauf antworten? Seien Sie versichert, werter Ruprecht, dass ich ganz ehrlich nicht verstehe, was Sie eigentlich wollen. Ich verstehe zwar Ihren Standpunkt in gewisser Weise (Sie mögen keine Moslems, aus welchen Gründen auch immer). Aber was ich noch immer nicht verstehe, ist was diese Initiative soll. Diese Frage habe ich mehrmals gestellt, sie wurde nie logisch und plausibel beantwortet. Alles was ich las waren schwammige, fadenscheinige Floskeln. Dies sowohl im Initiativtext als auch in den verteidigenden Postings hier. Als einzigen Zweck (den ich mit meiner offenbar bescheidener Auffassungsgabe ermitteln kann) sehe ich einen provokativen, sinnlosen Affront Moslems gegenüber, genährt von hanebüchener Angstmacherei. Ja, es ist nämlich nichts anderes als Angst dahinter, die von feissen Politikern geschürt wird!

    Falls dem nicht so ist, lassen Sie mich teilhaben an der Erkenntnis, welche realen Vorteile eine solche Initiative bringen könnte! Falls Sie dazu nicht in der Lage sind, mache ich mir weiterhin meine eigenen Gedanken dazu und werde sie gegebenenfalls auch äussern.

    Eine Ersparnis weiterer “Argumentation” Ihrerseits sehe ich übrigens schlicht als Kapitulation, werter Ruprecht.

  80. Smith am 21. Mai 2007 um 23:50

     @Babylon: Wenn eine Diskussion sich nur noch im Kreis bewegt, muss man besser aufhören. Am besten sieht man die Minarett-Initiative als Anregung für die Menschen, sich über den Islam Gedanken zu machen. Dass da einiges faul ist, haben inzwischen fast alle verstanden. Und dass ausländische Prediger hierzulande Hass predigen, kann wohl nicht sein.
    Letzten Endes geht es nur um eine Frage: Soll in einer freien Gesellschaft die Intoleranz toleriert werden? Die Extremisten aller Farben haben immer für sich selber Toleranz reklamiert, aber die Bürger waren nicht immer bereit, diesen Forderungen nachzugeben. Un da wo sie nachgaben, ist meist ein Riesenfiasko herausgekommen.

  81. Thomas am 22. Mai 2007 um 00:11

    Islamistischen Terrorismus mit dem Verbot von Minaretten zu bekämpfen, ist etwa gleich naiv, wie ein brennendes Tischtuch mit dem Blasebalg löschen zu wollen. Anstatt den Euro-Islam hierzulande willkommen zu heissen, zu fördern und mit diesen Menschen aus diversen verschiedenen Kulturen den respektvollen Austausch zu pflegen, will man sie ausgrenzen, vergraulen und in die Arme von Extremisten hineinbugsieren. Zum Glück wird die Initiative vermutlich durch die Verletzung des Völkerrechts für ungültig erklärt…

  82. Babylon am 22. Mai 2007 um 08:53

    @ Smith

    Sich Gedanken um den Islam zu machen ist absolut notwendig in der heutigen Zeit, da bin ich mit dir einig. Aber dies sollte in anderer Form geschehen als mit einer solchen Initiative. Ich will auch auf keinen Fall, dass “ausländische Prediger” hier Hass predigen. Aber dies hängt aus meiner Sicht nicht davon ab, ob Minarette erlaubt sind oder nicht; Hass kann auch in finsteren Hinterräumen gepredigt werden. Wie Thomas richtig schreibt ist es viel wichtiger, einen konstruktiven Dialog zu suchen und den gemässigten Islam zu unterstützen (und damit Einfluss zu haben), anstatt alle Moslems offen zu verteufeln und in den Untergrund zu drängen. Intoleranz soll auf keinen Fall toleriert werden, aber bist du dir bewusst, dass diese Initiative auch ein Paradebeispiel von Intoleranz darstellt?
    Im Übrigen könntest auch du mir die Frage beantworten, inwiefern Minarette direkt Intoleranz erzeugen. Dies implizierst du genauso wie die anderen Initiativbefürworter. Dies ist des Pudels Kern, und noch immer seid ihr die Antwort schuldig.

  83. Ruprecht am 22. Mai 2007 um 18:31

    @ Babylon
    Ja, ich kapituliere. Aber nicht vor Ihren Argumenten, die meiner Ansicht frei von Logik und Grundlagenwissen, dafür umso mehr von idealistischer Blauäugigkeit geprägt sind.

    Ich kapituliere, weil für mich die Gewährung von Toleranz einer intoleranten Religion gegenüber schlicht töricht und eine unbegreifliche Forderung ist. Offenbar finden es die Fürsprecher in Ordnung, dass Menschen in „Gläubige“ und „Ungläubige“ eingeteilt werden und es geboten ist, gegen letztere so lange zu kämpfen, bis diese auch „gläubig“ sind. Wer so denkt, der will keinem Argument zugänglich sein.

    Ich kapituliere, weil Leute, die eine Ideologie wahnwitzig verharmlosend „Euro-Islam“ nennen, dessen vielfältige „Euro“-Spielarten von Lüge (DK), Hass (Prediger in GB) und Mord (NL, B, D, F), akzeptieren, und ihn mit glänzenden Augen „Willkommen“ heißen (lesen diese Leute eigentlich keine Zeitungen?). Wer so denkt, der will keinem Argument zugänglich sein.

    Ich kapituliere, weil Tagträumer einen „konstruktiven Dialog suchen“ und einen „respektvollen Austausch“ wollen. Der Islam sieht sich als die einzige wahre Religion (wissen das diese Leute denn nicht? Lesen die denn keinen Koran? Lesen die denn überhaupt etwas außer den eigenen Postings?). Muslime (daher auch: „Mohammedaner“) sehen das Leben des Mohammed als ihr ganz persönliches Vorbild. Einen Dialog von diesen mit Nicht-Muslimen (meinetwegen auch mit Christen) kann es daher gar nicht geben; vielleicht noch übers Wetter, aber dann ist Schluss. Ein Dialog setzt gleiche Semantik sowie Gleichberechtigung der Gesprächspartner voraus. „Gläubige“ und „Ungläubige“ gleichberechtigt? Dies ist im Islam undenkbar (wissen das die konstruktiven Dialogsucher und respektvollen Austauscher denn nicht?). Worüber soll denn ein Dialog geführt werden? Über die „Rechtmäßigkeit und Verbindlichkeit von Teilen der staatlichen Ordnung für Muslime“? Über die „Möglichkeiten der Einführung der Scharia für die muslimische Minderheit als Ausdruck toleranten Verhaltens der nichtmuslimischen Mehrheitsgesellschaft“? – Ist den Dialog- und Austauschbefürwortern klar, dass unsere staatliche Ordnung von Muslimen nur soweit akzeptiert werden kann, wie sie sich mit der Scharia vereinbaren lässt? („Menschenrechte im Islam“). Wer so denkt, der will keinem Argument zugänglich sein.

    Ich kapituliere, weil es Leute gibt, die den Minarettbau propagieren. Wer das tut, der lädt eine intolerante Religion/Ideologie ein, ja fordert sie geradezu auf, diese Bauwerke als äußeres Zeichen des Sieges über die „Ungläubigen“ aufzurichten. Wer so denkt, der will keinem Argument zugänglich sein.

    Und was sollte ich in diesen Fällen tun? Ich gebs halt auf…

  84. Babylon am 23. Mai 2007 um 10:00

    @ Ruprecht

    Meine Argumente sind also frei von Logik und Grundlagenwissen. Ich nehme an, Sie sind renommierter Islamexperte, dass Sie sich so ein Urteil herausnehmen? Ansonsten ist dies nämlich nur heisse Luft. Wo haben Sie Ihr Wissen denn her? Aus der Weltwoche? Auf Ihre Feststellung, meine Argumente seien von idealistischer Blauäugigkeit geprägt, ist ebenso aussageschwach. Ich könnte Ihnen umgekehrt vorwerfen, Ihre Argumente seien von ideologischer Scheuklappenäugigkeit geprägt. Lassen wir das.

    Sie bringen es auch im letzten Posting nicht fertig, sinnvolle Erklärungen zu liefern, warum ein Minarettverbot irgendwas verbessern würde (wir reden hauptsächlich nämlich über dies, nicht den Islam allgemein). Sie sehen offenbar im Islam eine reale, unmittelbare Bedrohung für die Schweiz. Sie sind überzeugt, alle Moslems seien brutale, komplett indoktrinierte Monster, deren einziges Ziel es ist, die ganze Welt zu einem Kalifat zu machen. Sie überschätzen die Sache gewaltig. Aber selbst wenn es so sein sollte, was zum Teufel bringt so ein Minarettverbot? Ich seh das nach wie vor nicht ein. Sie verfallen beim Erklärungsversuch wieder in seltsame Phrasen: “[...] Bauwerke als äußeres Zeichen des Sieges über die „Ungläubigen“ aufzurichten.” Das ist doch mythisch angehauchter Bullshit, sorry. Tatsache ist: Wir haben einen Teil der Bevölkerung, der halt leider Gottes dem Islam angehört. Und wir haben eine Verfassung, die Religionsfreiheit garantiert, solange diese Religion sich unseren Gesetzen unterordnet. Und das tut sie bisher in der Schweiz. In dubio pro reo. Wir sind doch kein verdammter christlicher Talibanstaat!

    Danach wird es lächerlich. Sie werfen mir vor, ich würde den Minarettbau propagieren. Ich propagiere gar nichts, ausser die Einhaltung unserer Verfassung und den Ideen dahinter. Mir ist es lieb und recht, wenn keine Minarette gebaut werden, ich seh solche Dinger lieber in den Ferien. Und wir haben Bauverordnungen, die baulichen Wildwuchs verhindern. Sie kommen mir vor wie die US-Neocons: “Wer nicht für uns ist, ist gegen uns”. Ich sei keinen Argumenten zugänglich, schreiben Sie. Nochmals: Welchen Argumenten? Verlinken Sie doch etwas von Ihrer Fachliteratur, ich lass mich gerne von Fakten überzeugen. Aber nicht von solchen aus der Luft gegriffenen Allgemeinplätzen.

    Und nun bitte keine Predigt mehr. Ich will auf deutsch und deutlich wissen, was genau der Nutzen dieser Verfassungsänderung sein soll. Ohne Phrasen und Worthülsen. Bin gespannt ob Sie das schaffen, Ruprecht.

  85. Thomas am 29. Mai 2007 um 00:45

    Der Herr Trauffer von der Bischofskonferenz hat im Club von SFDRS Tacheles geredet – ich kann ihm nur zustimmen: Man höre sein Votum an den Stellen 13:03, 52:32 und 1:17:30…

    http://www.sf.tv/sf1/club/index.php?docid=20070522

  86. veganer19ag am 16. Oktober 2007 um 03:14

    Betreffend Minaretts-Verbot bin ich auf der Seite der SVP. Warum? Weil der Islam eine Gefahr der freien Meinungsäusserung darstellt, (Van Goth lässt grüssen) ebenfalls die Menschenrechte gelten im Islam nichts. Man stelle sich nur den Iran vor, inwelchem Homosexuelle Jugendliche vor jubelnder Menge kaltblütig erhängt werden, nach der Sharia. Nach Statistiken zufolge ist der fundamentalistische Islam am kommen, in Deutschland haben Umfragen an Jugendliche ergeben dass bis zu 30-35% die Gewalt beführworten wenn es dem Islam dienen würde. Daraus zeigt sich, wieschwierig eine Integration von Muslime scheint. Ich habe jedenfalls die Initiative gegen den Bau von Minaretten unterschreiben, vorallem auch weil ich selbst Homosexuell bin, und es mich erschüttert wenn ich die Bilder aus dem Iran sehe, inwelchem Muslime friedliche Menschen kaltblütig umbringen. Der Islam darf keine Zukunft bei uns haben, er ist eine von Gewalt, Mord und Todschlag geprägte Religion, in Bern fordern bereits Muslime Ihren eigenen Friedhof, nach neusten Informationen haben Sie diesen auch erhalten. Dies zeigt die pure respektlosigkeit, gegenüber einem Gastland inwelchem man sich befindet. Mensch ist Mensch, und es gehört sich nicht dass eine Gruppierung einen eigenen Friedhof sich wünscht, nur weil Sie meinen Christen oder andersgläubige wären “unrein” nach dem Koran. In Aarau wurde ein Hund von einer Lehrerin aus dem Schulunterricht entfernt, weil ein Muslimischer Vater sich bei der Lehrerin beschwerd hat, der Hund sei nach dem Islam unrein,und daher gehöre er aus dem Schulunterricht. Unglaublich! Durch solche nicht-integrierbare wird Rechtsradikalismus gefordert, bevor diese Leute bei uns Minarette bauen dürfen, sollen Sie in Ihren eigenen Herkuntsländern mit den Menschenrechten aufräumen, ansonsten können Sie keine tolerants von vernünftigen Menschen erwarten. Gruss

  87. wasser am 26. Oktober 2007 um 18:05

    Jede Form von Glaubensausübung muss sich ganz klar an unsere Verfassung halten. Das gilt auch für den Islam. Da gebe ich der SVP recht. Von muslimischer Seite wird gesagt, dass das Minarett nicht im Koran vorkommt und für die Glaubensausübung nicht von Bedeutung ist. Es besteht also weder ein religiöse Notwendigkeit für ein Minarett, der Bau eines Minaretts ist aber auch nicht Verfassungswidrig. Also gilt für den Bau eines Minaretts die Bauordnung. Der Bau eines Minaretts muss aber abgelehnt werden, wenn dahinter ein verfassungsfeindliches Motiv nachgewiesen werden kann.

    Die SVP muss sich bewusst sein, dass die Reduzierung von 1.4 Miliarden Muslimen und unzähligen Variationen des Islams (z.B. Sufismus) auf eine singuläre muslimische Identität sehr gefährlich ist. Damit spielt Sie den fanatischen Muslimen in die Hände, die ebenfalls alle Muslime, Christen und Juden in drei Töpfe werfen und den Kampf der Kulturen/Religionen wollen!

    Schon immer war die Reduzierung von Menschen auf eine Identität Anlass für unvorstellbare Grausamkeiten (u.a. der Völkermord in Ruanda Hutu gegen Tutsi, Nazionalsozialismus).

    Für die überwiegende Mehrzahl der Muslime, aber auch der Juden und Christen ist ihre Glaubenszugehörigkeit EIN Aspekt ihrer Identität aber nicht der einzige.

    Es ist unbedingt notwendig diese muslimischen Kräfte, die einen verfassunggemässen Islam wollen und keinen absolutistischen zu fördern und zu fordern. Heisst den Islam in seiner verfassungskonformen Form den christlichen Glaubensgemeinschaften gleichzustellen und den muslimischen Organisationen die gleichen Rechte UND! Pflichten wie es unsere offiziellen Religionsgemeinschaften auch haben, zu geben.

    JEDE! RELIGION MUSS GANZ KLAR IN DIE SCHRANKEN GEWIESEN WERDEN UND DIESE SCHRANKE IST UNSERE DEMOKRATISCHE VERFASSUNG.

    Die Neigung die menschliche Vielfalt und Unübersichtlichkeit auf eine singuläre Identität zu reduzieren nimmt auf der ganzen Welt zu und muss unbedingt bekämpft werden. Sonst landen wir wirklich beim Kampf der Kulturen, den wir aber selber erzeugt haben.

    Das folgende Buch kann ich euch dazu wärmstens empfehlen

    http://www.amazon.de/Identit%C3%A4tsfalle-Warum-keinen-Krieg-Kulturen/dp/3406558127

  88. choze am 7. März 2009 um 22:01

    der siech heisst christian waber, nicht weber

  89. albi2000 am 26. Januar 2010 um 11:49

    In der Schweiz ist Das Minarettenverbot Angehnomen worden, man weiß aber nie, wann der Bundesrat das Verbot auf Grund des Notrechts wieder aufheben wird.

    Viele Schweizer haben mit dem Ja zum Minarettenstop bekundet, dass sie keine Minaretten und allenfalls auch keine Muslims nötig haben, damit die Kirche im Dorf bleibt.
    Die Kirchenglocken haben ja nebst dem Stundenschlag auch noch eine weitere Funktion: Die Christen, die die Kirche noch nie von innen gesehen haben, können sich dann vergewissern, wenn sie das Geläute hören, das der Kirchturm noch nicht durch eine Minarett ersetzt wurde.
    In eine paar Jahren könnten auch die Hindus kommen. Sie sind zwar schon da, ein paar Lokale meist in Hinterhöfen als Tempel benützt, einige Bücherläden und vegetarische Restaurants, wir haben sie noch nicht so ernst genommen, zb.die Hare-Krischna-Bewegung und andere. Tausende von tamilischen Flüchtlingen kommen auch noch dazu. Der amerikanische Guru Maharaj Ji mit seinen Videokonferenzen in allen Stätten land auf land ab, hat auch einen großen Zulauf.( Devine-Light-Mission)

    Doch wenn sie dann mit ihren vollen Programm auftreten, –Karnevalähnliche Umzüge mit Elephanten und unzähligen Göttern, Feuer- und Schwerterlaufen, Tempelbauten mit Statuen auf dem Dach etc,- dann müssen die Schweizer wieder an die Urne. (Man denke da auch an den indischen Guru Bhagwan in Amerika, der mit den 99 Roll-Reuss, der in Oregon riesige Ländereien kaufte.)
    Und wenn sie dann noch mit ihrem Gott Krischna daherkommen, der innerhalb von 30 tagen über 10 Tausend von Hirtenmädchen begatten kann, so sind dann die Bauerntöchter und die Landwirtschaft in Gefahr, da müssen dann auch noch die Einreisebewilligungen verschärft werden.

    http://www.repage2.de/member/allenbach/index.htm

Kommentar verfassen

Sie müssen eingeloggt sein um Artikel zu kommentieren.

Twitter Beiträge

Ähnliche Artikel

Rubriken

Stichwörter

20min Abstimmung AKW Asylgesetz Atomkraft Blocher Bundesrat Christoph Blocher CO2 Diskriminierung Energie Extremismus FDP Feinstaub Geländewagen Gleichschaltung Greenpeace Initiative Kantonsrat Klima Klimaerwärmung Klimawandel Nationalrat Offroader Ozon Personenfreizügigkeit Polizei Referendum Regierungsrat Schengen Schlamassel Schweiz Service Public Sparwut SUV SVP Ueli Maurer Ulrich Schlüer Umwelt Verkehr Vorsicht Kunde Wahlen Wahlkampf Zürich Zivilcourage

Das Politik Forum ist CO2 neutral

Neuste Kommentare

Archiv

Diskutiert im Forum

Werbung