Schweizer Justiz rügt Bundesrat Blocher
Unser Justizminister hat einnmal mehr einen Bock abgeschossen. Am jährlichen SVP Puurezmorge im Albisgüetli hat sich der SVP Alleinherrscher einmal mehr der Vorverurteilung schuldig gemacht und wurde dafür nun auch von der Schweizer Justiz gerügt. Wie wir bereits geschrieben haben, hat er mit dem Beispiel der zwei angeblichen Mördern aus Albanien seine Theorie der kriminellen Asylanten unterlegt. Vorgeflüstert hat ihm das der bekannte Politgrüsel Ulrich Schlüer in dessen rechtsnationalen Hetzblatt “Schweizerzeit”. Bundesrat Dr. Christoph Blocher wörtlich an der Albisgüetlitagung:
[..] Das geht halt auch . Zwei Albaner, die da sind, Kriminelle. Einer hat zwei Morde auf dem Buckel und 15 Raubüberfälle.
Diese Vorwürfe der Albanischen Regierung an die zwei Lansmänner wurden jedoch längstens als politisch konstruiert widerlegt. Dem polteri Blocher ist das egal. Unwahrheit hin oder her, die Frauen und Mannen im Albisgüetli schauen da nicht so genau hin. Doch wer nun denkt das sei ein einmaliger Ausrutscher von Blocher, liegt falsch:
Für die FDP-Nationalrätin Christa Markwalder ist die Albisgütli-Rede kein einmaliger Ausrutscher: «Der Justizminister hat offenbar grundsätzlich ein Problem mit der Gewaltentrennung.» Das zeige sich auch darin, dass Blocher die Bundesanwaltschaft dem Justizdepartement unterstellen wolle, was die Unabhängigkeit des Bundesanwalts gefährde.
Dieser Mann ist gefährlich für die Schweiz.
Diskussion dazu im Diskussionsforum:

[...] Fremdenfeindlichkeit durch Vorverurteilung an einer Albisgüetlirede [...]