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Sehen wo die Verkehrsopfer sterben: verkehrstot.ch

Über fünfhundert Menschen sterben jedes Jahr auf den Schweizer Strassen, zum Beispiel die sechzig, welche beim tödlichen Unfall nicht Angurten sind. Viel zu viele wie wir vom Politik Forum finden. Um diese vielen Opfer des heutigen Mobilitätswahns nicht länger zu ignorieren haben wir eine Idee gehabt und diese nun Umgesetzt.

Auf einer elektronischen Schweizer Karte werden alle Meldungen über Opfer des Strassenverkehrs dort angezeigt wo das Unglück geschehen ist. Zu finden ist die Todeskarte der Schweiz unter:

www.verkehrstot.ch

Die Meldungen werden von den Autoren des Politik Forum sowie der Organisation Roadcross (Vormals Strassenopfer-Vereinigung) gesammelt und in die Karte eingetragen. Die Karte wird von Google zur Verfügung gestellt.

Unterstützen:
Falls Sie selber eine Webseite oder ein Weblog betreiben, können Sie dieses Projekt unterstützen, in dem Sie die folgende Grafik inklusive Hyperlink auf verkehrstot.ch bei Ihnen einbinden:

< #a href="http://www.verkehrstot.ch/" rel="bookmark" title="Die Verkehrstoten der Schweiz auf einer Landkarte">< img src='/wp-content/verkehrstot.jpg' alt='verkehrstot.ch, sehen wo Menschen sterben' title='verkehrstot.ch, sehen wo Menschen sterben'/>< #/a>
(Die zwei Rautenzeichen (#) am Anfang und Ende sind vor dem Einfügen zu entfernen)

Beispiel:
verkehrstot.ch, sehen wo Menschen sterben

Unfall melden
Falls Sie von einem Unfall lesen, der noch nicht auf der Karte eingetragen ist, lassen Sie uns dies bitte wissen. Am einfachsten Senden Sie uns den Hinweis über das Kontaktformular.

Hinweise und Anregungen nehmen wir dort ebenfalls gerne entgegen.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Dienstag, 16. Mai 2006 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

9 Kommentare zum Artikel “Sehen wo die Verkehrsopfer sterben: verkehrstot.ch”

  1. driv3r am 16. Mai 2006 um 12:13

    Ich hoffe auf der Karte sind dann auch diejenigen zu finden, welche von einem Tram, Bus oder Zug überfahren wurden.

    Was soll das ganze überhaupt? Was denkt ihr, wieviele Leute sterben jährlich, weil sie von einer Leiter stürzen? Oder wieviele werden auf der Strasse von Kriminellen ermordet? Warum diese einseitige Fokussierung auf den Verkehr? Gemessen an der Verkehrsdichte der Schweiz sind 300 Tote praktisch “nichts”.

  2. spargeltarzan am 16. Mai 2006 um 12:27

    Es sind über 500, nicht 300. Das sind 66% mehr….
    Ich glaube nicht, dass 500 Menschen von Kriminellen auf der Strasse ermordet werden, dann wäre die Schweiz ja praktisch eine Bananenrepublik…
    Aber ich denke 500 Tote pro Jahr sind bei unserer Verkehrsdichte nicht übermässig viel (natürlich ist jeder einzelne zu viel). Wenn 60 Leute sterben, weil sie nicht angegurtet sind, dann sind sie selber schuld und sind meines Mitleids nicht wert.
    Tragisch sind nur Todesfälle, bei denen Unbeteiligte betroffen sind.

    so long

  3. Slowpoke am 16. Mai 2006 um 12:28

    @driv3r Gemessen an der Verkehrsdichte der Schweiz sind 300 Tote praktisch “nichts”.
    Hoffe für dich, dass du nicht unter “nichts” fällst.

  4. quadour am 16. Mai 2006 um 12:37

    @slowpoke: Hör doch auf zu polemisieren. Deine hysterische Art erinnert mich an den berühmten “Furz in der Laterne”.

  5. fehldruck am 16. Mai 2006 um 15:17

    Die Diskussion darüber, ob das nun zu viele Tote sind oder nicht, ist ja irgendwie pervers. Wichtig ist, dass durch diese Aktion vielleicht einige Menschen weniger sterben, weil sie sich der Gefahr bewusster sind. Wenns funktioniert ists super, wenn nicht – weshalb sich darüber aufregen? Immerhin tut hier jemand was, anstatt nur in bester Stammtischmanier herumzupoltern.

  6. sense2 am 16. Mai 2006 um 16:50

    eine nette technische spielerei, mehr nicht.

  7. AlphaPapaGolf am 16. Mai 2006 um 18:10

    Gute Idee, diese Karte. Könnte dabei helfen einige Unfallschwerpunkte herauszufinden. Die Behörden kennn zwar diese Schwerpunktem tun aber nichts dagegen.
    Einfacher ist es, dort herum zu lasern wo Geld herausschaut.

  8. kyri am 16. Mai 2006 um 20:05

    Könnte man vielleicht die Selbstauslöscher von den durch Andere zu Tode Gefahrenen farblich unterscheiden?

    Nach einiger Zeit und einer genügend grossen Datenbasis liesse sich ermitteln, ob die Verkehrssicherheit insgesamt zunimmt, wenn sich nur genügend Unbeherrschte selbst um einen Baum wickeln.

    [Wer zu diesem Text irgendwelche Tags vermisst, soll sie sich selber denken]

  9. chriss am 19. Mai 2006 um 18:18

    Eine gute Aktion. Zur Verkehrsicherheit noch mehr beitragen würde es, wenn Unfallstellen an denen Menschen zu Tode gekommen sind, direkt markiert würden (ein Kreuz oder Gedenkstein, vielleicht mit dem Unfallhergang drauf). An manchen Stellen gibts das ja schon und bei normal gestrickten Menschen löst das sicher ein (Ge)Denken aus.

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