Sind für Erich Hess (JSVP) Asylbewerber Insekten?
Der Präsident der Jungen SVP Kt. Bern, Erich Hess, hat im Berner Stadtrat während einer Debatte, Asylsuchende Menschen mit Insekten verglichen. Da muss es jedem Demokraten kalt den Rücken runter laufen, werden doch damit Erinnerungen an die dunkelste Zeit des letzten Jahrhunderts wach:
[..] Die Nazi-Propagandisten waren stets bemüht, ihre erklärten Feinde durch Verwendung von Tiermetaphern, wie beispielsweise dem Juden-Ratten-Vergleich in dem Film „Der ewige Jude“ von 1940, als biologisch determinierte Instinktwesen zu denunzieren. So waren die Frankfurter Soziologen [..] zu dem Schluss gekommen, dass der Tierschutz für die Nazis die Funktion hatte, die „‚niederen Rassen’, die sie als bloße Natur behandelten, um so tiefer zu erniedrigen“.
(Quelle)
Hess wurde von der eigenen Fraktion aufgefordert, sich für diese “verbale Entgleisung” öffentlich zu entschuldigen. Doch anstatt einer Entschuldigung hat Hess in der dafür vorgesehenen Ansprache, einen weiteren Tiervergleich gemacht. Waren es zuerst Ameisen, hat er diesmal von Kühen “auf einer saftigen Weide” gesprochen. Gemeint hat er wiederum Asylsuchende Menschen…

Das ist ja wirklich System dahinter, siehe Ratten-Plakate und ähnliches.
Schaut mal auf seine Homepage, das erklärt einiges.. man sollte solcherlei Schwachsinn vielleicht einfach nicht mehr ernst nehmen und diesen Leuten nicht noch eine zusätzliche Bühne bieten für ihre frustrierte Selbstdarstellung..
das lustige am ameisenvergleich ist ja, dass die ameisen für ihre sprichwörtliche arbeitsamkeit bekannt sind. ziemlich peinlich, wenn man nicht einmal fähig ist, geschmacklose vergleiche richtig zu machen…
haha
@fehldruck
Beim Vergleich geht es weniger um die Ameisen, sondern es geht um die Flasche mit den süssen Resten drinn die die Ameisen angezogen hat. Er wollte damit den Honigtopf Schweiz Symbolisieren, der fleissig ausgenommen wird oder alles mögliche anzieht. (so hab ich das verstanden)
ziemlich peinlich, wenn man nicht einmal fähig ist, geschmacklose vergleiche richtig zu Lesen…
HaHa;-)
Dennoch währe es angebracht gewesen das er seine Meinung auf eine Solnfähigere art und weise Formuliert, und sich entschuldigt anstatt auf der Selben schiene weiter zu fahren.
Hm, die CH als eine Limoflasche… diese Methaphore ist mir neu.
“Er wollte damit den Honigtopf Schweiz Symbolisieren, der fleissig ausgenommen wird…” -> Honigtopf ist auch schon ein Symbol… für was eigentlich? Ich find den Vergleich nicht nur verachtend sonderns auch unangebracht…
Und für George Orwell sind alle Menschen Tiere. Tötet ihn.
mfG René
Und wie steht es um Fuchs? Lange nichts mehr von ihm publiziert. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sein Arbeitgeber ihn rausgeschmissen hat. So ein Lackei ist in einem Grosskonzern (UBS) einfach fehl am Platz. Ich dachte schon lange, dass der mal ein Problem kriegt. Während der Arbeitszeit politische Broschüren verteilen… Na ja, ich weiss nicht.
Der ist ja so rechts, man könnte ihn schon Nationalsozialist nennen, und trotzdem muss er allen Steuerflüchtlingen aus der ganzen Welt dazu überreden, ihr Geld in der Schweiz zu lassen.
@chevy
vielen dank für die freundliche erläuterung, aber so kompliziert ist das bild nicht, dass ich es nicht begriffen hätte
“Kühen “auf einer saftigen Weide””
*rofl*. Das find ich treffend. Wobei es sich hier vermutlich um Kühe handelt, von denen die meisten leider keine Milch geben, der “Bauer” also vermutlich nicht besonders schlau ist (was man den Kühen ja nicht vorwerfen kann).
Guadur: typisch links. Fuchs wünschen dass er seine Stelle verliert. Mich würde wunder nehmen wieviele Linke in all den Verwaltungen, Gewerkschaftssekretariaten hocken, nichts tun und unserem Land schaden!
Kühe die auf unserer Wiese grasen gibt es zugenüge. Sie ernten unseren gewinn, unseren erfolg. und geben tun sie uns nichts. nur nehmen.
gruss locke
[...] Der Glaube, dass es genügend andere vernünftige Menschen in diesem Land gibt die es schon schauen dass es nicht zu schlimm wird, führt nun mal nur zu weiteren historischen Siegen der menschenverachtenden Politik, während wir hier über kulturelle Freiräume diskutieren und uns über Razzias in Clubs aufregen. [...]