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Spot gegen Frauenhandel wird nicht gezeigt

Das Frauen-Informationszentrum fiz hat zur Kampagne “Euro 08 ohne Frauenhandel und Zwangsprostitution” eine Petition und ein Video zum Thema erstellt:

Bei soccer-warriors.de ist dazu zu lesen:

Die UEFA unterstützt die Kampagne gegen den Frauenhandel und hat den Machern des Spots kostenlose Werbezeiten in den Stadien und den Public Viewing Areas versprochen, doch die städtischen Behörden der Schweiz stellen sich jetzt dagegen und verbieten die Ausstrahlung des Spots?

Gerade dort wo sich viele Männer, also Zielpublikum dieses Spots, versammelt, wird der Spot nun nicht ausgestrahlt… Schande über die Bürokraten welche diese wichtige Information und Prävention gegen Frauenhandel verhindern.

(via Feinheit Blog)

Dieser Artikel wurde von Sandro am Freitag, 6. Juni 2008 in der Rubrik Schweiz und zu den Stichwörtern , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

5 Kommentare zum Artikel “Spot gegen Frauenhandel wird nicht gezeigt”

  1. Chevy am 6. Juni 2008 um 13:16

    Als wenn es noch Schweizer gäbe die vom Frauenhandel nichts wüssten. Man liest mehrmals im Jahr das Frauen ohne Papiere von der Polizei aus Bordellen herausgeholt wurden. Vielleicht sollte man noch ein Spot zeigen der klarmacht das auch das offizielle EM-Bier ab einer gewissen Menge betrunken machen kann. Vielleicht wissen das ein paar auch noch nicht. Was könnten die Leute sonst noch nicht wissen? Meiner meinung nach wäre es gescheiter Notrufnummern auf den Leinwänden zu Zeigen bevor es losgeht. Viele touristen kennen die Schweizer Notrufnummern vermutlich nicht.

  2. mk am 6. Juni 2008 um 13:47

    Die Ignoranz der Schweizer ist eben gross (vielleicht nicht grösser als die vieler anderen, aber trotzdem), und alleine das Wissen über diese Zustände bringt noch überhaupt nichts.

    Anscheinend ist dieses Thema noch nicht in den Köpfen der Stadtregierungen angekommen. Die Regierung und Bevölkerung müssen weiter über die tragischen Zustände im Frauenhandel informiert werden, damit auch hier etwas menschenwürdigere Zeiten anbrechen können.

  3. erdnanu am 8. Juni 2008 um 17:22

    Der Streifen denkt sicher zum Nachdenken an und sollte ab und zu im Fernsehen gezeigt werden. Für ein Fussballfest halte ich den Streifen nicht so als geeignet. Wieso kann nicht einmal unbeschwert gefestet werden, ohne Probleme zu wälzen?

  4. manarak am 9. Juni 2008 um 10:45

    Diesen Spot habe ich nicht gesehen, aber die früheren Spots haben generell alle das gleiche Problem, dass nicht zwischen legaler bzw. freiwilliger Prostition und Zwangsprostition unterschieden wird.

    Pauschal heist es da:
    - Huren = Opfer
    - Freier = böse notgeile Böcke, die die Schwachen unschuldigen Frauen ausnutzen

    Anstelle solcher Pauschalisierungen, wäre es besser, wenn die Freier selbst für eine sauberere Prostitution eingespannt würden, z.B. indem man ihnen sagt, an welchen Anzeichen man Zwangsprostition erkennt, und wie man im Verdachtsfall handeln muss…
    Welcher Stelle kann man anonym seinen Verdacht melden, ohne sich als Freier outen zu müssen?

  5. Sandro am 9. Juni 2008 um 10:54

    Manarak, genau das steht auf der im Artikel verlinkten Homepage zur Kampagne… Das Video ist nur ein Teil der Kampagne.

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