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SP Parteitag empfiehlt bürgerlichen Hollenstein für den Regierungsrat

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Anstatt der Linken Wählerschaft in Zürich eine linke Politikerin vorzuschlagen, zieht es der SP Parteitag vor, seinen Genossen den rechtsbürgerlichen Repressionspolitiker Hans Hollenstein zur Wahl zu empfehlen.

Die SP ist noch immer mehr mit dem Kampf gegen die SVP als mit konstruktiver linker Politik beschäftigt. Anders lässt es sich nicht erklären, wie eine Sozialdemokratische Partei einen solchen Politiker zur Wahl empfehlen kann. Rotgrün könnte in Zürich mit geschickter Propaganda und vielen Podiumsdiskussionen die Bevölkerung überzeugen, dass ihre Politik nachhaltiger und sozialer ist. Dies will die SP aber offensichtlich nicht. Sie möchte lieber SVP-bashing betreiben und um jeden Preis Bortoluzzi verhindern. Ob die Wähler diese Taktikgeplänkelspiele mitmacht oder gar versteht sei dahingestellt.

Dieser Artikel wurde von Sandro Feuillet am Mittwoch, 8. Dezember 2004 in der Rubrik Zürich und zu den Stichwörtern veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

Ein Kommentar zum Artikel “SP Parteitag empfiehlt bürgerlichen Hollenstein für den Regierungsrat”

  1. Kritiker am 9. Dezember 2004 um 07:01

    Auch hier wird der Rechtsrutsch der Zürcher SP sichtbar, schade. Aber mit einer solchen Parteispitze und so einer SP-Polizeidirektorin war das wohl nicht anders zu erwarten…

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