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Stopp-Offroader Initiative: 50’000 Unterschriften

Elf Monate vor Ablauf der Sammelfrist ist die Hälfte der Unterschriften gesammelt. Über 50’000 Schweizerinnen und Schweizer haben sich schon für ein Verbot unsinnig übermotorisierter und gefährlicher Fahrzeuge ausgesprochen.

Die Initiative “für Menschenfreundliche Mobilität” verlangt eine Verfassungsänderung, nach der die BewohnerInnen der Schweiz vor übermässig gefährlichen und dreckigen Motorfahrzeugen geschützt werden, in dem diese (mit einigen Ausnahmen resp. Einschränkungen) verboten werden.

Die Initianten rund um die Jungen Grünen haben noch bis Ende August 2008 Zeit, die restlichen 50’000 Unterschriften zu sammeln. Nachdem die erste Hälfte der nötigen Unterschriftenzahl bereits innert einen knappen halben Jahr gesammelt werden konnte, sind die Initianten zuversichtlich, die für eine Volksabstimmung nötige Stimmenzahl innert der vorgegebenen Frist zu sammeln. Wer die Initiative mit seiner Unterschrift unterstützen möchte, kann hier den Unterschriftenbogen herunterladen.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Dienstag, 2. Oktober 2007 in der Rubrik Verkehr und zu den Stichwörtern , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

17 Kommentare zum Artikel “Stopp-Offroader Initiative: 50’000 Unterschriften”

  1. Beat am 2. Oktober 2007 um 13:19

    Viel Erfolg.

    Aber so wie ich Dani Vischer auf TeleZüri interpretierte ist für ihn ein Verbot nicht oberstes Ziel.

    Aber die Mutterpartei wird wohl aus Solidarität mitmachen

  2. roger_ag am 2. Oktober 2007 um 18:54

    Nun mit 50000 Stimmen kommt man in einer Volksabstimmung auf keinen grünen Zweig….

  3. vollmi am 3. Oktober 2007 um 07:42

    Mich nähme aber wunder ob die auch soviele Unterschriften gesammelt hätten wenn sie den Titel auch entsprechend ihrer Vorlage gewählt hätten und diese nicht unter den Schlagworten Offroader versteckt hätten.

    Ein Titel wie stoppt übermotorisierte unnötige Fahrzeuge wär ehrlicher gewesen.

    Jetzt haben bestimmt einige gegen ihr eigenes Auto unterschrieben und wissen es garnicht, sowas bin ich mir eigentlich nur von der SVP gewohnt.

    mfG René

  4. driver am 3. Oktober 2007 um 13:11

    @vollmi: Sehe ich auch so. Besonders die Regelung, dass Fahrzeuge mit mehr als 250g CO2 pro km nur noch mit 100 km/h fahren dürften, würde jede Menge Autos von der Mittelklasse an aufwärts betreffen.

  5. Schweizer am 5. Oktober 2007 um 03:57

    Auch die Ölheizungen und schlecht isolierten Altbau Wohnhäuser welche nicht dem Minenergie Standard entsprechen sollten mit einer Steuer belegt werden dass es sich nicht mehr lohnt in einer Altbau-Wohnung zu leben.

  6. Beresina am 5. Oktober 2007 um 08:52

    @Schweizer

    Du weisst aber schon, dass dies vor allem junge Leute, Rentner und Sozialhilfeempfänger treffen würde! Wenn die sich eine neue, nach Minergiestandart gebaute Wohnung leisten könnten, wären die Altbauwohnungen schon längstens leer.

  7. Pirelli am 5. Oktober 2007 um 11:24

    Beresina hat recht. Und Schweizer macht einen – allerdings weitverbreiteten – Denkfehler: Der Abbruch eines Altbaus und die Errichtung eines Minergie-Neubaus verbrauchen derart viel Energie, dass der Altbau noch jahrzehntelang bewohnt werden kann und trotzdem die bessere Ökobilanz aufweist.

  8. >driv3r> am 6. Oktober 2007 um 20:32

    Machen wir nur weiter mit dem Klimahysterie-Wahnsinn und reissen als Zwischenschritt alle Häuser ab. Anschliessend buddeln wir uns Erdlöcher, die kann man dann auch mit nachwachsendem Holz heizen. Am besten rotten wir schlussendlich auch die Menschheit aus, um das Ziel “Null-Emission” zu erreichen.

    Klimaterroristen gehören bekämpft.

  9. sirboss am 6. Oktober 2007 um 22:43

    Da kamen Initiativen schon schneller zustande!

  10. Chevy am 9. Oktober 2007 um 16:27

    So Apropos Klima, z.B. in der Weltwoche hat es einen Artikel mit der überschrift:
    “Die Wissenschaftsgemeinde ist in heller Aufregung. Neue Messungen zeigen, dass die bisherige Theorie zur Entstehung des Ozonlochs falsch war. Die Forschung steht wieder am Anfang”

    Sehr zu empfehlen, man beachte das verhalten der Wissenschaftler heute und vor 40 Jahren. Die Wissenschaft, vor allem Klimawissenschaften stecken nochnichteinmal in Kinderschuhen.

  11. gumbyman am 10. Oktober 2007 um 00:06

    So apropos Wissenschaft: bevor der Artikel bzw. dessen Erkenntnisse öffentlich zugänglich und unabhängig bestätigt oder widerlegt wurde, bedeutet er exakt gar nichts – Wissenschaft funktioniert nicht über einzelne Schlagzeilen und Sensationen.

    btw: Indien und China z.B. arbeiten schon emsig daran, ihren Landsleuten das Fahren von unnötig durstigen Karren fiskalisch oder auch per Gesetz zu verleiden, und ihnen stattdessen sparsame Modelle schmackhaft zu machen. Sie fürchten die rapide steigende Abhängigkeit von ausländischen Energie-Lieferanten für ihre Volkswirtschaften. Mal ein anderer Gesichtspunkt in der Diskussion.

    g.

  12. HOEFI am 10. Oktober 2007 um 10:56

    Der Mensch kann die Umwelt nur zu einm kleinen Prozentsatz beeinflussen, mittlerweile gibt es viele andere Theorien über den Klimawandel.
    Früher gab es Eiszeiten und dies ohne Einfluss der Menschheit, wieso könnt Ihr Grünen euch damit nicht abfinden, dass die Erde sich verändert? Es wird auch in 50 Jahren noch immer so sein!
    Im Übrigen finde ich auch immer diese Panikmache bei “Feinstaubalarm” unnötig. Nach einer halben Woche schlägt das Wetter um und plötzlich sieht die Sache wieder anders aus. Da freut sich nur der Geldbeutel der Kantone, wenn einige um ein paar Franken erleichtert werden, da die aufgezwungenen 80er-Zonen gute Gelegenheiten bieten die neuen Radargeräte auszutesten. Frechheit sowas!

  13. Chevy am 10. Oktober 2007 um 11:35

    @ gumbyman

    lies den Artikel, wirst alles Finden.

  14. gumbyman am 11. Oktober 2007 um 00:04

    @Chevy
    Mach ich gerne wenn Du die Quelle verlinkst. Ändert aber nichts daran dass ein einzelner Artikel keine wissenschaftliche Bedeutung hat, solange die Ergebnisse nicht mehrfach unabhängig gegengecheckt sind.

    g.

  15. Chevy am 15. Oktober 2007 um 14:50

    @gumbyman

    Die Weltwoche kaufe ich dir nicht, und Online ist der Artikel nur für Abonementen. Entscheide selbst.

  16. Chevy am 15. Oktober 2007 um 14:55

    Wenn eine Initiative Interesse weckt, bekommt man 200000 Unterschriften in 3 Monaten.

    Das interesse in der Bevölkerung scheint nur minimal zu sein.

  17. Pirelli am 15. Oktober 2007 um 15:08

    Chevy, für wie viele Initiativen hast du schon gesammelt? Was weisst du vom nötigen Aufwand? Offenbar gar nix, gell.

    Man kann es natürlich schon so machen wie die SVP und pro Unterschrift bis zu 5 Franken zahlen. Und dann doch die nötigen Stimmen nur mit Mühe und Not zusammenbekommen.
    Die Jungen Grünen haben mit den sehr begrenzten Ressourcen, die ihnen zur Verfügung stehen, bereits Beachtliches erreicht.

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