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Suva für Krankheiten, wieso nicht?

Andreas bringt es in diesem Artikel auf den Punkt:

Es kann insgesamt nicht günstiger sein, wenn mehrere Dutzend Kassen alle ihre eigenen Informatiksysteme fahren und in dümmlichen Wettbewerben ständig Autos (ein tolles Gesundheitssymbol) verlosen sowie Werber und Makler bezahlen müssen, um sichjeweils zum Jahresende gegenseitig die guten Risiken abzujagen und die jeweiligen Kundenmutationen abzuarbeiten. Im Europäischen Vergleich wäre eine Einheitskasse, bei der alle mit Schweizer Wohnsitz zwangsversichert sind, immer noch eine Klitsche.

Also, nichts wie her mit dieser Einheitskasse. Damit fällt auch das jährliche zeitraubende und nervige Vergleichen und Wechseln der Kasse weg. Ich freu mich drauf.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Mittwoch, 27. Dezember 2006 in der Rubrik Wirtschaft und zu den Stichwörtern , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

34 Kommentare zum Artikel “Suva für Krankheiten, wieso nicht?”

  1. rlarsson am 27. Dezember 2006 um 15:25

    Das spricht dagegen: Null Markt, staatlicher Zwang, null Anreiz Leistungen effizienter zu vollbringen, ein unüberschaubarer Selbstbedienungsladen, zu grosser adminsitrativer Aufwand, die Zweiklassenmdizin würde immer noch herrschen, die Prämien würden sich weiter unaufhaltsam erhöhen etc.

    Die Einheitskasse wird unter den o.e. Gegebenheiten nie kommen.

  2. Sandro am 27. Dezember 2006 um 15:26

    Das alles stellst du bei der Suva fest?

  3. bluefox am 27. Dezember 2006 um 15:49

    Danach stampfen wir Cablecom, Sunrise ein, wir haben ja gesehen, wohin der wettbewerb führt! Am besten alles verstaatlichen, es lebe der kommunismus!
    Worum es eigentlich geht, ist nämlich die verteilung der prämien anhand des Einkommens.
    Lustigerweise verspricht die sp, dass 70% der versicherten dann weniger bezahlen müssen, die kinder gar nichts mehr. Juhui, jemand anderes zahlt für mich! Damit denken sie das volk bei der abstimmung kaufen zu können.

    Doch wer soll das denn bezahlen? “Die reichen”, denkt man vermutlich, dass die rechnung nicht aufgeht ist eigentlich jedem klar. Wer zu den 30% gehört die massivst mehr zahlen sollen wird entweder mehr erhalten müssen (aufschrei SP: abzocker!) oder nichts mehr steuerbar verdienen (Aufschrei SP: Betrug!) oder aufhören viel zu arbeiten, weil es sich nicht mehr lohnt bis zum herzinfarkt zu krampfen,und das geld laufend zwangsweise zu verschenken.

    Ich sehe nicht ein, warum jemand für die gleiche versicherung mehr bezahlen muss der sich einsetzt, weiterbildet und viel arbeitet, als einer der es sich bequem macht und wenig arbeitet. Was kommt als nächstes, wer einen tag pro woche blau macht und nur 80% arbeitet kriegt zur freizeit, der steuerreduktion, der krankenkassenverbilligung auch noch das kilo brot günstiger?

  4. Sandro am 27. Dezember 2006 um 15:53

    Naja, wohin der “Wettbewerb” in der Gesundheistversorgung führt sehen wir ja jeden Monat auf der Rechnung der Krankenkasse…

  5. bluefox am 27. Dezember 2006 um 16:06

    Falsches argument, du weisst ja nicht was du sonst bezahlen würdest. Könnte ja viel mehr sein, oder etwa nicht? Oder bezahlst du fürs telefonieren mehr, seit es konkurrenz zur Swisscom gibt?

  6. Sandro am 27. Dezember 2006 um 16:13

    Schau mal nach England, was deine wunderbare Privatisierung dort mit den ÖV angerichtet hat. Mal doch nicht so schwarzweiss. Ein gesunder Mix ist der richtige Weg. Ich befürworte die Privatisierung in der Telkobranche, würde allerdings einem staatlich betriebenen Netz auch noch positives abgewinnen, da man dann nur eine Natelantenne aufstellen müsste anstatt deren drei (= günstiger und effizienter). Die Firmen könnten sich dann immernoch in den Dienstleistungen und Angeboten konkurrenzieren.

    Aber Gesundheitswesen ist nunmal nicht ein Konsumgut wie Natels oder Autos, hier gibts schlicht keinen Wettbewerb, es sei denn der geht auf Kosten der Patienten. Du wirst ja wohl nicht bestreiten, dass die genannten Argumente (Infrastruktur von hunderten Kassen, gegenseitiges abwerben von “guten” Risiken etc) NICHT dem Patienten Nützen, sondern nichts als die Prämie verteuren. Auch die Gewinne welche ja den Anreiz einer privaten Kasse ausmachen stelle ich in Frage. Wieso soll jemand mit meiner Krankheit Gewinn machen?

  7. bluefox am 27. Dezember 2006 um 16:51

    Also, sagen wir mal so: Monopolisten sind in der regel aufgeblasen, teuer und schwerfällig und haben wenig anreiz interne abläufe zu optimieren und kostengünstig zu arbeiten. Auf der anderen seite machen fusionen sinn, wenn dadurch doppelte prozesse / Infrastrukturen abgebaut werden können (Natel-antennen) und zu hoher wettbewerb kann sich negativ auf qualität auswirken. Wie du sagst: Ein gesunder Mix ist der richtige Weg.
    Die SP will aber nicht einen gesunden mix, sondern ein extrem, nämlich das monopol. natürlich liessen sich dadurch doppelspurigkeiten abbauen, und leute entlassen. richtig ist also: Die SP möchte eine megafusion von 87 krankenkassen, entlassungen sind anzustreben um eine halbe milliarde pro jahr einsparen zu können. man würde das geld dann statt bei den prämien einfach den arbeitslosen zahlen. falls es die megakrankenkasse nicht schafft weiterhin so kostengünstig zu arbeiten wie unter hohem konkurrenzdruck steigen die prämien unterm strich bereits wieder.
    Übrigens, wenn du dich fragst “Wieso soll jemand mit meiner Krankheit Gewinn machen?”, krankenkassen machen dann gewinn wenn du eben nicht krank wirst.

  8. Sandro am 27. Dezember 2006 um 17:15

    Also, sagen wir mal so: Monopolisten sind in der regel aufgeblasen, teuer und schwerfällig und haben wenig anreiz interne abläufe zu optimieren und kostengünstig zu arbeiten.

    Da stimm ich dir grundsätzlich zu, nur gibts noch andere Massnahmen dagegen als Sie in hunderte sich konkurrenzierende und gegenseitig zerfleischende Kleinunternehmen aufzuteilen. Ist ja insgesamt, wenn die Infrastruktur und Werbekosten eingerechnet werden, genau so ineffizient.

    ..entlassungen sind anzustreben um eine halbe milliarde pro jahr einsparen zu können..

    Bluefox der grosse Gewerkschafter, kümmert sich plötzlich um Arbeitsplätze… Also sind die 85 Unternehmen prinzipiell eine Beschäftigungstherapie für Bürogummis?

    Der SP geht es vor allem drum die Krankenkassenprämien erschwinglich zu halten. Damit weiterhin ALLE Schweizerinnen und Schweizer grundversorgt sind. Und dass die Prämie nach Einkommen berechnet wird, wie die Steuern, finde ich nur fair.

  9. bluefox am 27. Dezember 2006 um 18:08

    Ganz langsam, “hunderte kleinunternehmen” sind es ja nun nicht. Aber ich gebe dir sogar recht, es könnten/sollten weniger sein. Nur.. eine einzige firma finde ich dann wieder etwas sehr wenig. Wie wärs mit etwas zwischendurch?
    Ja, ich sorge mich tatsächlich um arbeitsplätze. Sieh an, das machen nicht nur linke, welch überraschung. Hab ich so ein schlechtes image bei dir? Was ich aber interessant finde ist, dass neuerdings gerade die SP mit einer megafusion arbeitsplätze abbauen will. Komisch, dass sie das nicht offen sagt. Denn sie kann nur das eine oder andere; massenentlassungen (mit ihrem namen darunter bitte!) oder viel weniger einsparungen. steht halt nicht so im hochglanzprospekt.
    Der SP geht es vor allem um eine noch stärkere sozialisierung, richtung kommunismus. Das vermindert den anreiz leistungsfähig zu sein. Warum soll jemand viel arbeiten, wenn er dann das meiste geld wieder in die komune abgeben muss, damit andere die weniger leisten auch ja keine nachteile haben? Ich bin klar der meinung, dass für die die nicht genug verdienen _können_ ein sozialnetz bereitstehen muss, für das besser verdienende auch überproportional mehr bezahlen sollen. Aber nicht, dass man auch belohnt wird wenn man gar nicht viel arbeiten will, im sinn von “nimm einen tag pro woche frei, dann zahlt dein nachbar erst noch deine krankenkasse”.
    Ich finde es sehr unfair für eine leistung (brot, wasser, versicherung) mehr bezahlen zu müssen nur weil ich mehr arbeite. Irgendwann lohnt sich leistung nämlich nicht mehr.

  10. mk am 27. Dezember 2006 um 18:29

    Moment, es geht ja nicht um das “mehr arbeiten”. Oder meinst Du, die working poors arbeiten vielleicht noch nicht genug?

    Der Punkt ist doch, dass, wer (gerechtfertigt!) mehr verdient (dank besserer Ausbildung, mehr Verantwortung oder ähnlichem), der Gesellschaft etwas zurückgeben kann und soll. Natürlich nur soviel, dass am Ende auch etwas mehr übrigbleibt. Davon, dass nichts übrigbleiben würde, sind wir doch noch immer weit entfernt!

  11. Land(m)ei(er) am 27. Dezember 2006 um 19:54

    Im Zweifelsfall ist die Wettbewerbslösung gegenüber dem Monopol vorzuziehen.
    Dass „Monopollösungen“ Gift für die Wirtschaft, und für die Konsumenten viel zu teuer sind, beweist nicht zuletzt unser Kartellgesetz, welches Absprachen unter „Wettbewerbern“ schlicht verbietet. Mit gutem Grund!

    Bei unserer jetzigen Krankenkassensituation von Wettbewerb zu sprechen ist aber schon beinahe ignorant. Es wird ausgeblendet, dass die grundversicherten Leistungen stur vorgegeben sind, und die Kassen ihre Kosten nur über die Verteilung der Risiken oder die Administration beeinflussen können.

    Das ist vergleichbar mit Verkaufssystemen von Auto- oder Medikamentenmarken, die ihren Vertriebsstellen das Produkt, den Einkaufspreis und die Produktpräsentation vorschreiben. Es bleibt dem Weitervertreiber nur die Wahl der Einkaufsmenge und die Bestimmung seiner Marge.
    Aber bei Autos und Medikamenten gibt es parallel noch ganz andere Marken mit ganz anderen Produkten.

    Beim Gesundheitswesen haben wir leider nur unser bestehendes, konkurrenzloses System, dass entweder gut oder schlecht ist. Und kein Mensch wird je herausfinden, ob es besser sein könnte, weil es eben keinem Wettbewerb unterworfen ist.

    Aber bei einer Vereinheitlichung der Krankenkasse wird es definitiv schlechter als jetzt – und auf keinen Fall günstiger.

  12. bluefox am 27. Dezember 2006 um 19:59

    mk wrote: “..meinst Du, die working poors arbeiten vielleicht noch nicht genug?

    Das sind verschiedene probleme. Working poors _können_ nicht genug verdienen um den lebensunterhalt zu bestreiten. Ihnen muss man selbstverständlich helfen, etweder über das soziale netz, das progressiv von besser verdienenden finanziert wird, und/oder indem man dafür sorgt dass sie fair verdienen (mindestlöhne etc.). Das selbe mit all den anderen die aus irgendwelchen gründen nicht genug verdienen _können_. Aber dass man auch die bevorteilt die nicht soviel leisten _wollen_ finde ich falsch.

    Der sozialfaktor ist in den steuern bereits enthalten, die SP möchte einen weiteren sozialfaktor (eine neue steuer, wie immer) einführen. Mit den bekannten nachteilen, dass auch die “bequem lebenden” profitieren, und dass einige ganz reiche mit steuerbarem einkommen = 0 dann auch keine krankenkasse mehr bezahlen.

  13. rlarsson am 28. Dezember 2006 um 11:30

    @Sandro bezahlt alles lieber über Lohnabzugs- und MWSt- Prozente. X Prozent sind aber für jeden x Prozent, auch für die so genannten Benachteiligten. Es sei denn, man befreit diese ganz von allen Abgabenlasten, wie das die SP ja im Schilde führt. Wer soll diesen SP-Wahnsinn denn bitteschön bezahlen? Die anvisierten neuen SP-WählerInnen sicher nicht. Kannst du eigentlich das Gegenteil beweisen (siehe Kommentar 1)?

  14. buchi am 28. Dezember 2006 um 13:37

    @rlarsson: Mir ist auch bewusst, dass eine Wettbewerbssituation in der Regelkosten senkt. Aber es gibt eben noch so was wie Transferkosten, also die Kosten die Entstehen, wenn jemand die Kasse wechselt.
    Ein Beispiel: Wird eine Kasse relativ billiger wechseln viele Versicherte zu dieser Kasse. In der Folge steigt der Arbeitsaufwand, es braucht neue Angestellte und damit neue Büroräume. Durch diese Kosten und dadurch, dass durch mehr Versicherte die Reserven erhöht werden müssen steigen im nächsten Jahr die Prämien dieser Versicherung stark an. Dadurch müssen angestellte entlassen werden, Büroräume gekündigt und Reserven können wieder aufgehoben werden. Darüber hinaus kommen noch die normalen Transferkosten, Kündigung bearbeiten, Person als Administrativ als Versicherte aufnehmen….
    Dazu kommt, dass bei Versicherungszwang und gleichem Angebot nicht wirklich von Wettbewerb gesprochen werden kann.
    Punkto Suva, mein Chef war zuerst nicht glücklich, dass er sich und seine Mitarbeiter bei der Suva versichern musste. Doch als er vor zwei Jahren einen Unfall machte, lernte er die Betreuung der Suva kennen und ist hell begeistert. Er hat gesagt, überall sonst (Taggeldversicherung u.ä.) musste man dafür kämpfen das Geld zu bekommen, dass einem Zusteht (obwohl man noch im Spitalbett liegt) die Suva hat nicht nur anstandslos bezahlt, sondern einem auch sonst optimal betreuen lassen, dass man wieder schnell an den Arbeitsplatz zurück kommt.
    Die Suva-Prämie ist im übrigen nur teurer, weil sich dort Risikobranchen versichern müssen, die Unfall wahrscheinlichkeit ist auf einer Baustelle mal höher als hinter dem Bürotisch.

  15. bluefox am 28. Dezember 2006 um 17:05

    @Buchi: Wenn, wie du schreibst, nicht von wettbewerb gesprochen werden kann, warum wechseln dann viele versicherte und verursachen transferkosten? Das ist ein widerspruch in sich.

    Wenn die arbeit nicht mehr entsteht, steht dafür jemand anders, nämlich arbeitnehmer auf der strasse. Das ist ein von der SP gewollter effekt der fusion, nur dann lohnt es sich sie zu machen.
    Beim monopolisten beginnt dann aber bekannterweise die effizienz zu sinken, es kann also sein, dass die neue verwaltung durch ineffizienz teurer wird als vorher und damit auch die prämien wieder steigen. Von den kosten einer Fusion haben wir noch gar nicht gesprochen. Dazu kommt noch ein neuer effekt, da die prämien ans steuerbare einkommen gekoppelt werden entsteht noch mehr verwaltungsaufwand, die pämie muss ja jedes jahr individuell an jeden einzelnen versicherten anhand der steuererklärung angepasst werden! Was dann von der initiative übrig bleibt sind etwa gleich ineffiziente abläufe wie bei 87 einzelkassen, ein paar arbeitslose, mindestens gleich hohe prämien und ein ungerechtes prämiensystem.

  16. Dreckfilter am 8. Januar 2007 um 10:51

    Die SUVA ist leider nicht der einzige Unfallversicherer bei der obligatorischen Berufsunfallversicherung. Vielmehr bieten verschiedene Versicherungsgesellschaften Unfallversicherung im Bereich der obligatorischen Unfallversicherung an. Sämtliche vergleichenden Schlüsse sind daher unbrauchbar und bestenfalls Polemik. Die SUVA ist kein staatlicher Monopolbetrieb, wie uns Sandro weiszumachen versucht, sondern hat mannigfaltige Konkurrenz. Gleichwohl hat sie die SUVA den meines Wissens grössten Marktanteil.

  17. erdnanu am 9. Januar 2007 um 23:59

    tadellose Arbeit durch die SUVA?

    Wie war dies schon wieder letztes Jahr mit dem Immobilienskandal als Immobilien zu Freundschaftspreisen verhöckert wurden?

    Denkt daran. Wenn die Einheitskasse etwas falsch macht, könnt ihr nicht mehr wechseln. Ihr seidt auf Gedeih und Verderb bis ans Lebensende mit ihr verbunden.

  18. romana52 am 29. Januar 2007 um 17:31

    Einheitskasse? Worte einer einfachen Bürgerin

    Ich bin nur eine einfache Bürgerin – nicht geschult in Politik, nicht getrimmt auf eine vorgegebene Meinung die ich vertreten müsste. Und so kann ich meinen Kommentar zur “Einheitskrankenkasse” auch voll “aus dem Bauch raus” kundtun. Einfach so, wie viele Bürger und Bürgerinnen sich entscheiden, wenn sie an der Urne stehen.

    Ich stellte mir die Frage: Was ist letztendlich gut für den einfachen, normal verdienenden Bürger. Konkurrenzmöglichkeit durch verschiedenste Krankenkassen oder eine Einheitliche?
    Pro und Kontra gibt es auf beiden Seiten und die kann man hier auch lesen. Ob zu Recht oder Unrecht.. Nun, ich denke, sowohl als auch. Aber Konkurrenz heisst nämlich nicht immer:
    Preisgünstiger und flexibler. Es heisst auch, undurchsichtig und verwirrender (vor allem für den Versicherungsnehmer). Ja klar, wer sich gut auskennt in der Branche, wird vermutlich darüber lachen – allerdings denke ich, dass sich doch ein grosser Teil der Bevölkerung von so genannten Versicherungsexperten beraten lassen müssen, weil sie selbst nicht erkennen können, was für sie das beste ” Arrangement ” ist. Sie hören zu, vertrauen und schliessen ab. Manchmal sind sie dann zufrieden, haben tatsächlich etwas an Prämienkosten eingespart – manchmal aber auch nicht. Sie machen die Fäuste im Hosensack, murren über die zu hohen Prämien und zahlen zähneknirschend weiter. Jede Kasse will Profit – zu viele Ärzte ebenso – ganz zu schweigen von der Pharmaindustrie.
    Also, wer hatte bis heute den grössten Profit? Natürlich Ärzte, Kassen und Pharma… Wer spricht sie GEGEN die Einheitskasse aus? Nochmals.. die Pharmaindustrie, die Kassen und ein grosser Teil der Ärzte. Das heisst für mich als Normalbürger… wenn die dafür sind, MUSS ich doch dagegen sein? Frauenlogik?? Ja, vielleicht – aber es ist eben MEINE Logik. Denn mal ehrlich, würden sie etwas gutheissen, das ihnen persönlich das Einkommen mindert? Ich denke wohl eher nicht.

    Eine Einheitskasse würde für uns letztendlich teurer und die Steuern in die Höhe treiben, heisst es. – Ich weiss nicht, ob das wirklich zutreffen würde – aber wenn ich mir überlege wer uns das weismachen will – also ehrlich, dann kann ich das nicht glauben. Schliesslich funktioniert die SUVA und auch die AHAV bestens und ist mit den Lohnabzügen auch nicht bis ins Endlose gestiegen. – Hinzu kommt noch, dass ich es für ganz gut erachte, wenn die Abrechnungen vieler Ärzte auch mal etwas näher unter die Lupe genommen werden könnten.
    Z.B. ein Blinddarm ist nun mal ein Blinddarm, ob bei einem Millionär oder bei einem Arbeitslosen – der Blinddarm muss raus und die Behandlung, sprich medizinische Versorgung sollte genau die gleiche sein. Keine “teureren Medikamente”, keine Sonderbehandlung medizinischer Art, für den Reichen – Gesundheit soll und darf nicht zu einem Privileg der Reichen werden! Doch wenn die KK-Preise noch weiterhin so ansteigen, dann haben wir genau das erreicht.
    Aber keine Bange – Zusatzversicherungen, die manchem von uns einen angenehmeren Aufenthalt in der Klinik versprechen – wird es (leider) weiterhin geben. Allerdings geht es dann hier “nur noch um das “Ambiente”, um zusätzliche jedoch nicht lebensnotwendige Leistungen – von denen der Reiche, bei entsprechenden Prämienzahlungen, profitieren und sich so aus der Masse der “Minderprivilegierten” hervorheben kann.

    Hier noch paar Worte zu gern geäusserten, politischen Statements der Gegner wie z.B.
    ” Auf der anderen Seite sollen Versicherungsprämien neu nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Versicherten berechnet werden. Das heisst: Aus Prämien werden jährlich steigende Gesundheitssteuern.”
    Frage: Welchen Unterschied zu den ohnehin jährlich ansteigenden KK-Prämien würde das denn ausmachen?
    Wohl nur, dass die “Vielverdiener” Prozentual zwar gleich viel wie der einfache Arbeiter – jedoch Betragsmässig mehr zu zahlen hätte. Es kommt doch darauf an, was unter dem Strich bleibt – und hohe Krankenkassenkosten schmerzen einen einfachen Arbeiter nun mal mehr, als einen Wohlhabenden Bürger. Soll dieser doch seine Zahlungen an die Einheitskasse, in Zukunft als “seinen Beitrag an die Gesellschaft” ansehen.

    Aus diesem Grunde, und weil wir ja alle die Erfahrung gemacht haben, dass unser momentanes System: Krankenkassen im Konkurrenzkampf, NICHT “bürgerfreundlich” funktioniert, – MÜSSEN wir neue Wege gehen.
    Also starten wir doch den Versuch – stimmen wir für eine Einheitskasse – und schenken unser Vertrauen mal etwas NEUEM!
    Schlimmer kann es eh nicht werden!

    Romy Mattli, Stein

  19. bluefox am 30. Januar 2007 um 00:04

    Hallo Romy

    Da schreibe ich dir doch, auch aus dem bauch heraus, eine antwort.
    Wenn du schreibst “Sie machen die Fäuste im Hosensack, murren über die zu hohen Prämien und zahlen zähneknirschend weiter” weil es die kunden nicht besser wissen ist das eine sache. Wenn sie aber nichts dagegen machen KÖNNEN, sondern der einheitskasse auf gedeih und verderb ausgeliefert sind eine andere. Was ist dir also lieber, die faust im sack mit oder ohne wahlmöglichkeit?

    “Wer spricht sie GEGEN die Einheitskasse aus? Nochmals.. die Pharmaindustrie, die Kassen und ein grosser Teil der Ärzte.”
    Nun, dass sich die mitarbeiter der kassen etwas dagegen haben von dir wegrationalisiert und arbeitslos zu werden verstehst du sicher. Pharma weiss ich nicht, aber die hausärzte sind für die EKK, nicht dagegen.

    “Schliesslich funktioniert die SUVA und auch die AHV bestens”
    Dir ist schon klar, dass die AHV sehr hoch verschuldet ist, und die ausgaben 4% pro jahr wachsen, gell?

    Die restliche argumentation ist “sollen es doch die anderen bezahlen” typisch links halt.

    “Schlimmer kann es eh nicht werden!”
    Ach, kann es das nicht? Warum denn nicht, gibt es dafür etwa eine garantie?

  20. romana52 am 30. Januar 2007 um 04:27

    Hallo bluefox

    Danke für ihr Statement zu meinem Kommentar bezüglich Krankenkasse. Kurz etwas zu der Äusserung, dass wir der Einheitskrankenkasse auf Gedeih und Verderben ausgeliefert wären. Ja ok, das stimmt sicher – aber das sind wir auch jetzt schon. Nämlich den Krankenkasse auf Gedeih und Verderben ausgeliefert. Wir hätten dann eine Wahl, wenn es nicht die Kassenpflicht gäbe, denn dann könnten wir uns dafür oder dagegen entscheiden. Jetzt nur um die Wahl der Krankenkasse, sprich der jeweiligen Firma. Aber bezahlen müssen wir so oder so.

    Die SUVA und die AHV funktioniert doch – oder etwa nicht? Zwar mit Schulden, aber es funktioniert. Wäre das eine Privatfirma, hätten sie “fusioniert” was ja viele Kassen tun und getan haben, um sich über Wasser zu halten – und nicht immer zum Wohle der Versicherungsnehmen.
    Vielleicht hätte halt das Volk bei der Abstimmung, wohin mit den “überschüssigen Millionen” dahingegen abstimmen sollen, dass dieses Geld der AHV und der SUVA zufliessen soll.

    Übrigens, wer argumentiert hier, ich zitiere: “sollen doch die anderen bezahlen”? Aus meiner “Feder” stammen diese Worte nicht und dass dies (also damit vermutlich ich) typisch links sein soll, wundert mich doch sehr. Davon war mir bis jetzt nichts bekannt. Ich finde es immer wieder gut, dass andere mehr über mich zu wissen scheinen, als ich selbst – vor allem, wenn es “um meine Gesinnung” geht. Aber vermutlich haben sie einfach meinen ersten Satz überlesen, in dem ich schrieb, dass ich weder politisch geschult noch einer vorgegebenen Meinung unterliege – was soviel heisst wie, dass ich in keiner Partei bin, also auch nicht bei den Linken.

    Wenn ich etwas nicht möchte, dann Stellen wegrationalisieren – jedenfalls nicht die der einfachen Arbeiter. Aber ehrlich gesagt hätte ich nichts dagegen, wenn so mancher Manager seinen Stuhl räumen müsste – ausgenommen wenn sein Lohn wieder seinen wirklichen Leistungen, also sprich dem angepasst wird, was er wirklich durch seine Arbeit verdient zu bekommen.

    Zu ihrer der Aussage (ich zitiere: “Ach, kann es das nicht? Warum denn nicht, gibt es dafür etwa eine garantie?”)
    Muss ich ganz klar sagen NEIN – die gibt es nicht. Doch können sie mir im Gegenzug eine Garantie dafür geben, dass ich auch in 10 Jahren noch die Krankenkassenprämien bezahlen kann, ohne Unterstützung vom Kanton anzufordern zu müssen? Dass Rentner die horrenden Ausgaben an die Kassen noch berappen können, ohne ihr ganzes Hab und Gut zu verhökern um dann abgeschoben zu werden?
    Dass Familien mit Kinder es sich noch leisten können, diese ordentlich zu versichern?

    Romy Mattli, Stein

    PS. Sollte nun jemand den Wunsch verspüren, mir damit zu kommen, dass halt nur Paare Kinder in die Welt setzen sollten, die es sich auch leisten können, dann gratuliere ich uns – denn dann wird unsere ganze Gesellschaft inklusive Wirtschaft, sehr schnell den Bach runter gehen. Die Schweiz ist eh schon überaltert.

  21. bluefox am 31. Januar 2007 um 02:22

    Hallo Romy
    Ich erlaube mir, dich zu duzen, ist das nicht ok können wir uns auch per “sie” anreden, aber das “du” ist hier üblicher.

    Bezahlen müssen wir so oder so, da hast du absolut recht. Trotzdem bleibe ich dabei, dass ich lieber die wahl zwischen mehreren firmen habe als gezwungen werde bei einer einzigen zu bleiben. Ich haber erst kürzlich zu einer kasse gewechselt, die optimal zu mir passt, und genau das anbietet was ich brauche.

    “Die SUVA und die AHV funktioniert doch – oder etwa nicht?”
    Ja… natürlich funktioniert die AHV, das müsste auch die EKK. Die frage ist nur wie gut! Es könnte sehr gut sein, dass man sich von seiten der SP dann gegen eine prämienerhöhung wehren würde (schon wegen der jetzigen versprechen) im unterschied zu den heutigen krankenkassen könnte die EKK dann einfach schulden machen soviel sie lust hat. Konkurs gehen könnte sie ja nicht, es gäbe ein bisschen gejammer beim finanzbericht das wäre alles. Je nach dem würde man dann steuergelder verwenden oder gold verscherbeln, um das loch zu stopfen. Ein echter spardruck wäre kaum da, und wenn dann nur von den “bösen” bürgerlichen, die die EKK dann “kaputtsparen”. Die sprüche kennen wir doch bereits, nicht wahr?

    “Wäre das eine Privatfirma, hätten sie “fusioniert” was ja viele Kassen tun und getan haben, um sich über Wasser zu halten – und nicht immer zum Wohle der Versicherungsnehmen.”
    Na, du lieferst dir ja gleich selber das argument gegen die EKK, das ist ja bekanntlich eine staatlich erzwungene fusion! schlimmer noch, eine megafusion zu einem monopol! Das ist etwa so wie wenn du nur noch bei der Migros einkaufen dürftest.

    “Übrigens, wer argumentiert hier, ich zitiere: ’sollen doch die anderen bezahlen’? Aus meiner ‘Feder’ stammen diese Worte nicht”
    Oh, wirklich nicht? Vielleicht nicht wörtlich, aber hast du nicht geschrieben, “dass die ‘Vielverdiener’ … Betragsmässig mehr zu zahlen hätten” und “…Wohlhabenden Bürger. Soll dieser doch seine Zahlungen an die Einheitskasse, in Zukunft als ’seinen Beitrag an die Gesellschaft’ ansehen.”
    das heist doch, dass die reichen, zu denen du offenbar nicht gehörst, mehr zahlen sollen, was ja dann dir zu gut käme, oder etwa nicht? Genau was ich meine, jemand anderes bezahlt für dich.

    “und dass dies typisch links sein soll, wundert mich doch sehr.”
    Das ist sogar sehr typisch links. Die reichen sollen mehr bezahlen; Originalton SP zur Initiative: “Verzicht auf Steuergeschenke für Reiche… Eine stärkere Belastung der reichsten zehn Prozent der Versicherten…. Beiträge des Bundes an die IPV bleiben oder werden erhöht.”
    Das ist ja auch der grund der (grün/linken-) initiative, die prämie soll entsprechende dem einkommen und vermögen bezahlt werden, das begünstigt die traditionellen wähler der SP, welche in der regel nicht zu den topverdienern gehören.

    Ich habe übrigens “typisch links” nicht auf dich als person, sondern auf “die restliche argumentation” bezogen, ich bitte um entschuldigung wenn das missverständlich war. Ich bin übrigens auch in keiner partei.

    “Wenn ich etwas nicht möchte, dann Stellen wegrationalisieren”
    Nun, die SP möchte bei der fusion rund 500Mio Franken jährlich einsparen. Dass dies nicht ohne massenentlassungen geht ist völlig klar. Offenbar hat das die gewerkschaft noch immer nicht gemerkt, sonst wären die nicht für die EKK. Spätestens wenn die leute auf die strasse gestellt werden, wird dort die ernüchterung kommen, je nach dem werden die leute trotzdem entlassen (die sozialkosten trägt dann wieder der steuerzahler, die wird die SP dann lieber nicht mit der EKK in zusammenhang sehen) oder man merkt, dass das einsparpotential gar nicht so gross ist und die EKK wird nicht wie behauptet billiger sondern einiges teurer. Verlieren würden wir in beiden fällen. Und eine EKK nur aus schadenfreude dass ein paar manager arbeitslos werden… willst du das wirklich?

    Dass es mit der EKK auch durchaus schlechter sein kann als vorher hast du ja inzwischen auch bemerkt… ich höre oft aussagen wie “so kann es doch nicht weitergehen”, aber dazu müssten die gesundheitskosten gesenkt werden, nicht die organisation der krankenkasse.

    “Doch können sie mir im Gegenzug eine Garantie dafür geben, dass ich auch in 10 Jahren noch die Krankenkassenprämien bezahlen kann, ohne Unterstützung vom Kanton anzufordern zu müssen?”
    Nein, das kann ich nicht. Aber einmal mehr, aus meiner sicht werden hier stimmen gekauft, indem man den eindruck entstehen lässt, es würde irgendetwas billiger. Es wird nur anders abgerechnet, bezahlt werden müssen die gesundheitskosten trotzdem.

    “Dass Rentner die horrenden Ausgaben an die Kassen noch berappen können….”
    Oh, da pass auf. Du bist dir schon bewusst, dass die Rentner in der schweiz viel wohlhabender sind als die jungen? Rentner würden wegen ihres vermögens ziemlich sicher mehr bezahlen, nicht etwa weniger. Die rentner verfügen über einen grossen teil des kapitals der schweizer bevölkerung…

    Gruss Bluefox

  22. romana52 am 31. Januar 2007 um 09:52

    Hallo bluevox

    Du hast geschrieben, dass du erst kürzlich die KK gewechselt und eine für dich optimale passende gefunden hast. Das freut mich für dich. Da es allerdings bei der EKK “nur” um die Grundversicherung geht (die bei allen Kassen gleich sein müssten (da vorgegeben), ausgenommen die Preise) wirst du auch in Zukunft und trotz der EKK eine Kasse für die Zusatzversicherung aussuchen dürfen, die deine gewünschten Anforderungen erfüllt und dort einen Vertrag abschliessen können.

    Die Gesundheitskosten müssen gesenkt werden, nicht die KK vereinheitlicht. Tja, da geb ich dir allerdings recht. Doch wie uns die Medien berichten, sind die Spitalrechnungen oft illusorisch hoch angesetzt und auch unter den Ärzten gibt es schwarze Schafe, die Medikamente verrechnen, die A) als Generika erhältlich wären oder B), was noch schlimmer ist, gar nicht notwendig gewesen wären.

    Solchen Fällen könnte eine EKK entgegenwirken, da sie mehr Gewichtet und (hoffendlich) nicht bestechlich wäre.

    Dass die “Reichen” für mich bezahlen sollen? Nein, ich bezahle meine Rechnungen selbst – doch wenn jemand z.b. 3000.– Fr. hat und davon sagen wir mal 15% monatlich an die KK zahlen muss, also 450.– bleibt ihmunter dem Strich ganze 2550.– um Miete ect. zu berappen. Wenn hingegen ein Reicher monatlich 20′000.–Fr hat und davon 15% zahlen muss, bleibt ihm immer noch 17′000.–Fr. Also, was denkst du, wer hätte mehr daran zu “kauen”?

    Du schreibst, dass in unserer Gesellschaft die Rentner das Geld hätten? Also ich muss sagen, diese Verallgemeinerung finde ich genau so stupid wie die, dass der Durchschnittschweizer monatlich ein Einkommen von min. 6000.– hat. Es grenzt an Verhöhnung, dass solche Äusserungen gemacht werden, wo wir doch alle wissen, wieviele Menschen in der Schweiz an oder gar unter der Armutsgrenze leben müssen. Und das sind beileibe nicht nur Junge! Ja klar, es gibt die reichen Senioren – und wenn deren Kapital rechnerisch mit dem Vermögen der Jungen aufgewogen wird, dann sind die Rentner “reich” Aber das ist Theorie, denn diese Senioren verteilen ihr Geld ja nicht an all die Rentner, die von der knappen Rente leben müssen. Nur leider müssen diese Rentner ebenfalls 15% von der Rente, bezahlen und da sie das oftmals nicht können, müssen sie Hilfe beantragen, was sicherlich von vielen als demütigend empfunden wird. (sorry, bin jetzt vom eigentlichen Thema abgewichen, aber mich machen solche Äusserungen einfach nur wütend.)

    Wenn die Reichen also Prozentual gleichviel bezahlen müssten, wie die Mehrheit der Bevölkerung, fände ich das einfach nur gerecht!
    Dass sie diesen Beitrag als “Dienst an den Mitmenschen” betrachten könnten, war eher ironisch gemeint – Doch ich finde, dass sich die Priviligierten ein gewisses soziales Denken aneignen sollten – denn wir leben immerhin in einer Gesellschaft, der ein “Miteinander und Füreinander” nicht schaden würde. (ups, jetzt bin ich sogar ins Träumen geraten).

    Noch etwas zu den KK, die sich mit anderen zusammenschliessen müssen, um zu überleben.
    Wenn ich schreibe, um zu “überleben” dann ist das nicht ganz richtig – oftmals geht und ging es doch darum, einen höheren Profit und grösseren Marktanteil zu ergattern. Und wenn du einen Vertrag bei einer kleinen Kasse gemacht hast, die dann tatsächlich funsionieren musste, weil die Grossen sie “erdrückte”, kommt in der Regel nichts gutes für die Versicherungsnehmer heraus. Das erzähl ich hier aus eigener Erfahrung. (Von der Kleinen zu einer grösseren – dann weiter zu einer noch etwas grösseren und nun zu einer der grössten… wow… nur die Leistungen werden still und leise gekürzt, während die Preise tapfer anstiegen.) Ich bin sicher kein Einzelfall! Aber hier ging es natürlich nicht nur um die Grundversicherung, sondern auch um die Zusatzversicherung!
    Da wünsch ich mir doch eine EKK für die Grundversicherung, damit ich wenigstens dort sicher bin, dass es nicht ständig eine Änderung gibt.

    Gruss Romy

    PS. Was ist eigentlich so verkehrt daran, dass es Menschen gibt, die ein soziales Denken haben und danach handeln möchten? Ich denke nicht, dass es nur die Minderverdienenden sind, die sich für Gerechtigkeit einsetzen sondern einfach, dass es Menschen sind, deren Sinn für das Wohl des Nächsten, noch nicht ganz zugeschüttet wurde.

  23. Rico am 31. Januar 2007 um 10:08

    Romana: [i]..wenn jemand …monatlich an die KK zahlen muss, also 450.– … [/quote]

    Es gibt wohl keinen einzigen Kanton in der Schweiz, in dem auch nicht die teuerste KK Fr. 450 im Monat kostet.

  24. Rico am 31. Januar 2007 um 10:11

    Romana: [i]…müssen sie Hilfe beantragen, was sicherlich von vielen als demütigend empfunden wird….[/i]

    In Zukunft, also bei Annahme der Sozialistischen Einheitskasse, wären es dann aber statt jetzt 30% sogar 70%, die sich gedemütigt fühlen dürfen, weil sie (gemäss Initianten) weniger Prämien bezahlen sollen.

  25. Rico am 31. Januar 2007 um 10:15

    Romana: [i] … die dann tatsächlich funsionieren musste, weil die Grossen sie “erdrückte”, kommt in der Regel nichts gutes für die Versicherungsnehmer heraus. Das erzähl ich hier aus eigener Erfahrung. (Von der Kleinen zu einer grösseren – dann weiter zu einer noch etwas grösseren und nun zu einer der grössten… wow… nur die Leistungen werden still und leise gekürzt, während die Preise tapfer anstiegen.) [/i]

    Und das wären dann grad noch mehr Gründe, mit denen Du selber gegen die Einführung einer grossen Einheitskasse argumentierst.

    Bist oder warst Du im Initiativkomitee? Mich dünkt, die hätten etwa gleich wenig studiert wie Du jetzt.

  26. romana52 am 31. Januar 2007 um 22:39

    Hi Rico

    Mir scheint, ich habe da in ein Wespennest gestochen.
    Zu Beginn schrieb ich, dass ich in keiner Partei bin und auch nicht anderweitig politisch geschult. Also wie käme ich dann dazu, zu den Initianten zu zählen? Weil du glaubst, ich hätte selbst beste Argumente geliefert, die eine EKK nicht rechtfertige.
    Tja, auf den ersten Blick magst du sogar recht haben – doch wenn du den ganzen Artikel gelesen hast, weisst du, dass ich damit meine, dass bei einer EKK die Wahrscheinlichkeit überteuerter Arztabrechnungen eher niedriger sein wird, als es heute der Fall ist. (was übrigens bekannt ist) Zudem fällt dann dies ständigen hin und her, was ja auch Unkosten verursacht, endlich weg. Es bietet also eine gewisse Sicherheit. Niemand muss sich dann fragen, “ähh, wie heisst jetzt eigentlich meine Kasse seit sie fusioniert hat?”
    Und was die Prämien anbelangt – kannst du mir schon glauben. Denn wenn Kinder da sind, (z.B. 1Erw. Pers. mit 2Kinder, kommt die Prämie für die Grundversicherung in unserer Region (AG) auf rund Fr.459.- bei einer Franchise von 2500.- und bei einer Franchise von Fr.300.—sind es dann schon mal Fr.741.–.monatli.
    Wer da noch eine Zusatzversicherung abschliessen will, der muss dann noch tiefer ins Portemonnaie langen. Wenn aber eine allein erziehende Frau mal ganze Fr.3000.—netto verdient, dann … ist die Rechnung sehr schnell gemacht.
    Kann sein, dass die EKK auch nicht weniger verlangt – doch hab ich dann die Gewissheit, dass diese Kasse nicht ständig neue Direktiven herausgibt, weil sie gerade mal wieder einer Fusion zugestimmt hat. Würde dann gar Prozentual Abzuge gemacht, dann könnte das das Leben dieser Frauen sehr erleichtern. (Ach ja, um es vorweg zu nehmen – nein, ich bin nicht Allein erziehend und meine Kinder sind erwachsen.)

    Ach ja, und noch was – warum fusionieren KK? Um Geld einzusparen… oder warum? Ist es vielleicht so, dass es bei den Einzelnen nicht klappt? Aber würde es bei einer grossen KK besser klappen, spräche das ja FÜR eine EKK! Dagegen. spräche doch nur, wenn es den Grossen KK schlechter ginge, als den Kleinen…Doch warum sollten dann die Kleinen fusionieren? ;-)
    Nun, ich habe hier in diesem Forum nur meine Meinung gesagt, doch ich denke nicht, dass ich jemanden dahingegen angegriffen habe, ihm zu sagen; ” Bist oder warst Du im Initiativkomitee? Mich dünkt, die hätten etwa gleich wenig studiert wie Du jetzt.” Nur weil ich nicht die selbe Meinung zu dem Thema EKK habe, heisst das nicht, dass ich mir nichts dabei denke – nur, ich denke halt etwas anders, vielleicht sogar etwas sozialer?
    Jemand von uns hat sich jedenfalls blenden lassen – doch wer es von uns ist, ob pro oder kontra, das wird die Zeit zeigen.

  27. Rico am 31. Januar 2007 um 22:58

    Salü Romy

    Wespennest? Nääin! Ich glaube nämlich, dass die Abstimmung mindestens eine 2/3-Mehrheit an Nein bringen wird.
    Was ich sagen wollte, war eigentlich nur, dass Du bei Deiner “Werbung” für die EKK lauter Argumente bringst, die dagegen sprechen.

    Das mit dem Fusionieren kann auch kein Grund sein. Wenn man Deinen vorherigen Beitrag liest, könnte man meinen, es seien alle KKs dauernd am Fusionieren. Was so eindeutig nicht stimmt. Aber selbst wenn es so wäre, würde das ja nur bedeuten, dass sich der Markt selber regelt. Also schon wieder kein Grund für eine EKK.

    Prämien: Wenn Du sagst “jemand” bezahlt monatlich Fr. 450, dann ist das 1 Person. Man kann doch nicht Prämienvergleiche machen und dabei die Prämien von mehreren Personen zusammenzählen. (oder dann muss man auch sagen, für wieviele Personen es ist).

    Meine Grundversicherung kostet übrigens, inkl. Unfall, Fr. 297.40. DAnn kommen nochmal rund Fr. 250 für Zusatzversicherungen dazu.

    Leider werden ja nun jene, die die Einheitskasse so herbei sehnen, nie erleben, wie teuer, ineffizient und langsam diese Kasse arbeiten würde. Ich könnte mir aber vorstellen, dass sogar die Initianten froh sind, wenn das Thema vom Tisch sein wird.

    mfg, Rico

  28. bluefox am 31. Januar 2007 um 23:13

    Hallo Romy

    Ich möchte auch in zukunft die KK für die grundversicherung wechseln dürfen zu der firma die mir am besten entspricht. Mit der EKK ist mir das verwehrt. Also hat die EKK einen nachteil. So einfach ist das.
    Meine KK hat zum beispiel eigene ärzte (HMO) die sich darum bemühen kostengünstig zu arbeiten, damit die KK wenig zahlen muss. Das hilft mir und der krankenkasse. Die EKK hätte diesen vorteil ja wohl kaum, ärzte würden ihre rechnungen einfach dieser grossen anonymen behörde schicken. Kein kostendruck. Die EKK bezahlt einfach, sie ist ja ein monopol, hat keine konkurrenz. Rentiert’s nicht zahlt der staat. Auch kein kostendruck. Zähl eins und eins zusammen.

    “….doch wenn jemand z.b. 3000.– Fr. hat und davon sagen wir mal 15% monatlich an die KK zahlen muss, also 450.– ”
    …dann bezahlt ihm der Staat zwischen 600.- und 2040.- IPV an seine krankenkasse (http://www.svazurich.ch/pdf/IPV2007.pdf) das ist der “sozialfaktor”. In meinem Fall würde ich noch 55.- pro monat bezahlen (=1.8% des lohns), bezw. wenn ich in zürich wohnen würde fast gar nichts mehr.

    “Du schreibst, dass in unserer Gesellschaft die Rentner das Geld hätten? … Es grenzt an Verhöhnung, dass solche Äusserungen gemacht werden”,
    Das ist die wahrheit, das kann ich belegen: “Während das mittlere Einkommen (Median) der Rentner um etwa 20 Prozent tiefer liegt als das Einkommen der 50- bis 64-Jährigen, erreicht das mittlere Vermögen nicht weniger als den dreifachen Wert.” In anderen worten, rentner haben immer noch 80% des lohns ihrer berufstätigkeit und sind DREI MAL so reich wie vorher.
    Es ist also sehr wahrscheinlich, dass die rentner mit der EKK in zukunft MEHR zahlen würden als heute. Dort berechnet sich die prämie ja nach vermögen und einkommen. Nimms bitte zur kenntniss, dass der eindruck der armen rentner nicht wahr ist: “Mit zunehmender mittlerer Lebenserwartung konzentriert sich das Kapital immer mehr in den Händen von Rentnerinnen und Rentnern.” (http://www.stadt-zuerich.ch/content/internet/mm/home/mm_04/06_04/mm_30.print.html?null)
    Tut mir ja leid, wenn dich solche äusserungen wütend machen, aber es entspricht nun mal den tatsachen.

    Zum thema “sollen doch die anderen bezahlen”, da hast du dich doch so gewehrt, dass du nicht links seist, und so etwas nie gesagt hättest. Jetzt säuselst du plötzlich “Wenn die Reichen also Prozentual gleichviel bezahlen müssten, wie die Mehrheit der Bevölkerung, fände ich das einfach nur gerecht!” Das ist genau die linke einstellung. Weitergedacht heisst das, egal wieviel man verdient, man gibt immer den gleichen prozentsatz gleich wieder ab. Stellt man sich vor, dass das überall so wäre, gäbe es keinen anreiz mehr mehr zu verdienen und wir hätten den kommunismus.
    Deiner äusserung “Doch ich finde, dass sich die Priviligierten ein gewisses soziales Denken aneignen sollten..” setze ich gern folgendes entgegen: Die priviligierten bezahlen jenen den lebensunterhalt und die krankenkasse die das nicht können. Sie bezahlen jenen einen teil der krankenkasse die wenig verdienen. Sie zahlen solidarisch für jene die prämien die oft krank sind. Sie bezahlen den arbeitslosen den lohn, den rentnern die rente und sie zahlen prozentual viel mehr steuern an die allgemeinheit. Ich glaube schon, dass man das “ein gewisses soziales Denken” nennen könnte.

    Bei der fusion widersprichst du dir nach wie vor. “Von der Kleinen zu einer grösseren – dann weiter zu einer noch etwas grösseren und nun zu einer der grössten… wow… nur die Leistungen werden still und leise gekürzt, während die Preise tapfer anstiegen” Ich sags noch einmal: EKK ist die aller aller grösste! Und was passierte nochmal, als deine kasse grösser wurde? “die Leistungen werden still und leise gekürzt, während die Preise tapfer anstiegen”

    “Da wünsch ich mir doch eine EKK für die Grundversicherung, damit ich wenigstens dort sicher bin, dass es nicht ständig eine Änderung gibt”
    Wer hat das versprochen? Steht das irgendwo? Im Initiativtext etwa? Du stellst dir das einfach so vor, das ist alles.

    Gruss Bluefox

  29. romana52 am 1. Februar 2007 um 03:03

    hi bluevox,
    es stimmt, ich habe mich, in Sachen Prämie von fr.450.- unklar ausgedrückt. Aber da in der Schweiz nicht nur Singel’s leben, “bei denen eh “1Fr. noch 1Fr.ist) sollten die Blicke mal in Richtung Familie gehen oder wie erwähnt, sich den Alleinerziehenden zuwenden. Denen machen die ständigen Prämien garantiert weh und wer weiss, wie oft sie nicht mehr wissen, wie sie das alles berappen sollen.

    Viel will ich eigentlich nicht mehr schreiben. Das mit den Fusionen kann man so oder so auslegen. Wenn die Kassen Kürzungen vornehmen, dann NICHT in der Grundversicherung – die ist ja vorgegeben aber leider wird in Gesprächen über die EEK diese Trennung oftmals vergessen.(willentlich??) Na ja, ist egal. Tatsache ist doch, dass man die GV meistens auch bei der selben Kasse abschliesst, bei der man auch die Zusatzversicherungen hat – und wenn dann eine Fusion stattfindet, dann landet man unter Umständen bei einer Kasse, die die zuvor gebotenen Leistungen der kleinen Kasse, nicht bereit ist, zu übernehmen. Wie gesagt, hier ist von den Zusatzversicherungen, NICHT von der Grundversicherung die Rede!

    Dass die Rentner die Reichen sind….”Das ist die wahrheit, das kann ich belegen: “Während das mittlere Einkommen (Median) der Rentner um etwa 20 Prozent tiefer liegt als das Einkommen der 50- bis 64-Jährigen, erreicht das mittlere Vermögen nicht weniger als den dreifachen Wert.” In anderen worten, rentner haben immer noch 80% des lohns ihrer berufstätigkeit und sind DREI MAL so reich wie vorher.” schreibst du. Nun, wenn es belegbar ist… allerdings solltest du diese Aussage nicht vor Leuten im Alters – oder Pflegeheim machen, vor Rentenbezüger die nur die Minimalrente bekommen – das könnte arg für dich enden. Traurig, dass den Papieren mehr geglaubt wird, als den Menschen, die jeden Monat schauen müssen, wie sie über die Runde kommen. Aber das ist halt unsere marode Gesellschaft.

    So, ich lass mich leider immer wieder dazu verleiten, vom Thema abzuweichen.

    ” Jetzt säuselst du plötzlich “Wenn die Reichen also Prozentual gleichviel bezahlen müssten, wie die Mehrheit der Bevölkerung, fände ich das einfach nur gerecht!” Das ist genau die linke einstellung.” – Nun denn , dann bin ich halt in diesem Falle links, wenn dir das besser gefällt. Doch selbst dann fände ich es nur gerecht – egal wer sonst noch diese Meinung teilt, ob li, ob re oder Mitte.
    Aber vielleicht fragst du dich mal, wie man am PC säuselt :-) ! Ich weiss es nämlich nicht.

    Eigentlich schade, dass man seine Meinung nicht abgeben kann, ohne gleich “nach links oder rechts” geschoben zu werden. Seit wann darf man sich in der Schweiz, als Private, poitisch nicht interessierte Person nicht mehr zu einem Thema äussern? ohne dabei als Wirrkopf, unwissende oder gar dümmlich zu gelten? – Mich interessiert nämlich weder li noch re noch oben noch unten, ich bin schlichtwegs apolitisch. oder vielleicht doch nicht und ich weiss noch nichts davon… hmmmmm…mal sehen.

    Aber was ich weiss ist, dass ich langsam genug habe, – hier weitere Erklärungen zu meiner Meinung abzugeben. Ob nun meine Meinung in deinen Augen falsch ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Es ist schliesslich ein Grundrecht in der Schweiz, dass noch jeder seine eigene Meinung haben darf. Sogar zur EKK :-)

    Es ist nun mal so. Du und Roco, ihr seit dagegen, ich dafür. Punkt. Und ich denke, dass die Abstimmung zu euren Gunsten ausfallen wird – doch ändert das auch dann nicht meine Meinung dazu.

    Ich bin keine Person, die dauernd im Internet rum surft – sondern hab noch andere Schreibarbeiten zu erledigen. Und würde ich hier andauernd weiter Stellung dazu nehmen, weitere Erklärungen abgeben zu einer Erklärung, einer Erklärung zu meiner Meinung… ect.. würde dies nie enden. Aber wie gesagt, ich habe wirklich noch anderes zu erledigen.

    Doch ich danke, für die interessante Unterhaltung und wünsche dir, dass du mit der EKK klar kommst, sollte sie denn doch noch kommen.

    Gruss von romy

  30. romana52 am 1. Februar 2007 um 03:10

    Hallo Rico

    Meine Antwort an Bluevox könnte genau so gut an dich gerichtet sein. Darum wenn du sie lesen möchtest, dann bitte dort. Es wäre sinnlos, würde ich den langen Artikel nochmals ins Internet stellen.

    Aber auch dir möchte ich, zu guter Letzt, danken für deine Reaktion und wenn wir auch nicht gleicher Meinung sind, was die EKK betrifft, so teile ich sie doch mit dir, was das Abstimmungsresultat betrifft (leider).
    Doch sollte es wider Erwarten anders ausgehen, dann werde ich an dich und bluevox denken und euch wünschen, dass ihr mit der EKK doch noch klar kommt.

    Mit freundlichem Gruss
    Romana52

  31. bluefox am 2. Februar 2007 um 01:45

    Heute hat die SP ein modell vorgestellt. Plötzlich hätten nicht mehr 70% sondern nur noch 60% der bevölkerung eine tiefere prämie. Dass das nicht aufgeht mit der finanzierung habe ich hier schon mehrmals gesagt. Die SP hat nun gleich selber zahlen geliefert:
    => Die prämiensenkung verursacht Mehrkosten von 2,5 bis 3 Milliarden Franken. Pro Jahr!
    Rund eine Milliarde davon sollen die reichen bezahlen. Der rest? och… naja… irgendwer… irgendwie… Schön stimmen kaufen, versprechungen machen, mit geld winken. Ausbaden kann’s dann jemand anderes. Toll.

  32. maitrepropre am 4. Februar 2007 um 15:02

    Als öffentliches und obligatorisches Gesetz sollte die Krankenkasse nicht in privaten Händen sein !
    Und wenn man sieht, dass gewisse Kassen jetzt sogar noch die Frechheit haben und Rekordgewinne anzukündigen, hat es einfach etwas nicht mehr Platz in unserem System.
    Und man sollte auch nicht vergessen, dass bei der Einheitskasse die Prämien nach Einkommen sind und nicht wie jetzt, wo ich ebesoviel zahlen muss wie z. B. Herr Ospel von der UBS oder Vasela von Novartis. Wo ist da die Solidarität und Gechtigkeit bitte ?
    es wird langsam Zeit dass man den oberen Schichten einen Bremser reinstellt, alles geht hier zu weit die letzte Zeit !

  33. maitrepropre am 4. Februar 2007 um 15:24

    Und das dumme Volk wird ja sicher gegen die EKK stimmen, es hat es ja so gerne, verarscht zu werden.
    Das gleich dumme Volk, dass auch unsere unfähigen Politiker wählt, die ausser schönen Reden nichts können, ausser das Land herunter zu Wirtschaften, Arbeitslosigekeit, Armut und wilde Immigration zu fördern.
    Und an dem Tag wo das Volk das langsam zu Begreifen beginnt, ist es zu spät!

  34. orwell am 25. September 2009 um 06:37

    Schafft die IV ab und lasst die Leistungen dieser “Volksversicherung” künftig von der Suva und privaten Versicherungen anbieten. Was seit längerem bei der IV abgeht, spottet jedem Versicherungsgedanken Hohn.

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