SP Parteitag empfiehlt bürgerlichen Hollenstein für den Regierungsrat
Anstatt der Linken Wählerschaft in Zürich eine linke Politikerin vorzuschlagen, zieht es der SP Parteitag vor, seinen Genossen den rechtsbürgerlichen Repressionspolitiker Hans Hollenstein zur Wahl zu empfehlen.
Die SP ist noch immer mehr mit dem Kampf gegen die SVP als mit konstruktiver linker Politik beschäftigt. Anders lässt es sich nicht erklären, wie eine Sozialdemokratische Partei einen solchen Politiker zur Wahl empfehlen kann. Rotgrün könnte in Zürich mit geschickter Propaganda und vielen Podiumsdiskussionen die Bevölkerung überzeugen, dass ihre Politik nachhaltiger und sozialer ist. Dies will die SP aber offensichtlich nicht. Sie möchte lieber SVP-bashing betreiben und um jeden Preis Bortoluzzi verhindern. Ob die Wähler diese Taktikgeplänkelspiele mitmacht oder gar versteht sei dahingestellt.

Auch hier wird der Rechtsrutsch der Zürcher SP sichtbar, schade. Aber mit einer solchen Parteispitze und so einer SP-Polizeidirektorin war das wohl nicht anders zu erwarten…