Hier Werben?

SVP Angstmacherei war für nichts: EU-Freizügigkeit hat keine negativen Folgen

Die SVP hat aus allen Rohren geschossen, den Teufel in Person an die (Ost-)Wand gemalt den Untergang der Schweiz beschworen, würde die Personenfreizügigkeit angenommen. Doch der freie Personenverkehr mit der EU hat keinen negativen Einfluss auf die Schweiz. Weder auf den Arbeitsmarkt noch auf die Löhne:

Die Zuwanderung habe sich in diesen dreieinhalb Jahren bedürfnisgerecht und kontrolliert entwickelt und sei insgesamt sogar leicht zurückgegangen, sagte Nordmann. [..] Er fügte an, das Freizügigkeitsabkommen habe nicht zu einer Verdrängung der einheimischen Erwerbstätigen vom Arbeitsmarkt geführt. Die Arbeitslosenquote der Schweizerinnen und Schweizer habe sich gemäss Konjunkturverlauf entwickelt und sei deutlich unter derjenigen der Ausländerinnen und Ausländer geblieben. Positiv fällt auch die Bilanz über die Einhaltung der Lohnvorschriften aus.

(Quelle: Tagi)

Die Hetze der Schweizerischen Volkspartei war somit gelinde gesagt “fürn Arsch”! Polemische Propaganda und Hetze gegen Ausländer waren wohl das wahre Ziel und nicht politische Information und Argumente. Ein schönes Beispiel für den Stil der SVP. Genau gleich gehts im Abstimmungskampf zum Asylgesetz und Ausländergesetz weiter. Hetze ohne Substanz. Wer fällt da eigentlich heute noch drauf rein?

Dieser Artikel wurde von Sandro am Freitag, 30. Juni 2006 in der Rubrik Politik und zu den Stichwörtern , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

7 Kommentare zum Artikel “SVP Angstmacherei war für nichts: EU-Freizügigkeit hat keine negativen Folgen”

  1. Chevy am 30. Juni 2006 um 12:52

    Für meinen Geschmack ist es noch zu Früh für prognosen, warten wir noch weitere 8 bis 10 Jahre. (es hatte seit der Abstimmung ja auch kaum jemand Zeit sein leben umzukrempeln und aus bzw. bei uns einzuwandern).

  2. Grimsdottir am 30. Juni 2006 um 13:40

    Tritt die Erweiterung, um die es ja ging, nicht erst 2007 in Kraft? Aber auch wenn nicht, mit den ganzen Kontingenten lässt sich erst ab 2015 (also 3 Jahre nachdem alle Hürden gefallen sind) was konkretes sagen.

  3. Chevy am 30. Juni 2006 um 14:45

    hui das hab ich schon vergessen das wir unsere kontigente auch mal noch abgeben müssen, aber Du has recht, vor 2015 lässt sich nichts sagen.
    Bis jetzt sind die Kontigente voll ausgereitzt (ausser die für Kurzarbeit).

    Leider hat hat sich auch bestätigt das der Lohndruck geblieben ist.

  4. felixkohl am 30. Juni 2006 um 21:34

    Die Medienmitteilung ist tendentiös und politisch motiviert.

    http://www.seco.admin.ch/news/00809/index.html?lang=de

    z.B. Ist ja logisch, dass in wachsende Branchen nicht nur ausländische Arbeitnehmer anziehen sondern auch Schweizer.

    Der fortwährende Verweis auf die Konjunktur relativiert die Entwicklung – könnte aber auch anderes heissen…

    Der Vergleich mit dem Ausland zieht ebenfalls nicht, da EU intern ja auch eine Wanderung von Ost nach West stattfindet und die Arbeiter in den jeweiligen Ländern (Westen) unter Druck kommen. Womit die CH ihren “Vorsprung” verschenkt.

    Das einzige stichhaltigere Argument wäre

    “In den Branchen mit höherer Zuwanderung war keine stärkere Arbeitslosigkeit zu verzeichnen”

    Meine Frage: Nach welchen Kategorien wurden die Branchen definiert? Viele ArbeitnehmerInnen lassen sich nicht per Definition in traditionelle Branchenbilder fassen.

    Habe leider nicht die Rohdaten. Grosse Zweifel sind angesagt. Zu kompliziert?

    Schliesslich:

    Man verwechsle nicht die Personenfreizügigkeit und deren Erweiterung, die erst seit Frühjahr in Kraft trat.
    Der 2. Teil wird sich, wie schon erwähnt, noch weisen.

  5. BAD am 29. Juli 2006 um 00:33

    Naja ich weiss ja nicht ob ich es Positiv finden soll das jedes Jahr 100 Tausend gut ausgebildete Deutsche Ausländer unsere Arbeit weg nehmen.

  6. AlphaPapaGolf am 29. Juli 2006 um 17:19

    Man kann heute schon sagen dass die Schweiz dank den “Verträgen” mit der EU zu einer schmucken Kleinkolonie der Brüssler und Berliner Aristolratie geworden ist. Wer etwas auf sich hält wandert hier ein, besetzt einen Arbeitsplatz und eine sonnige Wohnung und lässt es sich gut gehen.
    Das polnische Kindermädchen und der slowakische Chauffeur können später noch nachziehen.

  7. ghandi am 22. September 2006 um 08:42

    Ihr entscheidet nach euren Wertvorstellung ohne zu Wissen wie es ist in deren Schuhen zu laufen.

    In meiner Hilfswerk arbeit in der 3. Welt musste ich immer wieder feststellen das andere nach ihren Werten urteilen und die eigentlichen Verhältnisse gar nicht realisieren.

    Meine Erfahrung kurz auf den Punkt gebracht!
    Eine Erweiterung von EU mit Rumänien, Türkei, etc kommt einem europäischen Selbstmord gleich!

    Von der Seite des Volkes betrachtet wohlverstanden, denn die Wirtschaft hat keine Nationale Interesse sondern nur Gewinnsteigerung ohne soziale Verantwortung, es ist ihnen absolut egal (verständlicherweise)
    wo sie ihre Gewinne machen. Abzug von Firmen aus unseren Gebieten heisst Abzug von Arbeitsplätzen und Abzug von Kapital aus unseren Breitengraden!

    Ihr habt so keine Ahnung, ihr fahrt mit Luxusgepanzerten Wagen durch ein Gebiet das euch gezeigt wurde, geht dan ins 5 Stern Hotel und verhandelt!?!
    Schaut euch einmal ganz privat in diesen Ländern rum!
    Norden von Ungarn Hungern die Zigeuner!
    Dei armen Rumänen leisten sich 26 Zimmer Villen!
    Ich liebe diese Länder in ihrem Ursprung aber eine eingliederung nach Europa ist Kulturmord!

    Rumänien heute würde Ceaucescu wählen, so dreckig wie heute ging es ihnen noch nie!

    Wenn irgend ein Journalist den Mut hat die Wahrheit zu berichten, ich zeige sie ihm!

    pit.kaegi@bluewin.ch

    Die Politik hat keine chance mehr mein Kopf zu verdrehen, ich weiss es, ich glaube es nicht!

Kommentar verfassen

Sie müssen eingeloggt sein um Artikel zu kommentieren.

Twitter Beiträge

Ähnliche Artikel

Rubriken

Stichwörter

20min Abstimmung AKW Asylgesetz Atomkraft Blocher Bundesrat Christoph Blocher CO2 Diskriminierung Energie Extremismus FDP Feinstaub Geländewagen Gleichschaltung Greenpeace Initiative Kantonsrat Klima Klimaerwärmung Klimawandel Nationalrat Offroader Ozon Personenfreizügigkeit Polizei Referendum Regierungsrat Schengen Schlamassel Schweiz Service Public Sparwut SUV SVP Ueli Maurer Ulrich Schlüer Umwelt Verkehr Vorsicht Kunde Wahlen Wahlkampf Zürich Zivilcourage

Das Politik Forum ist CO2 neutral

Neuste Kommentare

Archiv

Diskutiert im Forum

Werbung