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SGB: SVP gefährdet Schweizer Arbeitsplätze und Wirtschaftsaufschwung

Schweizerischer Gewerkschaftsbund

Wie der SGB in einer Pressemitteilung schreibt, gefährdet die SVP mit Ihrem Nein (zur Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf die neuen EU Länder) den Wirtschaftsaufschwung und Arbeitsplätze in der Schweiz. Zitat aus der Pressemitteilung: “Wenn die SVP ihr Nein zur Personenfreizügigkeit mit der Gefahr von Lohndruck und höherer Arbeitslosigkeit begründet, dann unterstellt sie den Menschen in diesem Land ein schlechtes Gedächtnis: Es war doch gerade die SVP, die im Parlament alle Massnahmen bekämpft hat, die Lohndumping und Arbeitslosigkeit verhindern sollen“.
Zum Glück hat der Gewerkschaftsbund den Parteilinienabweichler (und damit folglich bloss Halbbundesrat) Christoph Blocher auf seiner Seite. Er wird sich, eigenen Aussagen zufolge, “persönlich für die Personenfreizügigkeit einsetzen“.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Sonntag, 9. Januar 2005 in der Rubrik Politik und zu den Stichwörtern , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

2 Kommentare zum Artikel “SGB: SVP gefährdet Schweizer Arbeitsplätze und Wirtschaftsaufschwung”

  1. PolitBlog www.ignoranz.ch » Ignoranz.ch Dossier: Volksabstimmung zur erweiterten Personenfreizügigkeit am 29. August 2005 um 09:51

    [...] SGB: SVP gefährdet Schweizer Arbeitsplätze und Wirtschaftsaufschwung [...]

  2. Poltergeist am 7. November 2005 um 17:32

    Hahahahahaaaa, ich schreie stundenlang vor Lachen. Ausgerechnet der Gewerkschaftsbund jömmerlet über die SVP, welche den Wirtschaftsaufschwung gefährde? Ausgerechnet die Roten? Genau jene, welche noch nie mit der Kostenwahrheit umgehen konnten und das nie können werden. Die sind mit ihrer Arbeitsplatzverhinderungs-Initiative am Sonntag bereits jetzt mit Volldampf dabei, Arbeitsplätze zu vernichten. Aber eben: von Links kommt alles Gute, von Rechts alles Böse. Für wie blöd wollen diese Brüder mich eigentlich noch verkaufen. Es wäre mir nicht bekannt, dass Gewerkschaften jemals einen einzigen Arbeitsplatz geschaffen hätten. Im Gegenteil; und wenn sie selber Leute abbauen müssen, um die Kosten in den Griff zu bekommen, gehen sie mit Ihren eigenen Angestellten dann wirklich korrekt um? Ich habe da so meine Zweifel. Es mutet mich an wie zu schönsten Klassenkampf-Zeiten. Da konnte man einfach so schön diese kapitalistischen Ausbeuter anprangern. Das sind doch genau diese angebliche wiedererstandenen neoliberalen Schreckgespenster und Abzocker-Heuschrecken, welche schon am 28. November 2005 unverzüglich ganz sicher die Siebenmal-24-Stunden-Woche für jeden einführen werden. Diese abstruse Behauptung ist etwa so hirnrissig und glaubwürdig wie diejenige, man sei gegen Sonntagsarbeit, weil das ein heiliger, christlich Tag sei, den es zu respektieren gebe und es doch eine uralte Tatsache sei, dass sämtliche Gewerkschaftsfunktionäre schon immer ganz vorbildliche, fleissige und überaus regelmässige Kirchengänger und Vorbilder der Gesellschaft gewesen seien und man schliesslich und endlich schon immer die ganz tiefe, internationalistische, völkerverbindende Freundschaft mit dem Vatikan gefördert habe. Ein paar Tausend politisch Voll-Naive werden schon drauf reinfallen und gewerkschaftstreu stimmen. Wegen mutloser Hasenfüsse und Bedenkenträger, wie eben die Gewerkschaften sie repräsentieren, treten wir seit Jahren wirtschaftlich an Ort und Stelle und rück-entwickeln uns langfristig wieder zu dem, was unser Land vor etwa 200 Jahren mal war. Zu einem verschlafenen, von Hinterwäldlern und Schlafmützen regiertes Provinz-Fürstentum. Inzwischen haben uns sogar die von uns schon immer von oben herab behandelten Oesterreicher wirtschaftlich überholt. Solange wir noch immer nach Deutschland schielen und deren Wirtschaftspolitik und die daraus resultierende Dienstleistungs-Wüste als Massstab nehmen, muss man sich nicht wundern, wenn es diesem unserem Land nur noch in eine Richtung geht: Abwärts! Dazu tragen auch SVPler wacker bei, welche jeden Wettbewerb verhindern, weil sie diesen wie der Teufel das Weihwasser fürchten.

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