Hier Werben?

SVP-Exponenten zu Busse verurteilt. Rassendiskriminierung!

Die beiden SVP-Parteisoldaten Heinz Müller und Gabriela Rauber haben sich despektierlich gegenüber Kosovo-Albaner geäussert. Die Staatsanwaltschaft hat mit der Begründung geklagt, dass die beiden SVP-Exponenten “die Ethnie der Kosovo-Albaner in einer gegen die Menschenwürde verstossenden Weise herabgesetzt” haben. Nun wurden sie verurteilt und zu 500 bzw. 200 Franken Busse verknurrt.

Die beiden hatten sich wiefolgt geäussert:

Heinz Müller sagte im Interview wörtlich:

Zum Beispiel die Kosovo-Albaner. Sie legen eine Gewaltbereitschaft an den Tag, die wir hier so nicht kennen. Sogar die Integrationskommission hat kürzlich kapituliert

Gabriela Rauber sagte:

Die Kosovo-Albaner nehmen sich nicht die Mühe, sich anzupassen. Sie wollen uns ihre Gewaltbereitschaft aufzwingen

Nach dem Einwand, sie spreche von einer Minderheit, sagte Rauber:

Das glaube ich nicht.

Die beiden sind keine Unbekannten, Heinz Müller ist Solothurner SVP-Kantonsrat, Präsident der SVP des Kantons Solothurn und Mitglied Zentralvorstandes der SVP Schweiz. Gabriela Rauber ist Ortspräsidentin von Grenchen.

Ganz klar, solche Äusserungen können nicht toleriert werden. Auch Sonderberichterstatter der UNO, Doudou Diène prangert an, dass sich die Politik in der Schweiz zu wenig von Rassismus abgrenze, gemeint waren natürlich die SVP und die SD.

Quelle: swissinfo

Dieser Artikel wurde von pipo am Freitag, 27. Januar 2006 in der Rubrik Politik und zu den Stichwörtern , , , , , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

14 Kommentare zum Artikel “SVP-Exponenten zu Busse verurteilt. Rassendiskriminierung!”

  1. Chevy am 27. Januar 2006 um 15:26

    Es ist falsch alle in einen Topf zu werfen. Wenn eine Bevölkerungsgruppe die 30% ausmacht 1999 über 54% der Verbrechen verübt heisst das dass in dieser Bevölkerungsgruppe die Kriminelle Energie mindestens doppelt so hoch ist wie bei den Anderen.
    Solange der Bund solche Zahlen veröffentlicht ist es klar das es nur eine Frage der Zeit ist bis jemand statt Ausländer Albaner Russe oder Schurkenstaat sagt

    Leider finde ich keine Aktuellern daten, auch haben die Grünen oder die SP wollen da nicht helfen.

    Die statistischen Untersuchungen zeigen zwar eine noch sehr unterschiedliche und im Ergebnis unbefriedigende Erfassung und Bearbeitung kriminalitätsrelevanter Daten, machen aber deutlich, dass Nichtschweizer nicht nur in der verdächtigte Personen erfassenden Polizeilichen Kriminalstatistik (1999: 54,3%), sondern auch in der Verurteiltenstatistik (1998: 46,3%) mit einem hohen Anteil registriert sind.

    quelle: http://www.bfm.admin.ch/index.php?id=483&S=0

    Das nächste mal muss er halt sagen:

    Zum Beispiel die Ausländer. Sie legten 1999 eine Gewaltbereitschaft an den Tag, die wir hier so nicht kennen. Sogar die Integrationskommission hat kürzlich kapituliert

    Aber die Schweizer Behörden haben nichts anderes zu tun als Symptome zu unterdrücken und sich selbst damit zu bereichern, anstatt die Gesetzte so anzupassen dass solch Zustände und Aussagen erst gar nicht entstehen.

  2. Grimsdottir am 27. Januar 2006 um 17:24

    Die letzten drei Nachrichten enthalten endlich wieder das Wort SVP, ich dachte schon, Sandro vernachlässigt seine primitiven Anschuldigungen und hysterische Rückenschiessereien auf Blick-Niveau.

    Als ich den Titel gelesen habe, dachte ich; Hmm, hat wieder wer geredet bevor er das Gehirn einschaltete. Aber was ich gelesen habe, fand ich in keinster Weise schlimm. Klar darf man nicht alle in einen Topf werfen, aber anhand der Statistiken sollte man das so sagen dürfen.
    Und wenn einer nicht dieser Meinung ist, gibt es Statistiken und ich will von ihm nicht hören, Pitbulls gehören verboten. Damit wirft man doch alle in einen Topf und bei denen ist das Aggressionspotenzial auch nicht immer gleich hoch ;-)

  3. AlphaPapaGolf am 27. Januar 2006 um 19:25

    Nehmts gelassen, Kosovo ist der Lieblingsspielplatz unserer Politiker, allen voran die rote Calmy-Rey, die bereits wieder in diese Provinz geeilt ist, um einen “Präsidenten” zu beweinen.
    Kosovo ist kein anerkannter Staat, sondern eine Provinz in Serbien (ähnlich einem Kanton in der Schweiz). Keinem ausländischen Minister würde es z.B einfallen, zu einer Beerdigung des Regierungsratspräsidenten eines Kantons zu eilen.
    Auch Schmid profiliert sich mit seiner Truppe, die dort unten Handlangerdienste leistet, derweil Kosovaren auf der faulen Haut herumliegen.
    So kocketiert man halt mit der Gewalttätigkeit dieser Leute und lässt sich nach Strich und Faden ausnehme (Kilchberg).

  4. Pete am 27. Januar 2006 um 20:35

    Schon krass, wie schnell man in der Schweiz verurteilt wird!

  5. Didio am 31. Januar 2006 um 01:08

    ICh verfasse gerade eine Arbeit über die Problem von Ausländern in der Schweiz,,, zu eruren Komentaren, kann ich nur sagen, dass mich solche Aussagen tief berühren. Wie kann man nur so Ignorant sein. Mehr gibt es zu euren Aussagen gar nicht zu sagen.
    Mfg

  6. pipo am 31. Januar 2006 um 13:40

    Danke Didio, schön gibt es noch Personen mit einem gesunden Menschenverstand. Diese Ausländer-Hatz ist einfach grauenvoll.

    Aus den Kommentaren von Euch Chevy, Grimsdottir und APG muss ich einfach schliessen, dass ihr alle Nichtschweizer auf eine tiefere Ebene stellt. Sie bloss als Werte in einer Statistik seht. Die Menschen hinter den Zahlen scheinen euch offensichtlich scheissegal zu sein.

    Mensch = Mensch oder?

  7. Grimsdottir am 31. Januar 2006 um 21:34

    Danke Pipo für diese Unterstellung.

    Und Hund = Hund, oder?
    Wieso also differenzieren und gewisse Rassen verbieten?

  8. trotzdem am 1. Februar 2006 um 11:36

    @Grimsdottir

    Also: Mensch = Hund?

    Wuff!!

  9. Chevy am 1. Februar 2006 um 12:14

    @ trotzdem

    da ja Tiere keine “gegenstände” mehr sind ist deine aussage soweit richtig.

  10. careless am 1. Februar 2006 um 15:41

    in bevölkerungsschichten mit tiefem einkommen und tiefem bildungsniveau ist die kriminalität am höchsten. wenn wir also in der CH arbeitsplätze schaffen für leute ohne bildung, müssen wir uns über die negativen auswirkungen nicht wundern. damit wir uns richtig verstehen: die “ausländer” in der CH sind nicht einfach so gekommen. wir CH haben sie geholt!
    anders gefragt: kennt jemand einen bauern, der einem CH arbeit gibt?
    ein schlauer CH hat schon vor jahrzenten(!) gesagt: wir haben nach arbeitskräften gerufen, und gekommen sind menschen…

  11. Grimsdottir am 1. Februar 2006 um 17:13

    Diese (gewagte) Gleichstellung sollte nichts anderes als mal zu fragen; wenn wir nicht sagen dürfen, dass eine Bevölkerungsgruppe mehr Probleme macht (ungeachtet jegwelcher Zustände) ohne, dass das gleich rassistisch ist (da ja gilt Mensch = Mensch) wieso fordern dann vorallem Linke, wegen eines Vorfalls eine ganze Rasse von Hunden zu verbieten? Ich kann nach meinen Vorstellungen durchaus sagen, dass wir (Hund und Mensch) Lebewesen sind, und wegen gelegentlicher Ausreisser nicht auf alle schliessen dürfen. Deswegen gehören gewisse Hunderassen genau so wenig verboten, wie gewisse Bevölkerungsgruppen. Was aber nicht heisst, man dürfe Probleme verschweigen und keinen Diskurs führen. Dies scheint allerdings genau nicht der Fall zu sein, was für mich heisst: Auf Hunden, die sich nicht verteidigen können, darf man rumhacken, Probleme mit gewissen Bevölkerungsgruppen, die nach Statistik und Eigenerfahrung existieren, ansprechen aber nicht. Und dass ich für worldtraveller deswegen wahrscheinlich schon ein Faschist bin, belustigt mich.

  12. Thomas am 1. Februar 2006 um 21:22

    Vielleicht bist du kein Faschist, aber zumindest ein Sozialdarwinist. Dein Vergleich von Menschen mit Tieren scheint dies zu zeigen.

    @careless: Genau, solange Ausländer zu Billiglöhnen hier arbeiten oder unsere Markenartikel im Ausland billiger herstellen (z.T. Kinderarbeit), kann es der politischen Rechten (inkl. FDP) nur Recht sein, denn es geht um wirtschaftliche Interessen, und die kommen bekanntlich vor den Menschenrechten. Dies berechtigt sie jedoch in keiner Weise dazu, ausländische Bevölkerungsgruppen, die aus einem Kriegsgebiet stammen, auf diese Weise zu verunglimpfen.

  13. Forum Politik » Kriminelle SVP Mitglieder, die grosse Liste am 9. März 2006 um 14:11

    [...] Heinz Müller, Rassendiskriminierung (2006) [...]

  14. » Blog Archive » Schweizerische Verbrecher Partei am 26. März 2006 um 16:44

    [...] Vollendeter Mordversuch und Veruntreuung (2006) (**) Heinz Müller, Rassendiskriminierung (2006) (**) Gabriela Rauber, Rassendiskriminierung (**) Hans Rudolf K, SVP-Grossrat. Betrug in Millionenhöhe (Quelle: Aargauer Zeitung 25.08.2005 n. online) (**) Walter Hammel, Wahlfälschung (Quelle: Basler Zeitung, 03.11.2005. n. online) (**) Armin Meier, Wahlfälschung (2005) (**) Peter Good, Illegales Plakatieren (2005) (**) SVP Zürich, Verstoss gegen die Signalisationsverordnung (**) Peter Good, Illegale Methoden im Sozialamt (**) Generalsekretär JSVP Schweiz, Urkundenfälschung und Betrugsversuch (2005) (**) Kassier der Jungen SVP Kt. Zürich, Diebstahl des Parteivermögens (2005) (**) Ernst Indlekofer, Mehrfache Rassendiskriminierung und Leugnung des Holocaust (**) Thomas Fuchs, Falschparkieren auf dem Trottoir vor dem Rathaus (**) Christian Achermann, Illegales Bauen (2002) Hans-Ruedi Koller, Veruntreuung von 100′000 Franken. (*) Martin Baumann, Untergetaucht mit 100′000 Fr. Schulden (*) Kassierer SVP Amt-Bern, Diebstahl von 100′000 Fr. (*) Romain Barras, Verleumdung, falsche Anschuldigung und unlauteren Wettbewerb. (*) Oswald von Arx, Urkundenfälschung, Drohung, arglistige Vermögensschädigung (*) Phillippe P. Mägerle, Verunglimpfung der Partei der Arbeit (*) Marcel Boder, Mehrfacher Führerausweisentzug wegen Blaufahren (*) Roland Haas, Veruntreuung (*) Oswald von Arx, mit 1,2 Promille in Polizeikontrolle (*) Daniel Holzreuter, telefonische sexuelle Belästigung (*) Adrian Kurt, Körperverletzung (*) [...]

Kommentar verfassen

Sie müssen eingeloggt sein um Artikel zu kommentieren.

Twitter Beiträge

Ähnliche Artikel

Rubriken

Stichwörter

20min Abstimmung AKW Asylgesetz Atomkraft Blocher Bundesrat Christoph Blocher CO2 Diskriminierung Energie Extremismus FDP Feinstaub Geländewagen Gleichschaltung Greenpeace Initiative Kantonsrat Klima Klimaerwärmung Klimawandel Nationalrat Offroader Ozon Personenfreizügigkeit Polizei Referendum Regierungsrat Schengen Schlamassel Schweiz Service Public Sparwut SUV SVP Ueli Maurer Ulrich Schlüer Umwelt Verkehr Vorsicht Kunde Wahlen Wahlkampf Zürich Zivilcourage

Das Politik Forum ist CO2 neutral

Neuste Kommentare

Archiv

Diskutiert im Forum

Werbung