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Steuerreform: Nein!

Blogger “Lupe” hat eine kurze aber interessante Aufzählung der wichtigsten Gründe zur Ablehnung der Steuerreform am nächsten Sonntag aufgelistet:

  • 97 % Aller KMU Besitzer müssen weiterhin jeden Rappen versteuern
  • Grossuntermehmer profitieren
  • Die Bundeskasse leidet
  • Die Vorlage ist Verfassungswidrig

Die Details dazu gibts hier:

Dieser Artikel wurde von Sandro am Mittwoch, 20. Februar 2008 in der Rubrik Schweiz und zu den Stichwörtern , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

8 Kommentare zum Artikel “Steuerreform: Nein!”

  1. Chevy am 20. Februar 2008 um 16:20

    Ich habe keine Beweise gefunden das 97% der KMU-besitzer weniger als 10% vom eigenen Unternehmen besitzen, hat hier jemand eine Quelle die das Belgen oder Wiederlegen kann?

  2. kyri am 20. Februar 2008 um 18:23

    @Chevy
    Der kleine Prozentsatz entsteht aus einem ganz anderen Grund: Die allermeisten KMU sind keine Kapitalgesellschaften. Wer – auch wenn er/sie Angestellte hat – eine Einzelfirma führt, kann sich natürlich keine Dividende auszahlen.

  3. Bünzli am 20. Februar 2008 um 19:04

    Hier die Antwort von Lupe auf die gleiche Frage – der Einfachheit wegen:
    “in der schweiz hat es rund 300’000 kmu-betriebe. da nur profitiert, wer seinen kmu-betrieb in eine aktiengesellschaft umwandelte, fällt schon der grossteil weg. da nur profitiert, wer über 10% der aktien seiner firma besitzt, fällt erneut ein grossteil weg. nun muss eine firma zuerst noch gewinn machen, damit auf aktien dividenden ausgezahlt werden können. noch einmal werden es so weniger. berechnungen zeigen, dass nur etwas 8’500 kmu besitzer diese bedingungen erüllen.
    dies ergibt in etwa 3% die von den steuergeschenken profitieren.

    im prinzip sollten nicht jene von anschubfinanzierungen am meisten profitieren, die am meisten gewinn machen und jene kmu, die keinen gewinn machen, gehen leer aus.”

  4. bluefox am 20. Februar 2008 um 21:18

    Ich hätte trotzdem gerne eine quelle, es gibt nämlich eine, die dem widerspricht:

    “Der Dachverband Economiesuisse untermauert seine Vorhersage mit folgenden Überlegungen: Es gibt 267’000 KMU mit durchschnittlich zwei Aktionären, deren Firmenanteil mehr als 10% beträgt.”
    http://www.kmu.admin.ch/aktuell/00305/00726/00820/index.html?lang=de

  5. kyri am 21. Februar 2008 um 00:05
  6. driver am 21. Februar 2008 um 00:18

    Rechnen wir mal nach. Der Bund geht von verminderten Steuereinnahmen von 56 Mio. aufgrund der Minderung der steuerlichen Doppelbelastung aus.
    Gemäss Economiesuisse würden 267’000 KMUs profitieren.
    56 Mio. dividiert durch 267’000 ergibt die atemberaubende Summe von CHF 209.74 pro KMU. Pro Aktionär wäre es dann noch entsprechend weniger.

    Dies lässt nur zwei Schlüsse zu: Entweder es profitieren wesentlich weniger KMUs als Economiesuisse behauptet oder die Entlastung durch die Vorlage ist absolut bedeutungslos.

    Diese Vorlage ist ein verfassungswidriges Gebastel und verdient ein klares NEIN!

  7. gumbyman am 21. Februar 2008 um 00:49

    Tja, ziemlich ernüchternd die Zahlen – entweder es profitieren nur sehr wenige, oder aber viele so gut wie gar nichts.

    Ein wirklich guter Grund um ein Nein einzulegen, einfach schon wegen der berühmten Signalwirkung ;-)

    g.

  8. kyri am 22. Februar 2008 um 15:08

    Nachtrag:
    Ich hatte gestern Vormittag mit dem seco Kontakt aufgenommen und ihnen mitgeteilt, dass die Zahlen von economiesuisse unmöglich stimmen können.

    Sie haben nun den letzten Absatz der Mitteilung gelöscht und betont, dass es nur deshalb nicht schneller ging, weil sie ihren Webauftritt von Externen betreuen lassen.

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